Turrican News, Facts and Rumours

Welcome to Turrican SETA! Here you can find the latest news, rumours, downloads and collected facts about Turrican. If you think you know anything that should be mentioned here, please contact me.
   
 

FINGER WEG VON KATAKIS

Mr Return
08.11.04
STAR WARS?

...ja, klar - das ist doch von George Lucas.

Donald Duck?

... Walt Disney

STAR TREK

..Gene Roddenberry

Pirates?

...Sid Meier


usw....


1988 pixelten, codeten und komponierten 3 muntere junge herren auf einem 8 bit system namens c64 einen wunderbaren shoot em up klassiker zusammen.

das spiel nannte sich quovadis - der macher dahinter MTee´s.

und weil das ganze einer anderen firma nicht so ganz gefiel (die hatten nämlich auch so einen klassiker) nannte sich das ganze leicht abgeändert später werwardes.

und weil der commodore amiga auch ein beliebter und weitverbreiteter rechner damals war, nahm eine sehr schlaue firma ein anderes spiel ( das ein wenig ähnlich war) und taufte es von xyz in quovadis um.

die munteren herren dahinter nannten sich traktor fünf.

und weil das ganze gut funktionierte ...machte man das so und ähnlich später weiter...

heute ist 2004...

ihr habt es alle gelesen, gehört etc...

ihr habt auch gelesen wer das patent zu den namen katakis und denaris versucht zu erhalten

wer die kontrolle möchte...

UND DAZU SAGE ICH NEIN !

turrican, katakis...

vll. kann man vor einem amerikanischen gericht sich diese namen so mir nichts dir nichts
sichern.

ABER ICH KANN LESEN...

created by mt

das ist recht eindeutig...

außer für factor 5


ich will niemanden meine meinung aufzwingen.
es braucht aber nicht viel, um zu verstehen was des derzeit dies- und jenseits des teiches abgeht.
und da geht es nicht um eine freundliche zusammenarbeit.

man kann es sicherlich nicht verhindern, und vll ist das rechtssystem der welt wirklich so ...

in dem falle ma kucken wie ich mir die rechte an star wars einklage ....

anyway, vll gibt es da draußen auch ein paar, die mit dieser nummer genau so viele bauchschmerzen haben wie ich.

und ich finde, wir sollten das fac 5 wissen lassen.

verhindern werden wir nichts...

aber man muss ja nicht noch schweigend dabeistehen.

also packt an

mailt eure (seriöse) meinung an factor 5...
zeigt MT euren support und gebt dieser sache eine klare absage

contact@factor5.com

an julian eggebrecht

stichwort katakis


what better place than here
what better time than now

RATM

Dennis Busch
12.11.04
@Mr Return:
SEHR GUTE IDEE!
Soeben habe ich folgende Mail abgesetzt.
--------------
An: contact@factor5.com
Betreff: An Julian Eggebrecht, Stichwort: Katakis
Mailtext:
Sehr geehrter Herr Eggebrecht,

hiermit teile ich Ihnen mit,
daß ich ihr jüngstes Verhalten
(Sicherung der Rechte an den Marken Katakis, Denaris)
überhaupt nicht gut heisse und
auf das Schärfste kritisiere.

Gehen Sie bitte einmal in sich
und forschen sie selbstkritisch und vor allem
ehrlich nach, ob das wirklich richtig ist.

Sie wissen genauso gut, wie tausende von Spielern
auf der ganzen Welt, wessen Eigentum Katakis wirklich
ist bzw. es sein sollte.

Durch dieses Verhalten ziehen Sie nicht nur
Antipathie auf Ihre eigene Person, sondern machen
das ganze Factor5 Team äußerst unbeliebt bei der Spielergemeinde.
(Zur Erinnerung:
Die Spieler sind diejenigen, die Ihre Spiele kaufen
und damit das Überleben Ihrer Firma sichern.)

Um weiteren Schaden von Ihnen selbst und von Factor5
abzuwenden, wäre es von großem Vorteil, wenn sie
die Rechte an den Marken Katakis/Denaris entweder freigäben
oder direkt an DenarisSoftware in Deutschland weiterreichten.

Damit würden sie nicht nur unglaubliche Charakterstärke zeigen,
sondern auch Ihr bereits jetzt durch besagtes Verhalten beschädigtes
Image verbessern.

Gruß,
Dennis Busch
--------------

An Alle:
MACHT MIT!
Dennis Busch
12.11.04
Ist vielleicht ein bischen pathetisch geworden
aber nun ist's zu spät.
M-Forcer
12.11.04
nö genau so wollte ich das

weiter so
Slayer
12.11.04
... aber nicht das alles mit "Katakis" im Betreff gleich im Spam-Mülleimer von Fac5 landet.

Meint ihr, es würde sich sogar lohnen eine Petition zu starten? Mit lohnen meine ich, gibt es genug Leute die sich eintragen und würde Katakis überhaupt dort erscheinen bzw. ist das bereits geplant...
M-Forcer
13.11.04
definitiv...

ich habe bevor ich den thread aufgemacht habe, schon mal die fühler ausgestreckt.

wir bekämen bestimmt ne petition zusammen.
Dennis Busch
13.11.04
Ich würd mich auch eintragen, daß Problem
mit Online Petitionen ist bloß, daß die nicht
wirklich schön aussehen, vor allem dann nicht,
wenn sich da viele Leute nur mit irgendwelchen
Nicknames eintragen und dazu noch unseriöse
Kommentare, wie z.B. "*Fuck*tor5" oder sowas reinklieren.
(Sowas habe ich schon oft gesehen und genützt
haben solche Petitionen nie irgendwas.)

Daher finde ich die ursprüngliche Idee von M-Forcer, daß sich jeder mit der Kritik direkt an
F5 wendet viel besser.
Slayer
13.11.04
Stimmt schon... bis jetzt haben die wenigsten Petitionen, etwas in diesem Bereich bewirken können. Ok, dann halt weiterhin auf die direkte Tour
M-Forcer
13.11.04
stimmt daran habe ich nicht gedacht...


man kann ja seine mail immer 2 ,al abschicken
ich meine jetzt einmal unter katakis und einmal mit nem anderen header
dann entkommen wir auch dem fac 5 mülleimer
Kai-Q
04.02.05
Ich verstehe hier nicht das Problem.
Ausserdem wollte ich immer schon wissen, warum man Katakis in Denaris geändert hat?
Slayer
05.02.05
Verstehst du das Problem nicht inhaltlich oder
dialektisch?

Ich finde solche Beschwerde-Mails und Petitionen eh überflüssig und so schlimm ist das mit dem
Namensrecht-Klau auch wieder nicht.

Warum Katakis auch Denaris heisst bzw. darin
umbenannt wurde steht irgentwo auf so ner'
Internet-Seite.

Wie hieß die noch gleich...
Slayer
05.02.05
... achja, google.de
Robert
05.02.05
@Kai-Q:
Keine Angst, damit will Slayer nicht Dich ärgern, sondern mich Und nichtmal ich kann google gut genug bedienen, um das herauszufinden.

Aber immerhin habe ich eine Seite gefunden, die beschreibt, was F5 immer so gerne unter den Tisch fallen lässt - Katakis 1.0 und 1.1: http://www.demonews.de/artikel/index.php?artikel=247&bs=7&s=23
Imperial Games
05.02.05
Yeah - interessant.

Grade ich als Katakis/R-Type Fan (und überhaupt Fan des
ganzen Genres) fand's sehr aufschlußreich. (Auch die
Facts über Fac5.)

Und, btw: Endlich mal etwas zum Thema R-Type auf PC!
Hatte schon ewig danach gesucht, ob und wie das Spiel auf
PC erschienen ist. Sieht also so aus, als wäre diese
Steckkarten-Variante das einzige PC R-Type gewesen - und
die später umgesetzte CD Version.

Wo kann man die eigentlich kriegen? Ebay?

Slayer
06.02.05
@Robert
Die "wirklich wahren Gründe" kennen ja auch nur die Betroffenen selber und die werden auch in einem Turrican Fanforum nichts ausplaudern.

@Imperial Games
Es gibt kein offizielles R-Type für den PC. Ich bin mir nicht sicher aber ich glaube du beziehst dich auf die PC-Engine (Konsole) Version. Von dieser gab es Steckkarte (Hucard) und CD-Rom version.
Für den PC gibt es nur ein paar R-Type "mischmasch" Spiele die aus den anderen Teilen zusammen geschustert wurden.
Falls du doch die PC-Engine Version meinst kann ich dir nur raten, dir anzugewöhnen, PC-Engine auszuschreiben. allerdings frage ich mich dann warum du ein Spiel für eine Konsole suchst, welche du gar nicht besitzt....
t.r.schmidt
06.02.05
Also ich muss sagen, nach Roberts Artikel liegen die wahren Gründe doch auf der Hand - das deckt sich ja mit der Aussage oben:

"das spiel nannte sich quovadis - der macher dahinter MTee´s.

und weil das ganze einer anderen firma nicht so ganz gefiel (die hatten nämlich auch so einen klassiker) nannte sich das ganze leicht abgeändert später werwardes."
Robert
06.02.05
Hey, wie viel unter dem Link zu finden ist, hatte ich gar nicht bemerkt. Ich bin wohl doch besser mit Google, als ich dachte
Das mit Denaris steht übrigens bei Katakis-C64.
Dem Artikel fehlt soweit ich das sehen kann nur die Info, dass C64- und Amiga-Katakis gar nix miteinander zu tun hatten und letzteres eigentlich Neutralizer hieß. Dass die Sache mit der R-Type Umsetzung für C64 und Amiga gleichermaßen passierte und somit vielleicht weniger mit F5s Katakis zu tun hatte, lässt F5 auch immer unter den Tisch fallen. Ich schätze, das lief komplett über Rainbow Arts und die haben dann einfach wieder ihre beiden Spezis beigeholt.

Zur PC-Engine -> http://pcenginefx.com/main/pcenginefx_com_-_what_are_nec_.html
t.r.schmidt
06.02.05
Auf der Turri3-demo war übrigens Neutralizer 2... Aber wohl mehr als Gag
Robert
06.02.05
Ich glaube, sie wollte dadurch eine Defener-Lizenz ergattern
Slayer
06.02.05
Das Katakis wegen Namensrecht Problemen in Denaris unbenannt werden musste ist ja altbekannt und in den meisten ähnlichen Fällen handelt es sich um Rechtsstreitgkeiten.
Wenn das der einzigste und richtige Grund ist dürfte es kein Poblem sein, dass herauszufinden.

Was mich an diesem Artikel von diese Demo Seite mehr stört ist die Tatsache, dass dort Spiele in der R-Type Liste stehen die nichts damit zu tun haben... abgesehen davon das es Shoot' em ups sind und nur manche von denen haben wirkliche R-Type ähnlichkeiten. Abgesehen davon verstehe ich nicht warum R-Type ähnliche Spiele immer als Clone abgestempelt werden.

R-Type ist ein genre.
t.r.schmidt
06.02.05
Inzwischen albern, stimmt wohl. Damals hatte es eben sehr viel innovative Features, die sich alle abgeschaut haben. Quasi das Dune 2 der Sidescrolling Shooter
Robert
06.02.05
@Slayer: Nein, es waren keine Namensrecht-Probleme. Katakis wurde vom Markt genommen, da es R-Type zu ähnlich war und kam dann in veränderter Form als Denaris wieder auf den Markt. Und auf dem Amiga war auch die neue Fassung erst noch als Katakis unterwegs.

@TR: Dune 2 war aber ein Klon von irgendeinem Mega Drive Spiel.
t.r.schmidt
07.02.05
Hö? Von welchem? Und warum gilt es dann allgemein als Grundstein des Genres?
Slayer
07.02.05
"Herzog Zwei" von TecnoSoft war das erste Echtzeit-Strategie Spiel und erschien auf dem Mega Drive. Es gilt unter Retro-Profis als Grundstein des genres.

Ich glaube nicht das es Heute möglich wäre jemanden wegen einen zu ähnlichen Spielprinzipien zu verklagen. Es sei denn es ist eine 1:1 Kopie wie bei The Great Gianna Sisters.

@Robert
Warum hat man man bei der wiederveröffenlichung nicht Katakis als Namen gelassen... also könnte es theoretisch auch Namensrecht-Probleme gegeben haben. Oder hat jemand dafür eine Erklärung?

@t.r.schmidt
Da der Artikel in der heutigen Zeit geschrieben wurde ist er albern. Damals wäre das auch noch ok gewesen.
Robert
07.02.05
Ich schätze mal, das mit dem Namen war ein Trick, um sich aus dem Vertrag / der Unterlassungserklärung zu winden. Nicht direkt ein Namensproblem, nur eine kleine aber wichtige Hilfe, damit es notfalls vor Gericht als anderes Spiel durchgeht.
Imperial Games
07.02.05
Entschuldigung an alle, da hat mich die Namensgebung wohl
etwas verwirrt.

Denn: Es GAB meines Wissens mal Steckkarten für den PC,
um darauf Automatenspiele zocken zu können. Weiß nicht,
wer mir das mal erzählt hatte. Und ich dachte, das bezog
sich auf so etwas - und die CD wäre eine Art "Umsetzung
für Real-PC" gewesen.

Tja, da brauch ich wohl nicht weiter nach R-Type für IBM-PC
zu suchen, da nicht vorhanden.
(Naja, in Anbetracht dessen, was ein Amiga/Atari/C64/diverse
Konsolen damals an Grafik und Sound zu bieten hatten - und
was ein PC zur gleichen Zeit nur hatte, wunderts einen
eigentlich nicht... Will sagen: WENNs ein original R-Type
aus dieser Zeit für PC gäbe, wäre das wahrscheinlich 4-farbig
(CGA) mit PC-Speaker-Sound...)

Und nochmal Entschuldigung an alle für das Off-Topic.

t.r.schmidt
07.02.05
Hab mir Herzog 2 mal angeschaut, also ein paar Parallelen sind ja da, aber irgendwie ist es doch noch was anderes vom Grunprinzip her. Die aktuellen RTS funktionieren ja fast immer noch 1:1 wie Dune 2.

@slayer: ja sag ich doch. Das die Internetseite nicht von 1992 ist war mir schon klar...

Und zur eigentlichen Frage bin ich ganz Roberts Meinung.
nemesis
11.02.05
Hello guys,i would like to make a suggestion:when you open a thread pleeeeaaassse speak in the langauge you set it into.I m not german and i would like to find out about Katakis and all of the other turrican-related games.Thanks
Robert
11.02.05
Corrected.
Contra-254
l
13.02.05
Es gab tatsächlich mal eine Steckkarte, um eine Konsole an den PC zu bringen. Ist aber leider nix draus geworden.

Siehe z.B. hier:
http://www.heimcomputer.de/konsolen/3doblast.html

Der 3DOBlaster von Creative, um eine Konsole von §DO auf den PC zu bringen....
Andy1977
http://www.demonews.de
27.02.05
Hallo

Ich bin hier neu, aber vielleicht interessiert´s euch, dass ich dieses R-Type Special für DemoNews geschrieben habe

Erstmal zum ´Vorwurf´ von Slayer, warum die Spiele ´Last Resort´, ´Pulstar´ und ´Blazing Star´ erwähnt werden: Hinter diesen Teilen stecken ehemalige Irem-Mitarbeiter bzw. ´R-Type´-Designer/Grafiker/Programmier/wasauchimmer. Besonders bei ´Last Resort´ merkt man das ganz gewaltig, auch wenn ich gerade diesbezüglich keine 100% Bestätigung gefunden habe.

Ich weiß aber auch, dass ´Blazing Star´ nicht mehr viel mit ´R-Type´ zu tun hat, steht auch so im Bericht Mir fiel eben der Werdegang dieser Ballerserie wieder ein und dass ehemalige ´R-Type´-Schützlinge daran gewerkelt hatten. Da ich etwas über die Serie ansich hinaus schauen wollte und ich nicht gleichzeitig jedes Ballerspiel erwähnen wollte, blieb es bei diesen Beispielen. Man hätte auch einen anderen Weg wählen und z.B. den damaligen, direkten Konkurrenten erwähnen können (Gradius), doch dann hätte ich am liebsten die ganze Serie aufgelistet und das wäre wieder zu viel des Guten gewesen

´Katakis´ kam deshalb mit rein, weil es schlichtweg aus Deutschland stammt. Dass die Amiga-Version ursprünglich ´Neutralizer´ heißen sollte, wusste ich übrigens nicht, wieder was dazugelernt

Die Story mit ´Katakis 1.0´ und ´Katakis 1.1´ ist mir erst direkt beim Schreiben des Specials aufgefallen: Ich weiß nicht mehr, welche Version ich aus meiner Kindheit kannte, aber Fakt ist, dass ich als Original die eine besitze und man von der der Factor 5-Webseite die andere runter laden darf. Als ich diese beiden parallel ausprobierte, nur um die ´wenigen´ Unterschiede ausmachen zu können, war ich total baff, weil der erste Level ja komplett anders war! Jedenfalls hab ich die Dinger dann beide durchgespielt, nur um die Reihenfolge der Levels rauszubekommen.

Andy

P.S.: Als nächstes arbeite ich übrigens an einem ´Turrican´-Special, dass mal nur so nebenbei...

Slayer
27.02.05
@Andy1977
Ich weiß das teilweise ex-IREM Mitarbeiter an diesen Spielen gearbeitet haben (soweit man den Gerüchten glaubt) aber trotzdem haben sie nichts in so einer einer "R-Type" Liste zu suchen. Zumindestens ist das meine Meinung.

Wenn Last Resort erwähnt wird, hätte man sowas auch mit dem Vorgänger "Armed Police Unit Gallop/Cosmic Cop" machen müssen. Sowie mit "X Multiply" welches ebenfalls von Irem kommt.

Blazing Star ist übrigens nicht der offizielle Nachfolger von Pulstar, eher der inoffizielle. Spielersich erinnert es auch nicht an Pulstar (selbst bei auswahl des Dino Shiffs nicht). Was ja auch schwer ist da beide Spiele unterschiedliche sub-genres angehören.

Sind die Raumschiffe bei der GameBoy/Color Version wirklich nur optisch oder auch von der Kollisionsabfrage her unerschiedlich... hast du das überprüft?

Ansich ist der R-Type Artikel ja auch OK. Allerdings behaupte ich mal, das 95% der DemoNews Leser nicht viel damit anfangen können.
Meine Kritik war auch eher Allgemein gedacht, und nur zufällig an deinen Bericht angebracht. Diese R-Type vergleich liest man ja ständig. Man braucht auch nicht bei jeden jump n run Spiel Mario zu erwähnen, oder?

Aber hast du bei denen abgeschrieben oder die bei dir?

http://www.arcadiabay.de/source/item.aspx?LID=0&ID=2291
http://www.arcadiabay.de/videospiele/mvsliste.aspx?LID=0
Andy1977
http://www.demonews.de
27.02.05
@Slayer: Ich geb gerne zu, dass es mir nicht ganz wohl dabei war, Last Resort, Pulstar und speziell Blazing Stars zu erwähnen, genau wegen deinem Argument... aber ich wollte noch viel weniger *gar keine* Alternativen nennen bzw. Ballerspiele, die etwas mir R-Type & Co. zu tun hatten.

Armored Police Unit Gallop hab ich schlichtweg vergessen, sprich: Ich hab das Teil erst *gefunden*, NACHDEM das R-Type Special fertig war Bin ein sehr großer Fan von Shoot´em Ups, aber da ich auch ein Neuzeitlich orientierter Spieler bin, hab ich nicht das Detailwissen wie andere Freaks

Die Titel sollten wirklich nur eine Auswahl darstellen, über die ich persönlich auch was sagen kann, da ich sie selber im Schrank stehen habe. X-Multiply hab ich z.B. persönlich nie gespielt.

Die Resonanz auf das R-Type Special war wirklich nicht die Größte und wurde im Rahmen des R-Type Final Testberichtes gemacht. Mir ging´s hauptsächlich um die Erwähnung ALLER R-Type Spiele, alles weitere (wie die Zusatzbeispiele) war Bonus ohne Anspruch auf Vollständigkeit.

