Turrican News, Facts and Rumours

Welcome to Turrican SETA! Here you can find the latest news, rumours, downloads and collected facts about Turrican. If you think you know anything that should be mentioned here, please contact me.
   
 

OT: Gruftie oder nicht Gruftie

Imperial Games
http://www.imperial-games.de
29.08.04
Achja. Eigentlich wollte ich ja nochwas zum Thema Gruftie loswerden -
habe ich in der Eile ganz vergessen.
Mit "Musikszene" hat das bei mir halt weniger zu tun. Muß halt jeder
für sich selber wissen. Im Gegensatz zu vielen anderen Leuten
interessiere ich mich eigentlich kaum für Musik. Die Musik, die ich so
höre, ist ohnehin meistens WEIT über 10 Jahre alt. Und es ist NICHT
alles dieser "schwarzen" Musik zuzuordnen, was ich so höre. Nun - ich
höre viel 80er Zeug. Und merkwürdigerweise hat sich seit einigen Jahren
wohl auf "Gruftie-Szeneparties" der Trend breitgemacht, einen ziemlichen
Anteil der 80er-Musikkultur der "Schwarze-Szene-Musik" einzugliedern...
Nicht, daß ich damit n Problem hätte...

Naja. Also... Bei mir äußert sich dieses Gruftie-tum eigentlich eher
darin, daß ich einer dieser schlechtgelaunten, schwarzgekleideten Leute
bin, die eben nicht "per Default" dran glauben, daß das Leben "easy",
"happy" oder ähnliches ist, nur weil Scooter, BRAVO, RTL2 und ähnliches
Volk es täglich predigen.
Alle, die heutzutage der Meinung sind, alles wäre super, bleiben den
Beweis grundsätzlich schuldig. Jene, die vom Gegenteil überzeugt sind,
haben keinerlei Mühe, 'zig Beweise zu finden.

Ich will damit nicht sagen, daß ich, nur um "als Gruftie" zu "funktionieren"
von vornherein depressiv bin. Ich finde halt lediglich, man sollte nicht
alles kritiklos glauben oder hinnehmen, nur weil es "irgendwo steht",
"irgendwer gesagt hat" oder "irgendwann gesendet wurde".
Es ist schon erstaunlich, daß der größte Depp der Welt einfach nur denselben
Mist, den er immer faselt, einfach nur durch eine KAMERA zu sagen braucht und
schon glauben ihm alle...

Naja. Ich bin auch nicht so der "Spaß haben" und "Party" Typ. Aber das liegt
eher an meiner Persönlichkeit. Mich nerven zum Beispiel Leute, die OHNE GRUND
lachen. (Wahrscheinlich komm ich deswegen so schlecht mit manchen Mädels aus.)
Kann halt nix für. Menschenmengen an sich sind mir schon unangenehm. Aber wenn
das dann auch noch darin ausartet, daß das "Spaß-haben"-Leute sind...
Naja. Ich meine - oft sind das so Leute, die einfach nur etwas zuviel trinken.
Dadurch sinkt die "Schwelle" dafür, ab wann man etwas lustig findet und irgendwann
lachen die über jeden Scheiß oder einfach nur wegen Sauerstoffmangels (führt ja
bekanntlich zu solchen Symptomen). Für die ist "ne Party feiern und Spaß haben"
einfach nur: Auf der Stelle stehn mit nem Alco-Pop inner Hand, zu schlechter
Ditz-Ditz-Mucke auf der Stelle wippen, ständig ablachen, sobald irgendjemand was
sagt (und wenns nur "ich geh mal kurz aufs Klo" ist) und - soweit vorhanden -
diveren Mädels auf die Oberweite, den Hintern oder andere Dinge zu starren - oder
Jungs, wenn man Mädel ist bzw schwul.

Ich vermute einfach, daß es daran liegt, daß ich keinen Alkohol trinke, wieso ich
auf solchen Partys keinen Spaß haben kann. Ich kann mir die Realität dann nicht
schönsaufen. Und die ist da meistens: Lärm, schlechte Luft, schlechte Musik,
zuviele Leute, gepfefferte Preise und das schlimmste: Nix passiert. Ich habe bis
heute noch nicht herausgefunden, was der Sinn einer Party ist - ich fand es jedesmal
total öde. Ich habe es halt auch einige Male versucht. Und jedesmal, wenn ich von
einer Party gekommen bin, habe ich so gedacht: Jetzt bin ich so müde, daß ich den
halben Sonntag auch noch pennen werde. Ganzes Wochenende im Arsch - das hätt ich
auch vorm Computer verbringen können.

Btw: Ich empfand schon als Kind Feiern jeder Art als Zumutung und habe jede
Gelegenheit wahrgenommen, mich davor zu drücken. Ich glaube, ich bin schon alt
zur Welt gekommen. Meine Mutter hat mir auch mal gesagt, daß ich bei der Geburt
nicht schreien wollte. Und auch später nie ohne Grund rumkrakeelt oder sie nachts
aus dem Bett geholt habe. Wahrscheinlich war mir das selbst damals schon zu doof,
wer weiß...

Früher habe ich geglaubt, bei über 5 Milliarden (mittlerweile 6) Menschen auf der
Welt sollte die Wahrscheinlichkeit ziemlich hoch sein, daß es auf der Welt jemanden
gibt, der eine ähnliche Lebensanschauung hat wie ich - und daß ich den zu meinen und
seinen Lebzeiten noch treffen würde.
Sehe ich mir allerdings die kulturelle Entwicklung der Welt an, dann bin ich jetzt
mittlerweile immer mehr davon überzeugt, daß ich ein sogenanntes lebendes Fossil bin -
eine Art, deren nahe Artverwandte schon vor Jahren ausgestorben sind. Oder anders
ausgedrückt: Sowas wie mich könnte ich höchstens in irgendeinem Museum finden -
vorausgesetzt, daß jemand es wert gefunden hätte, sowas auszustellen bzw aufzubewahren.

t.r.schmidt
29.08.04
Jo, zum persönlichen Teil: so selten bist du auch nicht, 90% deiner Beschreibung trifft auf mehr Leute zu (inkl. mir) als du glaubst. Nur da sie ja lieber zuhause hocken siehst du die so selten
M-FORCER
30.08.04
also ich finde imperial, du solltest deine eigene kolummne bekommen.

es ist mehr als spannend deinen stuff zu lesen.

vor allem wie grandios du vom 100en ins 100000000fache auswanderst geil
Imperial Games
30.08.04
@M-FORCER:
Verarschen kann ich mich alleine. Wenigstens haben meine
Texte - auch wenn sie LANG sind - einen gewissen
Informationsgehalt, weil ich mir eben auch Gedanken drüber
mache, was ich schreibe. Und: Den Inhalt dieses Forums lesen...
weiß nicht - hundert? fünfhundert? - Leute. Also mehr wohl
nicht.
Es gibt Leute heutzutage, die schreiben sogenannte Texte für
sogenannte Musik, die dann hundertTAUSEND oder einigen MILLIONEN
Leuten vorgespielt werden - und wenn ich mir die Texte dann man
so ansehe (gerade so "Sommer-Hits".... GRUSELIG!!!) dann denke
ich so: Daran haben sie bestimmt ne ganze... Viertelstunde
gearbeitet - mit zehn Minuten Kaffeepause.
- - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - -
Also, zu Urheber-, Persönlichkeits- und Leistungsschutzrechten:

Hm. Also wenn jemand mich fotografieren würde und Kopien davon überall
in der Stadt aufhängen, würde zwar auch keiner Geld dran verdienen -
aber ehrlich gesagt, würde ich versuchen, den Schuldigen zu finden und
ihn dann zusammenschlagen lassen, daß er mit lebensgefährlichen
Verletzungen ins Krankenhaus müßte. Ich würd ihn aber vorher (mit
eingeschlagener Fresse) fotografieren, den Untertitel: "Hat ungefragt
Leute fotografiert und die Fotos veröffentlicht." am Foto anbringen,
zusammen mit seinem Namen und seiner Adresse - und dann die Bilder
ebenfalls überall in der Stadt verteilen...

Wenn ich zB einen Song schreiben würde und jemand würde ihn klauen und
davon ne Techno-Version machen - egal, ob er damit Geld verdient oder
nicht - hm... so Leute sollten eigentlich schon für die Tatsache AN SICH
dann die Beine gebrochen kriegen oder dergleichen.
(Sollte eigentlich generell mit allen passieren, die heutzutage alte Songs
klauen und versauen, indem sie gräßliche Techno- oder HipHop-Versionen
davon machen. Leute wie z.B. "Groove Coverage" würde ich gerne mal
persönlich mit ner schweren Eisenstange traktieren, bis die Eisenstange
kaputtgeht.)

Was will ich damit sagen?: Wenn ich was herstellen (z.B. Programmieren)
würde, hätte ich keinerlei Probleme damit, daß die Dinge, die ich zur
Weitergabe autorisieren, weiterkopiert werden bis zum Gehtnichtmehr -
weils mir garnicht um Geld geht.
Wenn jemand aber ungefragt mein Zeug nehmen würde und irgendwo einbauen
in etwas, das ich Scheiße finde, dann wäre ich stinksauer und derjenige
sollte das dann lieber NICHT mit seinem richtigen Namen signieren...

Oh, jemand könnte ja jetzt denken, ich würde körperliche Gewalt als Mittel
zur Konfliktbewältigung ansehen. Dem ist eigentlich nicht so. Solange man
sich auf der Ebene befindet, vernünftig einen Sachverhalt zu diskutieren,
wird dies immer die bessere Lösung sein. Aber in dem Moment, wo jemand
ungefragt das Produkt/Eigentum/Idee jemandes anderen vergewaltigt, hat er
damit ja selbst schon lange die Ebene vernünftiger Diskussion verlassen.
- - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - -

Ich hab ja gelesen, daß Smash-Designs die Einwilligung von Manfred Trenz
für die Umsetzung hatten. Von daher find ichs auch in Ordnung.
Wer oder Was ist eigentlich THQ - und was ist mit Rainbow Arts? (Afaik
lief das damals doch unter "Rainbow Arts" Label.)


M-Forcer
30.08.04
du mußt unbedingt lockerer werden.

wenn ich dich verarschen wollte, würdest
du es merken garantiert


@M-FORCER:
Verarschen kann ich mich alleine. Wenigstens haben meine
Texte - auch wenn sie LANG sind - einen gewissen
Informationsgehalt, weil ich mir eben auch Gedanken drüber
mache, was ich schreibe. Und: Den Inhalt dieses Forums lesen...
weiß nicht - hundert? fünfhundert? - Leute. Also mehr wohl
nicht.
Es gibt Leute heutzutage, die schreiben sogenannte Texte für
sogenannte Musik, die dann hundertTAUSEND oder einigen MILLIONEN
Leuten vorgespielt werden - und wenn ich mir die Texte dann man
so ansehe (gerade so "Sommer-Hits".... GRUSELIG!!!) dann denke
ich so: Daran haben sie bestimmt ne ganze... Viertelstunde
gearbeitet - mit zehn Minuten Kaffeepause.
Robert
30.08.04
@Imperial:
Ich habe den leichten Verdacht, Du könntest körperliche Gewalt als Mittel zur Konfliktbewältigung ansehen.
Einerseits klingt's ja ironisch, andererseits - ja also...sehr komisch, sowas zu lesen. Gefällt mir nicht. Bitte "advice 2" aus der forum introduction beachten, stinksauer zu werden wiederspricht dem.
Imperial Games
31.08.04
Erstens: Ich habe es nicht ironisch oder komisch gemeint - es tut mir
leid, wenn es so ankam, als würde ich versuchen, einen Witz zu machen.
Ich habe keinerlei Sinn für Humor.

Zweitens: Ich muß nicht locker werden. Ich bin kein 90er-Jahre-Typ.

Drittens: Ob man sauer wird oder nicht, kann man schlecht per Dekret
beschließen. Sauer wird man von ganz alleine, wenn man einen Grund
dafür hat.

Viertens: Es gibt POLITIKER und PRÄSIDENTEN, die halten selbst HEUTE
noch, nach zwei Weltkriegen, Dutzenden kleineren Kriegen, nach Vietnam
und Korea - die ALLE SCHEIßE WAREN - Krieg immer noch für ein geeignetes
Mittel zur Konfliktbewältigung. Selbst wenn der "KONFLIKT" in Wahrheit
nur finanzieller Natur ist. Scheinbar schützt aber das Tragen von Anzug
und Krawatte, sowie das Innehaben eines öffentlichen Amtes, solche Leute
vor der Steinigung - die sie definitiv verdient hätten.
In den USA wird in vielen Bundesstaaten jemand, der EINEN Menschen tötet,
oder auch nur für den Tod eines oder meherer Menschen MITTELBAR verantwortlich
ist, mit dem Tode oder lebenslänglich bestraft. Es sei denn natürlich, er
wäre zufällig Präsident der Vereinigten Staaten oder sowas...

Fünftens: Hab mir diese "Forum indroduction" durchgelesen. Seit den 90ern
gibts so'ne Krankheit, die's in den frühen 70ern auch schon mal
gegeben hat. Ich nenne es "The Peacers' Attitude". Diese "sei nett zu
allem und jedem" Geschichte. Es gibt einfach Leute, die es ab nem bestimmten
Punkt nicht mehr verdient haben, daß jemand "nett" ist.
Andererseits: NETTIGKEIT kann auch ne ziemliche STRAFE sein. Wenn man
mal versucht, es ne Weile mit Leuten auszuhalten, die an der "Peacers'
Attitude" leiden, auszuhalten... GANZ SCHLIMM. ICH leide fast KÖRPERLICH
darunter.