Das Turrican-Special wird ähnlich aufgemacht werden, jedoch hab ich hier zum Glück mehr ´Fan´-Material, es gibt ja massig Turrican-Projekte im Netz, ein Traum für einen Journalisten . Jedenfalls werden keine *anderen* Spiele des Genres erwähnt werden, von dem Vorbild ´Contra/Probotector´ einmal abgesehen.

Zu dem Link: Also, die haben definitiv von mir abgeschrieben (oder es ist reiner Zufall...)! Ich habe bis heute keinen einzigen Text kopiert, nicht mal einen aus dem englischen übersetzt. Ausnahme: Ein Interview-Partner hat mir tatsächlich Antworten zu Fragen geschickt, die er aus einem vorherigen Interview SELBST kopiert hatte

Andy
t.r.schmidt
http://turrican.nemmelheim.de
27.02.05
Also gerade bei Turrican kann man was über die Vorbilder schreiben, aber Contra gehört da imho nichtmal zu.

Surf mal bissl auf meiner Seite, und schau nach dem Stichwort Oscar

So hier:
http://www.nemmelheim.de/turrican/facts/
Andy1977
http://www.demonews.de
28.02.05
Vorweg: Contra ist in meinen Augen die wichtigste Spiel-Serie des Genres ´2D-Action Jump&Run´... und besonders die späteren Turrican-Teile haben extrem viel bei Contra 3 / Contra: Hard Corps geklaut, da kann mir keiner was anderes erzählen.

Allerdings werde ich das mit den ´direkten´ Vorbildern, welche Trenz vorbgeschwebt haben, selbstredend erwähnen, hatte das auch schon mal hier auf der Seite gelesen gehabt... Metroid vergesse ich in dem Zusammenhang immer wieder... sorry, ich mag Metroid, ich mag Turrican, aber die beiden spielen sich VÖLLIG anders, in meinen Augen. Einzig und allein den Zusammenhang mit ´in eine Kugel zusammen rollen´ lasse ich zählen, ansonsten ist Turrican ein klassisches Action/Jump&Run wie Contra, mit einem Setting ähnlich Oscar und Spieldesign Anleihen aus Super Mario.

´Oscar´ würde ich übrigens zu gerne mal spielen... gibt´s dazu wenigstens eine hübsche Seite, wo man direkte Grafik/Artwork-Parallelen zwischen Turrican und Oscar sehen kann?

Andy
Daniel
01.03.05
Zum Thema Turrican und Ideenkupfern: ich habe in einem Spielemagazin ein japanisches Spiel als Screenshot gesehen, das Turrican extrem ähnlich sah - und das vor dem Erscheinen von T1.
Aber: Respekt von MT, was er aus dem C64 herausgeholt hat.
Andy1977
http://www.demonews.de
01.03.05
@Daniel: Du weißt aber nicht mehr, was das für ein Magazin geschweige denn Spiel war?

Andy
Robert
01.03.05
Ist "die späteren Turrican-Teile" = Super Turrican 2? Das Spiel nimmt als Turrican zu Recht kaum jemand ernst. Bei den anderen Teilen sehe ich die Parallelen zu Contra nicht, kenne letzteres aber auch nicht so genau.
Daniel
01.03.05
@Andy
Nein, das weiß ich nicht. Mir wurde nur zum Bericht gesagt, dass das schon längst da war, als es Turrican noch nicht gab.
Bronko
01.03.05
Turrican ist vom Spielgefühl kaum mit Contra zu vergleichen, bis halt auf Superturrican2...

Große Unterschiede sehe ich im Levelaufbau und Atmosphäre.
(Contra ist ein düsterer langer Schlauch, keiner kann mir das von turri sagen )

Und es spielt sich auch anders, zum Beispiel weil bei Contra kann man die Schussrichtung bestimmen, das geht bei Turri nur mit dem Rundumstrahl, der taktisch jedoch ganz anders wird, da man dafür stehenbleiben muss.
Slayer
02.03.05
Contra ist mehr ein Gun'n'Run und als ein´2D-Action Jump&Run´. In Super Turrican 2 gibt es einige wenige Level Passagen die einen an Contra erinnern könnten, mehr auch nicht. Auch, wenn Julian Eggebrecht mal gesagt hat, dass ST2 sich an Contra orientiert hat, kann ich auch da keine wirklichen Parallelen sehen. Auch nicht in Bezug auf 'Contra: Hard Corps', welches zwar etwas anders ist als die Vorgänger aber stets linear geblieben ist.

Metroid hat viel mehr Gemeinsamkeiten mit Turrican.
Was Turrican mit ausmacht sind große Welten die man in alle vier Himmelsrichtungen erforschen kann, so wie bei Metroid. Contra ist da viel zu linear, es gibt nichts an Umgebung zu erforschen.

Mich würde mal interessieren was ST2 von Contra "geklaut" haben sollte.

@Andy1977
Gerade dieses "Zusatzbeispiele, Bonus ohne Anspruch auf Vollständigkeit" stört mich so daran.
Entweder man nennt sie nur beim Namen oder liefert ein vollständigen Bericht. Die spiele sind einfach zu gut um sie im "Schatten" von R-Type stehen zu lassen.

Aber da bin ich wohl einer der wenigen, die das so genau nehmen.

Aber wie ist das denn nun bei den GameBoy R-Types mit den Raumschiffen?
Slayer
02.03.05
@Daniel
Du meinst nicht zufällig Psycho Nics Oscar?

http://www.vgmuseum.com/pics6/psycho.html
Robert
02.03.05
Super Turrican 2 setzt auf viele Effekte und geradlinige Action - das ist sowohl der große Unterschied zu den Vorgängern als auch die Gemeinsamkeit mit Contra (oder einem Treasure-Spiel ). Hier sieht man auch schön den Unterschied zwischen orientieren und klauen.
Robert
02.03.05
Ich will mich noch schnell in ausgleichender Lobhudelei üben: Einen so genauen Vergleich zwischen den Katakis-Versionen hatte ich noch nicht gelesen. Danke dafür.
Slayer
02.03.05
Hmm... "auf viele Effekte setzen" musst du mal genauer erklären, sollte ich es nicht richtig interpretiert haben. Bei Contra werden die vielen Effekte eingesetzt um das Spiel "Actiongeladen" zu presentieren und meistens nehmen diese Effekte großen Einfluss auf das Gameplay. Was ein wichtiger Punkt ist. ST2 spielt sich dagegen eher lahm.
Das man es versucht hat, kann man schon irgentwie sehen... aber spielbar macht es sich weniger bemerkbar.
Das einzigste was mich an Contra erinnert, ist der Level wo man mit dem "Grapple Beam" am Raumschiff hängt.

(Dieser Thread scheint mittlerweile irgentwie Off-Topic zu sein.)

FINGER WEG VON KATAKIS!

(so jetzt ist er wieder On-Topic.)
Robert
02.03.05
Ganz normal - wenn man versucht, es zwei Gruppen recht zu machen, ist die Gefahr groß, dass am Ende nichts von beidem richtig funktioniert. Gerade wenn man so etwas gegensätzliches wie Turrican und Contra in einem Spiel vereinen will.
Aber es geht ja im Moment eher nur darum, dass man sich Contra zum Vorbild genommen hat - nicht darum, ob das ganze dann erfolgreich/sinnvoll umgesetzt wurde

Off-Topic macht nix, wir sind ein kleines Forum.
Andy1977
http://www.demonews.de
02.03.05
Ich schein hier ja von einem Fettnäpfchen ins Nächste zu treten... gut, dass mir das passiert, BEVOR ich das Special geschrieben habe

Also, für MICH ist Turrican immer eine Mischung aus Contra (laufen/ballern/viele Effekte) und Mario (herumsuchen/große Levels) gewesen. Ich habe die Serien Contra/Turrican von Anfang an immer verglichen und mag sie beidermaßen gleich. Das mag aber auch wirklich daran liegen, dass für mich Contra das Non-Plus-Ultra des Genres ist, sowas vergleicht man dann halt mit Spielen aus gleicher Sparte (und das selbe Genre ist es oder etwas nicht? .

Super Turrican 2 hat in der Tat die meisten Parallelen... da sind einige Endgegner 1:1 aus Contra: Hard Corps übernommen.

Und zu Metroid: Also, ich weiß nicht... nur weil man in ´alle Richtungen´ die Welt erforschen kann... das war eh nie so der Punkt, der mich an Turrican gereizt hat. Was hab ich denn von den Bonusräumen, wenn ich da ´nur´ einen weiteren Satz Diamanten finde? O.K., man sammelt sich so Extraleben zusammen, aber so richtig spannend fand ich das nie. Im Gegenteil: Gerade in Turrican 1 haben mich die ganzen Sackgassen eher genervt. Bin eindeutig ein Fan von ´linearen´ Spielen Ansonsten hinkt für mich der Vergleich zu Metroid, weil es dort mehr um´s Aufstocken von Extras geht, d.h. ich erlerne die Fähigkeiten von Samus Aran erst nach und nach. Das meinte ich jedenfalls damit, dass sich Turrican für mich völlig anders spielt.

Und Turrican und Contra gegensätzlich? Also bitte, dass finde ich nun wirklich übertrieben. In beiden Spielen laufe ich mit einer Figur, kann springen, ballern, habe massig Endgegner zu besiegen. Klar, DER Unterschied schlichtweg ist das lineare/non-lineare Spieldesign. Aber deshalb sind das doch nicht zwei gegensätzliche Spiele, das hört sich ja so an, als ob das eine ein Sportspiel und das andere ein Adventure sei

Ich merk aber so langsam, warum Super Turrican 2 bei Turrican-Fans, so wie hier, nicht so beliebt ist... dieses Erforschen ist anscheinend doch für die meisten das Essentielle, sonst würde man hier wohl kaum so auf den Contra/Turrican-Part beharren... für mich persönlich ist ST2 das zweitbeste Turrican, neben dem (unschlagbaren) T2 für den Amiga, nur so nebenbei Ich mochte dagegen Turrican 3 / Mega Turrican nicht allzu sehr, da waren mir einige Level-Design Passagen zu fade, kaum ein Endgegner erinnerungswürdig und die Musik von C.H. relativ (!*relativ*!) schwach.

So oder so: Der Vergleich mit Contra & Co. wird in meinem Special bestimmt nicht überhand nehmen, ich werde den Kram zusammen mit Metroid, Oscar und Mario nur in ein, zwei Sätzen ewähnen und nicht so wie im R-Type Special. Ob das da ein Fehler war, keine Ahnung, Slayer ist die erste Person, die sich darüber ´beschwert´.

@Slayer: R-Type Raumschiffe, puh, also wenn ich mich recht entsinne, spielten sich die Teile ziemlich gleich. Aber wenn überhaupt Unterschiede da sind, dann nur minimale.

Andy

P.S.: Ich wäre übrigens jedem hier Anwesenden dankbar, wenn er sich mein Special mal anschaut, bevor es veröffentlicht wird. Ich HASSE es, Fehler zu machen, besonders wenn da draußen eine Meute nur darauf wartet, wegen jeder Kleinigkeit ´zuzubeißen´ Wird aber noch ein Weilchen dauern, wir haben momentan ein paar Probleme mit unserem derzeitig laufendem Special, den über Soundtracks.
t.r.schmidt
02.03.05
Na klar, immer her damit
Slayer
03.03.05
Natürlich spielt sich Metroid anders ls Turrican aber das ist sowieso klar, da Turrican in dieser Form einzigartig ist. (oder gibts da was wirlikch vergleichbares?)
Was Metroid und Turrican am meisten unterscheidet sind die Barrieren. Man benötigt extra Waffen um vorran zu kommen. Dadurch muss man das game natürlich auch anders spielen aber das "anders spielen" muss man auch bei Contra.

Es scheint viel verschiedene Arten zu geben wie man Turrican spielt und was man daran gut findet... Das gilt übrigens auch für Treasure-Spiele.
Aber laufen mit einer Figur, sringen, ballern, massig Endgegner besiegen, trifft eigentlich auf fast jedes Action Spiel zu. Das Lineare/non-lineare Spieldesign ist für mich ein entscheidener unterschied und deckt jeweils unterschiedliche genres ab.

@Andy1977
Genau um den minimalen Unterschied geht es mir ja bei dem GB R-Type.
Ach schon ok, ich kram mein GameBoy Color raus und überprüf das selber.

@Robert
Naja, von mir aus soll ST2 doch Contra zum Vorbild gehabt haben... das bestreitet eh niemand, da es Herr. JE in einem interview gesagt hat.
Aber geschafft haben sie es eher nicht.

Was Leute gegen Off-Topic haben verstehe ich eh nicht, solange es interessant ist.
Slayer
03.03.05
Achso, immer her mit de Artikel, Andy... ich spitz' schon mal die beißerchen.
Imperial Games
03.03.05
Genau dieses Rumlaufen/Suchen von Bonusräumen in riesigen 8-Wege-scrollenden Levels
ist wohl genau das, wieso die meisten Turrican-Fans grad Turrican mögen.
Ich SELBER muß sagen, daß ich n grottenschlechter Spieler bin... (Glaub man kann
entweder Coder oder Spieler sein.) Siehe dazu auch meinen "Für die kleine Frage
zwischendurch" Artikel.
Mein Lieblings-Genre ist eher sowas wie Katakis, R-Type und Gradius. (Sidescroll-Shoot'em'up)
(Btw: Keiner meiner Kumpels mag solche Spiele - Schade. Wenn ich mal sowas coden sollte -
was ich definitiv mache - wird das keiner von denen zocken.)

Robert
03.03.05
Ich meinte natürlich, dass Turrican innerhalb des Jump'n'Shoot Genres ziemlich gegensätzlich zu Contra ist. Aber da lag ich wohl daneben, denn neuerdings kenne ich jemanden, der die großen Levels nicht als das Primär-Feature sieht
Wenn man beim Retromagazin nur auch die Weitsicht gehabt hätte, den Turrican-Artikel erstmal den Profis vorzulegen...
Slayer
04.03.05
Wer will kann auch Turrican mit Tetris vergleichen, wenn man nur Wert darauf legt irgendetwas durch das Bild zu schieben, oder nicht?
Wenn man Turrican auf die Action reduziert, kann man es mit jedem Action Spiel vergleichen was man gut findet. Ich glaube einfach das Turrican andere Mittel beenutzt um ein Spielgefühl zu vermitteln und daraum hat es für mich nicht viel genug mit Contra gemein. Kann jeder sehen wie er will...

...solange ein guter Turrican Bericht entsteht ist das auch ok.
Jan
04.03.05
So, jetzt muss ich auch mal meine Meinung zu diesem Thema ausspucken.
Turrican auf allgemein Action zu reduzieren macht in der Tat keinen Sinn weil das Action Genre ein viel zu riesiges Feld an Sub Genres beinhaltet.
Das Problem bei der Diskussion, welche Spiele am ehesten mit Turrican zu vergleichen sind, ist ja, dass man von verschiedenen Ausgangspunkten vergleichen kann. Der eine schaut auf das Genre, der andere versteift sich auf ein Spielelement und der nächste geht von einem Spielgefühl aus.
Wir sind uns ja alle einig, dass Turrican ein Jump'n'Shoot ist (oder was es sonst noch für Bezeichnungen für dieses Sub Genre gibt). Deshalb macht es grundsätzlich natürlich schon sinn es mit Spielen wie Contra, Ruff'n'Tumble oder ähnlichen Spielen zu vergleichen weil sie der gleichen Art angehören.
Natürlich sind für die meisten Fans, mich eingeschlossen, Teil 1 und 2 die besten Turricans wegen des Apekts des Levelerforschens. Allein dieses Feature unterscheidet Turrican natürlich gewaltig von Contra, trotzdem sind beides "rumlaufen und schießen"-Spiele. Sich nun beim Vergleich auf ein Feature wie das Erforschen zu versteifen, macht für mich nicht viel Sinn, mag es auch das sein, was uns so an den Spielen gefällt. Deshalb find ich es auch fragwürdig Spiele aus anderen Genres, wie den ganzen Action Adventures (Castlevania SOTN etc) zum Vergleich heranzuziehen nur weil auch diese große Levels haben, die in alle Richtungen scrollen. Grenzfall ist natürlich die Metroid Serie, die zwar auch in erster Linie Action Adventure und kein Ballerspiel ist aber einige sehr deutliche Parallelen zu Turrican aufweist.
Kurz gesagt, man kann ja sagen: ich finde Contra doof weil es sich ganz anders spielt als Turrican. Trotzdem ist es im Kern ein direkter Verwandter von Turrican.
Wie gesagt, gerade dadurch dass Turrican durch seine Features einzigartig ist, kann man es von verschiedenen Ausgangspunkten vergleichen und jeder wird da bei seinem ganz eigenen Standpunkt bleiben. Und um das mal noch dazu zu sagen: ich bin kein großer Contra Fan und bevorzuge tatsächlich auch die meisten Action Adventures, die gerne zum Vergleich herangezogen werden.
Dieser Beitrag enthält eindeutig zu häufig das Wort Vergleich
Slayer
05.03.05
Contra ist kein Jump'n'Shoot. Das Hauptmerkmal wird auf laufen und schiessen gerichtet. Ich bezeichne Mario auch nicht als Juimp'n'Shot'n'Run, weil man auch dort ein Feuerblume einsammelt und dann ein wenig schiessen kann.

Turrican habe ich nie als Action-Kracher gesehen, obwohl man viel Feuerkraft hat kann man diese kaum einsetzen... da es einfach zu wenige und zu kleine Gegner gleichzeitig gibt und man viel zu sehr damit beschäftigt war den richtigen Weg zu finden bzw. Extra Leben einzusammeln.

Gerade im Kern bzw. im Grundansatz unterscheiden sich Turrican und Contra besonders.
Ich finden icht das man straightforward Action mit einem Spiel wie Turrican vergleichen kann (außer vielleicht man hat nur speedruns gesehen). Aber ich habe auch schon von einigen gehört, dass sie Turrican cool finden weil man da total viel rumballert.

Ich sehe aber ein, dass man beide Spiele miteinander Vergleichen kann, wenn man von dem "Erforschen" in Turrican absieht. Mich würde mal interessieren, was viele für das wichtigste in Turrican halten... vielleicht nen' Poll oder so?
Slayer
05.03.05
Ich habe mal die neue Suchfunktion im Forum genutzt und gemerkt, das alle hier verwendeten Meinungen undArgumente (Kann man Turrican mit Contra Vergleichen) schon mehrmals in anderne Threads gebracht wurden...

Also bevor jemand weiter disskutieren will, einfach mal Contra in der Suche eingeben.
Robert
05.03.05
Aber dass wir jemanden da haben, der Contra richtig mag, ist neu, oder? Ach, ich benutz einfach auch mal diese neue, mysteriöse Suchfunktion...
Was ich aber noch erwähnen wollte, ist die zeitliche Einteilung: Als Turrican 2 kam, gab es noch kein Contra 3, kein Treasure und erst recht kein Metal Slug. Auch kein Metroid 3, Teil 2 kam erst im selben Jahr wie Turrican 2. Gab es damals überhaupt schon was, was Du heute noch als Action-Kracher bezeichnen würdest?
Was ich auch ganz witzig finde, ist, dass Turrican und Contra in der üblichen Genreeinteilung zusammenfallen (Run'n'Shoots gibt es nach der Einteilung nicht), nach einer anderen üblichen und noch deutlich groberen Einteilung aber nicht: Turrican ist ein typisches Heimcomputerspiel, Contra ein Arcadespiel.
Slayer
05.03.05
Das hier jemand ist der Contra nicht mag bzw. doof fiondet ist neu... soweit ich das richtig gelesen habe. Also ich mag Conta so richtig.

Ja, die Zeitliche Einteilung wird jetzt nicht einfach.
Treasure gab es unter den Namen noch nicht allerdings waren viele Mitarbeiter vorher bei Konami und haben schon das Original Contra gemacht. Sowie auch andere Konami Spiele wie Rocket Knight Adventure (glaub' ich).
Eigentlich schon richtig, dass ich Contra 3 als ersten Action-Kracher gesehen habe... aber was ich heute als sowas bezeichne ist ja gar nicht wichtig, da es ja um damals geht.

Mit Genre Einteilungen ist das soweiso immer so eine Sache. Da hat jeder eine eigene Meinung und wer soll bestimmen was richtig ist?

Ich finde einfach, das ein "Turrican - Contra" Vergleich weder dem einen noch dem anderne Spiel "imponiert" (mir fällt gerade kein besseres Wort ein *g*).
Robert
05.03.05
Hier, ich mag Contra nicht. Habe keine Ahnung, was daran gut sein soll. Die Grafik war natürlich mal super. Aber Grafik veraltet - zumindest Grafik, die nur durch Effekte hervorsticht.
Hinzu kommt, dass ich Spiele dieser Art wohl generell viel weniger wichtig nehme, als andere das tun. Ich glaube, das einzige Arcadespiel, das für mich ein richtiger Klassiker ist, ist Windjammers. Zumindest fällt mir gerade nix anderes ein. Außer ganz alten Sachen wie DigDug natürlich.

Es gibt eine etablierte Genreeinteilung. Die wird zwar vielen Spielen nicht gerecht, aber immerhin weiß jeder, was gemeint ist.
Slayer
06.03.05
@Robert
Grafik veraltet nicht. Nur die Technik in der die Grafik dargstellt wird. Die Grafik in Contra 3 und Nachfolger besticht nicht nur durch Effekte, sie ist einfach gut gemacht.

Das du mit Arcade Spielen nicht soviel anfangen kannst habe ich schon gemerkt. Windjammers ist zwar sehr gut aber keine ahnung warum du sowas als Arcade Klassiker bezeichnest. Die alten Atari Sachen findest du anscheined ja schon gut.
Arcade games werden halt anders gespielt als z.B. Heimcomputer Spiele, wenn du nicht weißt wie oder es dir keinen Spaß macht, dann ist das halt so. Ich muss dir ja nicht sagen das viele C64 und Amiga Spiele portierungen von Arcade Spielen sind, oder?

Nen' mir jetzt mal bitte einen Klassiker für Computerspiele und Konsolen, der nicht ganz alt ist. Irgentwie etwas blöde, da Klassiker nunmal erst Klassiker genannt werden, wenn sie alt sind. Abgesehn davon pfeif ich auf Klassiker, ein Spiel soll gut sein ob es Zeug zum Klassiker hat spielt keine große Rolle. Diese entstehen meistens eh' nur durch Retro-Hype und Nolstalgie und werden zu Marketing Zwecken benutzt. Was sie natürlich nicht zu schlechten Spielen macht aber wer will ganze Zeit nur Klassiker spielen?

Klar gibt es etablierte Genreeinteilungen aber immer wieder liest man wie diese falsch benutzt werden (Was mir eigentlich total egal ist).
Robert
06.03.05
Ich finde die Grafik in Contra 3 abgesehen von den Effekten schlecht gemacht. Naja egal.
Es gibt durchaus viele Arcadespiele, die mir Spaß machen. Windjammers ist für mich aber ein Klassiker, weil es mir langfristig Spaß macht. Das ist für mich das essenzielle Kriterium eines Klassikers und genau darauf sind Arcadespiele eher nicht ausgelegt. Und das ist dann für gewöhnlich auch noch so, wenn sie für zu Hause umgesetzt wurden. Sogar bei Nachfolgern zu Arcadespielen, die nur für daheim erscheinen. Highscorejagd fand ich auch nie sonderlich prickelnd.
Nicht ganz alt ist zum Beispiel Turrican. Das ist nur alt DigDug sollte den zeitlichen Rahmen, den ich gemeint habe, klar machen.
Ein Klassiker ist für mich etwas ganz persönliches und hat keinerlei Bezug zur restlichen Welt um mich herum, die kann meine Klassiker von mir aus alle für Schrott halten

Deine Formulierungen ala "wenn du nicht weißt" sind ganz schön fies, aber langsam gewöhne ich mich daran. Mich ausgerechnet an meinem wunden Punkt, an meiner Spielerehre zu packen. Wenn Du da weiter draufdrückst, bildet sich eine Hornhaut
Slayer
07.03.05
Was soll an den Effekten in Contra 3 gut sein? Nur durch die ohnehin sehr gut gemachte Grafik wirken die so cool. Ist wohl Geschmackssache...
Aber wleches SNES Spiel hat für dich gute Grafik? Wie gefällt die die Grafik in den Turrican spielen? Sag' mal genau, was dir an Contra 3 nicht gefällt.

Klassiker sind für mich Spiele, die Allgemein als solche gelten.. egal ob ich sie gut finde oder nicht. Track & Field ist ein Klassiker, aber ich finds' nicht gut.

Wie du Arcade Spiele behandelst gefällt mir nicht.
Aber solange du nur danach gehst, was dir spaß macht... akzeptiere ich das.
Scores habe ich bei keinem Spiel jehmals beachtet (abgesehen vielleicht von 2Player Spielen), das kann also nicht der einzigste Grund sien ein solchen Spiel noch Heute zu spielen. Was natürlich auch seltsam wäre, wenn man es schon damals nicht getan hat. Arcade bezeichen ich übrigens nicht nur alles, was in der Spielhalle steht sondern gehe nach Spielemechanik. Turrican würde ich fast als Arcade bezeichnen... aber auch nur fast.

Anders Formulieren könnte man das aber schon.

Beispiel: "Windjammers ist das einzigste Arcadespiel, welches ich noch Heute mit Wonne und Freude spiele".
Robert
07.03.05
Ich fand glaube sogar die meisten SNES-Spiele, die ich gespielt habe, schön. Die Grafik in den Turricans gefällt mir im allgemeinen auch noch gut. Aber Contra 3...viele Grafikelemente sehen da so billig aus. Vielleicht hängt es auch etwas mit dem Setting zusammen. Endzeit finde ich ästhetisch abschreckend

Den Begriff Arcadespiel wende ich auch allgemeiner an: Alles, was in der Spielhalle funktionieren würde. Turrican disqualifiziert sich durch die großen Level. Arcadespiele können längerfristig nur durch das eigentliche Spielsystem fesseln, umfangreicher Inhalt verbietet sich aus Prinzip. Und ein Spielprinzip, das mich lange fesselt gibt es halt selten, das schafft auch und insbesondere ein Turrican nicht.
In Deiner neuen Formulierung sehe ich keinen Vorteil, ich hatte doch auch extra ein "für mich" reingeklatscht Moment, wenn ich sie näher betrachte, ist sie sogar falsch. Ich rede von Zeiträumen, nicht von Zeitpunkten. Ein "heute" ist also fehl am Platz, "von damals bis heute" wäre OK.
Robert
07.03.05
Ah, mir fällt da gerade noch IK+ ein
Slayer
07.03.05
Nur weil der Stil dir nicht gefällt, heisst es nicht das es schlecht gemacht ist. Ein paar Kleinigkeiten in der Grafik sind in der Tat etwas weniger gut gemacht, im vergleich zu der rest. Aber kein Grund es als "schlecht gemacht" zu beschreien.

Das sich Turrican durch die großen Level disqualifiziert ist klar, darum ja auch nur *fast* Arcade like. Ob etwas in der Spielhalle funktioniert...

"noch Heute" ist für mich so ziemlich das gleiche wie "bis heute". Ist also auch ein Zeitraum und somit richtig sowie auch vorteilhafter.

Spielprinzipen die einen über Jahrzente fesseln gibt es eigentlich eh nicht... ausser man ist total anspruchslos (Manche spielen immer und teilweise ausschlieslich noch die neusten updates von "Zählerschlag"). Oder geben sich mit "AugenSpielzeug" zufrieden, weil sie denken es würde helfen langweillige Spielprinzipien durch ein Gimmick spielbar zu machen.

Aber mal was anderes... interessiert diese Diskussion hier überhaupt irgentjemanden?
Robert
07.03.05
Ich habe es als "schlecht gemacht" bezeichnet, da ich es für schlecht gemacht halte. Ich wollte nur ausdrücken, dass mein Urteilsvermögen möglicherweise durch das Setting ein wenig getrübt wird. Wie sehr selbiges getrübt ist, wenn man ein Spiel gut findet, will ich aber gar nicht erst erwähnen

"noch heute" impliziert nicht, dass ich es schon damals gespielt habe. Und ich bin total anspruchslos, merke ich gerade. Aber eigentlich rede ich gar nicht von Jahrzehnten. So ein typischer Arcadetitel fesselt mich nicht über das erste Durchspielen hinaus.

Ich kann auch ohne Publikum diskutieren, mir völlig schnuppe
Aky
07.03.05
Aah, Chat-Wars-Entzug? Cool, die Diskussionen jetzt hier weiterzuführen. Natürlich interessiert das die Leute -zumindest mich *g*- aber so ein Forum ist halt naturgemäß etwas langsamer.

Also ich definiere Arcade eigentlich über "einfaches Spielprinzip" in Verbindung mit einer Durchspielzeit von unter 60 Minuten, meist in Zusammenhang mit heftigst steigendem Schwierigkeitsgrad um viele Continues zu provozieren. Es gab aber auch einige Spiele, die da etwas aus dem Rahmen fallen, gabs da nicht ein neueres (16 o. 64 Bit) Mario in den Spielhallen? Super Mario war übrigens ein Arcade-Spiel habe es selbst am Automaten gezockt, das fällt aber von Spielprinzip und -dauer auch in die Kategorie.

Klassiker sind für mich Spiele, die über die Jahre immer wieder von verschiedensten Seiten erwähnt werden, Gamer, Fachpresse, Entwickler etc. - also Spiele, die nicht in Vergessenheit geraten, egal wie alt die sind. Die Qualität ist also nicht zwangsläufig entscheidend.
Rise of the Robots ist meiner Meinung nach auch ein Klassiker - im negativen Sinne.
Mein persönlicher Liebling ist übrigens "Pengo", was ich seit Ende der 80er nicht regelmäßig, aber immer mal wieder gern spiele, obwohl ich nicht besonders gut darin bin

Contra fand ich von den Ideen her toll, an Raketen zu hängen, Kreisel zu hüpfen und zwei Knarren in die Hüfte stemmen zu können , hat mir Spaß gemacht. Die Grafik passte einwandfrei zum Setting, aber ST2 sieht auf dem SNES für mich zum Beispiel deutlich besser aus.

*uff* soweit erstmal
Robert
07.03.05
Das Forum hat zwei Vorteile:
1. Die Beiträge sind durchdachter
2. Die Diskussion läuft auch noch, wenn der Aky wieder wach ist

Es gab mal NES-Automaten, sowas ist in MAME drin. Ob danach nochwas kam, weiß ich nicht. Nur dass Namco nach Starfox auch noch Mario Kart verderben darf

Auf den Begriff Klassiker habe ich wohl eine sehr egozentrische Sicht. Rise of the Robots ist ein Klassiker, weil es besser als jedes andere Spiel demonstriert hat, wie Zeitschriften die Spiele bewerten - daran zu denken macht mit noch heute Spaß
Aky
07.03.05
Also es gab Arcade-Installationen von entweder SuperMario64 oder SuperMarioWorld...ich bin mir aber ziemlich sicher, dass es das zweitere war...Anfang der 90er in Berlin. Es gab also würde ich behaupten wollen Arcade-Automaten mit SNES-Spielen.

Slayer
07.03.05
@Robert
Es gibt viele Spiele die ich nicht gut finde aber die Grafik sehe ich trotzdem als gut gemacht an... z.B. Flink, finde ich ist ein sehr schlechtes Spiel aber die Grafik gefällt mir gut. Für mich ist Flink sogar unspielbar, da es total träge ist.

Heimcomputerspiele gibt es Heute ja nicht mehr. Es gibt Videospiele und naja PC-Spiele. Sich für Videospiele zu entscheiden oder zu bevorzugen, deutet für mich darauf hin, dass man eher so auf Arcade steht.

Ob Namco Starfox und Mario Kart überhaupt verderben kann, kannst du gar nicht beurteilen, du hast beide nicht gespielt. Ooder doch?


@Aky
Typische Arcade Spiele dauern bei "perfekter beherrschung" nicht mehr 20-30 minuten. Aber bis man so einen speedrun schafft dauerts wohl länger und man benötigt Übung. Aber in Arcade games geht es eh nicht so sehr um das durchspielen. aktuelle Spiele sind ehr darauf ausgelegt, eine lange Spielzeit zu haben in dem alles ausdedehnt wird oder sich sogar wiederholt.

Mir gefällt die Grafik in Contra3 besser als in ST2 aber letzteres aber beide sind sehr gut gemacht. Da kann ich es gut verstehen, wenn man ST2 bevorzugt.

Hmm... die MK Kampfspiel Serie ist auch ein Klassiker, und total miserabel. Aber die es spielen finden es ja gut. Qualität ist nicht unbedingt entscheident, stimmt schon.
Slayer
07.03.05
Aber vielleicht sollte man Klassikern nicht mit Kult-Spielen verwechseln...
Robert
08.03.05
In schlechten Spielen die Grafik gut zu finden ist einfach. Nur umgekehrt kann es zu einem Problem werden.

Ich habe mich nicht für Videospiele entschieden. Momentan erscheinen nur viel mehr Spiele auf Konsole, die mich interessieren als auf dem PC, was daran liegt, dass ich keine Maus-Actionspiele mag. Ein System zu bevorzugen oder sich gar für eines zu entscheiden halte ich für den größten Dummfug, den man als Spieler anstellen kann.

Wer in ein Starfox Fußlevel einbaut, der kann jedes Spiel verderben
Slayer
08.03.05
Mit entscheiden meine ich auch nicht, dass man sich endgültig auf ein System festlegt (von Systemen war eh' nicht die Rede)) und alle andere ignoriert. Es geht ja gerade um die Spiele für die jeweiligen Systeme. Auf dem PC gibt es momentan halt nichts was mich so richtig interessiert (gab es eigentlich noch nie wirklich).

"Ein System zu bevorzugen oder sich gar für eines zu entscheiden halte ich für den größten Dummfug, den man als Spieler anstellen kann. "

Schön, aber das hat auch niemand das Gegenenteil behauptet, du hast es nur nicht richtig verstanden.

Ob Fußlevel oder Panzerlevel, wo ist da der große Unterschied?
Wenn es so wie in Sin & Punishment ist, kann es nur gut sein.
Robert
08.03.05
Schön, steck mich nur nicht in solche groben Kategorien. Ich spiele auch jede Menge PC-Spiele gerne. Wie wohl fast jeder Spieler.
Wer wollte mich nochmal in einem anderen Thread von MDK2 überzeugen?

>Ob Fußlevel oder Panzerlevel, wo ist da der große Unterschied?

Ich liebe das originale Starfox, was weniger an Starfox liegt, sondern daran, dass nichts vergleichbares mehr nachkam, obwohl ich das für kein großes Problem halte.
Starfox64 fand ich deutlich schlechter. Die Panzerlevel als auch die "all terrain mode"-level haben mich nur genervt. Namco scheint die beiden zu kombinieren.
Slayer
08.03.05
MDK2 ist doch kein typsiches PC Spiel, außerdem wollte ich dich nur überzeugen die bessere DC Version zu spielen. Wie ich sehe hast du es noch immer nicht verstanden. Was tut das üverhaupt zur Sache? Ich spiele ja selber ab und an PC-Spiele, nur halt sehr selten und ganz so toll sind die auch nicht.

Ich stecke dich in überhaupt keine Kategorien.

Hmm... warum die StarFox für das SNES besonders gut findest verstehe ich ehrlich gesagt nicht. Ich hab es letzens mal angespielt und es hat sich eher nach Technik-Demo gespielt (liegt vielleicht auch daran, das es als solche geplant war).
Gameplay ist fast nicht vorhanden. Das sage ich jetzt nicht um dich zu Ärgern, Robert. Erst die N64 gefällt mir, und da sind die Panzer und U-Boot Level sehr gut.

Wie kann man in Spiel gut finden, weil nichts vergleichbares danach kam?
Robert
08.03.05
Nein, wir waren mit der MDK2-Diskkussion schon etwas weiter gediehen, lies nochmal nach Wen interessieren überhaupt typische Spiele?

Gut fände ich StarFox auch, wenn danach besseres gekommen wäre. Aber da es so einmalig ist, hänge ich halt dran. Man sollte es schonmal mehr als nur anspielen. Die niedrige Framerate ist ein dicker Nachteil und fällt einem heutzutage wahrscheinlich als erstes auf, aber bis auf die Grafik finde ich alles an dem Spiel deutlich besser als im Nachfolger.
Imperial Games
08.03.05
Ich verstehe Dich, Robert.
Ist eh n Fehler, daß diese (doofen) HighTech-Jünger Spiele immer nur
danach beurteilen, wie fett die 3D-Effekte sind oder ob's 24-Bit Farben
hat oder sowas... Kann damit auch nix anfangen.
Gibt nämlich haufenweise Beispiele für Spiele, die zwar den Vorteil von
mehr Speicher oder Rechenpower ausnutzen, indem sie "alles auf Anschlag
stellen" - wo die Spiele SELBST jedoch stinklangweilig sind!
(Will sagen: Scheiß auf 24Bit und 3D, wenn das Gameplay oder die Spielidee
nix bringen.)
Und: Früher hatten die Leute viel mehr und bessere Ideen. Heutige Spiele,
Filme, Songs, etc. sind sowieso meistens nur Remakes.

Slayer
09.03.05
Typsiche Spiele interessieren den Mainstream aber der interessiert mich nicht.
Darum geht es ja. Auf dem PC werden momentan eben fast nur diese typsichen Spilesorten bedient und die andernen sind auch nicht so dolle. Wenn man sich für diese nicht interessiert, bleibt einen nichts anderes übrig als sich zu entscheiden. Du hast dich ja bereits entschieden Maus/Tastatur Steuerung nicht zu mögen.

Ach, und ich habe nicht gemeint das StarFox (SNES) kein gutes Spiel ist aber im Vergleich zu der N64 sehe ich keinen Grund es letzerter zu bevorzugen. Da es einen Nachfolger zum Oringinal gibt, verstehe ich nicht warum es einziogartig sein soll. Klar, iost der Nachfolger anders... aber so gehört sich das auch. Für mich mich gab es nur verbesserungen.

@Imperial Games
Schön, dass du Robert verstehst aber ging es hier in irgenteinerweise um "HighTech-Jünger" und deren Probleme?
Imperial Games
09.03.05
Ja, schon. Zum Beispiel, wenn man eben Spiele wegen der Grafik vorzieht,
egal, wie es mit dem Gameplay steht. Genau an dieser Stelle beginnt dieses
HighTech-Jünger Problem.
(Das N64 ist ja auch neuer als das SNES, genau wie sein Grafikchip...)

Slayer
09.03.05
Es geht hier aber gar nicht um Grafik Leistung die eine Konsole schaffen kann. Ich ziehe die N64 der SNES Version nicht wegen der Grafik vor, sondern wegen dem Gameplay. Ich bewerte Grafik nicht nach "wie fett die 3D-Effekte sind oder ob's 24-Bit Farben hat". Es kommt auch darauf an wie diese eingesetzt werden. Die High-Tech-Jünger reden meistens von Auflösungen und Texturgrößen und zählen Polygone und finden es toll, wenn ihre Grafikkarte das darstellen kann.

Ich weiß immer noch nicht wie du darauf kommst... von sowas war hier nie die Rede, oder etwa doch? Dann muss mir etwas entgangen sein.
Robert
09.03.05
Was willst Du mir damit jetzt sagen? Dass Du Spiele "sehr schnell" beurteilst? Das weiß ich doch schon.
Ich habe mich auch nicht entschieden, Maus/Tastatur-Steuerung nicht zu mögen. Erstens mag ich Maus/Tastatur-Steuerung nur in den üblichen Actionspielen nicht. Zweitens ist sowas doch keine Entscheidung. Ich entscheide mich, etwas nicht zu mögen, weil ich etwas nicht mag? Nein, das ist mir zu rekursiv.
Slayer
09.03.05
Nochmal bitte durchlesen und dann verstehen, Robert. (Oder wird das durch meine vielen Tippfehler erschwert?)