Sechstens: Hab schon aufgehört zu zählen, wie oft in so Foren und so
man seine Meinung nicht sagen soll - außer, die Meinung wäre positiv.
Tja. Auf die Art wurde wohl in den 90ern überall dieser "alles ist super"-
Eindruck erweckt. Realitätsverzerrung sozusagen.
- - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - -
Abschließende Bemerkung:
Nehmen wir einmal an, ich würde einen Song machen (hab schon 14 Songs gemacht,
nehm vielleicht bald ne CD auf) oder ein Computerspiel schreiben (habe zur Zeit
viele Projekte gleichzeitig hier rumfliegen, liegt immer an der Tagesform/Stimmung,
in welcher Richtung ich gerade weiterentwickle) oder schreibe ein Buch (auch hier
sind einige Dinge schon ziemlich weit vorangeschritten.
Nun - nehmen wir dies also einfach mal an.
WENN ich so etwas machen würde, dann, um die Welt um einen SONG, ein SPIEL oder
ein BUCH zu bereichern, das in dazu dienen kann, Leute in meinem Sinne zu
inspirieren etc.
Nun nehmen wir mal, an, irgendein Techno-Typ klaut meinen Song und macht
so'n Techno-Zeug draus (das ich hassen würde). Oder nehmen wir an, jemand
würde meine Spielidee klauen, um damit ein weiteres Machwerk zu produzieren,
das zum Laufen ein Killersystem und Windows brauchen würde und irgendeine
Peacer-Message zu verbreiten hätte (und das ich hassen würde). Oder nehmen
wir an, jemand klaut die Idee in meinem Buch, um damit ein doofes Comic zu
machen oder einen scheußlichen Film zu machen - mit Leuten wie Leonardo DiCaprio
und Angelina Jolie in den Hauptrollen (den ich hassen würde).

Tja. ICH, der ich nur n einfacher Bürger bin - und daher seine Ideen sich
nicht leisten kann, lizensieren zu lassen, würde so unfreiwillig Leuten, die
damit die Welt um zeug bereichern, das ich zum Kotzen finde, auch noch
MATERIAL liefern. Und RECHTLICH hätte ich überhaupt keinen Weg, um sie
irgendwie daran zu hindern. Und eigentlich hätte ich auch SONST keine
Möglichkeit.
Im Gegenteil: Würde ich zB von meinem Spiel einen zweiten Teil rausbringen,
könnten DIE MIR noch Copyright-Verletzung vorwerfen!

Tja. Wenn ich dann ne Möglichkeit hätte, denen ne tödliche Krankheit anzuhängen,
würde ich's wahrscheinlich tun.

Leute, die - nur weil sie selber keine Ideen haben - oder weil alles, was
sie wollen ist, Geld zu verdienen (mit den Ideen anderer Leute), dabei
ohne Rücksicht auf Verluste Ideen klauen und vergewaltigen, sind einfach
der Gipfel der Niederträchtigkeit. Weil es dafür leider keine gesetzliche
Strafen gibt, sollten so Leute einfach öfter mal vom Blitz getroffen werden
oder so. Leider passiert auch DAS nicht. Zumindest VORSTELLBAR finde ich es,
daß man da das Bedürfnis verspürt, da dem Zufall selbst ein wenig zu helfen.
- - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - -

Wahrscheinlich sollte ich überhaupt nicht in irgendwelchen Foren schreiben. Im
Gegensatz zu anderen Leuten beachte ich wenigstens den LETZTEN GRUNDSATZ in der
"Forum introduction" viel mehr, als andere das tun. Nämlich, sich nicht
assimilieren zu lassen. Wenn andere Leute was sagen, ist es höchstes mal ein netter
Spruch oder ein kleiner blöder Scherz oder so.
Wenn jemand wie ICH da kommt, der zu manchen Dingen eine unkonventionelle
Meinung hat, entspinnt sich daraufhin immer eine Diskussion, die halt meist
Ausmaße annimmt, die das ganze OffTopic werden läßt.

Auch DIESER TEXT hat überhaupt nichts mehr mit der Tatsache zu tun, daß
Turrican 3 für C64 fertig ist.
Er hat nicht einmal MITTELBAR irgendetwas mit TURRICAN zu tun. (Normalerweise
wäre an der Stelle längst eine OffTopic-Warnung seitens des Moderators
erfolgt in vielen so Foren.)

Wenn ich die Welt zur Zeit so betrachte, dann ist das einfach AN SICH etwas,
wo ich überhaupt nicht drin existieren will - es wird einfach in JEDER
Hinsicht immer beschissener. Daran ändern auch kleinere Dinge, die mal gut
sind (wie die Tatsache, daß 2004 noch jemand ein cooles Arcade-Game fürn C64
codet) nicht das allgemeine Gesamtbild. Leider ist "die Welt" kein Ort, wo
man einfach auswandern könnte. Die einzige Möglichkeit für jemanden mit
MEINEM Budget, die Welt zu verlassen, ist halt die Selbstlöschung.


Puma
31.08.04
Hey, könntest du es vielleicht unterlassen eine solch schlechte Stimmung zu verbreiten. Denn die ist 1. zu 99% Off-Topic und ist 2. eine Belästigung für jene Leute, die nicht eine derart lebensverneinende Grundeinstellung haben.
Vielen Dank!
Aky
31.08.04
Naja...will ich mich nach langer Zeit auch mal wieder hier melden.

Also auch ich bin mit meinen 30 Lenzen nicht mehr der jüngste und ein Kind der 80er.

Auch ich zähle mich, wenn überhaupt, dann eher zur schwarzen Szene, habe gute Freunde dort und sehe das Leipziger WGT eher als Treffen Gleichgesinnter anstatt als reines Musikfestival.

Ebenso kann ich mit aktueller Musik nur im Ausnahmefall und mit aktueller Politik eher garnix anfangen.

Ich spiele meist auf Emulatoren alte Spiele aus den 80ern/90ern und brauche keine Supehighendmaschinen.

Und auch wenn in dieser Welt definitiv nicht alles gut ist, so ist sie doch noch lange nicht so scheisse, wie Du Sie darstellst. Im Gegenteil, historisch betrachtet können wir recht glücklich mit der jetzigen Situation sein, die Zeiten waren da schon viel dunkler, auch die 60er, 70er und 80er...

Aber das ist alles kein Thema für ein Forum hier und gleich garnicht zum Thema des Threads.
Für solche philosophischen und existenzialistischen Diskussionen sollte doch mindestens ein extra Topic generiert werden.

Und wenn Du anfängst hier von "Welt verlassen" und "Selbstlöschung" zu schreiben und gleichzeitig zumindest geistig bereit bist andere Menschen zu töten, vergeht mir dann doch alles!

Ist nach meiner rein persönlichen Meinung generell und hier sowieso total fehl am Platz, sorry...
Robert
31.08.04
Off-Topic halte ich in einem kleinen Forum wie diesem nicht für schlimm. Aber wie wäre es, derlei Threads aufzuspalten?

Zu drittens: Man kann zwar nicht direkt entscheiden, ob man sauer wird - man kann aber normalerweise noch entscheiden, ob man es sich anmerken lässt (und allein das zählt für alle außer einem selbst). Und nicht sauer zu werden kann man immerhin trainieren - was ich wichtig finde, denn meiner Meinung nach haben wir so viel Hirn, dass wir auf kontraproduktive Emotionen verzichten können und sollten.

Zu fünftens: Ich bin so ein Peacer. Sogar ein ganz extremer, ich bin gegen jegliche Art von Bestrafung - halte ich für eine komplett unlogische Handlung, die niemandem etwas bringt, außer vielleicht einem zweifelhaftem Glücksgefühl. Zuweilen geht eine Bestrafung aber mit einer sinnvollen Aktion einher (Abschreckung, Schutz,...).

Zu sechstens: Es geht mir nicht darum, Dir die Meinung zu verbieten. Deine Beschreibungen des Knochenbrechens sind für mich schwer zu lesen (stelle Dir das in etwa so vor, als würde ein Peacer mit Dir reden). Die Meinungsäusserung, dass Du u.U. Gewalt anwenden würdest ist natürlich OK - wenn auch traurig.

Zur abschließenden Bemerkung: Das ist falsch. Du hast das Copyright zu allem, was Du erstellst - und kannst das auch einklagen. Das einzige Problem sind die Anwaltskosten. Aber das ist ein generelles Problem unseres Rechtssystems, das hoffentlich irgendwann mal abgeschafft wird.

Zur Grundeinstellung: Ich halte Deine Meinung nicht für unkonventionell. Sie hat allerdings ein Hauptthema, das Du auf fast alles anwendest - was einen unüberlegten Eindruck hinterlässt.
Wenn die Welt nicht gut ist, hat man eine Motivation, sie zu verbessern. Schon allein das macht das Leben für mich lebenswert.
Ich wundere mich auch, wovon Du ausgehst. Die Normalsituation wäre, dass wir den ganzen Tag damit beschäftigt sind, in der Pampa Essen zu sammeln und jagen und vom Zufall abhängig sind, wie von nichts anderem. Über alles darüber hinaus kann man froh sein. Man sieht aber z.B. an der hohen Selbstmordrate in Japan, dass unsere gesellschaftlichen Normen bzw. unsere Lebensnormen das Leben für (zu) viele schlimmer erscheinen lassen.
Du musst das Abi schaffen, sonst bringst Du's zu nix.
Du musst in die Disco gehen und saufen, sonst bist Du ein böser Außenseiter.
Der Trick ist, daß man sich über derlei hinwegsetzen und sein eigenes Leben führen kann. Vielleicht stellt man dann sogar fest, dass man nicht der einzige ist, dem diese oder jene Norm wo vorbeigeht, wo die Luft ein eigenartiges Aroma hat und seltsame Geräusche erklingen.
Imperial Games
01.09.04
Tja. Wie gesagt. Ich will weder nett noch sympathisch sein.
Ich will auch nicht, daß andere Leute unter meiner Präsenz
leiden müssen - genau wie ich unter ihrer.
Es geht mir sowieso sonstwo vorbei, was andere von mir halten.
Der einzig doofe Nebeneffekt ist, daß Leute mit dieser
Lebenseinstellung nicht nur "ausgegrenzt" werden (denn damit
kann ich leben und finde es sogar beser) - sondern, daß sie
keine Arbeit kriegen. Das berührt dann schon wieder Fragen
der Selbstfinanzierung u.ä. und ist daher leider nicht unwichtig.

Zur Gewaltanwendung: Ich würde nicht Gewalt anwenden. Ich
würde sie anwenden LASSEN - wenn überhaupt. Hat sich schonmal
jemand überlegt, daß, wenn man Leuten vernünftige Mittel
einräumen würde, Probleme zu lösen, diese eventuell diese nutzen
würden? Dann gäbe es bestimmt auch weniger Amokläufer und
"Terroristen" (heut ist ja schon jeder n Terrorist, der ne
schlechte Meinung von Staat+Gesellschaft hat). Vielleicht
würden ja Leute, wenn sie ein anderes Mittel sehen würden als
dieses, solche Mittel auch benutzen? (Nur, weil ja immer so
getan wird, als würde Amoklauf+Terrorismus NUR aus der Tatsache
entstehen, daß Leute nicht genug abgehört werden und daß man
zu leicht an Waffen käme. Nach DER Logik würden sich alle Leute
sofort gegenseitig abknallen, sobald man keinen Waffenschein mehr
für ne Waffe bräuchte.)
Das eigentlich doofe daran ist, daß POLITIKER, die vernünftige
Mittel zur VERFÜGUNG hätten, diese nicht nutzen. Und daß Leute,
denen man kein politisches/rechtliches Mittel mehr übrigläßt,
das einfach hinnehmen sollen.

Tja. Was Copyright angeht: Das meinte ich mit "mein Budget":
Gerechtigkeit ist nicht etwas, das einem zusteht - sondern etwas,
das man "sich leisten können" muß. Die Anwältin eines Kumpels
hat mal irgendwann zu ihm gesagt, als sie sagte, lohnt sich nicht,
zu klagen, weil man verlieren würde, und er sagte, wieso, er sei
doch eindeutig im Recht: "Ja - Recht ist nicht Gerechtigkeit."

Zum Thema "Peacer": Ein Peacer ist nicht nur jemand, der gegen Krieg
ist. Ich bin auch gegen Krieg. Aber trotzdem keins dieser
"Blumenkinder". Ich gehöre nicht (wie Peacer) zu den Leuten, die
der Meinung sind: Die Welt ist toll, die Welt ist großartig und jeder,
der das nicht so sieht, ist einfach nur viel zu verschlossen.
Peacer haben dieses Gemeinschaftssinn-Ding und diese "Ich bin OK -
du bist OK" - Einstellung. Das ist vor allem deswegen nervtötend,
weil Diskussionen an denen total abprallen. Sie meinen, die Tatsache,
daß die Welt ganz toll ist, einfach definieren zu können. Ohne Angabe
von Gründen, usw. Gerade LOGISCH argumentierende Menschen haben dann
halt ein Problem damit, sich mit so Leuten zu unterhalten, für die
die Wahrheit einer Aussage damit bewiesen ist, daß sie in einer alten
indischen Schriftrolle steht. Wer jetzt meint, daß ich übertreibe,
hat noch nie so Peacer in Aktion erlebt.
- - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - -
Schlußwort: Gespräche, die nur dazu dienen, sich gegenseitig zu versichern,
wie toll man ist, wie toll die Welt ist und ähnliches, sind nicht so
meine Angelegenheit.
Ehrlich gesagt habe ich keine Lust, die ganze Zeit nur freundliche, nette
(und nichtssagende) "Nullen" zu verbreiten - und ja nicht aus Versehen eine
Meinung einzubringen - es sei denn, die Meinung würde zufällig in das
"freundliche, nette, nichtssagende Nullen"-Schema passen.
Dazu wäre mir meine Zeit wirklich zu schade.

Ich denke, ich sollte mich aus diesem Forum zurückziehen. Zum Einheitsbrei
labern könnte ich auch in die Disco, Kneipe oder auf ein Baustellenklo
gehen.