> Wer in ein Starfox Fußlevel einbaut, der kann jedes Spiel verderben

Voll der Witzt, da will mir iner erzählen ich beurteile Spiele sehr schnell, und macht das dann selber. Abgesehen davon, das ich überhaupt keine Spiele beurteile.

Ach und nochwas zu Imperial Games der meint, früher hatte man bessere Ideen und heute sind alles nur noch remakes. Schau' dir mal an wieviel Massen an Spielen es damals schon gab die sich an den guten Ideen bedient haben und wieviel mist Spiele dabei waren. Gute Spiele gibt es eh nur relativ wenige, ob damals oder heute.
Robert
09.03.05
Meine Güte, ich habe extra einen Meckersmiley hinten drangehängt, um anzudeuten, dass das nicht sonderlich ernst zu nehmen ist, sondern nicht viel mehr als eine Vermutung darstellt.
Du musst Spiele ganz schön schnell beurteilen, um glauben zu können, dass jemand Spiele so schnell beurteilt
Slayer
10.03.05
Na siehste, ich mecker ja auch nur ein wenig rum. Aber trotzdem muss ich mir anhören, dass ich Spiele zu schnell beurteile oder das meine Meinung über aktuelle Spieler lächerlich ist... finde ich unfair.

Den Begriff "entscheiden" nehme ich scheinbar etwas lockerer als du.
Robert
10.03.05
Lies mein Gemecker nochmal genau.
Da steht nicht Starfox Assault ist blöd. Da steht nicht, Starfox Assault ist besser oder schlechter als irgendein anderes Spiel.
Mein Gemecker enthält tatsächlich ein Urteil, aber nicht über das Spiel, sondern über Namcos Entscheidung, Fußlevel einzubauen und Nintendos Entscheidung, das zuzulassen.

Und ich staune gerade über mich selber, wie sorgfältig ich mein Gemecker doch formuliert habe. Ich lerne wirklich viel von Dir, danke dafür Meine letzte Antwort kann ich direkt zurücknehmen, die macht ja gar keinen Sinn
Slayer
10.03.05
Ich finde Nintendo hat eine gute Wahl getroffen, mit Namco. Ich finde da ist aber ein "zu" zu viel bei "zuzulassen"... sieh' es mal positiver. Vielleicht können die Fußlevel StarFox Assault insgesamt aufwerten. Bei SW: Rebel Strike, finde ich sind diese das beste am Spiel, obwohl sie sehr unausgereift sind (was nicht gerade für das Spiel spricht). SW: Rouge Squadron hingegen fand ich recht gut. Ohne Auto-Lock funktion sind solche Spiele R.Squadron irgentwie blöd. Vielleicht sind die Fußlevel sogar ein Wunsch von Nintendo... weiß man ja nicht. Das sollte man in einem Interview mit den Entwickler gefragt werden. Aber die interessanten Fragen werden so selten gestellt.

Aus StarFox 2 (welches nicht erschienen ist) für das SNES wurde dann ja der N64 Teil. Und so kannst du weiterhin StarFox (SNES) gut finden, weil bis jetzt immer nichts vergleichbares danach kahm.

Zu MDK2: Soweit ich das sehe habe ich dich nur von der guten Steuerung in MDK2 überzeugen wollen und nicht von dem Spiel ansich.
Allerdings weiß ich selber nicht was ich mit Kommentaren gemeint habe wie: "Ich beim spielen übrigens nicht an Maussteuerung."

Das ich Buchstaben vergesse, war mir bekannt... aber gleich soviele Wörter?

> Ich lerne wirklich viel von Dir, danke dafür.

Bitte sehr.
Robert
10.03.05
Da habe ich keine große Hoffnung, in allen Tests und Previews, die ich gelesen habe, wurden die Fußlevel runtergemacht.
Und selbst wenn sie gut wären - sowas passt nicht zu StarFox. Es passiert viel zu häufig, dass im Aufwertwahn ein gutes Spiel mit überflüssigen Features abgewertet wird. Mit Metroid Prime 2 auch passiert.

Auto-Lock-Funktion mag ich überhaupt nicht. Ich will nicht die Gegner markieren und dann automatisch abschießen lassen, das ist mir viel zu passiv. Auch so eine Sache, die mir an StarFox64 missfällt und mein primärer Kritikpunkt an der ganzen Panzer Dragoon Reihe (bis auf Saga, das hab ich nicht).

StarFox2 hat nicht wirklich viel mit StarFox64 gemein. StarFox2 war fast fertig und fliegt im Internet herum. Leider ziemlich instabil und meiner Meinung nach leider auch keine Konkurrenz zu Teil 1. Oder zum Glück - ein richtig guter, dafür aber instabiler Nachfolger, da würde ich ja verrückt werden.

Von der guten Steuerung in MDK2 konntest Du mich leider nicht überzeugen, da sie nicht vorhanden ist. Aber das hatten wir doch durch.
Imperial Games
10.03.05
@Slayer: Wir leben in einer Zeit, in der nur noch kopiert, nachgemacht oder
verfälscht wird (... oder nachgemachte oder verfälschte sich verschafft, um
in Umlauf zu bringen...)

Meiner Meinung nach ist z.B. JEDER 3D-Egoshooter DOOM mit anderer Grafik.
Kann mir einer erzählen, was er will.

Und: Heute werden Spiele wie Wurst produziert. Am Fließband. Man merkt nicht
mehr sehr oft, daß da LEUTE dahinterstehen, die ein persönliches INTERESSE
an dem Spiel haben oder so. (Eher persönliches Interesse am GELD, das man
damit verdienen kann.) Es geht halt nicht mehr darum, ne geile Idee zu haben
und das umzusetzen, weil man meint, darauf hätte die Welt gewartet - sondern
nur, in kürzester Zeit mit geringstmöglichem Aufwand soviel wie möglich Geld
zu machen. (Läßt sich übrigens auch 1:1 auf die heutige MUSIKINDUSTRIE
übertragen.)
Ein anderes gutes Beispiel dafür sind auch LIZENZEN.
Will sagen: Filmumsetzungen sind eigentlich IMMER Schrott! Und heute mehr denn
je. Aber wird gemacht - weil man weiß, daß mindestens 20% der Leute, die den
Film mochten, auch das Spiel kaufen werden, egal wie Scheiße es ist.
Oder: Originalschauspieler/-Synchronsprecher, die die Spiel-Texte sprechen.
Ändert nämlich NICHTS am Spielprinzip - aber ist ne gute Rechtfertigung, 30 Euro
mehr verlangen zu können - genau wie auch so lizensierte AUTO-KAROSSEN...
- Sorry, die Autos, die seit so ca. 15 Jahren gebaut werden, sehn eh alle fast
gleich aus, da braucht man keine Lizenz. Man nimmt einfach ein Stück Seife oder
einen Bonbon/Drops, packt ihn in so 3D-Render-Abtast-Dingens... Und packt zum
Schluß an das Modell Räder dran und macht n paar Scheiben rein...
Klar, natürlich gepowert mit irgendnem Über-Grafikchip, damit die Seife auf
Rädern dann auch originales Environment Mapping, Phong Shading, etc hat...
(Gerade so, als könnten häßliche Autos mit nem guten Grafikchip noch aufgewertet
werden.)
Und, was mich NOCH stört, ist REALISMUS IN COMPUTERSPIELEN.
Und zwar: Wenn ich n Flugzeug-Spiel spielen will, will ich dafür nicht vorher
einen Pilotenschein machen müssen. Wenn ich n Autorennen spielen will (spiel
ich eigentlich ja nicht...), will ich keinen Führerschein brauchen, um mit der
Steuerung klarzukommen.
Würd mich die Realität interessieren, würd ich mir n Leben zulegen.
Computerspiele sind das, womit ich mich von der Realität ausklinken will.

Noch n Beispiel für Ressourcenverschwendung (durch den "billig produzieren -
teuer verkaufen" Effekt): DOOM war z.B. 3D, brauchte aber nur n 386er mit
ner stinknormalen VGA.

Heutzutage gibts 3D-"Spiele", die n 1 GHz Rechner brauchen und ne 3D Karte
und die trotzdem noch ruckeln, weil irgendein Doof die halt in FLASH oder
so'nem Scheiß gemacht hat... (Wo der Rechner halt 80% der Performance dazu
braucht, den Code zu interpretieren, deswegen ruckelts wahrscheinlich so.)
Hab ich neulich erst wieder bei nem Kumpel gesehen. So billig gemachtes Flash
Game, an dem eigentlich NIX dran war, aber hat auf seiner 366 MHz Kiste mit
3D-Karte geruckelt wie Sau (teilweise unspielbar, weil nur so 1-2 fps).

Und es gibt eben auch sehr viele Spiele, die mit überlangen Rendersequenzen,
Grafikeffekten und Sprachsamples oder sowas drüber wegtäuschen wollen, daß
am Spiel im Prinzip auch nix weiter dran ist, das Spielprinzip entweder
geklaut oder doof ist...
Und, btw: Nur weil die Amerikaner mit ihrer Anti-Terror-Kacke so auf den Putz
hauen, muß der Rest der Welt doch nicht mitmachen. (Oder hälts jemand für'n
ZUFALL, daß zur Zeit 70% der Spiele, die rauskommen, irgendso'n militärisches
Gelärch sind?) - Tja: Früher Kommunisten, heute Terroristen... - Kann man nur
hoffen, daß den Amis nicht mal irgendwann die *isten ausgehen, ohne so'n
Feindbild stürzt deren ganze Gesellschaftsordnung vermutlich zusammen...

Wie gesagt: Am meisten stört's mich, daß Spiele heutzutage genauso'n
massengefertigtes Kommerzprodukt sind wie n Haarfön oder ne Kaffeemaschine.
(Halt nicht schön, sondern zweckmäßig.) ICH habe das Machen (Coden, Grafik,
Sound...) von Spielen immer als eine Art Kunst angesehen, genau wie z.B. auch
Musik. Und Kunst und Kommerz sind unvereinbare Gegensätze.

Geht halt darum: Nix dagegen, wenn's am Ende auch verkauft wird. Aber schon
bei der PLANUNG eines Spiels sich weniger um das Spiel zu kümmern als
vielmehr schon um Kunden/Käuferschichten etc (und dann so auffällig, daß man
es dem Endprodukt ANMERKT) - das versaut einem die Lust am Spiel.

Bei MEINEM Spiel wird zB eine Steuerungs-Engine enthalten sein, die erstens
zwei Steuermodi beinhaltet (weil sich die Leute, die die jeweiligen Modi
bevorzugen, wirklich 50:50 aufteilen, was ich schon wußte), sowie auch jedes
denkbare Steuer-Device (Keyboard, Joystick, Pad, Maus,...)
(Nach dem, was ich so gehört habe, wird man zB bei Konsolenspielen heutzutage
wirklich genötigt, diesen scheußlichen ANALOG-Knubbel zur Primärsteuerung
einzusetzen, ohne Chance, wenigstens das Steuerkreuz zu benutzen (eigentlich
kann ich Pads garnicht ab - aber der Teil, den ich am wenigsten daran mag,
sind eindeutig diese AnalogKnubbel...))

Kann mich halt an Zeiten erinnern, da hat man bei nem Spiel NICHT viel mehr
gegen die beschissene Steuerung gekämpft als gegen die eigentlichen Gegner.

Und: Ein Spiel wird nicht dadurch besser, daß man mehr Bedienelemente einbaut
- sondern eher dadurch, mit wenig Bedienelementen trotzdem viel Abwechslung
zu erzeugen. Sorry - aber 10 Buttons und mehr sind eindeutig VIEL ZUVIEL
für ein Spiel... (Nervt nur noch und täuscht künstlich eine nicht vorhandene
Komplexität vor.)

(Vielleicht klinge ich etwas pessimistisch. Liegt möglicherweise daran, daß
ich extrem enttäuscht davon bin, wohin sich Technik, Spiele, etc so entwickelt
haben. - Habe mich schon vor Jahren von der aktiven Computer/Konsolen-Szene mit
Grausen abgewendet und bin nur noch Beobachter des ganzen Elends.)

Robert
10.03.05
Stimmt schon alles, aber es gibt immer noch genug Ausnahmen. Und nur auf die kommt es an. Zumindest mir.
Bronko
10.03.05
Nicht schon wieder...

Will nur sagen:
-Einige Egoshooter als Kopien von Doom abzustempeln ist wie Turrican als Contrakopie darzustellen. Selbes Genre ansonsten total verschieden!
-Manche Spiele brauchen mehr als einen 1-Tastenjoystick, wobei ich Spiele hasse, wo die Steuerung klar besser gelöst sein könnte.
-Spiele zum Film waren immer schlecht.
-Kriegsgedönsspiele gibts teils sicher als Propaganda, allerdings sind die so beliebt, dass man damit halt gut an Geld kommt...
-Rennspiele sollen so sein, wie sie sind, Menschen, die sich ein Formel1 Spiel kaufen mögen Realismus pur, ich find das auch schnöde!
Aber zum Glück gibts noch MarioKart!

Alles im allen hast du recht, es gibt viel Schrott auf dem Markt, das gab es aber früher auch!

Und wie Robert sagt, es gibt genug Ausnahmen, auf die es ankommt...

Slayer
11.03.05
@Robert
Ob die beideb Spiele nun viel gemein haben oder nicht, daraus wurde die N64 Version. Ohne Auto-Lock finde ich solche Spile wie SW:RL unspielbar. Da kann man gleich mit einem Laserpointer spielen. Aber naja, so spanned fionde ich das auch mit nicht.

> Es passiert viel zu häufig, dass im Aufwertwahn ein gutes Spiel mit überflüssigen Features abgewertet wird.

Egal, es geht ja nicht um blinden Aufwertwahn sonderm um eine echte Aufwertung.

@imperial Games

Nachgemacht wurde schon in allen Zeiten, nur lässtr sich Heute noch mehr Geld damit machen.

> Meiner Meinung nach ist z.B. JEDER 3D-Egoshooter DOOM mit anderer Grafik.
Kann mir einer erzählen, was er will.

Doom war nicht der erste Ego-Shooter den es gab. Doom selber ist also auch nur eine Nachmache. Abgesehen davon spielen sich moderne Ego-Shooter ganz anders... alles was an Doom erinnert ist Ego-Ansicht und ne Wumme in der Hand.
Doom 3 dagegen ist sogar ein Rückschritt.

REALISMUS IN COMPUTERSPIELEN stört mich übrigens auch. Aber solche gab es auch damals schon, die es zumindestens versucht haben.

Spiel einfach mal Mario64 und du siehst die Vorteile eines Analog-Sticks.

Die Sache ist folgende, du kritisiert etwas was es Heute wie Damals schon gab. Nur wird das durch die wachsense Spieleindustrie immer deutlicher.

Diese Massen an Miesen Spielen interessieren mich eh' nicht... ich spiele nur das gute Zeugs.
Robert
11.03.05
>Ob die beideb Spiele nun viel gemein haben oder nicht,
>daraus wurde die N64 Version.

Nö, StarFox 2 wurde quasi weggeworfen.

>Ohne Auto-Lock finde ich solche Spile wie SW:RL unspielbar.
>Da kann man gleich mit einem Laserpointer spielen.
>Aber naja, so spanned fionde ich das auch mit nicht.

Ich sehe, Du brauchst noch viel Übung. Dann ist StarFox 1 natürlich nix für Dich

>Egal, es geht ja nicht um blinden Aufwertwahn
>sonderm um eine echte Aufwertung.

Hach ja, als ich jung war, hatte ich auch noch Träume
Slayer
11.03.05
Achja...

>Wir leben in einer Zeit, in der nur noch kopiert, nachgemacht oder
>verfälscht wird (... oder nachgemachte oder verfälschte sich verschafft, um
>in Umlauf zu bringen...)

Nö. Wir erleben wie das Medium Computerspiel Massenmarktauglich wird oder schon ist (so wie bei Filmen auch) und somit eine andere Zielgruppe bekommen hat. Die auch andere Ansprüche stellt und eigentlich nur noch games haben will die cool oder realistisch sind.

Aber wie ich schon gesagt habe... diese reinen Kommerz Produkte interessieren mich nicht, ist mir Schnuppe ob es davon 100 oder 1000 gibt.
Solange es noch ein paar Entwickler gibt die gute Spiele machen.
Wenn ich mir eine Liste mit allen C64 Spiele anschaue, sind auch nur wenige dabei die ich gut fand oder gut finden könnte. Das meiste sind eh nur Nachmachen und die hunderteste Version von Arkanoid.

>Aber schon bei der PLANUNG eines Spiels sich weniger um das Spiel zu
>kümmern als vielmehr schon um Kunden/Käuferschichten etc (und dann so >auffällig, daß man es dem Endprodukt ANMERKT) - das versaut einem die Lust >am Spiel.

So lassen sich Heute noch prima C64 oder Atari Spiele machen aber mit moderne Spiele werden immer "Technik abhängiger" und Leistungshungriger", das kostet Geld. Es werden auch größere Teams benötigt um solche großen Projekte realisieren zu können. Da reicht es nicht, wenn man nur eine kleine Gruppe von Spielern erreicht. Leider gibt es viel zuviele Leute die Spiele nicht kaufen sondern einfach nur Kopieren... gilt auch für Musik.

> ICH habe das Machen (Coden, Grafik,
>Sound...) von Spielen immer als eine Art Kunst angesehen, genau wie z.B. >auch Musik.

Spiele sind Kunst. Auch wenn diese in der Gesellschaft allgemein (noch) nicht als solches angesehen werden.
Slayer
11.03.05
Huch, Robert posted mir dazischen!

> Ich sehe, Du brauchst noch viel Übung. Dann ist StarFox 1 natürlich nix für Dich.

Warum Übung? Ich treffe die Feinde ja prima aber das macht mir einfach keinen spaß. Da kann ich gleich Moorhuhn zocken.

> Hach ja, als ich jung war, hatte ich auch noch Träume.

Soll heißen man kann keine Spile aufwerten? Ich behaupte ja gar nicht, das diese Fußlevel in StarFox gut sind oder das Spiel aufwerten können. Noch habe ich es nicht gespielt. Viellicht liegt das einfach an meiner Begeisterung für S&P, das ich momentan Fußlevel so gut finde.
Imperial Games
11.03.05
Was 3D-Spiele angeht: Am Spielprinzip hat sich nix geändert.
Was Egoshooter angeht: DOOM war der zweite - der erste kam n halbes Jahr früher
von denselben Entwicklern (Wolfenstein). Alles davor war ja noch anders und spielte
sich auch nicht wie DOOM/Wolf3D.
Und von was DOOM ne Nachmache sein soll - das Spiel würd ich gerne mal sehn...
(Also würd mal sagen, gegenüber Wolf3D haben ID das halt soweit erweitert, daß die Levels
einen gewissen Wiedererkennungswert hatten - bei Wolf3D konnt man sich nur daran orientieren,
daß man wußte, wo man schon war, wenn da Leichen rumlagen... Hab mich da andauernd verlaufen.)

Aber seit DOOM hat sich da kaum was geändert, nur daß die Steuerung eigentlich imemr
beschissener wird, je neuer das Spiel ist - und daß es fast nur noch blöde Militärspiele
gibt. Selbst DOOM3 knüpft ja nicht mehr an dieses coole Höllen-Dings an, wofür DOOM1+2
noch so bekannt waren, sondern betont viel stärker diesen ganzen "Space Marines" Aspekt.
(Wärx! Wo ich grad US-Marines und alles, was danach aussieht, so Kacke finde...)
Außerdem sind die Systemanforderungen idiotisch - davon mal ganz abgesehen.
Also DOOM3 *ist* ein Rückschritt - da stimme ich zu. Als ich's gesehn hab, war ich ziemlich
enttäuscht. (Die Engine leistet halt deutlich weniger als vergleichbare andere Spiele und vom
Gaming her ist das auch nicht grade der Bringer.)
Ich red hier aber auch nicht von Grafik-Engines oder sowas - sondern vom SPIELPRINZIP und
das hat sich seit DOOM1 bei Egoshootern nicht verändert.