M-ForceR
01.09.04
also bisher fand ich das ja immer ganz skuril und unterhaltsam, aber dieses imperial off topic treiben sprengt doch das maß des vernünftigen.

das ist hier ein T3 thread und kein

"i hat myself and i want to die" forum.

und das du -imp- nahezu jeden thread irgendwann zu deiner kolumne machst
ist definitiv unnötig.
M-Forcer
01.09.04
um derlei gefühlsregungen zu kompensieren
gibt es im www mehr als genug plätze, an denen auch mit sicherheit mehr als interessante leute darauf warten sich mit dir in die tiefen von dies und jenem -gedanklich- zu stürzen.
ich poste hier ja auch nicht jeden krach mit meiner frau oder meinen kindern.
Robert
01.09.04
Unter dem Topic "Turrican 3 C64 Finished !" ist eine Off-Topic-Diskussion über Grufties und allerlei entbrannt.
Ich verlagere das jetzt hier her - bitte nix posten, bis ich fertig bin.

Seinen Ursprung nahm es mit Imperial Games Bemerkung:
"Eigentlich sollte das garnicht so lang werden.
Wenn Du das Gefühl hast, daß ich irgendwie lästig bin, sag's ruhig.
Ich bin Computerfreak+Gruftie, ich kann sowas ab,
(Ist mir lieber, als wenn mich Leute monatelang ertragen, nur um mir dann
zu sagen, daß ich sie monatelang genervt habe.)"

AEG antwortete u.A. mit:
"Und zum Thema Grufti, ich selber gehöre wohl (wie sehr sehr viele der Demo Szene) der schwarzen Musikszene an, also soviel dazu."
Robert
01.09.04
Und fertig. Jetzt habe ich aber erstmal das Bedürfnis, was sinnvolles zu tun, bevor ich hier wieder poste
t.r.schmidt
01.09.04
Was ich dazu sagen wollte:
Peacer hin, Peacer her, schlimmer als jede Techno-Vergewaltigung oder Gedankengutdiebstal finde ich Gewalt. Meinung sagen ok. Kein Blatt vor den Mund nehmen auch ok. Aber keine Gewalt anzuwenden (oder anwenden zu lassen, gleicher Effekt) ist ein wichtiger Punkt, der uns von den saufenden Dorfproleten (oder gewissen Präsidenten) unterscheidet.

Und das meine ich eben gerade weil die Welt nicht so toll ist - aber ohne Gewalt wär sie deutlich besser.
Marcus
01.09.04
Ich liebe Deine Lakaien.
t.r.schmidt
01.09.04
Ich liebe meine Lakaien auch

Ne, machen tolle Musik, stimmt.
Robert
01.09.04
>Das ist vor allem deswegen nervtötend,
>weil Diskussionen an denen total abprallen.

Finde ich lustig, dass gerade Du das schreibst
Oder willst Du nur meine Nettigkeit testen?
Wie auch immer - ob die Welt letztlich insgesamt gut oder schlecht ist, ist nicht von Belang. Von Belang ist nur, dass man sich nicht unterkriegen lässt und sich dafür einsetzt, dass es besser wird. Mit Gewalt geht das erwiesenermaßen nicht.
Schlechte Laune ist auch hinderlich. Selbige wäre mir auch peinlich, da ich Leute kenne, die in Wellblechhütten leben, 20 Euro im Monat verdienen und trotzdem den ganzen Tag guter Laune sind. Denen gegenüber könnte ich schlechte Laune gar nicht logisch rechtfertigen, ich würde sie dadurch eigentlich beleidigen. Und ich bin bemüht, Verhalten zu vermeiden, mit dem ich andere Leute beleidige und das ich nicht logisch erklären kann. Das wäre rein emotionales Verhalten, und sowas erinnert mich immer an saufende Discogänger.

>Ich denke, ich sollte mich aus diesem Forum >zurückziehen. Zum Einheitsbrei
>labern könnte ich auch in die Disco, Kneipe oder >auf ein Baustellenklo gehen.

Dann lass doch den Einheitsbrei bleiben - ich bin immer noch auf Deine ungewöhnlichen Ansichten gespannt, bisher durften wir davon ja noch nichts lesen.
Imperial Games
02.09.04
Weil der Text sehr lang wurde, habe ich ihn schon von vornherein in Teile
aufgesplittet, um das nachträgliche Splitten zu vermeiden. Ich hoffe, es
funktioniert.

[-- TEIL 1 --]

Tja. Die erste "Ansicht" - mit der ich sicher wieder anecken werde,
weil sie unpopulär ist:
Ich fühle mich nicht schuldig gegenüber Leuten in Wellblechhütten.
Denn ich fühle mich nicht verantwortlich für deren Elend. Ich habe
es nämlich nicht verursacht.

Diese Einstellung ist im übrigen auch die, die ich an Peacern halt nervig
finde:
Um zu definieren, daß es einem toll geht, nimmt man sich einfach das
beschissenste Beispiel als Maßstab und Vergleich. Sollte es mal irgendwann
keine MENSCHEN mehr auf der Welt geben, die im Elend leben, dann könnte
man sich ja immer noch TIERE nehmen zum Vergleich, die in der Wüste oder
der Arktis leben müssen und sagen: Im Vergleich zu denen gehts mir gut...
SO gehts nicht! Das ist halt diese "Im Prinzip ist alles in bester
Ordnung"-Einstellung. Und das ist es nicht.
Diese "rosarote-Brille"-Sicht der Dinge ist halt das Peacertum, was ich
meine. Schlimm daran ist vor allem, daß Leute in RIESENVILLEN den Leuten,
auf dessen Kosten die sich diese haben bauen lassen, immer sagen: "Schaut
in die Elendsviertel dieser Welt, im Vergleich zu denen gehts Euch gut."
Schonmal einer auf die Idee gekommen, daß die das DESWEGEN sagen, damit
man nicht auf deren VILLEN schaut?
Was ich damit sagen will, ist: Es MÜßTE garnicht so beschissen sein! Aber
es IST beschissen, UNTER ANDEREM auch aus dem Grund, weil es so viele
PEACER gibt, die SICH ALLES GEFALLEN LASSEN und die GRUNDSÄTZLICH ZUFRIEDEN
sind, egal, wie beschissen es wird, weil sie ja IMMER NOCH den Vergleich
mit AFRIKA haben. Finde NICHT, daß es in nem Land wie Deutschland, wo sich
manche Leute doof und dämlich verdienen, andererseits Leute geben muß, bei
denen am Ende vom Geld immer noch ein Rest Monat übrig ist!

Also, wie gesagt: ICH behalte mir das Recht dauerhaft schlechter Laune vor!
Und nur, weil Bonzen und anderes Gesockse es geschafft haben, daß die Welt
voller Menschen ist, die in Not und Elend leben und ich nicht zum untersten
Elends-Drittel der Welt gehöre, ist das für mich kein Grund für permanent
gute Laune. Wenn andere Leute das anders sehen, ist mir das auch egal.
Das sind halt die Leute, die ich "Lächler" nenne. In einem meiner Songs geht
es auch um diese.

Beispiel Demokratie:
Diese wird bisher nirgends auf der Welt durchgeführt. Es wird nur mehr
oder weniger versucht, oder - wie z.B. in Deutschland - emuliert.
Das WIRKLICHE Sagen haben hierzulande die Großindustriellen, von denen
auch Politiker und der Staat abhängig sind (immerhin nicht zuletzt, weil
der Staat bei denen Schulden hat). Die Politiker werden uns nur
hingestellt, damit wir denken, wir hätten die WAHL und könnten durch das
Setzen eines Kreuzes in ein Kästchen etwas ändern oder entscheiden.
Beweis: Es ist völlig gleichgültig, wen man wählt, es ändert nichts
an dem eigentlichen Weg. (Oder, wie Punks es mal ausgedrückt haben:
"Wenn Wahlen etwas ändern würden, wären sie verboten.")
Beispiel: Wen hätte jemand, der gegen die Rechtschreibreform oder
gegen die Einführung des Euro gewesen wäre, denn wählen sollen? - Nazis?
Soweit ich mich erinnere waren laut inoffizieller Umfragen - offizielle
wurden wohlweislich nicht gemacht - 70 bis 80 Prozent der Bevölkerung
dagegen. (Gegen BEIDES.) Schöne Demokratie...
Als es daraufhin Eingaben und Proteste gab, sowie Leute mit der Idee
einer Volksbefragung rauskamen (und für etwas, das SO weitreichende
Konsequenzen hat, wäre das durchaus sinnvoll gewesen) - war die
Antwort der Politiker nur etwas in der Art wie "So etwas ist in der
Verfassung der Bundesrepublik Deutschland nicht vorgesehen."
Einer sagte sogar (imo der Gipfel der Unverschämtheit): "Man kann vom
einfachen Mann von der Straße nicht erwarten, daß er die weiterreichenden
Konsequenzen so einer Entscheidung richtig einzuschätzen wüßte."
Ich übersetze das mit: "Als Wahlvieh zum Kreuze machen ist der Bürger
gerade noch intelligent genug - weil wir ihn als Wähler brauchen. Aber
eigentlich ist er dumm wie Heu und andere müssen ihm sagen, was gut für
ihn ist."
Tja... Ich will ja nicht sagen, daß es nicht viele Leute gibt, die WIRKLICH
reichlich dämlich sind. Aber wie kommen Politiker eigentlich darauf, daß
gerade SIE qualifiziert wären, die Konsequenzen richtig einzuschätzen?

Und, komisch:
Schon seit es die Pläne mit dem Euro gab (und schon seit er noch Ecu hieß)
haben die "normalen Bürger von der Straße" gesagt: Die neue Währung wird
vieles ändern, aber vor allem wird sie a) viel schwächer sein als die D-Mark
und b) wird sie die "Tarnung" für die größte Preiserhöhung der Nachkriegszeit.
(Ich gehörte schon zu den Leuten, die seit 1993 - seit ich davon wußte, mit
eben DIESEN Argumenten sagte, daß ich es für die schlechteste Idee des
Jahrhunderts halte. Aber man wird ja nicht ernstgenommen, weil man ja
angeblich "notorischer Schwarzseher" ist.)

Und die intelligenten Politiker, die ja die Konsequenzen richtig einschätzen
können - angeblich - haben ja selbst ein halbes Jahr NACH Einführung des
Euro noch nichts gemerkt (bzw die Folgen geleugnet). Mit Behauptungen wie
"Die Preiserhöhung ist nur 'gefühlt'." oder "Die Preiserhöhung betrifft
höchstens einzelne Produkte - dafür sind andere billiger."

-> WILL DAS IRGENDJEMAND LEUGNEN?!? <-

Wer hat denn nun die "Konsequenzen richtig eingeschätzt": Der einfache Mann
der Straße, der auch DIREKT von ihnen betroffen ist? Oder die Politiker,
denen bei ihren Gehältern hohe Preise sonstwo vorbeigehen können. (Deren
SPRIT zahlt zB sowieso das Volk. Weil Dienstfahrten.)


So - jetzt nehmen wir einmal an, man würde Demokratie wirklich WÖRTLICH
nehmen und REAL durchführen. Das heißt, man würde alle Entscheidungen per
Volksbefragung treffen. Dann würde es immer nach einer zahlenmäßigen
Mehrheit von Leuten gehen. Das wäre zwar ganz gut. Aber nur, wenn man
zufällig der zahlenmäßigen Mehrheit angehört. (Die Wahrscheinlichkeit dafür
ist natürlich hoch.)
Dann würde es nicht mehr nach einzelnen Bonzen gehen, sondern wirklich
nach dem Willen des größten Teils der Bevölkerung.
So weit, so gut.

Einziger Haken: Ist man jedoch nun Teil einer Minderheit, wäre man trotzdem
in den Arsch gekniffen, weil man ja trotzdem anderer Meinung wäre - und
diese zu 0% Einfluß in die Entscheidungen hätte. Das heißt: Man müßte alle
Gesetze befolgen, sich an der Produktion des Bruttoinlandsprodukts beteiligen
und in das soziale System einzahlen, sowie auf dem Arbeitsmarkt
mitkonkurrieren, etc. - aber ohne daß dafür andererseits in irgendeiner Form
seine Interessen vertreten würden.
Anmerkung: Im schlimmsten Fall kann eine "Minderheit" auch 49,9% betragen!

Nun mag man ja sagen: Man ist ja nicht IMMER Minderheit, sondern, das teilt
sich bei jeder zu treffenden Entscheidung anders auf. Das stimmt allerdings
meistens nur theoretisch. Im allgemeinen lassen sich Einzelaspekte nicht aus
dem Gesamt-Weltbild, das jemand hat, herausreißen. Und so sind es oft sehr
VIELE Entscheidungen, bei denen jemand IMMER WIEDER in der Minderheit ist.

Tja. Das bedeutet eben, wenn man zufällig einer Minderheit angehört: Man kann
an der Demokratie TROTZDEM nur teilnehmen, indem ANDERE entscheiden, was
gut/wichtig für einen ist (d.h. für einen die Prioritäten setzen). Und zwar
nur aus EINEM Grund: Die Leute, die eine ähnliche Meinung haben wie man
selbst, sind zahlenmäßig zu wenige. (Ist man daran schuld?)
Das grenzt Leute mit "abweichender" Meinung schon von vornherein aus - egal,
ob in böswilliger Absicht oder nur mangels eines besseren Systems. Das
Ergebnis bleibt dasselbe.

An dieser Stelle kommt dann von vielen Stellen der Spruch:
"Wenn das nicht ideal ist, dann mach doch einen besseren Vorschlag!"
(Und der wahre Peacer würde lügen, wenn er behaupten würde, er hätte nicht
GENAU in DIESEM MOMENT genau DAS GEDACHT.)

Daß man für ein Problem, über das sich schon sehr viele Leute nachgedacht
haben, keine Patentlösung hat, verbietet nämlich NICHT automatisch, daran
Kritik zu üben! Die rationale Feststellung, daß etwas faktisch SCHLECHT
oder zumindest NICHT IDEAL ist, kann man nämlich genau DANN schon treffen,
wenn man dies bewiesen hat. Auch OHNE eine andere Lösung anzubieten.
Mathematisches Beispiel: A * B = 54, wobei A und B = reelle Zahlen. Dann
könnte ich von vornherein sagen, wenn jemand behauptet, B=0, daß dieses
falsch ist. OHNE daß ich die richtigen Zahlen für A und B angeben müßte und
ohne, daß ich den Rest eines eventuellen Gleichungssystems sehen müßte.


Imperial Games
02.09.04
[-- TEIL 2 --]

Thema GEWALT:
Ich weiß gar nicht, was die Leute alle mit dem Thema GEWALT haben - gerade so,
als hätte ich hier zum Krieg aufgerufen oder dergleichen. Typisch NERV-PEACER
halt!!
(Weil Leute sich durch PHYSISCHES Arschloch-Verhalten bei mir lediglich
GEDANKLICH für Folter qualifizieren, geht hier gleich ein Aufschrei der
Entrüstung durch die Massen...)

--> Ich habe mich in meinem GANZEN LEBEN NOCH NIE GEPRÜGELT !!! <--

Ich WURDE mal verprügelt und fast krankenhausreif geschlagen, weil so paar
Leute Geld von mir wollten und ich sehr wenig Geld dabei hatte, was diese
Leute halt so quittierten. Da war ich glaub 15 oder so. Davon habe ich heute
noch eine krumme Nase und bekomme schlecht Luft durch das eine Nasenloch.
(Aber die krumme Nase gibt meinem Gesicht halt irgendwie Charakter und ich
habe mich daran gewöhnt - so daß ich das auch nie habe ändern lassen.
Eigentlich wäre ich allgemein gern viel häßlicher. Ich find es halt schlimm,
als Kerl zu hübsch zu sein oder so. Bin zwar nicht besonders gutaussehend.
Aber für meinen Geschmack noch nicht häßlich genug.)

Es ist auch nicht so, als würde ich GEWALT als ein zivilisiertes Mittel
ansehen, um Probleme zu lösen. Ich wäre vielmehr dafür, zivilisierte Mittel
zu SCHAFFEN, um Probleme ohne Gewalt lösen zu können. Für viele Probleme
wird leider oft GARKEINE Lösungsmöglichkeit angeboten. Oder eine, die halt
nur dem Besserverdienenden eine Lösung bietet. Andere Leute mögen denken,
daß man vielleicht, wenn einem jemand andauernd auf den Sack geht oder ihn
beklaut oder bescheißt, das Problem lösen kann, indem man ihm einen
Blumenstrauß schenkt, um ihm zu zeigen, daß im Prinzip ja alle Menschen
Freunde sind und das doch nicht nötig wäre. Das sind dann so Christen oder
Peacer.
Und dann gibt es Menschen wie MICH, die sich eben NICHT durch Arschlochtum
anderer Leute selbst zu dergleichen Teddybärigkeiten nötigen lassen würden -
weil ich es widerlich fände. Ich setz mich dann irgendwo in eine dunkle
Ecke, habe schlechte Laune und stelle mir vor, wie die Betreffenden an
Syphilis verrecken.
Also: Ich GEHE NICHT HIN und VERPRÜGELE SIE. Ich SCHICK DENEN auch KEINE
BRIEFE mit SYPHILIS-ERREGERN! Aber: Ich will auch NICHT DEREN FREUND WERDEN!

Da könnte ja jemand sagen: Psychische Gewalt ist genauso schlimm wie
physische, denn mit der psychischen fängt es an. Dazu argumentiere ich: Die
resultierende psychische Gewalt tu ich mir nur selbst an, nicht den
entsprechenden Leuten. Und: Was psychische Gewalt ist, braucht MIR keiner
erzählen. Wohne in nem Hochhaus und hier über mir wohnen Leute, die alle
drei Tage TECHNO oder HIPHOP in voller Lautstärke hören. Dazwischen auch
BÖHSE ONKELZ und dergleichen. Begleitet von Gröhlen und dummem Gelaber.
Tja - ich vermute mal, da einfach hochgehen und sagen: "Ähm, Entschuldigung -
könntet Ihr die Musik etwas leiser machen?" würde enden mit "Verpiß Dich!"
(wenn nüchtern) oder ner Schlägerei (wenn besoffen).
Die einzige Lösung, die DIESEN Leuten genehm wäre, wäre eben eine, wo jemand,
der stärker wäre als die, kommen würde und ihnen Gewalt/Strafe zumindest
androhen würde (entweder ein böser Schläger oder halt die Polizei). Das ist
scheinbar bei so Leuten irgend so eine Art "Ehrenkodex", daß man sich niemals
auf eine vernünftige Einigung einläßt, sondern halt die "Auge um Auge, Zahn
um Zahn" - Methode als die einzige ansieht, die zur Konfliktbewältigung
würdig ist. Primitiv halt.

Nun mal eine Frage:
Sobald ich jetzt z.B. einen Song aufnehmen würde und der würde eventuell
bekannter werden - dann würden ja ohnehin sofort diese ideenlosen Techno-
Typen á la "Groove Coverage" ohnehin sofort die Idee klauen und vermarkten
wollen (wie sie's ja schon seit Jahren mit Ideen anderer Leute machen).
Und umso mehr, weil ICH ja Musik nur machen würde, um sie zu VERBREITEN und
nicht wegen der Kohle. Also ich hätt NIX dagegen, wenn sich Leute das Zeug
per MP3 oder CD gegenseitig kopieren würden oder wasweißich - weils mir halt
um die Musik und die Message ginge - und nicht um das Geld. Das hätte halt
zur Folge, daß ich weder KOPIERSCHUTZ noch diesen GEMA-Mist machen würde,
denn WEITERKOPIEREN dürfte das JEDER.
Ich kann TECHNO und DANCE und TRANCE und diesen Kram halt alles überhaupt
nicht AUSSTEHEN und WILL NICHT, daß es von meiner Musik solche Versionen
gäbe - weil ich halt nicht noch Material für so'n Mist liefern will, von dem
es (imo) halt ohnehin schon viel zuviel gibt.
Die einzige Möglichkeit für mich wäre, ZU KLAGEN. Und zwar erst, NACHDEM der
SONG VERSAUT WÄRE. Und, was dazukommt, ich als Einzelperson müßte klagen
gegen so Typen, die ne Plattenfirma (deren Interesse sowieso nur Geld ist)
hinter sich haben. Abgesehen davon, daß ich's mir nicht leisten könnte, würde
ich, selbst, WENN ichs könnte, verlieren. Weil nicht der gewinnt, der recht
hat. Sondern der mit dem Geld.
Am Ende würde es wahrscheinlich so aussehen, daß ICH ständig Leuten erklären
müßte, wieso ICH DENEN diesen Techno-Song geklaut hätte...

Und meine Lösung, nämlich einfach ne Runde DOOM zu spielen oder sich
Weltuntergangsszenarien vorzustellen, in der ich ein Höllenmonster bin, das
alle Techno-Typen mit ner quälenden Foltermethode ausradiert, schadet
vielleicht höchstens meiner Psyche, aber ansonsten halt niemandem.

Also zu meiner Frage: Wie sollte man so ein Problem lösen?

Wahrscheinlich würde ein Peacer jetzt sagen: "Gar nicht. Schließlich gibt
es auf der Welt Menschen, die hungern oder frieren, also hast Du eigentlich
kein Problem."

Aber jetzt mal im Ernst: Nehmen wir an, ich hätte damit ein Problem - obwohl
ich weiß, daß auf der Welt Menschen hungern und frieren - wie sollte ich
damit umgehen?
- - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - -

Wenn ICH zB durch die Stadt gehe (wohne hier schon seit über 6 Jahren) kann
ich mir eigentlich fast JEDESMAL doofe Sprüche anhören. Sind auch immer
wieder dieselben. Man sollte ja eigentlich meinen, die Leute würden sich nach
SO LANGER ZEIT endlich mal an meinen Anblick gewöhnt haben.
Und: Sie brauchen nur zur Seite gucken und sehen mich nicht mehr. ICH dagegen
seh ja nicht nur EINEN von der Sorte, sondern es ist ALLES VOLL von DENEN und
ICH finde die MINDESTENS so HÄßLICH wie DIE MICH. Und ich kann halt NICHT
einfach wegsehen. Aber: Im Gegensatz zu denen finde ICH es primitiv, Leuten
dumme Sprüche hinterherzurufen.
Außerdem habe ICH erfaßt, was DIE noch lernen müßten: DIE sind an MEINER
MEINUNG zum Thema MODE nicht interessiert. So wie ICH nicht an DEREN.

Will damit nur sagen: Manchen Leuten, die angeblich "friedlich" sind, ruft
man nur EINMAL einen doofen Spruch hinterher und das war der letzte Fehler,
den man für ne Weile gemacht hat... - Davon bin ich weit entfernt.
- - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - -

Zum Thema "Einheitsbrei": Dazu zähle ich unter anderem diesen
"90er-Jahre-Happiness-Mist", der den Leuten jahrelang im 2/4-Takt reingehämmert
wurde.
Dazu zähle ich die Tatsache, daß es überhaupt Dinge wie "Mode" gibt -
so daß wasweißichwer festlegen kann, welche Frisur man tragen darf und welche
Kleidung usw. Beziehungsweise WIE MAN WOHNEN DARF (denn selbst DARÜBER mußte
ich mich schon auseinandersetzen). Tja. Das mag nicht schlimm sein, solange
man zu den Leuten gehört, die immer - natürlich REIN ZUFÄLLIG - genau den
Geschmack haben, der gerade Mode ist. (Also: SCHLAGHOSEN sind modern, und
schon trägt die einfach jeder... - Anmerkung: Ich finde sie häßlich. Kann
nix dafür, daß ich sie - obwohl sie so modern sind - einfach häßlich finde.)
Naja. Bei Jungs sinds dann eher diese Hängehosen, die mir ebenfalls ÜBERHAUPT
NICHT gefallen...
Nun könnte ja jemand sagen: OK, dann zieh das halt nicht an. Ja. Mach ich ja
auch nicht. (Btw: Es ist ziemlich schwer, heutzutage Klamotten zu finden, die
ich anziehen will!) Einzige Schwierigkeit: Wenn man ARBEIT haben will (und
die braucht man ja wohl, weil der Körper ohne Nahrung nicht überlebt - und
weil man vielleicht auch in einer Wohnung leben will) dann gilt dieses
nicht mehr. Da gibts dann plötzlich Leute, die so Grundrechte einschränken
wollen. "Aussehen ist egal" (am Telefon) gilt scheinbar immer nur so lange,
bis sie MICH gesehen haben...
Zur Erklärung, falls einer damit kommen will: ICH finde zwar die Kleidung
seit 1994 häßlich, was aber NICHT bedeutet, daß ich DESWEGEN jemandem keine
Arbeit geben würde, weil ich seine Hosen oder seine Frisur nicht abkann.
Ich denke auch NICHT, daß einer schlecht arbeiten würde, nur weil er nicht
meiner Meinung ist.


Imperial Games
02.09.04
[-- TEIL 3 --]

"Einheitsbrei" ist halt für mich auch das Gelaber, was man sich ANDAUERND
reintun muß - und was immer das Gleiche ist.
Gerade EBEN ist z.B. wieder etwas passiert, was dermaßen OFT passiert, daß
es mich einfach nur noch langweilt: Leute, die im Ernst meinen, mich
herausfordern zu können, indem sie Dinge, die ich gesagt habe, auf mich
selbst zu reflektieren versuchen - ohne Angabe von Gründen.

Erstens:
Wenn das, was ich sage, der allgemeinen Meinung entspräche, würde ich wohl
kaum andauernd damit dermaßen anecken, daß Leute mich immer persönlich
missionieren wollten. DAS ist alles, was ich damit meinte, als ich meine
Meinung UNKONVENTIONELL nannte. Nämlich einfach, daß sie nicht zu
den Meinungen paßt, die hier und anderswo sonst so vertreten werden. Ich
wollte damit KEINESWEGS behaupten, meine Meinung wäre irgendwas besseres.

Zweitens:
Die Feststellung, daß Diskussionen an Peacern abprallen, meinte ich so, daß
die an ihrer "alles ist OK"-Meinung festhalten, ohne Angabe von Gründen.
Oder nur mit "Standard" Begründungen wie: "Solange es Menschen gibt, denen
es schlechter geht als mir, gehts mir automatisch gut." Diese Art Gespräch
habe ich halt oft mit Leuten angefangen und dann an diesem Punkt bemerkt,
daß es nichts mehr bringt (das meine ich mit "abprallen"), weil sie JEDES
Argument, das jemand dafür bringt, daß die Welt beschissen ist, einfach
immer wieder mit o.g. "Begründung" beantworten. Ähnelt Squash. (Halt dieses
1-Player-Spiel, wo man den Ball immer wieder gegen die Wand schlägt.)

[ Btw: Oh - wie witzig! Grad hat wieder der Techno-Lärm von oben angefangen.
Dädldi dädldi dädldi dädldi dädldi dädldi dädldi dädldi
Bumm- Bumm- Bumm- Bumm- Bumm- Bumm- Bumm- Bumm-
Dädldi dädldi dädldi dädldi dädldi dädldi dädldi dädldi
Bumm- Bumm- Bumm- Bumm- Bumm- Bumm- Bumm- Bumm-
Dädldi dädldi dädldi dädldi dädldi dädldi dädldi dädldi
Bumm- Bumm- Bumm- Bumm- Bumm- Bumm- Bumm- Bumm-
Dädldi dädldi dädldi dädldi dädldi dädldi dädldi dädldi
Bumm- Bumm- Bumm- Bumm- Bumm- Bumm- Bumm- Bumm-
Dädldi dädldi dädldi dädldi dädldi dädldi dädldi dädldi
Bumm- Bumm- Bumm- Bumm- Bumm- Bumm- Bumm- Bumm-
Dädldi dädldi dädldi dädldi dädldi dädldi dädldi dädldi
Bumm- Bumm- Bumm- Bumm- Bumm- Bumm- Bumm- Bumm-
Dädldi dädldi dädldi dädldi dädldi dädldi dädldi dädldi
Bumm- Bumm- Bumm- Bumm- Bumm- Bumm- Bumm- Bumm-
Dädldi dädldi dädldi dädldi dädldi dädldi dädldi dädldi
Bumm- Bumm- Bumm- Bumm- Bumm- Bumm- Bumm- Bumm-
Ja! Schon, wenn mans LESEN muß, isses fast Körperverletzung, nicht wahr? ]

Also, weiter im Text...