Was Mario64 angeht: Habe es gesehen und auf den ersten Blick gehaßt. Mario will ich in 2D
(Plattform) oder garnicht. Man muß nicht JEDEN SCHEIß gewaltsam auf 3D aufbohren, in
irgendso'nem Pseudo-Coolness-Wahn. (Also: Es ist nicht nötig, alles in 3D zu machen, bloß
"weil man es kann".)
Und: Ich hasse Analogsteuerung und Analogsticks. Und Spiele, bei denen diese sogar NÖTIG sind
(die also mit Digitalsteuerung garnicht mehr SPIELBAR wären) würde ich ohnehin nicht spielen.

Massentauglichkeit ist sowieso der erste Schritt zum Untergang. Immer, wenn eine Musikrichtung
massentauglich wurde, wurde sie beschissen. Immer, wenn Jugendkulturen massentauglich wurden,
wurden sie unglaubwürdig und ätzend. (Jugendkulturen, die schon von Anfang an massentauglich
waren, waren ohnehin schon von vornherein Dreck.)
Also Massentauglichkeit ist kein Qualitätsprädikat - sondern eher das Gegenteil.
Daß dem natürlich so ist (daß heutzutage Computer/KonsolenSpiele massentauglicher Sondermüll
sind), kann man feststellen - muß man aber nicht gut finden.

Industrieller Hype von *was auch immer* macht es IMMER zu Müll. Mir fällt kein Beispiel ein,
wo das mal NICHT so gewesen wäre.
Wirklich GUTE Dinge haben Hype nämlich nicht nötig, da sie sich von alleine durchsetzen würden.
(Tun sie oft nur deswegen nicht, weil sie im Hype für schlechte Dinge untergehen. Klar - man
kann ja schließlich nicht zulassen, daß kleine private Coder - auch wenn sie viel besseres Zeug
abliefern als große Konzerne - damit auch noch Erfolg haben... Am Ende noch KOSTENLOS...! -
Ich weiß doch genau, daß es jedem Bonzen die Gedärme zusammenzieht, wenn es irgendetwas gibt,
was die Leute total geil finden und überhaupt kein Arsch dahintersteht, der dran verdient... Der
Gedanke an kostenlosen Spielspaß ist für jeden so Geldsack halt einfach zuviel.
(Und selbst Dinge, die irgendwann mal frei waren, werden irgendwann dann mal kommerziell. Also
wenn ICH ne einzigartig coole Spielidee hätte, würd ich ALLES tun, um dafür zu sorgen, daß NIEMAND
daran verdienen kann!)

Was C64-Spiele angeht: Oh ja, natürlich gab es da auch Müll. Muß man ja mal sagen.
Aber: Die Sachen, die gut waren, haben mehr aus der Kiste rausgeholt als die meisten dachten,
daß überhaupt DRIN ist. Heutige Spiele dagegen überraschen mich kein bißchen. Eine wirkliche
Überraschung wäre ja mal, wenn man sich, um ein neues Spiel ruckelfrei zu spielen, mal NICHT einen
komplett neuen PC kaufen müßte - das wäre seit JAHREN ja mal eine total AUSNAHME!
Aber ansonsten sind Spiele heute immer genau das, was man erwartet - und weniger. NIX, was in den
letzten 10 Jahren oder länger so erschienen ist, hat mich wirklich vom Hocker gehauen, wo ich
dachte: "Erstaunlich, was das Game leistet!" oder "Erstaunlich diese neue Spielidee!"
Ich meine die Sorte Games, die man sieht und wo man denkt: "Muß ich unbedingt kriegen - und wenn's
das letzte ist, was ich tue." Dieses Gefühl hatte ich bei ÜBERHAUPT KEINEM Game mehr seit so
1993 oder so.
Und mitunter spielt man dann so'n 20 kB Spiel aufm C64, das wahnsinnigen Spaß macht, selbst wenns
bloß 3 Farben hatte oder sowas und fragt sich dann, wieso das heute keiner mehr hinkriegt -
Suchtspiele zu machen, an denen man echt 20 Stunden am Stück sitzen kann ohne irgendwelche anderen
Bedürfnisse...
Achja: Natürlich kann man mit 1 Feuerknopf etwas wenig anstellen. Aber eigentlich sind so
3 oder 4 schon imo das Maximum an sinnvoller Steuerung. Mehr Knöpfe sind nicht automatisch mehr
Spaß. Und: Wer ein cooles Spiel mit vielen Funktionen hinkriegt, aber es trotzdem schafft, eine
schlichte Steuerung zu gestalten, hat meine vollste Bewunderung. Steuerung muß intuitiv sein - da
muß man nicht erst Knöpfe abzählen müssen... Eigentlich ist imo jede Steuerung schon beschissen, bei
denen man die Finger überhaupt von der Steuereinheit abheben muß - oder draufgucken muß (auf
Stick/Pad/Keyboard) um irgendein Steuerelement zu SUCHEN.

Ich hatte mal ein SNES - leider verliehen und nie zurückgekriegt. Hab ja mal überlegt, ob ich mir mal
wieder ne Spielkonsole zulege. Aber muß ehrlich sagen: Die letzte Konsole, deren Spiele mich
wirklich interessiert hätten, WAR das SNES - was danach kam, hat mich dann eigentlich schon überhaupt
nicht mehr geflasht. (Irgendwie liegts wohl auch daran, daß so Mitte der 90er so häßliche Designs
rauskamen - wenn ich schon irgendwas sehe, wo mich die SCHRIFTART und die FARBEN abstoßen...)
Überlegte ja schon, mir vielleicht mal ne PS2 zu holen. Aber habe halt gehört, daß die Spiele
da fast alle nur noch mit dem Analogstick gespielt werden - also nix für mich... Und außerdem
sind mir in vielen Spiele zuviele Filmsequenzen und zuwenig Spiel drin...
Dieser Nintendo Gamecube - weiß nicht, alles was ich da bisher an Spielen gesehen hab, sah aus wie
Kindergarten... Kann natürlich täuschen, aber normal ist sowas dann nicht so mein Fall.
Und X-BOX... Also in meine Hütte kommt schon prinzipiell nichts, auf dem Windows läuft. Finds
sowieso schlimm und unglaublich, daß das (Windows) überhaupt jemand ernst nimmt...

Weißte, wenn ich heutzutage Spiele so sehe, dann werd ich immer gleich von so'nem Menüsystem und so
Krempel erschlagen - da bin ich schon gleich total bedient. Es spielt dabei auch keine Rolle, wie
gut grafisch die umgesetzt sind oder ob sie bedienerfreundlich sind oder nicht - alleine das
VORHANDENSEIN von so Kram in nem COMPUTERSPIEL (und sogar halt schon in KONSOLENSPIELEN!) nervt
mich schon bis Anschlag.

Ich denke also mal - wenn ich mir wirklich nochmal ne Konsole hole, wirds wohl ein SNES ausm eBay
werden - vielleicht krieg ich ja auch nochmal diesen klasse Digitalstick, den's dazu gab (vielleicht
bau ich mir aber auch so'n IBM-Keyboard->SNESpad-Port Adapter Dings).

Mir gehts nämlich WIRKLICH darum, Spaß am Spielen zu haben, und nicht, ne Konsole zu haben, um
Kumpels, die vorbeikommen, die Grafikeffekte vorzuführen um allen zu zeigen, daß ich der größte Pimp
auf Erden bin, weil ich mir sowas leisten kann...
Ja - und ich weiß: Die Spiele für die Massen sind aber drauf ausgelegt, daß genau die meisten Leute
dieses Egoproblem haben und Spielkonsolen/PCs mit fetter 3D-Grafik, teure Handys mit jedem Schnickschnack
und ähnliches als Schwanzprothese benutzen müssen - seit Autos dafür (weil aussehend wie
Kinderspielzeug) zu peinlich geworden sind...


Robert
11.03.05
>Warum Übung? Ich treffe die Feinde ja prima
>aber das macht mir einfach keinen spaß.
>Da kann ich gleich Moorhuhn zocken.

Und ich fühle mich an Moorhuhn erinnert, wenn ich mit dem Autolock-Cursor über den Screen fahre

>Soll heißen man kann keine Spile aufwerten?

Soll heißen, niemand mag StarFox auf die Art und Weise, wie ich es mag. Die wollen mich alle nur ärgern.
Robert
11.03.05
Hey, Doom 3 hat immernoch seine Hölle, ganz wie immer. Finde das Spiel sogar sehr interessant, wenn's mich auch spielerisch nicht interessiert (musste letztens für die Uni aufrüsten, sonst hätte ich es mir gar nicht vernünftig angucken können).
Und auf der Xbox läuft nicht Windows. Verhält sich wie jede andere Konsole auch. Aber ohne Analog-Stick ist die ganze aktuelle Generation wirklich nix für Dich. Aber macht ja nix. Ein SNES ist immer zu empfehlen.
Imperial Games
11.03.05
Das StarFox, um das es geht:
Ist das nicht das Spiel auf dem SNES mit dem eingebauten SpecialFX Chip?
Was dann so 3D Flächengrafik hatte und wo man mit so Raumschiff geflogen ist?
(So Fuchs, Schildkröte und noch so'n Typ, weiß grad nich... - die sich dann
über "Funk" unterhalten haben...)
Wenn's das ist, kann ich nur sagen: Damals bei Kumpel gezockt. Ich selber war
natürlich zu Scheiße dafür (weils imo entweder ziemlich schwer war oder naja -
weil ich allgemein so schlechter Spieler bin)... - Aber fands trotzdem ziemlich
geil, soweit ich mich erinnere...

Weiß nicht - Kann auch sein, daß ich jetzt totalen Mist erzähle und das ganz
was anderes war... - schon ne Weile her.


Robert
11.03.05
Exakt, das ist es. Und ja, es ist schwer.
Imperial Games
11.03.05
1. Auf der XBox läuft definitiv Windows (bzw eine dafür angepaßte Version davon.
2. Es gibt sogar Fotos im Internet, wo die XBox abgeranzt ist - mit original Bluescreen!
3. Und selbst, wenn kein Windows drin WÄRE - wer Microsoft Kram kauft, supportet damit
indirekt die Weiterentwicklung von Windows. Und das geht ja schon mal garnicht.
Ich wär halt dafür, Bill Gates quasi zu kidnappen und live über Satellit (weltweit
empfangbar) für Windows hinzurichten - wegen Verbrechens gegen die Menschlichkeit.

--------------------------
"In a world without walls and fences - there is no need for windows and gates."

Imperial Games
11.03.05
Was DOOM3 angeht: Hölle kommt afaik erst ab Level 18 (von 27).
Vorher rennt man da halt eher durch so Tech Levels und es ist halt ziemlich
stark militärisch orientiert. Vorher war der Typ einfach so'n Typ im Schutzanzug
und nicht so'n Marine-Freak.


Slayer
11.03.05
@imperial Games

> Und von was DOOM ne Nachmache sein soll - das Spiel würd ich
>gerne mal sehn...

Wolfenstein vielleicht?
Der Kernpunkt der Aussage war eher, dass moderne Ego-Shooter anders sind als Doom. Warum sollte man ein gutes Konzept nicht nehmen und es etweitern verbessern, ändern usw.? Es gibt ja auch verscheidne Geschmäcker. Der Doom 1+2 Höllenkram ist ja ok aber immer nur Hölle ist auch blöd.

Seid Doom hat sich glücklicherweise sehr viel geändert, nur scheinbar überfordert dich die modernen Steuerungen.
Das sich seit Wolfenstein am Grundspielprinzip nichts geändert hat, habe ich auch nicht behauptet. Sowas nennt man Genre, die haben alle das gleich Grundspielprinzip. Aber darunter gibt es große Unterschiede. Spiel einfach mal Perfect Dark für das N64.

Hättest du Mario64 auch gespielt hättest du gesehen, das es nicht "gewaltsam" auf 3D aufgebohrt wurde. Vielmehr ist es eins der wenigen 3D Spiele das, die Vorteile der 3.Dimension auch nutzt. Und erst durch den Analogstick wird es spielbar gemacht, weil es diden perfekt einsetzt. Dieser Analogstick macht 3D Spiele generell erst vernünftig spielbar.
Es gibt einige Spiele wo man merkt: die sind nur 3D, weil sie es sein müssen oder weil man es kann. Mario 64 gehört nicht dazu.
Metroid wurde mit Prime auch sehr gut in die Dritte geholt. Spielt sich daduch natürlich anders, als die NES/SNES Vorgänger. Was auch nicht schlimm ist, da es einfach ein sehr gutes Spiel ist und bis jetzt in dieser Qualität einzigartig. Und das soll's sein.

Das Massentauglichkeit kein Qualitätsmerkmal ist und gute Dinge keinen Hype brauchen, musst du mir nicht erzählen... das weiß ich auch so.
Ich wollte dir nur sagen, dass man den Massenmarkt nicht beachten muss. Gute Spiele findet man dort weniger.

> Heutige Spiele dagegen überraschen mich kein bißchen. Eine wirkliche
>Überraschung wäre ja mal, wenn man sich, um ein neues Spiel ruckelfrei zu >spielen, mal NICHT einen
>komplett neuen PC kaufen müßte - das wäre seit JAHREN ja mal eine total >AUSNAHME!

Pfff... PC-Spiele. Was soll das sein?

>Achja: Natürlich kann man mit 1 Feuerknopf etwas wenig anstellen. Aber >eigentlich sind so
>3 oder 4 schon imo das Maximum an sinnvoller Steuerung. Mehr Knöpfe sind >nicht automatisch mehr
>Spaß. Und: Wer ein cooles Spiel mit vielen Funktionen hinkriegt, aber es >trotzdem schafft, eine
>schlichte Steuerung zu gestalten, hat meine vollste Bewunderung.

Klonoa für die Playstation2 spielt sich mit nur einen Knopf + Digikreuz.

> Eigentlich ist imo jede Steuerung schon beschissen, bei
>denen man die Finger überhaupt von der Steuereinheit abheben muß - oder >draufgucken muß (auf
>Stick/Pad/Keyboard) um irgendein Steuerelement zu SUCHEN.

Das Gamecube Pad wurde da sehr geschickt gestaltet, nämlich recht intuitiv. Da muss man schon nach sehr kurzer Spielzeit keinen Knopf mehr suchen oder absetzen. (jedenfalls war das bei mir so, der schon vorher mit Pads gespielt hat und spielt). Aber du wirst wohl nie in den Genuss dieser Steuerung kommen, da du den Gamecube als Kindergarten abstempelst (Dieses Cliché ist wohl eines der hohlste die ich kenne, und leider sehr verbreitet [besonders bei Mainstreamern]).
Von dem was ich jetzt so von dir gehört habe, könnte dir der Gamecube von den aktuellen Konsolen am meisten zusagen. Aber mit einem SNES ist man sowieso viel besser dran.

>Weißte, wenn ich heutzutage Spiele so sehe, dann werd ich immer gleich von >so'nem Menüsystem und so
>Krempel erschlagen - da bin ich schon gleich total bedient.

Dann siehst du wohl nur Spiele, die ich nicht spiele.

Es gibt PC-Spiele da klickt man sich vor dem spielen 40 Minuten lang durch ein Haufen von Menus nur um festuzustellen, das soll das eigentlich Spiel sein. *g*

@Robert

Hmm.. naja, dann ist wohl Geschmackssache mit der Autolock Funktion.

Das ich StarFox (SNES) nicht so toll finde kann auch daran, liegen das ich zuerst die N64 gespielt habe. Deshalb war dieses das erste was ich in dieser Art gespielt habe, das macht natürlich Eindruck. Wäre das StarFox Modul nicht kaputt gewesen, was ich damals gekauft habe, wäre es vielleicht anderes gekommen.
Slayer
11.03.05
Huch... da wird mir schon wieder dazwischen gefunkt.

So militärisch ist Doom3 gar nicht. Tech Level gabs doch in Doom 1 schon, und Hölle erst ab Doom 2. Oder wenn man beides als 1 Spiel sieht war die erste Hälfte nicht in der Hölle. Teil 3 spielt nunmal in der Zukunft, warum nicht. Ist doch auch cool von der Story her. "Das Grauen geht weiter"... oder so.

Und die Grafik ist gerade für ein PC-spiel gut geworden.
Robert
11.03.05
Ja, ein umgebauter WinNT-Kernel läuft da. Was ich sagen wollte war, da kommt keine Windows-GUI oder sowas. Wenn Du eine Xbox kaufst, unterstützt Du Microsoft auch nicht. Die machen mit dem Gerät Verlust. Erst wenn Du Spiele dafür kaufst. Mir allerdings schnuppe, wenn ich ein gutes Spiel kaufen kann, kauf ich es, egal wer daran verdient. An der Stelle bin ich egoistisch. Wobei es an der Stelle egal ist, da ich durchaus für eine Weiterentwicklung von Windows bin, da die Sache mit Win2000 und XP ja jetzt endlich richtig läuft Zu Win95-Zeiten war ich noch für abschaffen und auf ganz andere Systeme ausweichen. Hat man jetzt eigentlich auch getan.

Ein kaputtes StarFox, wer tut sowas?

Selbst ich finde Doom3 übrigens nicht militärisch, obwohl ich in der Beziehung super empfindlich bin.
Imperial Games
11.03.05
@Slayer:
1. Ich bin kein Mainstreamer. (Wenn Du mich beleidigen willst, dann etwas konstruktiver.)
2. Ich stemple den Gamecube nicht als Kindergarten ab. Ich habe sinngemäß sowas gesagt wie:
"Das, was ich BISHER AUF DEM GAMECUBE GESEHEN HABE sieht ziemlich nach Kindergarten aus."
- Ich mag halt nicht so "bunten" Kram.

3. Was Mario64 angeht:
Ich mag Plattformspring-Spiele. Und bei Mario64 fällt die Höhen-Ebene fast
komplett weg - dafür hat man ein sich in die Fläche erstreckendes Level -
was das ganze Genre ändert, und zwar in etwas, das ich nicht mag. Warum ich
Mario (2D) gut finde, liegt weniger an Mario oder der albernen Grafik oder sowas,
sondern eher am Spielprinzip. Und dieses ist eben ein völlig anderes bei Mario64.
Ich mag keine "renn in nem flachen Level rum und such Zeug" Spiele, sondern eher
diese Seitenansicht und 2D. Das bedeutet NICHT, daß ich damit sagen will, daß
Mario64 generell ein schlechtes Spiel sein muß. Es ist nur definitiv NICHTS
für mich. Hinzu kommt, daß ich analoge Steuerung total ablehne und es mich total
nervt, wenn man etwas ohne diese schwammingen Analog"sticks" garnicht mehr
spielen kann - weil das ja bedeutet, daß man diese Steuerung dann einsetzen MUß.

Das führt dazu, daß ich Mario64 nicht mag - und zwar genau aus diesen beiden Gründen
(Spielprinzip und Steuerung). Mal abgesehen davon, daß mir die Grafik nicht gefällt
(was aber nicht das Thema war/ist.)

Zu DOOM nochmal:
DOOM war/ist das einzige 3D-Spiel, das ich länger als 5 Minuten spiele. Alle anderen
3D-Spiele gehn mir auf den ****. Die Steuerung und das Gameplay sind in DOOM irgendwie
viel besser gelungen, will sagen:
- Richtiges Verhältnis Dreh-/Laufgeschwindigkeit
- Gutes Balancing zwischen Bonus, Waffenstärke, Feindstärke/-anzahl
- Schießen einfach per Steuerung und Zielen in die Mitte - statt ätzendem
"Maus-Anklicken-Müssen" der Gegner (und demzufolge LINKSHÄNDIGER!!!!
Steuerung der Figur!)
- Überschaubare Levels mit Wiedererkennungswert - d.h. man verläuft sich
nicht so leicht wie in manchen anderen 3D-Spielen, wo die Levels eine
einzige Einöde von sich total ähnelnden Kreuzungen sind...

Hinzu kommt, daß DOOM im Gegensatz zu anderen Spielen stimmungsvolle, treibende
Musik hatte, statt so öden Hintergrundgedudels (ohne erkennbare Melodie oder
sowas), was manch andere Spiele so haben.