Ja, und dieses ist dann halt das Squash-mäßige "abprallen", von dem ich
geredet habe.
"Testen der Nettigkeit" von Leuten zählt nicht zu meinen
Freizeitbeschäftigungen. Da wüßte ich wirklich interessantere Dinge mit
meiner Zeit anzufangen, zum Beispiel meine Socken zu waschen.

Drittens:
Im Gegensatz zu anderen Leuten bin ICH NICHT so HOCHTRABEND, mir einzubilden,
ICH hätte die Lösung für die Probleme der Welt parat und wenn ich die Welt
"verbessern" würde, dann wäre sie automatisch "gut" für alle, die darin
leben. Denn: DAS denken auch islamische Fundamentalisten. Nämlich, daß sie
mit dem, was sie tun, die Welt verbessern würden. Und das denkt auch George
W. Bush. Den schätz ich so dämlich ein, daß der dieses Zeug, was der von
sich gibt - selbst wenn er sich teilweise alle 3 Tage selbst widerspricht -
WIRKLICH SELBER GLAUBT. Es gibt ja auch Politiker, die den Leuten nur
erzählen, was sie hören wollen, aber in Wirklichkeit nur eigene Ziele oder
die Ziele einer kleinen Bonzen-Lobby verfolgen (achnee - isses möglich...?)
und das AUCH IN DEUTSCHLAND.
Ist ja zB so, daß es viele Firmen (gerade so Großkonzerne) gibt, die nach
außen so tun, als wären sie wirtschaftlich am Ende - nur damit sie Arbeiter
entlassen können oder für Billiglöhne beschäftigen - und dies in Wirklichkeit
gar nicht stimmt. Wieso wohl wollen die nicht, daß irgendwer die Manager-
Gehälter bekanntgibt?
Also, wie gesagt: ICH bilde mir nicht ein, wenn ICH die Welt nach MEINEN
Vorstellungen verbessern würde, daß sie dann auch nach Meinung aller anderen
besser wäre. Und das sollte auch niemand sonst (sich einbilden, er wüßte,
was ALLE ANDEREN wollen).

[Btw: Werde gerade durch die Wand belästigt - von einer EKLIGEN Variante von
Depeche Mode's "Photographic". Grausam lauter "Masterbass", Text gekräht von
ner FRAUENSTIMME... WÄRX!!! ]

Ich könnt mich jetzt am "Einheitsbrei"-Stammtisch-Gelaber beteiligen. Und
so'n Schmarrn behaupten wie, daß die Ausländer schuld sind oder so'n
Blödsinn... Aber wieso sollte ich sowas tun? Oder anderen Einheitsbrei, wie
den, den Peacer und Hippies von sich geben. Nämlich, daß man schon alleine
dadurch schuldig ist, daß man in nem vergleichsweise reichen Land wie
Deutschland geboren wurde. Jeder Stammtisch hat halt seinen eigenen
Einheitsbrei.

Viertens:
Einheitsbrei labern, damit meinte ich aber vor allem:
Wenn man sagt, was ALLE meinen, darf man weiterlabern, wenn nicht, ist man
unerwünscht. Sowas hat man in Discos, Kneipen, Baustellenklos - und wie ich
glaube auch in dem Forum hier. Und wenn ich eben unerwünscht wäre, könnte
ich auch gehen. Ich muß hier nicht den "Geben wir ihm ein Topic, wo er mit
sich selber labern kann"-Forum-Clown spielen...

- - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - -

Wieso? Darf das keiner wissen? Wenn die Welt mich sauer macht, hat sie's
nicht verdient, daß ich ihr mit Freundlichkeit und Nettigkeit begegne.
Man darf mir das ruhig anmerken, wenn mich etwas ankotzt. Peacer kotzt nie
etwas an. Bzw: Selbst WENNS so wäre, würde man das nicht merken. Sie
erwecken damit nach außen den Eindruck, sie würden einfach kritiklos alles
hinnehmen. Tja. Und das finde ich beklagenswert. Denn DIES ist die wahre
Ursache für die Schlechtigkeit der Welt: Leute, die kritiklos alles
hinnehmen. Nur die UNZUFRIEDENEN Leute werden über kurz oder lang dafür
sorgen, daß sich irgendetwas verbessert.
(Kraß formuliert: Manche "Peacer" würden selbst kritiklos Scheiße fressen,
wenn der Bundeskanzler das anordnen würde. - Und weil es Leute auf der Welt
gibt, die nichtmal Scheiße zu fressen haben, wären sie noch überzeugt davon,
daß es ihnen gut geht. Wie gesagt - kraß formuliert. Ich bin mir sicher, daß
alleine der Gebrauch des Terms "Scheiße fressen" jetzt schon wieder Leute auf
den Plan gerufen hat, die sich an dieser - eigentlich nicht wesentlichen,
sondern nur ZUSÄTZLICHEN - Aussage hochziehen werden. Das machen Leute ohne
Argumente nämlich gern: Kleinigkeiten [wie solche Worte] breittreten.)
- - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - -
Ich konstruiere jetzt mal ein abstraktes Beispiel, um zu demonstrieren,
WIE DÄMLICH so eine Meinung á la "So lange Leute in Wellblechhütten in
Armut leben, habe ich nicht das Recht, schlechte Laune zu haben" ist:

Angenommen, irgendjemand Böses würde es per Genforschung und Kloning und
all diesem Kram schaffen, einen Menschen zu züchten, der nicht sterben
könnte, egal, was man ihm auch antut. Der würde diesen Menschen nehmen und
die grausamsten KZ-Experimente an ihm durchführen (halt Chemikalien,
Elektroschocks, Gift, Schlafentzug, Gliedmaßen/Organe abreißen und wieder
annähen, etc...), außerdem würde er ihn erniedrigen und demütigen. Und er
würde ihm das auch bewußt machen - so daß dieser Mensch dies nicht einfach
"von Geburt an gewöhnt" wäre, sondern man würde ihm eben vorführen, daß es
auch anders ginge - aber daß es speziell DIESEM MENSCHEN bestimmt sei, bis
ans Ende aller Tage zu leiden bis zum Anschlag, ohne die Möglichkeit,
wenigstens Gnade im Tod zu finden.

Nach dieser DOOFEN Peacer-Definition gäbe es plötzlich 6 Milliarden Menschen
auf der Welt, die nicht das Recht hätten, jemals schlecht gelaunt zu sein
oder sich jemals zu beklagen (nichtmal die Leute OHNE Wellblechhütten, die
garnix verdienen und Hunger leiden!) - denn ihnen ginge es ja im Verhältnis
zu DIESEM ARMEN SCHWEIN immer noch klasse.

Tja. Und so isses eben NICHT!
Wenn man schon nach LOGISCHEN Argumenten sucht, dann nach den RICHTIGEN.
Ob es jemandem gut oder schlecht geht, hängt von dem Menschen SELBER ab -
NICHT vom Vergleich mit irgendjemandem anders!!!
Weil so etwas nämlich ABSOLUT ist und nicht RELATIV.

Beispiel: Ich lebe immer im Dunkeln (hab meine Wohnung abgedunkelt). Ich gebe
mich nicht körperlich mit Menschen ab. Ich esse wenig. Gehe nicht auf Parties.
Trinke nie Alkohol und rauche auch nicht. Ich hatte noch nie Sex (und kein
Interesse daran), will auch keine Kinder oder Haustiere oder ähnliches jemals
haben. Ich bin noch nie in Urlaub gefahren und habe auch keinerlei Interesse
daran. Am wenigsten (selbstredend) an Sonne und Strand und dergleichen. Wenn
ich meinen Traubjob hätte, dann wäre das einer, bei dem ich im Keller und
allein arbeiten könnte und den ganzen Tag am Computer. Am liebsten wäre mir,
mich nie wieder Tages-/Sonnenlicht aussetzen zu müssen.

Das habe ich nur so ausführlich erwähnt, um folgendes zu verdeutlichen:
Würde man jemand anderen zwingen... (sogenannte "normale Leute" - obwohl ich
den Begriff "normal" im Zusammenhang mit Menschen unerträglich finde - da es
impliziert, es gäbe eine "Norm" für Menschen, was zwar leider der Fall, aber
definitiv beschissen ist.)
Also, sollte man nun jemand "normalen" zwingen, so leben zu müssen wie ich,
würde dieser das unter Umständen als unwürdig, demütigend, erniedrigend,
unzumutbar (und was ich da noch alles schon gehört habe) empfinden.

Würde man MICH dagegen zwingen, in ner Riesenvilla zu wohnen, Manager/Bonze
zu sein in schickem Anzug und Krawatte und (natürlich) Kurzhaarschnitt, mit
Imperial Games
02.09.04
[-- TEIL 4 --]

Würde man MICH dagegen zwingen, in ner Riesenvilla zu wohnen, Manager/Bonze
zu sein in schickem Anzug und Krawatte und (natürlich) Kurzhaarschnitt, mit
eigenem Auto, eigener Motorjacht und Bediensteten, sowie einem umfangreichen
gesellschaftlichen Leben - so würde ICH es als demütigend und erniedrigend
empfinden und es auf jeden Fall ablehnen und vermeiden, wenn es nur irgendwie
ginge. - SELBSTREDEND wird dazu niemand gezwungen - es ging hier nur um das
Beispiel und den Vergleich an sich. Um zu verdeutlichen, daß es jedem
Menschen auf 'ne andere Art gut oder schlecht gehen kann und daher nicht
auf NAHRUNG verallgemeinert werden kann.

Was ohnehin oft unterschätzt wird, ist psychisches Leid, das in
Industriegesellschaften sehr weit verbreitet ist - und das immer nur als
unwichtig abgetan wird. "Solange man genug zu fressen hat" hat es einem
gefälligst gut zu gehen - gerade so, als wäre "fressen" der einzige Antrieb,
den man als Mensch haben dürfte. Ginge es hier um Amöben, würde ich das noch
einsehen.

Früher haben mich immer meine Eltern genervt, wegen meines Aussehens und
meiner Lebensweise. Argument war: Wenn ich volljährig wäre, könnte ich dies
selbst entscheiden. Naja. Abgesehen davon, daß sich JUST mit meiner
Volljährigkeit die Mode, Musik, allgemeines Lebensgefühl (und vieles andere
mehr) in einer Weise geändert hat, daß ich damit NICHTS mehr anfangen konnte
und es extrem schwer hatte, überhaupt noch irgendwas passendes für mich zu
finden (in jeder Hinsicht - nicht nur Kleidung)... Es war ja noch etwas
anderes. - Nämlich z.B. daß ich erst WIRKLICH FREI entscheiden konnte, als ich
ausgezogen war ("solange Du die Beine unter meinen Tisch stellst..."). Dies
ging natürlich erst, nachdem ich eine LEHRE gefunden hatte und mir dadurch
eine eigene Wohnung leisten konnte. Tja. Es war erstens ein Beruf, der mir
nicht liegt und zweitens war der Chef ein Arsch. Einziger Vorteil für mich
war, daß ich meine Erscheinung nicht zu ändern brauchte. (Während der
Arbeitszeit hatte ich sowieso einen Arbeitsanzug an. Aber brauchte nicht
Haare absäbeln oder sowas.) Da könnte wieder jemand mit dieser Peacer-
Scheiße anfangen von wegen "sei doch froh, daß du ne Lehre hattest, andere
haben keine..." - Als wenn's einem nur gut gehen kann, wenn man weiß, daß
es Leute gibt, denen es beschissener geht! Außerdem war damals das Problem
noch nicht so schlimm wie heute. Denn viele Chefs im Osten haben damals halt
viel "ausgebildet" - um Lehrlinge als billige Arbeitskräfte zu haben. Und
abgesehen davon bin ich mittlerweile arbeitslos.
Mein Leben lang wollen immer nur ANDERE LEUTE für mich entscheiden. Ich
schätze mal, sich z.B. wirklich für lange Haare entscheiden kann ein Mann in
Deutschland erst, wenn er keinen Beruf mehr braucht - also Rentner ist - und
ihm sowieso keine Haare mehr wachsen... - nur mal so'n Beispiel.

Btw, habe ich auch schon Monate gehabt, wo ich die letzten fünf Tage im Monat
nix mehr zu Essen im Haus hatte und aufm Kontoauszug im Minus war... Nicht,
daß es mir damit so schlecht geht wie Leuten in Afrika. Aber fühl mich
trotzdem dadurch nicht so großartig wie andere Leute.
- - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - -

Warum habe ich überhaupt mit dem Mist angefangen?

Als ich erwähnte, "bin Computerfreak+Gruftie", fiel mir im Nachhinein noch
auf, daß man folgenden (FALSCHEN) Eindruck gewinnen könnte:

Computerfreak = (wenn weiblich): Kann meist ohne fremde Hilfe Windows
bedienen, Internetsurfen und weiß, wie "Solitär" geht.

Computerfreak = (wenn männlich): Spielt den ganzen Tag Ballerspiele á la
"Counterstrike" und wenn gerade mal nicht, dann zieht er ausm Netz Porno.

Gruftie = (wenn weiblich): Hat alles von Marilyn Manson, trägt einmal die
Woche (samstagabend) ein schwarzes Kleid, und verbessert jeden, der sie
Gruftie nennt mit "Ich bin ein Gothic."

Gruftie = (wenn männlich): Hat alles von Rammstein, trägt einmal die Woche
(samstagabend) ein schwarzes T-Shirt und Doc Marten's und hält jedem, der
Wörter wie "Gruftie" benutzt, klugscheißerische Vorträge über EBM.