Und, schlußendlich: Selbst, wenn man bei anderen Spielen alle Effekte so weit
ausschaltet, daß es am Ende so aussieht und ne Auflösung wie DOOM1 hat (hätte,
unter 640 gehn die meisten ja garnicht...), erreichen sie nicht im Mindesten die
Performance von DOOM1, obwohl die 3D-Karten einsetzen. (Für lames Coding gibts
keine Entschuldigung, sorry...)
Einzig die DukeNukem3D-Engine war noch leistungsfähiger. 800x600 auf nem 486er
133 MHz! Und immer noch gut spielbare Frameraten! (wobei ich ja eh NIE in so idiotisch
hohen Auflösungen spiele, habs nur mal getestet) Und zwar mit ner normalen ET4000
Grafikkarte (ohne Hardware3D und so). Das gilt es zu schlagen...

Also bei manchen so 3D-Engines heutzutage kann ich wirklich nicht glauben, daß
die Entwickler da im Ernst STOLZ drauf sind - im Sinne von "wir haben alles getan,
was wir konnten - schneller gehts nicht".

Achja - ich weiß: PC-Spiele.
Leider neigen Spielkonsolen heutzutage dazu, dieselben Krankheiten zu entwickeln
wie PCs: Ruckeln, Abstürzen, Ladezeiten...

Kann mich noch dran erinnern, wie damals die PC-Freaks immer übern C64 gelacht haben,
weil man da manchmal ne Minute gewartet hat, bis man spielen konnte.
Aufm PC dauert alleine das Booten ja schon länger heutzutage - ganz abgesehn von
den Ladezeiten während des Spiels. (Und: Aufm C64 wurden dagegen irgendwann mal
Fast-Loader erfunden, bis zu 25fache Ladegeschwindigkeit. Meine Katakis-Version lädt
ein Level in so 2einhalb Sekunden! Aufm PC dagegen heißt es nur: Kauf Dir n schnelleren
Rechner. Kein Mensch optimiert mehr Software. Tja. - Mit welcher Rechtfertigung verlangt
man für so lieblos hingeschludertes Zeug überhaupt noch Geld?

Also: Die einzigen Spiele, die ich mit der Maus spiele (und selbst die hab
ich auch schon mit Keyboard gespielt), sind Lucas-Arts-Adventures. Ansonsten
ist bei mir der Maustreiber nicht mal geladen, weil ich ihn nicht brauche.

Was man bei DOOM an der Steuerung noch verbessern könnte, wäre:
Statt der Zifferntasten 1-7 könnte man, um die Waffen zu wählen, eine
"Waffenwähltaste" haben.
D.h. man würde die Waffentaste drücken, dann einfach mit den Cursortasten
in eine von 8 Richtungen steuern (wenn man Cursortasten losläßt, "schnipst"
es wieder in die "Mitte", was bedeutet: aktuelle Waffe behalten) und wenn
man die "Waffentaste" wieder losläßt (bei noch gedrückten Cursors) hätte er
die neue Waffe. (Damit müßte man nicht das Keyboard zwischendurch loslassen,
um auf 1-7 zu drücken.)
Optional könnt man da ja auch so'n Mini-Waffen-Menü einblenden, falls sich
jemand nicht merken könnte, welche Richtung welche Waffe wäre. Achja, und
vielleicht auch, daß man sich die Waffen selbst auf die Richtung legt, die
man haben will...
Oh - vielleicht gibts sogar schon Spiele, die das so machen - keine Ahnung.
Würde aber nix dran ändern, daß das dann wieder "Maus-BallerSpiele" mit
linkshändiger WASD-Steuerung sind...

Robert
11.03.05
Aber nicht vergessen: In Doom und Duke3D gibt's keine richtige 3D-Grafik, das ist nur Raycasting.
Und in Mario64 geht es ziemlich weit nach oben - dass es aber was völlig anderes ist, als die 2D-Spiele, stimmt trotzdem.
Slayer
11.03.05
Wer kaputte StarFox spiele verkauft habe ich dir schonmal erzählt, Robert...

@Imperial Games

1. Du fühlst dich zu unrecht beleidigt, da ich das nicht auf dich bezogen hatte.
2. Bei Mario Bros. scheint dich diese "Kindergarten" Optik nicht zu stören.

Abgesehen davon erscheinen viele Spiele für alle drei aktuellen Konsolen.

Zu Mario64:
Mario 64 hat gerade eben nicht nur diese großen weiten Flächen wie in vielen 3D Spielen dieser art. Da gibt es richtige Platformen, nur eben in 3D. Hört sich so an als würdest du nur die Oberwelt kennen (Das Schloss und den Garten) aber die eigentlichen Level nicht.

http://www.pennoaks.net/archive64/sm64a.jpg
http://www.nzone.emuita.it/articoli/sm64guide_c06b.jpg
(Habe keine besseren Bilder gefunden)

Aber da du 3D Spiele und Analogsteuerung generell ablehnst, ist das auch egal.


DOOM war/ist das einzige 3D-Spiel, das ich länger als 5 Minuten spiele. Alle anderen 3D-Spiele gehn mir auf den ****. Die Steuerung und das Gameplay sind in DOOM irgendwie viel besser gelungen...


Doom ist ein nettes Spiel aber es fehlt einfach an Spieltiefe.
Ein Level gleicht dem anderen und innerhalb sieht auch alles sehr ähnlich aus.

Aber mit Leuten die Perfect Dark nicht gespielt haben, diskutiere ich eigentlich eh' nicht über Ego-Shooter.


Achja - ich weiß: PC-Spiele.
Leider neigen Spielkonsolen heutzutage dazu, dieselben Krankheiten zu entwickeln wie PCs: Ruckeln, Abstürzen, Ladezeiten...


Bei mir ruckelt kein einziges Konsolenspiele. Das mag vielleicht bei Xbox spielen gelten oder bei PC Portierungen gibt es sowas häufig aber sonst eigentlich nicht. Die Ladezeiten sind auf dem Gamecube sehr gering und sinnvoll eingesetzt. Waverrace als Beispiel lädt nur die aller ersten 10sek. beim Start danach nicht mehr.
Robert
11.03.05
Huch, Waverace ist mit seinen 10 Sekunden doch eher ein Negativbeispiel. Und ein Rennspiel mit Ladepausen während des Rennens habe ich noch nie gesehen.
Das ruckeligste Konsolenspiel, das ich habe, ist glaube 1080° Avalanche. Auch Cube. Auf der Xbox fällt mir jetzt nix ruckeliges ein.
Slayer
12.03.05
10 Sekunden sind doch wenig, aber da Ladezeiten ja eh kein Problem auf dem Gamecube sind achte ich da nicht so drauf.
Nur Spiele die von anderen Systemen portiert wurden sind werden nicht mit langen Ladezeiten verschont.

1080° Avalanche habe ich nicht gespielt. Kann sein das es ruckelt.

Aber du hast wohl Ridge Racers für den PSP noch nicht gesehen... das hat glaube ich nach jeder Strecke Ladezeiten.
Gerade bei einem Handheld, finde ich Ladezeiten störend. Dann auch noch solche langen wie bei der PS2. Wer kommt eigentlich auf die Idee einen Handheld mit einem CD ähnlichen Speichermedium zu machen.

Naja, it's a Sony.
Imperial Games
12.03.05
@Robert: Daß Doom/Duke3D keine "richtige" 3D Grafik hat, weiß ich. Wir (Coder)
nannten sowas damals 2,5D (halt nicht mehr ganz 2D, aber auch kein 3D).
Es reicht aber völlig aus. Es sieht aus wie 3D und das reicht. Mir isses völlig
wurscht, wie man's hinkriegt...
(Raycasting... Hör ich zum ersten Mal, den Begriff.)
Bei Duke3D hatte man übrigens schon das Problem, daß Räume nicht "übereinander"
sein können, gelöst. Einfach, aber wirklungsvoll. (Und scheints mit derselben Idee -
oder wohl einer sehr ähnlichen - die ich auch dazu hatte.) Spiegel scheinen die in
Duke aber anders zu coden als ich. (Hinter einem Spiegel darf sich in Duke nichts
befinden, da wird so ein künstlicher Hohlraum eingefügt. - Außerdem dürfen sich in
Duke Spiegel nicht gegenüberstehen.)
Also, wie gesagt: Mir isses völlig egal, wie "echt" das 3D ist, solange es den
Zweck erfüllt. Ja, ich weiß: Die Engine erlaubt nicht, senkrecht nach oben zu schauen
und so. (Ist ja auch eigentlich selten sinnvoll...)
Muß aber sagen, daß z.B. Quake1 auch noch auf meinem 486er ganz gut läuft. Und das
HAT echtes 3D. (Ja, und es ist für DOS und braucht keine 3D-Karte...)
Nur Quake machte mir schon keinen so großen Spaß mehr. Steuerte sich schon irgendwie
beschissener als DOOM.

Und, was halt dazukommt: Immer wenn ich in Spielen ein US-Soldat sein muß, kotzt mich das
an. Halt die maximale Blödheitsstufe, die man erreichen kann.
Stumpfsinnige uniformierte Befehlsempfänger sind eben sowieso schon nicht mein Fall (ich
nenne es die "Sir, jawohl, Sir!"-Mentalität) und die beschissensten BefehlsHABER, die ich
mir zur Zeit vorstellen kann, sind die Amis. Also wenn man eine besonders coole Spielfigur
haben will, ist "amerikanischer (Marine)Soldat" genau das Gegenteil davon.

Btw: Hat irgendwer behauptet, es gäbe Rennspiele, die während des Rennens laden? Muß ich
überlesen haben...


@Slayer:
zu 1: Das sagen die Leute dann immer. Man macht so'ne hintenrum-Beleidigung, und
darauf angesprochen tut man so, als hätte sich derjenige selbst die Jacke angezogen.
Klar - wenn man jetzt sagen würde: Ja, war als primitive Beleidigung gedacht, müßte man
sich selbst ja als Arsch outen...
zu 2: Das mit der Mario Kindergartengrafik hatte ich sogar explizit erwähnt. Nämlich,
daß Mario zwar alberne Grafik hat, es mir da aber mehr ums Spielprinzip geht.

Was will ich eigentlich? - Hm. Mehr so Spiele wie Super Probotector wären z.B. nicht schlecht.
(Mann, juckts mir in den Fingern, SELBER mal sowas zu machen...)


Also Ruckeln, Ladezeiten und Abstürze bei Konsolen:
Ich schau regelmäßig Giga Games. (Eigentlich mehr informativ. Mal sehn, wie Spiele heutzutage
so aussehen und so. Bis jetzt war aber wirklich nichts dabei, was ich mir hätte kaufen wollen.)
Jedes Spiel hat da Ladezeiten - auch Konsolenspiele.
Viele Spiele ruckeln - manche mehr, manche weniger. Auf PCs natürlich am meisten,
klar. (Obwohl die da schon echte Killer-PCs rumstehen haben!)
Und Abstürze: Also bei PC-Spielen kommte häufiger vor - sogar die FERTIGEN RELEASES!
(Bei Beta-Versionen würd ich sowas noch verstehen.) Und auch Konsolen sind da schon
das eine oder andere Mal abgeranzt.
Also mir ist seinerzeit das SNES kein einziges Mail abgestürzt. Auch die Konsolen, die
mein Kumpel alle hatte, sind damals NIE abgeledert.

Achja, falls das irgendwer jetzt falsch versteht: Ich bin kein DOOM Fan oder sowas.
Ist halt nur das einzige 3D-Spiel, was ich mir mal gelegentlich gebe. Ansonsten spiele
ich überhaupt nichts mit 3D.

Es mag unter anderem daran liegen, daß die DOOM Typen scheints n ähnlichen Geschmack haben
wie ich. Find halt die Texturen und die Levelgestaltung gelungen. (Find auch die von
Quake gut, nur spielt sich Quake halt nicht so...)

Und wenn ich irgendwas "elektronisch/futuristisch/cyber..." designen wollen würde, würde
das bei mir viel kälter und maschineller aussehen als bei manchen so Games. Sowas sieht
in den meisten Games einfach viel zu "nett" aus. (Erschwerend kommt halt hinzu, daß es seit
den 90ern so Designs gibt, die mir überhaupt nicht gefallen... Ich meine halt Spiele,
bei denen man denkt, die Grafik+Schrift wäre von so "Mayday"Freaks verbrochen worden und
das, was da unter "Musik" läuft, ebenfalls... - geht halt imo überhaupt nicht. Natürlich
mit Betonung auf imo.)

Will sagen: Die 90er und ihre "Produkte" sind so, als wenn jemand eine komplette Mode
erfinden wollte, die nur dazu da ist, mich von vorne bis hinten anzukotzen. Es ist immer
zufällig genau das Gegenteil von dem, wie ich es machen würde... - Grade so, als wollte mir
damit jemand mit Absicht auf den Sack gehn. (Ich WEIß natürlich, daß es nicht so ist. Wer
interessiert sich schon für MICH, klar. - Ich meine halt nur: Selbst wenn mal irgendwas kommt,
wo ich denke, das könnte mich vom Genre her interessieren, bin ich von der UMSETZUNG des Ganzen
immer maßlos enttäuscht. Gilt nicht nur für Computerspiele.)

Zu "Perfect Dark": Sagt mir überhaupt nichts. Nicht mal der Name.
Konsole habe ich zur Zeit halt keine.
Und mein PC ist ein 486er, 133 MHz mit ner VGA/VESA Graka und DOS 6.22.
(Mehr brauche ich nicht. Ein Spiel, was damit nicht klarkommt, isses für mich sowieso nicht
wert, daß ichs spiele - weil das dann schon in die Richtung geht, wo GrafikFX wichtiger sind
als Gameplay... Will sagen: N cooler Coder könnte n 3D Spiel so machen, daß, wenn man alle Effekte
ausschaltet, so daß es aussieht wie DOOM1, daß es dann auch auf dem gleichen Rechner läuft wie
DOOM1...)
Weißte, es gibt, Spiele, die haben 3 Schwierigkeitsgrade: schwer, scheißeschwer und unspielbar.
Mitunter wird halt "stundenlanger Spielspaß" nur dadurch garantiert bzw simuliert, daß Spiele so
schwer sind, daß man entweder jemand ist, der außer dieses Spiel zu zocken keine weiteren Hobbys
mehr hat, oder es ganz vergessen kann. Ich bin so der Typ, der n ganzen Tach codet und wenn er mal
20 Minuten kurz abschalten will, mal n Spiel spielt. Daher orientiert sich mein Spielegeschmack wohl
eher auch an Spielen, bei denen dies möglich ist.

Achja: Spieltiefe ist bei DOOM eigentlich ausreichend. Geht zwar noch tiefer. Aber gibt auch Spiele,
bei denen sowas bis zur Idiotie übertrieben wird. (Man muß quasi das Spiel schon fast leben, um überhaupt
durchzusehen. MANN! Es sind nur COMPUTERSPIELE und keine Religion, die ich annehmen will. Die besten
Spiele sind eigentlich die, wo man nach 5 Minuten kapiert hat, was man machen muß und wie man es macht.
So daß man, wenn man verliert, wirklich nur seiner eigenen Ungeschicklichkeit die Schuld geben muß und
nicht einem viel zu konfusen und komplexen Plot oder komplizierten Steuerung oder solchen Dingen.

Hm. Eigentlich wollte ich gar nicht diese Grundsatzdiskussion anfangen. Da ist mir bestimmt
wieder jemand auf den Sack gegangen. (Obwohl man weiß, daß man mich mit manchem Kram besser NICHT nervt.)
Dieses Topic nimmt schon wieder Ausmaße an...


Robert
12.03.05
Nach jeder Strecke ist doch normal, hat auch Waverace. Rennen war wohl mißverständlich.

Ridge Racers habe ich freilich noch nicht gesehen Gelesen habe ich davon aber natürlich schon. Die PS2 hat in Sachen Ladezeiten Musterbeispiele und Beispiele des Schreckens. Mal sehen, wie es sich auf der PSP noch entwickelt. In 32MByte kann man viel reinladen, in der Beziehung auch ein Nachteil, wie üblich.
Wer kommt eigentlich auf die Idee, auf einem Handheld ein Speichermedium einzusetzen, dessen Produktionskosten alle anderen Spieledatenträger um ein vielfaches übertreffen?
Robert
12.03.05
Jo, Quake ist schon eher vergleichbar. Für einen EgoShooter mag 2,5D ala Raycasting ja reichen, aber in anderen Genres wird es dann übel.
Eine 3D-Engine für ein kommerzielles Spiel zu entwickeln, das bis zu einem 486er herunterskaliert, rentiert sich halt nicht. Es wird meist allein das Durchschnittssystem angepeilt. Manchmal auch HighEnd-Systeme - das hypen dann die Zeitschriften, hilft den Verkaufszahlen auch.

Ein US-Soldat ist man in Doom3 meines Wissens nicht. Wäre mir sowas aufgefallen, hätte ich es auch ganz schnell wieder weggelegt. Deine Meinung zu Soldaten kann ich voll und ganz nachvollziehen. Soldaten werden einer gezielten Verdummungsausbildung unterzogen, weil man Menschen so am besten dazu bringen kann, andere Menschen umzubringen. Und die Befehlshaber sind Leute, die sowas auch noch gut finde, was eigentlich schon alles ist, was man über die zu wissen braucht.

Auf meinen aktuellen Konsolen kann ich mich auch an keinen Absturz erinnern. Wenn es auf Giga ruckelt, kann das auch an der Aufnahme liegen.
Wenn Du mal im Odenwald bist, lade ich Dich ein. Dann können wir mal schauen, ob wir nicht doch was finden können, was Dir gefällt.
Slayer
12.03.05
@imperial Games

1. Zum Glück gehöre ich nicht zu den Leuten.
2. Eben. Darum ist der Gamecube auch kein Kindergarten, weil es um Spielprinzipe geht.

>Mehr so Spiele wie Super Probotector wären z.B. nicht schlecht.

Will ich auch haben, immerhin gibt es 2 neue und gute Contra Spiele für die PS2. Shattered Soldier spielt sich auch komplett 2D.

>Und auch Konsolen sind da schon
>das eine oder andere Mal abgeranzt.

Das sind meistens Alpha oder Beta Versionen bei der Spiele bei Giga Games, die ranzen sowieso immer ab. Schon fast zum lachen, das der Imperial Games in seinem dunklen Kämmerchen glaubt, das ist bei den fertigen Versionen auch so.

Das einzigste Spiel was bei mir abgeschmiert ist (und das gleich 2mal) ist die Gamecube portierung von dem N64 Zelda. Ist aber auch keine wunder, da es ja eigentlich für das N64 programmeirt wurde. An weitere Abstürze oder so kann ich mich nicht erinnern, können also gar nicht viele gewesen sein.

@Robert
jetzt wo du es erwähnst... Waverace hat Ladezeiten zwischen den Strecken aber die sind ja eh nur gering.
Slayer
12.03.05
Nun habe ich das da oben mit der Quote-Funktion vergessen.. naja, egal.


Wer kommt eigentlich auf die Idee, auf einem Handheld ein Speichermedium einzusetzen, dessen Produktionskosten alle anderen Spieledatenträger um ein vielfaches übertreffen?


Jemand der an die Spieler denkt. Aber jetzt gibt es ja ein günstiges Speichermedium mit schnellen Zugriffszeiten beim Nintendo DS.

Nochmal zu Imerperial Games:


Eigentlich wollte ich gar nicht diese Grundsatzdiskussion anfangen.


Deine Grundsatzdiskussion kannst du dir übrigens sparen, die hast du schon mehr als genug zu Worte gebracht.
Robert
12.03.05
Spieleentwickler zu verjagen ist an die Spieler denken?
Im ernst: Die Preise konnte man sich nur als Monopolist leisten. Die Preise beim DS kenne ich nicht, aber ich schätze, die PSP schlägt das auch deutlich. Aber das DS ist ja eh nix für Dich
Slayer
13.03.05
Ja, der DS ist nichts für mich... jedenfalls nicht so richtig.