Dieses Volk (siehe oben) macht leider einen großen Teil der sogenannten
"Szene" aus. Ich KENNE Leute, die früher zum Leipziger WGT gingen und die
jetzt DESWEGEN nicht mehr hingehen, weil statt der früheren Gruftie-Szene,
die sich über fast alles Gedanken gemacht haben - sich heute zur "Szene"
(weil das wieder "modern" wird) immer mehr so OEM-Leute (Ohne Eigene Meinung)
"bekennen", die ihre "Meinung" immer im "Orkus" oder "Sonic Seducer" (etc.)
nachschlagen müssen, wenn man sie danach fragt - und mit denen sich daher ein
Gespräch nicht mehr lohnt (bei Interesse an deren Meinung bräuchte man halt
nur o.g. "Fachpresse" zu kaufen...)
Wenn man dann in so schwarzen Club geht und da kommen einem dann Typen
entgegen, die einem, weil man ein Pentagramm trägt, blöde Vorträge halten
darüber, was das für sie bedeutet - und sich mit einem prügeln wollen, wenn
man nicht ihrer Ansicht ist - dann hat man darauf keine Lust mehr. (Übrigens:
Alles schon passiert. Mehrmals. Falls mir einer damit kommt, ich würd meine
Beispiele an den Haaren herbeiziehen.)
Oder wenn man in so einen Club geht, weil man denkt, man würde wenigstens
mal DORT "seinesgleichen" treffen und dann da schon alleine für sein Outfit
genauso blöde angemacht wird wie von den Prolls auf der Straße (hat sich was
mit "seinesgleichen"), will man eigentlich auch am liebsten wieder gehen.
Und wenn man halt meint, daß wenigstens in diesen "schwarze Szene"-Clubs die
Musik sich mal von dem allgemeinen 2/4-Takt-Gehämmer unterscheiden würde,
mit dem man sonst überall traktiert wird - und man dann feststellt, daß die
Mucke dort halt genauso klingt wie Techno - nur zwei Oktaven tiefer...
Tja - spätestens dann GEHT MAN DANN AUCH.

Wollte damit also nur erklären: DAS meine ich NICHT, wenn ich sage, daß ich
ein "Gruftie" bin. Ich selbst will mich eigentlich garnicht so festlegen.
Aber erstens erklärt es ziemlich genau, wie man sich mich vorstellen kann.
Zweitens haben mir schon Leute der "alten" Szene (also des ernstzunehmenden
Teils) gesagt (ohne daß ich sie allerdings explizit danach gefragt oder sie
zu ner Stellungnahme gebeten hätte), daß ich, der sich selber eigentlich als
"szenelos" klassifiziert, viel eher ein Gruftie wäre als viele von denen, die
sich selbst heute als Gruftie (bzw "Gothic") darstellen.

Bei mir ist das mit der Kleidung, der Musik und der Lebenseinstellung ohnehin
nicht so wie bei anderen "jugendlichen" Leuten. Für viele Leute scheint so
etwas (aus welchen Gründen auch immer) irgendwie "zusammenhängen" zu müssen.
Das habe ich nie verstanden.

....................................................................................
Mein Verdacht: Wahrscheinlich wird so etwas "erzeugt". Aus demselben
Impuls heraus, den die Nazis hatten, die Kleidung, Musik, Parolen und eine
bestimmte Lebensanschauung damit verbanden und damit alle Leute reinlegten,
die ohnehin nur ein Ventil für ihr ohnehin latent vorhandenes
Massenbewußtsein brauchten. HEUTE wird so etwas eher gemacht, um jungen
Leuten über ihre Identifikation mit irgendetwas 1.) "auf Linie" zu bringen und
2.) das Geld aus der Tasche zu ziehen.
Wieso sind Punks wohl so unbeliebt? Imo NICHT wegen ihres Outfits oder so.
(Love-Parade-Typen haben schließlich auch komische Klamotten an. Und bunte
Haare. Und zerlegen jedesmal die halbe Innenstadt.) Punks sind "unbeliebt",
weil ihre Einstellung nicht Industrie-tauglich ist. Für (richtige) Punks ist
Kommerz AN SICH schon schlecht. D.h. Wenn etwas Geld kostet, kann es vielleicht
notwendiges Übel sein - aber nichts wird jemals für einen Punk "gut" sein,
WEIL es TEUER ist.
Was bedeutet: Nem StiNo kann man ein T-Shirt, was eigentlich auch nicht mehr
kosten würde als jedes andere, für den dreifachen Preis verkaufen, indem man
ein Marken-Label darauf anbringt. Ein Punk wird, wenn er die Wahl hat, sich
Klamotten selber bauen oder ausm Second-Hand laden kaufen - je weniger ein
BONZE dran verdient, umso besser. Und "nachgemachte" Punk-Klamotten aus'm
C&A sind halt für echte Punks das letzte. Und genau DAS ist der Grund, wieso
Punks zu "Feinden der Gesellschaft" erklärt werden: Sie verweigern Konsum.
Anmerkung: Ich bin kein Punk. Aber ich kenne sehr viele.
.....................................................................................

-> Ursprünge meiner Kleidung:
Also: Schwarze Kleidung wollte ich tragen, seit ich so 7 oder 8 Jahre alt
bin, weil sie mir einfach gefällt. Ich wußte auch ewige Zeit nicht, daß es
eine dazugehörige "Szene" gibt, selbst als ich dann schon so herumlief (weil
mich "Szenen" schon als Kind und Jugendlicher nie interessiert haben - war
immer ein Außenseiter gewesen).
Als ich meine Schnallenstiefel (Pikes) gekauft habe, wußte ich nichtmal, daß
die Pikes heißen. Ich habe dem Verkäufer einfach beschrieben, wie Schuhe
aussehen müßten, die ich tragen würde und der hatte zufällig welche da.
Es hatte mich schon extrem gewundert, daß irgendein Schuster auf der Welt
WUßTE - was ICH für Schuhe tragen will. Vor allem, wo doch andere Leute
zu der Zeit alle mit diesen Plateau-Turnschuhen rumliefen...
Also der Verkäufer brachte die Schuhe und sagte nur: "Das wären dann Pikes."
Tja. Wie gesagt. Wußte bis dato nichtmal, daß das, was ich als Schuh gern
tragen würde, sogar einen eigenen Namen hat. Daß es "DIE" Gruftie-Schuhe
der 80er waren, habe ich dann NOCH VIEL SPÄTER erfahren. Von irgendjemand
anderem.
Auch mein restlicher Kleidungsstil ist eigentlich grundsätzlich meine eigene
Idee. Gibt zwar Leute, die mich immer mit irgendwas anderem vergleichen...
Nehme an, das liegt daran, daß viele Menschen mangels eigener Ideen ständig
irgendwas nachmachen/imitieren müssen und sich daher garnicht vorstellen
können, daß es Menschen gibt, die EIGENE Ideen haben.


Imperial Games
02.09.04
[-- TEIL 5 --]

-> Ursprünge meines Musikgeschmacks:
Musiktechnisch ist das bei mir ohnehin "durchwachsen". Daß ich soviel
80er-Zeug höre und sich das jetzt zufällig als "Gruftie-tauglich"
herausgestellt hat, ist einfach nur ein Riesen-Zufall. Das ist bei mir
keine Absicht gewesen. Und viele der Musik, die WIRKLICH der "schwarzen
Szene" angehört, gefällt mir ja auch ÜBERHAUPT NICHT. Das, was mir davon
gefällt, ist vor allem älteres Zeug.
Es gibt noch ein anderes seltsames Phänomen, das ich bei mir und anderen
im Vergleich so beobachtet habe: Andere Leute kennen sich mit Musik
einigermaßen aus. Sie kennen zumindest EINIGE Bands und wissen dann auch,
wie die Mitglieder namentlich heißen. Empfand das niemals als irgendwie
relevant. Außerdem hören andere Leute zwischen 10 und 30 wie's aussieht
nahezu ständig Musik - bzw sobald sich die Gelegenheit ergibt. Die kommen
nach Hause, das erste ist Mucke an, das zweite Schuhe aus... - ICH dagegen
höre dermaßen selten mal Musik - ich habe nichtmal eine Anlage oder einen
Player, sondern spiel meine Musik immer über mein CDROM-Laufwerk ab, weil
ich die Anschaffung eines Players/einer Anlage für mich als kaum lohnend
empfinde. Ich höre Musik höchstens einmal im Monat. Selten öfter. Sehr oft
seltener.

-> Ursprünge meiner Lebensanschauung:
Meine Lebensanschauung habe ich einfach so entwickelt. Die habe ich nicht,
wie manche andere (sofern sie überhaupt eine haben), irgendwo abgeschrieben
und auswendig gelernt.
Ich meine: NATÜRLICH lernt man, indem man Bücher liest, Filme sieht, Musik
hört, etc. Aber ich übernehme eben NICHT alles, was man lese/sehe/höre,
widerspruchslos und kritiklos, sondern mache mir gelegentlich auch mal
zusätzlich meine eigenen Gedanken darüber. (Es gibt wirklich Leute, für die
etwas "die absolute Wahrheit" ist, nur weil es in der "Bild" Zeitung stand oder
im Privatfernsehen gesendet wurde. Merke ich z.B. manchmal an gewissen
Vorurteilen etc.)

Ich weiß nicht, ob es Kurt Tucholsky war (ich glaube schon), der sagte:
Höre auf keinen, der dir sagt: "Das ist richtig - ich mach das schon seit
zwanzig Jahren so." - Man kann eine Sache auch zwanzig Jahre lang falsch machen.

Das ist - finde ich - ziemlich gut. Ich selbst übernehme das für mich eben
mit Erweiterungen - über die ich mir selbst Gedanken gemacht habe:

"Es ist für die Wahrheit einer Aussage völlig unwichtig, WER etwas sagt, WIE
VIELE es sagen oder WIE LAUT es gesagt wird. Das einzige, woran man erkennt,
ob eine Aussage wahr ist, ist die Aussage selbst - ihre Anwendbarkeit auf
den gegebenen Sachverhalt vorausgesetzt."

- - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - -
Es wird vielleicht auch eher wenige Leute überraschen, daß ich Satanist bin.
Ich orientiere mich allerdings auch hier nicht buchstabengetreu
an irgendwelchen als Nachdenkhilfe und -empfehlung geschriebenen Büchern,
wie manche andere das tun. Denn genau DAS unterscheidet Satanisten ja
z.B. von Christen: Satanisten glauben/vertrauen NICHT blind. Satanisten
ist es (im Gegensatz zu manch anderen Religionen) nicht nur ERLAUBT, alles
zu hinterfragen, es ist sogar erwünscht - und wer es wirklich ernst meint,
nimmt wirklich NICHTS einfach als "gegeben" hin. Man ist schon vom Charakter
her ewig unzufrieden - oder wie der Faust'sche Mephisto es ausdrückt "der
Geist, der stets verneint").

Und: Satanisten lassen sich nicht von Predigern oder anderen Möchtegern-
Weltverbesserern einreden, SIE SELBST trügen Schuld oder Verantwortung für
Dinge, die eigentlich ANDERE zu verantworten haben. Und sie lassen sich
auch nicht einreden, es wäre ihre Pflicht, den Dreck wegzumachen, den
andere ständig machen...
Das ganze ist in Wahrheit ohnehin viel zu umfangreich, um es hier zu
dokumentieren. Ich will dies auch ohnehin nicht tun. Nur eins noch: Die Zeiten,
in der Satanismus mit Menschenopfern gleichzusetzen war, sind vorbei (die
lächerlichen Typen im Fernsehen, die da so verurteilt werden, finden ich und
Leute aus meinem Bekanntenkreis höchstens albern). Und: Dem Christentum und
dem Islam sind bisher viel mehr Menschen zum Opfer gefallen als dem
Satanismus zu seinen schlimmsten Zeiten. Dabei sind obengenannte anerkannte
Religionen.

Der Satanismus dagegen ist wohlgemerkt KEINE Religion. Man ist damit auch (um
anderslautenden Behauptungen entgegenzuwirken) NICHT irgendwo MITGLIED und
lehnt es auch völlig ab, sich als TEIL von irgendetwas oder irgendjemandem -
erst recht irgendeiner VEREINIGUNG zu betrachten. INDIVIDUALITÄT gehört zu
den höchsten Prinzipien überhaupt. Alleine dies widerspricht, sich
irgendeiner Bewegung/Vereinigung/Zirkel anzuschließen (denn dies bedeutete
ja auch freiwillige und kritiklose Übernahme anderer Leute Ansichten und
Regeln).


Laut MEINER Lebensanschauung gilt unter anderem:
1.) Wenn etwas gut ist, dann ist es gut.
2.) Wenn etwas schlecht ist, dann ist es schlecht.
3.) Beides gilt erst, wenn es bewiesen wurde.

Laut der Lebensanschauung, die ich hier gelesen habe, gilt:
1.) Wenn etwas gut ist, dann ist es gut. Und automatisch ein Beweis dafür,
daß die Welt gut ist.
2.) Wenn etwas schlecht ist, ist es auch gut - solange es (was fast immer
der Fall ist) etwas schlechteres gibt, mit dem es sich vergleichen läßt.
3.) Beides braucht nie bewiesen zu werden, sondern gilt per Definition.

Welche davon ist nun die logischere?
--------------------------------------------

Anmerkung: Der Punkt (2.) trat noch einmal in abgewandelter Form wie folgt
auf:
2.) Wenn die Welt nicht gut ist, hat man eine Motivation, sie zu
verbessern. Schon allein das macht das Leben für mich lebenswert.

Mit anderen Worten: Alles ist gut. Denn das, was nicht gut ist, ist alleine
dadurch gut, daß es als Motivation zur Verbesserung dient.
Anmerkung: Na, da kann man ja froh sein, daß die Welt nicht gut ist. Sonst
wäre das Leben viel weniger lebenswert. Man sollte all den schlechten Leuten,
die die Welt ständig versauen, eigentlich dankbar sein...