Achnaja, Spieleentwickler werden immer so schnell verjagt, schon wenn Nintendo Qualitäts Kontrollen ansätzt oder teure Lizensen nötig sind. PSP Spiele kosten komischerweise mehr als GBA Spiele, während DS Spiele teilweise etwas billiger sind. Aber stimmt schon, sowas kann man sich wohl nur als Monopolist leisten.

Ich spiele lieber wenig gute Spiele mit keinen Ladezeiten als viele schlechte mit Ladezeiten.
Robert
13.03.05
Und ich spiele lieber viele gute mit Ladezeiten als wenige gute ohne Ladezeiten
Von den Preisen habe ich keine Ahnung, aber Du hast hoffentlich in Japan geschaut - solange die PSP nicht in den USA raus ist, kannst Du nur dort vergleichen.
Slayer
13.03.05
Im Prinzip sind dre Preise bei lalen drei gleich, nur sind manche DS Spiele billiger, wiel sie wohl auch etwas kleinen Umfang haben oder nur solche Minispiel-Sammlung sind.

Portable Systeme mit Ladezeiten finde ich unsinnig. Genauso wie Hi-Fi Handhelds wie den PSP. Warum soll ich sowas unterwegs spielen? Bis das Spiel geladen hat bin ich wohl schon dort wo ich hin wollte.
Man kann sich auch gleich eine PStwo mit Mini-TV kaufen und dazu einen tragbaren MP3-Player... kommt auf das selbe heraus, da die Spiele entweder PS2 portierungen sind oder auch darauf machbar sind.
Slayer
13.03.05
Sollte heißen: "Im Prinzip sind die Preise bei allen drei gleich..."
Robert
13.03.05
Da kann ich nicht mehr mitdiskutieren - ich spiele eh nicht unterwegs. Und trotzdem finde ich selbst ein portables System sinnvoll, wenn darauf gute Spiele erscheinen. Und meinen Gamecube kann ich ja auch wegschmeißen, weil die Spiele auch auf der PS2 machbar sind
Slayer
13.03.05
habe ich gesagt ich finde Portable Systme nicht sinnvoll? Nö, Ich habe gesagt, dass ich Portables Hi-Fi System nicht sinnvoll auf finde Spiele erscheinen, die man besser zu Hause spielt (und dann auch noch Ladezeiten haben). ich würde z.B. nie auf die Idee kommen ein Resident Evil auf einem Handheld zuspielen.. warum ich dasn icht tun würde muss ich nich erklären, oder?

Deinen Gamecube kannst du behalten... oder hast du zwei Touchscreens TV's aneinander gekoppelt und und steuert mit einem Besenstiel?
Gamcube und PS2 sind beides Heimkonsolen, es geht um den Vergleich: Heimkonsolen gegen Handheld. Der NDS bietet ein Spielgefühl, weclehs für unterwegs viel besser nutzbar ist als bei dem PSP. Klar, zum angeben ist so einen PSP viel besser...
Robert
13.03.05

habe ich gesagt ich finde Portable Systme nicht sinnvoll?

Nö, aber ich glaube Du solltest nochmal lesen, was ich gesagt bzw. geschrieben habe.

warum ich dasn icht tun würde muss ich nich erklären, oder?

Weil Resi ein doofes Spiel ist

Heimkonsolen gegen Handheld. Der NDS bietet ein Spielgefühl, weclehs für unterwegs viel besser nutzbar ist als bei dem PSP.

Wenn man das jetzt weiterdenkt, ist der GBA (das portable SNES) also auch ungeeignet und ausgerechnet der DS, der ja so gar nix für Dich ist, ist geeignet. Dann sind portable Systeme offensichtlich doch generell nix für Dich.
Ich stehe übrigens auf dem Standpunkt, dass ein Stück Hardware gar kein Spielgefühl bietet. Das Spielgefühl bieten die Spiele.
Imperial Games
14.03.05
@Slayer:
1. Ich habe bei GigaGames auch schon Verkaufsversionen abstürzen sehen. Mehrmals.
Zum Thema ruckeln: Liegt nicht an der Aufnahme. Selbst die GigaGames Typen sehen das
und sagen es auch dazu, wenns so ist.
2. Ich habe auch schon bei Kumpels Originalspiele auf Konsolen abstürzen sehen.
(Und damit meine ich keine Raubkopien.) Und zwar garnicht mal selten.
3. Habe bisher für Gamecube nix "ernstes" gesehen - was den Verdacht aufkommen ließ,
daß dafür NUR so Spiele der Sparte "bunt und albern" entwickelt werden. Was nicht heißen
muß, daß es sowas (ernste Spiele) da nicht gibt. (Und dann beschweren sich Leute, daß
ich alles dreimal schreibe. Ist unter anderem die Schuld von Leuten wie DIR.)
4. Diese Grundsatzdiskussion ergibt sich immer, wenn mir jemand mit diesem Hype auf
neumodischen Kram kommt. - Die Videospiel-Zeit ist vorbei, diese "Lebensart" ist tot.
Und trotzdem gibts Leute, die meinen, dieser massentaugliche, kommerzverseuchte,
unpersönliche Kram der sich selbst mittlerweise die gleichen Vorgaben gibt wie die
Hollywood-Filmindustrie (und nix anderes als eine Industrie ist das auch...) - hätte
noch irgendwas mit der einst coolen Videospielzeit/-generation zu tun.
Heut gehts weniger ums Zocken, als vielmehr darum, Leuten Effekte und computeranimierte
Filme vorzuführen... Merkt man schon daran, daß die erste Frage, die die meisten zu nem
2D-Spiel haben, die ist, warum man das nicht in 3D oder zumindest "einer Art 3D" umsetzen
konnte/wollte. (Will sagen: Das Vorhandensein von 3D-fähigen Grafikchips impliziert für
viele - und auch viele Hersteller - leider, daß auch nix anderes als 3D mehr gemacht werden
kann/darf.)
5. Verarschen kann ich mich selbst.

@Robert:
Glaube nicht, daß mir heutzutage noch irgendwas wirklich gefallen könnte. Ist eine Frage
von Gameplay UND Design. Gameplay, wie ich es mir wünsche. gibts heute nicht mehr. Design
entwickelt sich seit ca. 1994 genau in die entgegengesetzte Richtung als die, die ich mag.
Beispiel: Wenns beispielsweise einen Haupthelden(Hauptheldin gibt, wird die sicher so designed,
daß die Leute, die das Spiel zocken, den Character cool finden sollen. Tun die meisten ja
wahrscheinlich auch. Ich dagegen denke dann immer: "In den Klamotten würd ich nichtmal nachts
aufs Klo gehen." und "Mann, was für ne häßliche Hackfresse."
Oder man hat irgendwelche Fahrzeuge - die sicher auch so gestaltet sind, daß die Spieler die
cool finden sollen. Tun die meisten wahrscheinlich auch. Aber ich seh es und denke: "In sowas
würd ich nie einsteigen, das wär mir zu peinlich."
...und so weiter. Weißte, meistens stört mich schon die Art, wie heutzutage die AUGENBRAUEN und
FRISUREN aussehen - ganz zu schweigen vom Rest...
Aber (und das sage ich halt bewußt dazu) ich ERWARTE auch garnicht, daß irgendwer sowas herstellt,
weil mein Geschmack nunmal zum heute üblichen Massengeschmack inkompatibel ist. Kann ja schlecht
erwarten, daß jemand für MICH ALLEIN Spiele herstellt.
Daher denke ich eben, das Beste wäre, wenn ich irgendwas ALTES spiele, weil das halt eher was für
mich wäre. Mein Geschmack bleibt halt konstant - auch wenn sich die "allgemeine Mode" halt ändert.

(Weißte, ne Zeitlang war ich in neueren Filmen immer für "die Bösen", weil "die Guten" so totale
Lamer waren und uncool bis Anschlag und überhaupt nicht verdient hätten, zu gewinnen - und außerdem
waren "die Bösen" die einzig interessanten Charaktere im ganzen Film. Aber mittlerweile hat sich
auch das erledigt, weil die jetzt ebenfalls genauso langweilig und uncool geworden sind. Das ist
wohl auch der Grund, wieso ich überhaupt keine neueren Filme mehr sehe: Egal, wen sie killen - oder
ob sie eine der Figuren killen würden oder nicht: Es wäre mir scheißegal. Und wenn
Handlung - wenn überhaupt vorhanden - UND Figuren einem total egal sind, bliebe als einziger Grund,
einen Film zu sehen, nur die Effekte übrig. Aber seit es nur noch EINEN Effekt gibt (nämlich deutlich
erkennbare Computeranimation) - sind mir auch die Effekte total egal.)

Leute wie z.B. Slayer können nicht damit umgehen, daß es auch Leute gibt, die zur aktuellen Mode oder
Weltsituation oder ähnlichem eine negative Meinung haben. (Gerade so, als wäre eine positive Meinung
dazu die einzige, die jemand dazu haben könnte.) Und ich begründe meine Ansichten ja auch. Und habe
noch nicht mal ein Problem damit, daß ANDERE LEUTE den ganzen Kram gut finden und haben wollen. Ich
will da nur nicht mitmachen (müssen).

Und: Eigentlich wäre ich nie in so ein Forum gekommen, wenn ich damit gerechnet hätte. - Weil ich dachte,
daß ich in einem Turrican-Fan-Forum eher "meinesgleichen" treffen könnte - Leute, die 2D-Spiele gut finden
und auch entsprechendes Design.

- Btw: In welcher Hinsicht findest Du Resi doof? Eher Design oder eher Gameplay?

Robert
14.03.05
Ich habe auch jede Menge alte Spiele, so ist es ja nicht. Und vielleicht finden wir doch auch was neues. Sag niemals nie.
Hier findest Du auch lauter Leute, die 2D-Spiele gut finden - aber halt wenige, die nur 2D-Spiele gut finden.
Resi finde ich vom Gameplay her schlecht. Konnte den Spielen nie was abgewinnen. Design und so geht aber völlig in Ordnung.
Aky
14.03.05
Jepp...es ist so, wie Robert sagt. Wir mögen hier alle 2D-Spiele, soweit das Gameplay stimmt und sie Spass machen. Aber genauso können wir was mit 3D anfangen.

Ich persönlich halte SuperMarioWorld auf dem SNES für das beste 2D-JumpnRun überhaupt. Und Turrican 2 für das beste Baller-JumpnRun. Allerdings finde ich auch Quake2, Tron2.0 und die DarkForces/JediKnight-Reihe genial
Und aktuell: ViewtifulJoe auf der PS2 hat ein reines 2D-Gameplay, Jak&Daxter 3D - beide spiele ich überaus gern. Während ich aktuellen Hits wie PrinceofPersia oder SplinterCell so gut wie garnix abgewinnen kann.

Und da wären wir wieder: nicht alles von heute ist schlecht, aber gewiss einiges, aber genauso war damals vieles mies. Das gilt natürlich für Games genauso wie für Filme und Musik. Letztendlich hängt es nur von der persönlichen Betrachtungsweise ab, die bei jedem anders ist...und natürlich greift häufig die "früher war alles besser"-Mentalität, ich nehme mich davon auch nicht aus. Letztendlich habe ich für MICH ein Argument gefunden: Wenn tatsächlich alles seit damals so sehr, so tief und so immer weiter niedergegangen und schlechter geworden ist, Jahr für Jahr, Monat für Monat...dann hätten wir damals wohl im Paradies gelebt...und an so eines kann ich micht erinnern.
Slayer
14.03.05
@Robert

Natürlich bieten die Spiele das Spielgefühl, aber wenn ich von Hardware spreche meine ich immer wie diese von Spielen genutzt werden kann (das ist für mich selbstverständlich). Handhelden sind in der Tat nichts für mich, jedenfalls nicht mehr. Der GBA ist trotzdem gut geeignet da die meistens SNES Spiele auch schon vorher gut geeignet wären für sowas. PS2 oder Gamecube Spiele eher weniger, die sind ja auch 3D. auf dem NDS gibt es zwar auch 3D Spiele aber die finde ich auch nicht passen.

Resi wäre auf einen Handheld total unspannend, weil da die Gruselige Atmosphäre fehlt.

@Imperial Games

1. Ich aber nicht. (Außer PC portierungen) Das mit den "Aufnahmen" hat Robert geschrieben.

2. Es muss magnetische schwingungen bei deinen Kumpels geben, die abstürze bi Konsolen verursachen.

3. Ich nehme auch nicht "buntes und albernes" nicht ernst. Aber gib nur mir die Schuld.

4. Selber schuld, wenn du nur auf den Kommerz schielst. Es gibt auch Heuten noch gute 2D-Spiele. Und nicht alles was 3D ist, ist gleichzeitig Kommerziell.

5.Gut, das erleichtert mit einiges.


und außerdemwaren "die Bösen" die einzig interessanten Charaktere im ganzen Film. Aber mittlerweile hat sich
auch das erledigt, weil die jetzt ebenfalls genauso langweilig und uncool geworden sind.


Ein Held ist halt immer nur so gut, wie sein Bösergegenspieler. Das war früher so und ist Heute immer noch so. Ach und es gibt auch Filme in dem es keine Bösewichte gibt... nicht jeder Film ist wie James Bond oder Superman.


Leute wie z.B. Slayer können nicht damit umgehen, daß es auch Leute gibt, die zur aktuellen Mode oder
Weltsituation oder ähnlichem eine negative Meinung haben. (Gerade so, als wäre eine positive Meinung dazu die einzige, die jemand dazu haben könnte.)


Leute wie ich? Mir ist das sowas von egal, was die du für Sachen trägen oder gut findes oder andere tragen oder ob Autos eckig oder Rund sind.
Mode interessiert mich nicht.

OH nein! Alle Autos Heute sind RUND, früher waren ALLE ja sowas von ECKIG, Denn ComputerFREAKS wollen alles ECKIG haben, weil sie mit der Realität nichts zu tun haben wollen.
Was interessieren mich Autos? Die bringen einen von A nach B, mir egal wie die aussehen.

Ich akzeptiere deine Meinung aber es gibt mehr als deine Negativ Beispiele.
Oder darf ich meine Meinungen über deine Meinungen nicht äussern?

Was redest du eigentlich immer ein von "Massengeschmack inkompatibel"... denkste mein Geschmack ist das Massenkompatibel oder von irgentwelchen anderen hier im Forum? Mach mal die Augen auf! Es gibt genugs Kram, welcher nicht den Massengeschmack bedient. Selber schuld, wenn diese dich nicht zu erreichen scheinen.


Leute, die 2D-Spiele gut finden
und auch entsprechendes Design.


Tja hättest du mal aufgepasst, hättest du gemerkt das ich 2D-Spiele viel lieber spiele als 3D Spiele. Deine Meinung ist einfach viel zu festgefahren und absolut, du akzeptiert einfach nichts mehr aktuelles. Das ist total engstirning und dumm.
Da es auch Heuten noch gute Spiele gibt (2D und 3D ja sogar 4D) aber das checkst du wohl nicht. Da du dich gar nicht genug auskennst bei den aktuellen, alles was du kennst ist der Mainstream und über den lästerst du ganze Zeit.

Der Mainstream ist gar nicht relevant. Und wenn du mal lesen würdest was ich schreibe und nicht nur die Wörter zählst, hättest du gemerkt das ich mit deiner Meinung umgehen kann. Ach und noch so vieles mehr. Macht ja auch nichts, hauptsache du kannst wieder deine Grundsatzdiskussionen ankommen und nichts verstehen von dem was ich schreibe.

Aber vergiss einfach was ich in diesme Beitrag geschrieben habe und lies dir den von Aky durch, der sagt wie es ist
Robert
15.03.05
Da muß ich doch eine Frage einwerfen, die gleich mehrere Diskussionsfäden betrifft: Weshalb wird überhaupt solch eine grundsätzliche Unterscheidung zwischen 2D und 3D-Spielen herbeigeredet? Der Unterschied ist doch nur, dass 3D-Spiele potentiell (nicht immer und nicht grundsätzlich) komplexer sind.
Ich stelle mal die wirre These auf, dass uns diese Unterscheidung von Marketingabteilungen so eingebleut wurde und durch den raschen Umschwung von "fast nur 2D-Spiele" zu "fast nur 3D-Spiele" gefestigt wurde.
Imperial Games
15.03.05
1.) Konsolen stürzen definitiv ab. Ich bin nicht blind/taub/blöd.

2.) Das taten sie früher nicht.
Und: Verstehe nicht, wieso "Es ist eine PC-Portierung" eine ausreichende Entschuldigung
dafür sein soll. (Und imo gibt es eigentlich auch auf PCs für Abstürze keine
Entschuldigung. Wer ein Auto kauft, erwartet ja auch, daß der Motor nicht mitten auf der
Autobahn plötzlich ausgeht und man dann 2-3 Minuten braucht, um ihn neu zu starten...)

3.) Wahrscheinlich bin ich einfach zu alt, um aktuellen Kram gut zu finden. Das ist
wahrscheinlich wie mit einem Opa, der halt zur Mode/Geschmack von jungen Leuten die
Meinung hat: "Laßt sie nur machen - aber laßt mich damit in Ruhe".

4.) Kein Jahrzehnt hat so von Plagiaten gelebt wie die 90er. Außerdem haben die 90er
(und vor allem diese "X-Generation" - halt Rave/Techno und die dran anhängige
Jugendkultur) bei mir dafür gesorgt, einen Universalhaß/-ekel auf die Menschheit und
ihre neueren Errungenschaften zu entwickeln. Alles, was auch nur im Entferntesten
Merkmale/Einflüsse dieser Zeit/Kultur erkennen läßt, stößt mich zutiefst ab.

5.) In Filmen gibts IMMER einen Konflikt und mindestens zwei (manchmal mehr) Parteien
mit unterschiedlichen Interessen, die sich gegenseitig "bekämpfen" (nicht immer mit
physischer Gewalt). In älteren japanischen Anime oder so läßt man manchmal sogar dem
Betrachter noch die Wahl, wen man als "gut" oder "böse" ansieht - in Hollywood-
Produktionen ist dies eigentlich IMMER fest vorgegeben. Einzige Ausnahme sind "Filme
ohne Handlung" - die halt eher dokumentierenden/erzählenden Charakter haben.

6.) Bevor ich jemanden Windows auf meinen Rechner installieren ließe, müßte man mich
töten. Aus diesem Grund kann ich aktuelle PC-Spiele ohnehin nicht spielen. (Was nicht heißt,
daß ich sie nicht trotzdem auf Rechnern anderer Leute schon gesehen hätte.)

7.) Control-Pads und Analogsteuerung empfinde ich als Belastung und Behinderung. Aus
diesem Grund kann ich auch aktuelle Konsolen-Spiele nicht spielen. (Was nicht heißt, daß
ich sie nicht trotzdem auf Konsolen anderer Leute schon gesehen hätte.)

8.) Selbst, wenn ich 6. und 7. außer acht lassen würde, gefällt mir der Stil aktueller
Spiele nicht mehr - aufgrund dessen, daß die Jahre 1994 bis 1998 "passiert sind" und
leider Einfluß auf die gesamte Weltkultur genommen haben. Damit wurde die Gesamtkultur
irreparabel versaut, da sich diese Einzelfragmente natürlich nicht mehr nachträglich
extrahieren lassen, so daß - bewußt oder unbewußt - alle späteren Produkte diesen Makel
tragen (und daher für mich nicht in Frage kommen).
Will sagen: Eigentlich kommen mir schon die Kekse hoch, wenn die Untertitel eines Spiels/Films
in "reformierter Rechtschreibung" geschrieben sind - ärgert mich die ganze Zeit und versaut
mir quasi den Rest. (Die Rechtschreibreform empfinde ich als persönliche Beleidigung.)
Und wenn die Figuren in Spielen alle so bestimmte Gesichtsmerkmale haben und ähnliches,
reichts mir dann sowieso schon völlig.

9.) Einzige Ausnahme wären Produkte, die mit Absicht "Retro-Style" haben - aber selbst
hier muß man aufpassen, da es in dieser Sparte stellenweise solche gibt, die das nur
tun, um sich über diesen früheren Stil lustig zu machen (oder zu zeigen/beweisen, wie schlecht
dieser war).