Ich übernehme nun einmal folgenden Text:
[Zitat]
Schlechte Laune ist auch hinderlich. Selbige wäre mir auch peinlich, da
ich Leute kenne, die in Wellblechhütten leben, 20 Euro im Monat verdienen
und trotzdem den ganzen Tag guter Laune sind. Denen gegenüber könnte ich
schlechte Laune gar nicht logisch rechtfertigen, ich würde sie dadurch
eigentlich beleidigen. Und ich bin bemüht, Verhalten zu vermeiden, mit dem
ich andere Leute beleidige und das ich nicht logisch erklären kann. Das
wäre rein emotionales Verhalten, und sowas erinnert mich immer an saufende
Discogänger.
[Zitat Ende]

Jetzt schreibe ich den Text um:
[Umschrift]
Gute Laune ist auch nervig. Selbige wäre mir auch unerklärbar, da
ich Leute kenne, die in riesigen Villen leben, 20.000.000.000 Euro im Monat verdienen
und trotzdem den ganzen Tag schlechter Laune sind. Denen gegenüber könnte ich
gute Laune gar nicht logisch rechtfertigen, ich würde sie dadurch
eigentlich belustigen. Und ich bin bemüht, Verhalten zu vermeiden, mit dem
ich andere Leute belustige und das ich nicht logisch erklären kann. Das
wäre rein närrisches Verhalten, und sowas erinnert mich immer an dumme
Clowns, die sich alles gefallen lassen.
[Umschrift Ende]

Tja. Mit demselben Argument kann man halt auch genauso sagen: Es gibt ja auch
viele Leute, denen es VIEL BESSER geht und die aber immer so tun, als könnten
sie z.B. auf keinen Fall irgendwelche Steuern zahlen. Und daran, daß es denen
so gut geht, tragen vor allem LEUTE, DIE SICH ALLES GEFALLEN LASSEN die
Hauptschuld. Und genau DIESE BONZEN müßten sich eigentlich verantwortlich für
das Elend auf der Welt fühlen - wenn überhaupt irgendwer. Stattdessen reden
sie den Leuten, die nix weiter machen, als brav zu dienen und zu Kreuze zu
kriechen, auch noch die Schuld für das Elend der dritten Welt ein - NUR weil
sie selber nicht da leben müssen. Und manche glauben das dann leider auch.

(Mitunter werden so SPENDENAUFRUFE gemacht und die AUFRUFENDEN SELBST könnten
ohne Probleme zehnmal soviel spenden, wie dann am Schluß zusammengekommen
ist. Aber IHR BEITRAG ist halt, ihr "bekanntes Gesicht" in die Kamera zu
halten. Oft kriegen sie sogar noch Geld dafür.)

Man hört dann zum Beispiel, daß so ein Konzernchef sagt, daß die
wirtschaftliche Situation so mies ist. Tja. In Wirklichkeit hat er zwar
in dem Jahr VERDIENT, aber er hat für seinen Geschmack NICHT GENUG VERDIENT
und deswegen müssen mal eben 2000 Leute entlassen werden und der Rest ohne
Lohnausgleich deren Arbeit übernehmen...
Direkt unglaublich, daß die 2000 Leute überhaupt noch mal über IRGENDWAS
lachen können. Und NOCH UNGLAUBLICHER, daß sie beim nächsten Mal wieder SPD
oder CDU wählen... Oder daß überhaupt noch jemand bei DEM BONZEN irgendwas
KAUFT - und daß der nicht überall angespuckt wird, wo er hinkommt.
Punks z.B. WERDEN ja überall angespuckt - zumindest im übertragenen Sinne.
Dabei haben PUNKS den Leuten viel weniger getan (meistens nur das Herumlaufen
mit bunten Haaren und komischen Klamotten), als die meisten Bonzen oder
deren Vertreter ("Guten Tag, Her Kaiser..."). Und selbst das Argument, daß
Punks - zumindest wenn arbeitslos - die Leute ja Geld kosten, funktioniert
hier nicht - weil auch hier die Bonzen das Volk um VIEL MEHR Geld bescheißen.
Aber trotzdem sind Bonzen respektierte Bürger. Trotzdem ist im Prinzip alles
in Ordnung. Und trotzdem wählen beim nächsten mal wieder alle SPD/CDU.
Tja. WIE genau rechtfertigt man DAS logisch?

Einer der wenigen Betriebe, die im letzten Jahr (2003) schwarze Zahlen
geschrieben haben, sind die "Berliner Verkehrsbetriebe" (BVG). Zur "Belohnung"
gibts nun neue 2-Stunden-Tickets, die 10 Cent billiger sind. Haken: Sie
gelten nur noch für EINE Richtung, so daß man also grundsätzlich ZWEI Tickets
kaufen muß, wo früher EINS gereicht hätte - und man halt eigentlich gegenüber
einer TAGESKARTE nichts mehr spart. Desweiteren fallen viele so "Sozial-
Tickets" weg, bzw werden fast doppelt so teuer. Wieso sowas geht - tja,
mangels Konkurrenz vermutlich. Und weil viele auf öffentliche Verkehrsmittel
angewiesen sind und man sich dadurch sowas erlauben kann. (Obwohl der Betrieb
Imperial Games
02.09.04
[-- TEIL 6 --]

Einer der wenigen Betriebe, die im letzten Jahr (2003) schwarze Zahlen
geschrieben haben, sind die "Berliner Verkehrsbetriebe" (BVG). Zur "Belohnung"
gibts nun neue 2-Stunden-Tickets, die 10 Cent billiger sind. Haken: Sie
gelten nur noch für EINE Richtung, so daß man also grundsätzlich ZWEI Tickets
kaufen muß, wo früher EINS gereicht hätte - und man halt eigentlich gegenüber
einer TAGESKARTE nichts mehr spart. Desweiteren fallen viele so "Sozial-
Tickets" weg, bzw werden fast doppelt so teuer. Wieso sowas geht - tja,
mangels Konkurrenz vermutlich. Und weil viele auf öffentliche Verkehrsmittel
angewiesen sind und man sich dadurch sowas erlauben kann. (Obwohl der Betrieb
schwarze Zahlen schreibt - was HEUTZUTAGE KAUM NOCH ein Betrieb macht.)
-> LOGIK?


Also: COMPUTER sind vielleicht - wenn die Hardware keine Fehler hat und die
Software das macht, was sie soll - so ziemlich das einzige, was vielleicht
noch Logik in irgendeiner Form enthält. Der WELT und der GESELLSCHAFT mit
LOGIK zu begegnen, oder sie LOGISCH behandeln oder erklären zu wollen,
scheitert schon am Versuch.
Desweiteren gehst Du mit dem Argument, wenn Du schlechte Laune hättest,
damit Leute in Wellblechhütten zu beleidigen, stillschweigend für diese
Leute MIT davon aus, daß DU beurteilen kannst oder solltest, ob diese
Leute anderen zugestehen würden, sich ebenfalls schlecht zu fühlen, selbst
wenn es ihnen wirtschaftlich besser ginge. Und daß diese Leute damit
beleidigt wären, nur weil Du das sagst.
Ich mach mir nicht DEREN Gedanken und ich bin nicht FÜR DIE MIT beleidigt,
nur weil ICH mit irgendwelchen westeuropäischen oder Peacer-Ansichten
das Recht hätte, diesen Leuten beleidigt-sein anzudichten - allein für die
Tatsache, daß ich schlechte Laune habe.

Ich gehe davon aus, daß ich Leuten in Wellblechhütten gegenüber schlechte
Laune garnicht logisch rechtfertigen MÜßTE.
Und daß darüberhinaus auch die LOGIK besagt, daß ich mich ÜBERHAUPT NICHT
gegenüber diesen Leuten für IRGENDETWAS rechtfertigen müßte, weil ICH
nicht verantwortlich für DEREN Situation bin.
Das Argument: ICH wäre nicht schuld, aber ICH könnte ja deren Situation
ÄNDERN, haut aus zwei Gründen nicht hin: Erstens: Ich könnte es nicht, weil
ich von stärkeren Kräften als meinen daran gehindert würde. Zweitens: Mit
derselben Logik könnte ich ja verlangen, daß irgendjemand was an MEINER
Situation ändern soll, wenn die nicht in Ordnung ist. Aber das SOLL JA
KEINER. Die soll ich ja auch SELBST ändern.

Im Ergebnis käme heraus:
Die Welt ist nicht in Ordnung und war es schon vor meiner Geburt nicht.
Daß sie seit meiner Geburt schlechter geworden ist, liegt NUR daran,
daß ich seit meiner Geburt nichts unternommen habe, um es zu vermeiden (und
nicht etwa, weil viele andere, viel potentere Leute ALLES unternommen haben,
damit sie beschissener wird).
Es ist an MIR, MEINE EIGENE und die Situation JEDES ANDEREN MENSCHEN zu
verbessern - sowie mich so lange schuldig zu fühlen, wie ich dies nicht tue.
Desweiteren habe ich nicht das Recht, festzustellen, daß irgendetwas schlecht
sei, es sei denn, ich hätte bereits (erfolglos) versucht, diesen Umstand
zu verbessern.

Tja. Und darin unterscheide ich mich eben von Peacern. Ich lasse mir NICHT
die Schuldgefühle, die der Rest der Welt hat, einreden.

Und selbst wenn ich mal an einem Tag nur deswegen schlechte Laune habe,
weil mich gute Laune nervt, habe ich trotzdem schlechte Laune. Ohne, daß
ich mich deswegen schuldig gegenüber den Geknechteten dieser Welt fühle.
Gleichzeitig behalte ich mir das Recht vor, jeden Umstand beim Namen zu
nennen und wenn etwas schlecht ist, das auch zu sagen - auch wenn es NOCH
SCHLECHTERE Dinge auf der Welt gibt.
- - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - -
Ich labere keinen Einheitsbrei. Aber daß ein doofer Spruch in dieser
Richtung kommt (siehe oben: Reflektieren als armseliger Versuch einer
Provokation), habe ich eigentlich schon erwartet.

Und selbst zum Thema Computer-Benutzung ("Coder/Lamer" etc.) habe ich schon
andere (und damit wohl abweichende) Ansichten als andere Leute in diesem
Forum. Und auch meine restliche Lebensanschauung UNTERSCHEIDET sich wohl
von der anderer Forum-Leser. Damit will ich nicht behaupten, daß sie "was
besonderes" oder "so ungewöhnlich" wäre. Daß ich ungewöhnliche oder
andersartige Ansichten habe, wird mir nur von anderer Seite immer wieder
gesagt. Oder daß meine Ansichten ZU anders seien, als daß man mich
akzeptieren könnte, halt auch.

Aber ich habe lediglich festgestellt, daß sich meine Meinung von der anderer
Leute unterscheidet und auch von der vieler Leute hier im Forum.
Und dies ist zweifellos der Fall. Die Feststellung kam eigentlich nur,
weil ich damit sagen wollte: Weil meine Meinung abweicht und hier unpopulär
ist, soll ich sie stecken lassen und lieber nette Belanglosigkeiten
von mir geben. (Anm.: "Wenn man sauer ist, läßt man es sich nicht anmerken.",
etc. pp.)

Dabei wollte ich lediglich damit sagen, wenn Leute, die nicht der "allgemeinen
Forum Meinung" sind, hier unerwünscht sind, könne ich auch gehen -
weil's mir wenig sinnvoll erscheint, nur um den Erhalt des lieben Friedens
willen, entgegen meiner Überzeugung Leuten zu Munde zu reden.
- - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - -

Zum Thema schlechte Laune: Wenn ich schlechtgelaunt bin, kann ich besser
arbeiten (sowohl geistig als auch körperlich). Außerdem inspiriert sie mich
zu Texten und Liedern, sowie beim Programmieren.
Wenn ich gutgelaunt bin, werde ich grundsätzlich unproduktiv.
Tja. Wünschte, das würde auch anderen Leuten so gehen, dann würde nicht
soviel sinnfreie "Gute-Laune-Mucke" entstehen.
(Hat sich schonmal einer überlegt, wieviel Prozent der Musikkultur der 90er
Jahre man wegwerfen müßte, alleine nur, wenn wenn Songs, die den Term
"move your body" enthalten, zu Müll erklären würde? Oder, daß man
wahrscheinlich nur 5 bis 10 WEITERE so Textzeilen definieren bräuchte, um die
gesamte Dance/Trance/Techno-Produktion der 90er komplett zu entfernen, da
eine der Zeilen garantiert irgendwo enthalten wäre? DAS ist es unter anderem,
was ich unter "Einheitsbrei" verstehe.)
- - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - -

[Zitat]
Wie auch immer - ob die Welt letztlich insgesamt gut oder schlecht ist,
ist nicht von Belang.
[Zitat Ende]

DOCH! Das IST es! Genau DARUM geht es! Das ist das wichtigste überhaupt!
Und darüber habe ich mich auch die ganze Zeit geäußert.

[Zitat]
Von Belang ist nur, dass man sich nicht unterkriegen lässt und sich dafür
einsetzt, dass es besser wird.
[Zitat Ende]

"Sich nicht unterkriegen lassen" wird allzuoft benutzt, als wäre das eine
Tätigkeit, die genauso einfach wäre wie "geradeaus laufen".
Wenn die Kräfte, gegen die man zu kämpfen hat, ein gewisses Maß erreichen,
kann "sich nicht unterkriegen lassen" schon zu einer Lebensaufgabe werden.
"Sich dafür einsetzen, daß es besser wird" wird so meistens von vornherein
ausgeschlossen, da 99% der Menschheit genug mit "sich nicht unterkriegen
lassen" beschäftigt sind.
Wenn die Kräfte dieses Maß ÜBERSCHREITEN, wird selbst "sich nicht
unterkriegen lassen" für manche Leute zu einer nicht lösbaren Aufgabe.
Betrachte ich mir all die angepaßten, gelangweilten und angeödeten Menschen,
die es auf der Welt im großen und ganzen gibt, kann ich nur sagen: "Die
meisten HAT man untergekriegt." - Sie funktionieren und parieren halt.
Wie Vieh - nur irgendwie mechanischer.

[Zitat]
Mit Gewalt geht das erwiesenermaßen nicht.
[Zitat Ende]

Gewalt (körperliche und geistige) scheint erwiesenermaßen allerdings bestens
geeignet zu sein, um Menschen zu allem möglichen zwingen zu können. Sie
wird ja auch permanent benutzt. Wie "zivilisiert" ein System ist, erkennt man
eben (leider) nicht daran, wie wenig Gewalt es gegen seine Bürger einsetzt -
sondern DEFINIERT es nur damit, daß ein System umso "zivilisierter" ist, je
mehr das Verhältnis körperliche zu geistiger Gewalt zugunsten der geistigen
ausfällt. Wohl, weil man die Spuren körperlicher Gewalt unmittelbarer sieht
und man daher geistige Gewalt schlechter nachweisen kann.

Allerdings wird dieses "Gewalt"-Thema hier viel zu sehr von den Leuten
breitgetreten - die von mir angewandte THEORETISCHE Gewalt (unter der
bisher KEIN MENSCH je zu LEIDEN gehabt hätte) wird hier viel zu wichtig
genommen. Denn sie wird ja nicht angewandt.
Frage: Wenn mich jemand PSYCHISCH/PHYSISCH stundenlang mit Techno
foltert und ich ihm dafür GEDANKLICH die Krätze wünsche - wem wurde
geschadet und wer hat Schaden verursacht? - Kann mir kaum vorstellen, daß
meine Gedankenkraft je so infektiös werden könnte.

Aber die entsprechenden Anmerkungen werden halt dann quasi als "Beweis"
dafür angesehen, daß ich primitiv wäre oder ein Proll und daß damit auch
keine meiner restlichen Aussagen irgendwie ernstzunehmen wäre. Wenn einem
selbst Argumente fehlen, versucht man halt stattdessen, mit solchen Dingen
den Gegenpart irgendwie dumm hinzustellen... Machen Anwälte ja auch so.

Auch wenn's hier keiner zugeben wird: Ich bin mir sicher, auch andere Leute
aus diesem Forum haben schon bei manchen Gelegenheiten ätzenden Leuten die
Pest an den Hals gewünscht - aus weitaus geringerem Anlaß.

Und ich bin mir auch völlig sicher, daß manche Leute es VON SICH AUS darauf
anlegen, ein Problem nur mit Gewalt lösen lassen zu WOLLEN und auch jeder
DAFÜR Beispiele kennt.

Aber es gibt eben auch einen Unterschied zwischen theoretischer und
ausgeführter Gewalt - diesen zieht man es hier jedoch vor, zu ignorieren
und beides gleichzusetzen.
- - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - -
Zum Thema theoretische Gewalt noch eine Anmerkung:

Da kann man ja wirklich froh sein, daß der Hauptheld aus "Turrican" die
Imperial Games
02.09.04
[-- TEIL 7 --]

Zum Thema theoretische Gewalt noch eine Anmerkung:

Da kann man ja wirklich froh sein, daß der Hauptheld aus "Turrican" die
Probleme, die er hat, mit Freundlichkeit, Nettigkeit und sachlichen
Argumenten löst...

Normalerweise würde ein Peacer an dieser Stelle alles daransetzen, Spiele
wie Turrican zu verbieten, denn mancher blöden Argumentation zufolge (die
ich NICHT teile) ist solche theoretische Gewalt (zB aus Computergames)
genauso schlimm wie ausgeführte - bzw führt immer direkt dazu.

Anmerkung: Viele von den Peacern, die ich so kennenlernen mußte, würden
angesichts von Turrican auch GENAU DAS sagen.
Tja. Da kann man sich jetzt entscheiden: Peacer sein oder Turrican spielen?

Ich hör' es schon: "Na, DAS ist ja GANZ was ANDERES!"

-> Ja, genau! Es ist IMMER "ganz was anderes" - wenn es ZUFÄLLIG um irgendetwas
geht, das EINEM SELBER WICHTIG ist...

Robert
02.09.04
Zu 1:
Ich fühle mich auch nicht verantwortlich dafür. Ich sage auch nicht, mir geht es gut, weil es mir besser geht.
Ich sage nur: Denen geht es schlechter und sie sind trotzdem fröhlich - also kann ich das auch.
Das ist die Art, auf die ich mich von anderen Personen beeinflussen lasse. Wenn ich Personen treffe, die Eigenschaften vorweisen, die mir neu sind und die ich gut finde - dann versuche ich mir selbige auch anzueignen. Fröhlichkeit in fast allen Situationen ist eine dieser Eigenschaften...auch wenn ich damit vielen (bei weitem nicht nur Dir) auf den Keks gehe. Es gibt Leute, die hassen mich regelrecht dafür. Aber ich denke, den meisten mache ich damit den Tag ein wenig angenehmer. Und das ist es wert.

Wie gesagt halte ich es für das eigene Verhalten nicht für bedeutsam, ob die Welt insgesamt gut oder schlecht ist. Wichtig ist für mich allein, dass sie das Potential hat, gut zu sein (wie Du selbst schreibst). Wenn ich etwas dafür tun kann, dass dieses Potential genutzt wird, tue ich das natürlich - z.B. lächeln. Und wenn andere dagegen arbeiten (z.B. viele Politiker) ist das nur ein Grund, mich noch mehr anzustrengen.

Zu 2:
Es machte den Eindruck, als würdest Du besagten Personen wirklich jemanden auf den Hals hetzen, wenn Du könntest. Wenn das nur gedanklich passiert und nicht für die Realität gedacht ist, ist das ja OK.

Wegen der Prügelei: Das tut mir leid und ich weiß auch nicht, wie in solch einem Fall zu handeln ist. Ich war noch nie in eine wirklich ernste Prügelei verwickelt. Ich hatte zur Schulzeit aber auch mit Leuten zu tun, die schwer damit beschäftigt waren, mich doof anzumachen. Und zu denen war ich wirklich freundlich. Das Ergebnis war einerseits, dass sie aggressiver wurden, andererseits aber, dass sie sich vor ihrer ganzen Klasse lächerlich gemacht haben, weil sie es nicht schafften, mich zu provozieren. Ist natürlich nicht zu vergleichen, nur ein kleines Beispiel, wie man sich in weniger extremen Fällen mit Freundlichkeit wehren kann.

Wegen den lauten Nachbarn: Ich würde mit ihnen reden. Auch wenn es nichts nützt, den Schritt muß man getan haben, bevor man weitere einleitet. Dann vielleicht mit dem Vermieter reden? Lassen sich das die anderen Mitbewohner alle gefallen?

Wegen dem Lied: Ich würde Vorsorge mit entsprechenden, der Musik beiliegenden Hinweisen treffen (und einem Beweis des Entstehungsdatums). Wenn sie nicht beachtet werden, würde ich versuchen, das so bekannt wie möglich zu machen.

Zu 3: Mit meiner Fröhlichkeit ecke ich auch oft an. Macht doch nix. Es gibt genug von jeder Sorte, um mit jeder Meinung (wenn man denn eine hat) anzuecken. Das mit den abprallenden Diskussionen hatte ich erwähnt, da Du meiner Meinung nach auf die interessanten Argumente gar nicht eingehst. Ich habe argumentiert, warum es für mich nicht von Belang ist, ob die Welt schlecht ist - aber Du argumentierst nur fröhlich weiter damit, dass die Welt schlecht ist. Ich kann absolut nachvollziehen, dass viele Leute die Welt für schlecht halten. Aber mich interessiert nunmal viel mehr, was sie sein kann, als was sie ist. Und dementsprechend verhalte ich mich.
Mir ist klar, dass ich alleine nichts weltweit merkliches ausrichten kann. Aber ich kann meinen kleinen Teil beitragen. Und dieser kleine Teil hat schon jetzt weit mehr bewirkt, als ich mir hätte wünschen können - weil ich mich genau in dem Moment, als es allen anderen besser ging als mir, als ich so richtig böse unfair behandelt wurde, mich eben nicht einfach mit schlechter Laune hingesetzt und geschmollt habe.
War wohl eingebildet, dass ich die Welt dann nach meinen Vorstellungen verbessert habe. Jetzt grüßen mich auch manchmal Leute, an die ich mich gar nicht erinnern kann und sagen, dass ich ihnen damals geholfen habe. Das ist immer etwas verwirrend, aber was soll's.

Zu 4: Ich denke, die Antwort kann man meinen vorherigen Antworten entnehmen. Freundlich- und Fröhlichkeit hat für mich nicht das geringste mit Kritiklosigkeit zu tun. Es ist für mich nur etwas, das die Welt besser macht.

Zu dem Beispiel: Wäre dieser "Mensch" gut gelaunt?

Zum psychischen Leid: Du hast es vielleicht nicht bemerkt, aber selbiges hatte ich auch schon angesprochen. Der Punkt ist, dass man es sich gewissermaßen selber zufügt.
Ich setze meine Ansprüche niedrig und meine Ziele hoch. Das ist nach all meinen Überlegungen einfach das einzig logische. Wenn's mir schlecht geht, macht schlechte Laune es nur noch schlechter und sie hindert mich dabei, die Situation zu verbessern.

Kleiner Ausflug zur Kleidungsordnung: Mir ziemlich wurscht, soll nur schlicht aussehen - wäre auch nicht bereit, für sowas nebensächliches größere Summen auszugeben.

Zur Musik: Ich hab auch keine Anlage - die Dinger können ja eh keine SID-Dateien und das ganze Zeugs abspielen. Nur kenne ich mich wohl noch weniger mit Musik aus. Keine Ahnung, was genau 80er-Musik ist.

Zur Lebensanschauung: Glaubst Du wahrscheinlich nicht, ist aber bei mir genauso.

Zu Satanisten: Der erste Absatz entspricht dem Buddhismus. Aber wieso benennt man sich nach dem sprichwörtlichem Bösen, wenn man nicht auf böses aus ist? Um den Abstand vom Christentum zu betonen? Auf die meisten wirkt die Bezeichnung wohl ganz anders als gedacht.

Zur Lebensanschauung:
Die Welt ist, was sie ist - und sie wird sein, was man daraus macht.
Gut und schlecht sind unbedeutende Begriffe, die für jeden etwas anderes bedeuten.
Und auch was für mich das Leben lebenswert macht, ist nicht von Bedeutung. Ich gebe zu, das ist in meinem Fall leicht pervers. Na und? Ist doch praktisch, wenn man Trotzigkeit produktiv einsetzen kann.

Zum umgeschriebenen Text: Ich orientiere mich eben an dem, was ich gut finde und nicht an dem, was ich schlecht finde. Wie gesagt.

Zu den Konzernchefen: Wieso sollte man anderer Leute Verhalten rechtfertigen?

Zu Wellblechhütten:
Wenn Du durch Afrika läufst, werden die Leute aus den Wellblechhütten Dich freundlich anlächeln und fragen (sofern sie englisch können), warum Du schlechte Laune hast. Klar brauchst Du Dich nicht zu rechtfertigen, Du kannst auch einfach weitergehen. Aber das mache ich eben nicht. Ich rechtfertige mich vor jedem, der es wissen will für mein Handeln und wäre es mir vor irgendwem peinlich, wäre das für mich ein Zeichen, dass ich etwas falsch mache.

Zum Einheitsbrei:
Deine Meinung mag nicht die häufigste Meinung zu dem Thema sein, einen Gedanken, der für mich neu ist, konnte ich allerdings noch nicht entdecken. In meiner Klasse waren damals auch einige, die das gepredigt haben.
Einheitsbrei definiert sich für mich nicht darin, ob dabei eine Meinung herauskommt, die viele Leute mit einem teilen. Einheitsbrei ist es für mich dann, wenn man keine eigenständige Argumentation gegenüber anderen mit der selben Meinung hat. Und ich sehe hier viele Variationen von "die Welt ist schlecht". Das Argument kenne ich. Ich höre es immer wieder. Es ist für mich Einheitsbrei. Und zudem halte ich es für kein sinnvolles Argument für überhaupt irgendwas.
Daß Du mein Geschreibsel für Einheitsbrei hälst, mag hingegen auch damit zusammenhängen, dass Du jede Menge Einheitsbrei selber hineininterpretierst.

Zu schlechter Laune:
Dass Du dadurch produktiver bist, finde ich erstaunlich. Dann behalte Deine schlechte Laune.
Über übliche Musiktexte habe ich keine Ahnung, da ich mich nicht mit Einheitsbrei beschäftige (gemerkt, ich habe Dich provoziert, damit Du produktiver sein kannst - ist ja genau wie meine produktive Trotzigkeit).

>DOCH! Das IST es! Genau DARUM geht es! Das ist das wichtigste überhaupt!
>Und darüber habe ich mich auch die ganze Zeit geäußert.

Wieso ist das wichtig?
Ich halte solche Gefühls- und Definitionssachen generell für unwichtig. Diese ganz besonders.

>"Sich dafür einsetzen, daß es besser wird" wird so meistens von vornherein
>ausgeschlossen, da 99% der Menschheit genug mit "sich nicht unterkriegen
>lassen" beschäftigt sind.

Sich nicht unterkriegen zu lassen ist einfach. Es erscheint anfangs oft furchtbar schwer, aber auf einmal ist es ganz einfach. Erging mir zumindest so.
Daß so viele das nicht hinbekommen, ist traurig.

Das mit der Gewalt ist geklärt, denke ich.

So, öhm, irgendwo stand noch etwas von Clown-Thread. Es war nicht meine Absicht, das so erscheinen zu lassen. Dass das hier so lang wurde ist auch meine Schuld und ist der einzige Grund für den Extrathread. Habe mir auch Mühe gegeben beim auseinanderfriemeln. Hätte ich für einen Clown-Thread nicht gemacht.
Slayer
04.09.04
Hier scheint einer es grade heraus zu fordern, dass seine Meinung als unkonventionell angesehn wird und legt es scheinbar auch darauf an kritisiert zu werden. Vielleicht tut er das, weil es ihn angeblich produktiver macht... ?

Seine Lebensanschauung unterscheidet sich gar nicht so stark, wie von vielen anderen. Schon eher seine Lebensweise.

Er lehnt es ab, wenn man Argumente auf ihn reflektiert... reflektiert aber selber ständig. Wobei er seine als begründet ansieht aber bei anderen nicht.

Dann wiederholt er noch alles 10mal und mehr, seine Texte lesen sich eher wie eine Autobiographie als wie ein Statement oder ähnliches.

Answer:
Name
Name:
eMail:
Website:
Comment:

Smileys
Please read the forum introduction


Search:

Back