10.) Die Bemühungen, die 80er in die aktuelle Kultur zu integrieren, werden den 80ern nicht
im mindesten gerecht und wirken eher wie eine Verarsche. Daher kann sowas höchstens Leuten
gefallen, die die 80er nicht erlebt haben oder sie ohnehin nicht mochten.

11.) Nur, weil ich sage, meine Meinung wäre NICHT massengeschmack-kompatibel, muß es
nicht jede andere Meinung automatisch sein!

12.) Ich weiß, daß die meisten Leute dazu eine völlig andere Meinung haben. Und ich
weiß auch, daß die industrielle Produktion sich nunmal ausschließlich nach der Nachfrage
richtet. Das ist auch einzusehen, da mit Gewinn gearbeitet werden muß. Nur ändert sich
dadurch nicht automatisch mein Geschmack.

13.) Nicht alle 3D-Spiele sind kommerziell. Die ersten 3D-Spiele waren sogar genau das
Gegenteil davon...

14.) Die Chance, daß irgendein heutiges industrielles Produkt mir gefallen könnte, ist
nahe Null. (Begründung in 6,7,8,9,10 und 12) Mich auf die Suche nach den 1 unter 1 Million
zu begeben, die wenigstens das Prädikat "ganz erträglich" von mir erhalten würden, ist
den Aufwand nicht wert. Denn es gibt noch genügend ALTE Produkte, die ich noch nicht
kenne - und bei denen die Chance, daß mir eins davon (wirklich) gefällt, viel größer ist.
Also ist es für mich viel sinnvoller, DORT zu suchen.

15.) Ich mag nicht nur "eckige" Autos. Aber ich mag Kanten an Autos. (Beispiel: Pontiac
TransAm/Firebird sind ja nicht eckig, haben aber (geschwungene) Kanten. Beispiel: Lamborghini
Diablo besteht NUR aus Kanten, ist aber keineswegs kastenförmig.)
Daß einem eckige Dinge gefallen, damit in Verbindung zu bringen, daß man Computerfreak ist...
nun, kann man wohl machen. Aber bei mir ist es zumindest nicht so, daß ich mich quasi ZWINGE,
eckige Dinge zu mögen, damit jeder sieht, was fürn cooler Freak ich bin oder so. Es ist einfach
so: Wenn ich die WAHL zwischen einem ovalen gelben und einem achteckigen schwarzen Brillenetui
hätte, würde ich mich für das achteckige schwarze entscheiden. Wenn es NUR noch ovale gelbe
gäbe, würde ich mir ein gebrauchtes eckiges holen oder irgendwas anderes eckiges als
Brillenetui zweckentfremden.
(Mein Geschmack ändert sich halt nicht gleichzeitig mit der aktuellen Mode. Oh, und bevor das
jetzt wieder jemand falsch versteht: Diese Aussage beinhaltet NUR DAS, WAS DRINSTEHT! - So wie
ALLE meine Aussagen. Sie beinhaltet beispielsweise NICHT, daß ich EINER BESTIMMTEN PERSON
unterstellen würde, SEIN/IHR Geschmack würde sich direkt proportional zur aktuellen Mode
verändern!)

16.) Ach ja: Und es geht nicht nur um AUTOS, sondern um ALLES. Und es hört sich immer so an, als
wäre es völlig unverständlich/unentschuldbar, daß es jemanden gibt, dem eckige Dinge besser gefallen
als ovale oder runde. Es ist nur so: Für die Leute, die eckige Dinge mögen, gibts heutzutage nicht
gerade viel Auswahl. Und früher konnte man sich halt eher aussuchen, in welcher Form man sein Zeug
denn gerne hätte.

17.) Und: Klar, ein Auto bringt einen nur von A nach B. Aber ein Auto ist ein Gegenstand. Und einem
Gegenstand kann man jede Form geben, die man will. Warum muß er also gerade häßlich sein?
Bei MENSCHEN wäre das was anderes. Ein Mensch kann sich sein Gesicht nicht aussuchen und auf seine
Figur hat er nur begrenzten Einfluß. Wenn jemand einen Menschen daher nach dem Aussehen beurteilt,
könnte man verstehen, daß jemand damit ein Problem hat.
Aber bei Gegenständen sehe ich das nicht so - warum soll man sich mit häßlichen Dingen umgeben?
(Und: Natürlich liegt Häßlichkeit im Auge des Betrachters. Genau DESWEGEN wäre ich ja auch dafür,
daß MEHRERE Stile supportet werden.)

18.) Es muß eben nur sehr viele Leute geben, bei denen sich "Geschmack" und Mode direkt proportional
zueinander verhalten. (Hat teilweise auch was damit zu tun, daß viele ihren Geschmack halt der
gesellschaftlichen Akzeptanz unterordnen - was jedes eigenen Sache ist.) Denn wenn's NICHT so
wäre - hätte so eine "Mode" ja keinen so großen "Erfolg", bzw würde es so etwas wie "aktuelle Mode"
überhaupt nicht geben. (Will sagen: Würde jeder nach eigenem Geschmack entscheiden und nicht nach
"Massenmode", gäbe es über 6 Milliarden verschiedene Moden, die nur sehr bedingt einander überhaupt
ähnlich wären.)

19.) Was ich meine mit "Schuld, alles dreimal schreiben zu müssen", ist: Mich falsch verstehen
oder verdrehen, was ich gesagt habe, nur damit ich es wieder und wieder und immer deutlicher (und
länger) erläutern muß - und dann zu sagen, ich würde alles dreimal schreiben.

20.) Ich habe noch nie anderer Leute Wörter gezählt. (Das machen eher andere bei mir.)
Deswegen lasse ich mir das auch nicht unterstellen. (Jemand anderem seine Wörter abzuzählen oder
seine Posting-Größen vorzuhalten, würde ich als unhöflich empfinden und daher nie tun.)

21.) Daß zu "Verarschen kann ich mich selbst." ein blöder Kommentar in dieser Richtung kommen würde,
habe ich ehrlich gesagt auch nicht anders erwartet, weswegen mich das auch nicht besonders überrascht.

22.) Niemand hat behauptet, man hätte mal im Paradies gelebt. (Besonders ICH nicht, denn ich komme
aus dem Osten und da hatten wir früher DDR.) Was ich meine, ist, daß man früher Filmen und Spielen
eher so eine Art persönliches Interesse und Engagement der Leute angemerkt hat, die an der Entwicklung
beteiligt waren und es heute eher zu gesichtsloser Massenware verkommen ist. Wenn ein Spiel 1 Jahr alt
ist, gilt es schon als hoffnungslos veraltet. Sogenannte "Fans" schwenken sofort zum Nachfolger über,
sobald dieser erscheint - so daß es also nie wirklich um DIESES Produkt ging, sondern eher darum, daß
es "was neues" war/ist. Heutzutage ist ein "Teil 1" oder "Teil 2" einfach etwas, das keiner mehr spielt
oder sehen will, wenn der Teil 3 draußen ist. Und das heißt für mich: So gut/toll können diese Dinge
gar nicht sein, wenn die Begeisterung dafür nur so lange anhält, bis der Hersteller (oder andere
Hersteller) etwas neues rausbringen.
Und als einzige "Erklärung" hat man dafür dann die Phrase "wir leben heutzutage nunmal in einer
schnellebigen Zeit" übrig. Und dies alles impliziert genau das, was ich immer sage:
a) Leute können sich nicht mehr WIRKLICH für irgendwas begeistern, sondern nur solange, bis die
Konkurrenz was anderes rausbringt. (Dieses Verhalten halte ich aber für "erzeugt" und nicht
für ohnehin vorhanden - jedenfalls nicht in DEM Maße.)
b) Dies geschieht sehr oft, da PCs und Konsolen heutzutage schneller veralten als ein Bier. (Bzw. als
veraltet angesehen werden)
c) Deswegen muß die Industrie schnell und am Fließband immer wieder neues Zeug produzieren, damit immer
wieder "was neues" da ist.
d) Leute werden nicht automatisch einfallsreicher als früher, nur weil mehr Einfälle GEBRAUCHT würden.
e) Also wird ein Haufen Zeug produziert, was zwar im Prinzip immer wieder das gleiche ist, wo aber z.B.
neue Effekte eingebaut werden (und das das jeweils aktuelle System als absolute Systemuntergrenze bzw
Imperial Games
15.03.05
Oh, ich vergaß, daß Nachrichten gesplittet werden.
Hier ist der Rest:
- - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - -
...
e) Also wird ein Haufen Zeug produziert, was zwar im Prinzip immer wieder das gleiche ist, wo aber z.B.
neue Effekte eingebaut werden (und das das jeweils aktuelle System als absolute Systemuntergrenze bzw
Mindestanforderung hat) - d.h. eigentlich wird immer wieder dasselbe Ding aufgebohrt, bis es keiner
mehr sehen kann. (Und möglichst so, daß es oberflächlich betrachtet wie etwas neues aussieht.)
- Es gibt Spiele, die haben 5 oder mehr Teile! Gibt sogar welche mit über 10. Selbes "Phänomen"
übrigens bei Filmen.
f) Natürlich ist das alles aus der Sicht von Industriellen durchaus verständlich, trägt aber nicht gerade
zur Qualitätssteigerung bei. (Außer bei Leuten, die "Anzahl SpecialFX" mit "Qualität" gleichsetzen.)
g) Oder anders ausgedrückt: Kuchen oder Kartoffelsalat, den jemand selbst macht, sich persönlich einbringt
und Wert auf Geschmack/Unverwechselbarkeit legt, wird immer besser sein, als industriell gefertigter Kuchen
und Kartoffelsalat vom Fließband. Das gleiche kann man aber auch für jedes andere Produkt sagen.
Und wo "Schnellebigkeit" und ständiger Bedarf an "was Neuem" halt zur "Entwicklung am Fließband" zwingt,
ergibt sich halt dieser Effekt.
h) Es ist mittlerweile ja kein Geheimnis mehr, daß, wenn ein Spiel heutzutage auf den Markt kommt, der
Nachfolger schon halb fertig programmiert ist auf sogenannten virtuellen Maschinen, die quasi die kommende
PC/Konsolen-Generation schon auf aktuellen Geräten simulieren, damit man sofort, wenn die neuen Geräte auf
dem Markt sind, diesen sofort bedienen kann. Aber dies einerseits (nämlich bei der Entwicklung schon
die zwei nächsten Spiele zu planen/entwickeln) und wirkliches Interesse für jedes einzelne Produkt
andererseits schließen sich meiner Meinung nach völlig aus.
i) Und das ist kein Mist, den ich hier erzähle, das kann jeder nachprüfen, daß GENAU SO heutzutage in so
Spiele-Produktionsstätten gearbeitet wird. Die kleinen Entwicklerschmieden, mit so paar Leuten, die es
wirklich aus Interesse am Spiel und nicht am Geld machen, sind heutzutage eher die Ausnahme. Schon, weil
man damit nicht gegen riesige Konzerne anstinken kann. - Selbst, wenn so ne kleine Bude mal die Idee des
Jahrhunderts hatte und damit überraschenderweise mal einen Riesenerfolg, fehlen ihnen die Mittel, um sich
die Idee schützen zu lassen - was natürlich dazu führt, daß im Folgenden jeder Konzern diese Idee kopiert
und in einer eigenen Version rausbringt.
Da natürlich KONZERNE an Hardwarespezifikationen kommen, bevor die Hardware auf dem Markt ist, kleine
Entwicklerschmieden erst, wenn diese völlig veraltet sind (imo passiert das mit Berechnung), kann
man sich aber abzählen, zu welchen Ergebnissen das letztendlich führt.
j) Will sagen: Früher hat man auf Unterschiedlichkeit Wert gelegt - man wollte nicht, daß es aussieht wie
irgendwo abgekupfert. Heutzutage dagegen legt man's genau aufs Gegenteil an. Weil man damit nämlich viel
besser die Zielgruppe/Käuferschicht vorausberechnen kann und damit den Profit. Mit einer wirklich
NEUEN Idee ginge man ja ein gewisses Risiko ein - nämlich, daß sie keiner mag/kauft. Und das kann sich
ein Konzern, der SPIELE oder FILME herstellt, einfach nicht leisten (ein gewisser "erwarteter" Umsatz
wird bei großen Konzernen nämlich schon gleich wieder in neue Projekte investiert/verspekuliert, BEVOR
dieser überhaupt eingefahren ist - weil man sich "Stillstandszeiten" nicht erlauben kann. Da wäre es
natürlich fatal, wenn diese Umsätze ausblieben).
k) Daher: Ich verstehe vollkommen, daß Bosse so denken und auch denken müssen.

23.) Früher hatte nicht jeder Depp einen Computer. Früher hatten auch nicht dermaßen viele Leute eine
Spielkonsole wie heute - anteilig an der Bevölkerung.
Heute hat fast JEDER einen Computer (unter anderem leider auch Deppen, was gewisse Betriebssysteme
"notwendig" machte - darauf will ich aber nicht näher eingehen) und auch fast jeder mindestens eine, oft
sogar mehrere Spielkonsolen.
Dadurch haben sich natürlich auch die gesamten Verhältnismäßigkeiten verschoben. Heutzutage ist der
Softwaremarkt der größte, den es überhaupt gibt: Mit Software wird heutzutage jährlich mehr Umsatz gemacht,
als mit Waffen und Drogen. (Das ist kein Scheiß, den ich hier erzähle!) Da ist es ja ganz klar, daß
sich die Fronten da ziemlich verhärtet haben. Das ist eben kein "kleiner sympathischer Nebenzweig
der Industrie" mehr, sondern ein verabscheuungswürdiger Moloch.

24.) Das habe ich alles schon in früheren Postings so oder so ähnlich geschrieben oder zumindest
indirekt angemerkt.

25.) Na, wieviele Wörter (oder kByte) habe ich wieder geschrieben? Wo habe ich mich überall
wiederholt? Was hätte ich kürzer schreiben oder weglassen sollen? Wie altmodisch und unmodern bin
ich? - Eigentlich brauche ich diese (btw:rhetorischen) Fragen überhaupt nicht zu stellen, weil ich
mindestens eine davon ohnehin jedesmal beantwortet kriege. (Nicht, daß mich solche Statistiken
wirklich interessieren würden.)


Robert
15.03.05
Huch, dachte jetzt funktionieren beliebig lange Nachrichten. Kam eine Fehlermeldung? Wurde einfach abgeschnitten?

Edit: Hab's eben ausprobiert - bei mir klappt's. Vielleicht liegt das jetzt doch an Deinem Browser.
Imperial Games
15.03.05
@Robert:
Dieser Unterscheidung wird halt von manchen Leuten leider getroffen und von
anderen übernommen.
Halt:
2D-Spiel = altmodischer Scheiß, nicht aktuell
3D-Spiel = modern und einzig erträgliches Spiel-/Grafik-Prinzip

Wenn z.B. ein Spiel NUR 2D ist - ohne dieses 2D mit irgendeinem 3D-"Effekt"
"aufzuwerten" (also mal angenommen, ein 2D-Raumschiff-Shooter, der dann WIRKLICH
nur Parallax-Scrolling hätte, ohne, daß die einzelnen Ebenen 3D-Effekt hätten)
dann wird das Spiel wegen völlig veralteter Grafik und ähnlichem niedergemacht
- und wem das nicht reicht, der moniert eben das veraltete Spielprinzip.
(Will sagen: Selbst ein 2D-Spiel muß heutzutage zumindest "3D-Elemente" enthalten,
um seine Existenz irgendwie zu rechtfertigen - was es natürlich von der "Bewertung"
her trotzdem noch unter/hinter jedes 3D-Spiel stellen würde. Selbst wenn es vom
Zocken her wirklich Spaß machen könnte.)

Bei einem militärischen 3D-Soldatengeballer oder sowas (Counterstrike Source und
all seine Ableger z.B.) reicht es völlig, daß es "realistische Player-Models" gibt
oder der Rauchgranaten-Dampf echt aussieht und solche Dinge - da ist "immer gleiches
Spielprinzip" dann plötzlich scheißegal. Schließlich isses ja wenigstens 3D.
(Will sagen: Ist ein Spiel 3D und unterstützt "aktuelle Grafikeffekte", dann ist
es vollkommen egal, wie doof das Spiel ist - es wird besser bewertet werden als
2D-Spiele.)

Und genau um diese Unterscheidung gehts.

Ja, und ich WEIß, daß nicht ALLE Leute so denken! Und ich weiß auch, daß der Anteil
der Leute, die NICHT (oder NICHT GANZ SO KRAß) denken, in diesem Forum viel höher
ist als in der "allgemeinen Bevölkerung"!
Nur gibt es genügend Leute, die entweder so denken - oder dies halt unverändert von
irgendwelchen Vorgaben (was Du halt einbleuen nennst) übernehmen.
Und dies resultiert natürlich dann wieder darin, daß die Industrie entsprechend
reagiert.

Beispiel: Durch diese jahrelange 3D-Manie wurde z.B. der Sektor "Point&Click-Adventure"
total vernachlässigt, weil die Industrie ja diesen Eindruck quasi gewinnen MUßTE! Daß
es immer noch eine ziemliche Nachfrage nach diesem Genre gibt, hat man erst wieder in
den letzten 1-2 Jahren realisiert, obwohl die niemals weg war.
(Oder anders ausgedrückt: Wenn man die Leute allzusehr dressiert, überdecken die
anerzogenen Reflexe die WIRKLICHEN Bedürfnisse SO SEHR, daß es äußerst schwer ist,
diese bei Bedarf mal herauszufinden.)


Aky
15.03.05
Nur mal so kurz am Rande, weil das in einem früheren Posting schonmal kam: auf Alter und DDR-Herkunft rumzureiten bringt sicher nicht viel. Ich bin bestimmt nicht jünger als Du und lebe auch immernoch bei Leipzig. Trotzdem haben sich bei mir andere Ansichten herausgebildet. Mein deutlich jüngerer Bruder hat sich trotz HighEnd-Rechner lieber ein PointnClick-Adventure als eine 3D-Granate als letztes Spiel angeschafft.

Alter und Herkunft spielen also nur eine deutlich sekundäre Rolle.
Wichtig ist da wohl eher Offenheit, Toleranz, eine gefestigte Persönlichkeit und Rundumblick in der Gesellschaft. Gilt wie immer auch im Bereich Film und Musik.
Robert
15.03.05

2D-Spiel = altmodischer Scheiß, nicht aktuell
3D-Spiel = modern und einzig erträgliches Spiel-/Grafik-Prinzip

Oder auch ungefähr umgekehrt.

Mit den Adventures ist es aber etwas komplizierter, denke ich. Erstmal ist es ja für ein Adventure völlig total wurscht, ob 2D oder 3D. Der zweite Punkt ist, dass unsere Sicht der Dinge diesbezüglich verfälscht ist, denn Deutschland ist eine Adventure-Hochburg, schon seit jeher.
Ich denke, die heutige Jugend ist mittlerweile so auf Action aus, dass sie mit etwas so gemächlichen, ruhigen, friedlichem wie einem Adventure nichts mehr anfangen kann. Vielleicht würden sie es sogar mögen, wenn sie sich mal dransetzen, aber wie kämen sie denn dazu? Ich weiß noch, das war sogar bei mir so. Ich war 10 oder 11 und wollte mir ein Spiel kaufen. Ich wollte irgendeinen Actiontitel, aber da die Verkäuferin meinem Vater zu Monkey Island geraten hat, habe ich das bekommen. Fand ich gar nicht gut, bis ich es gespielt habe...
Ein Glück, dass aber immer noch ein paar wenige rauskommen und sich sogar zu rentieren scheinen. Mich würden mal die genaueren Verkaufszahlen interessieren, sprich aufgetrennt auf Land und Alter des Käufers.
Robert
15.03.05
Falsch, nicht wollte mir ein Spiel kaufen, sondern sollte ein Spiel gekauft bekommen
Imperial Games
15.03.05
@Aky: ("Auf Alter und Herkunft herumzureiten bringt nicht viel...")
Also: Auf die Aussage, daß man ja den Eindruck gewinnen könnte, daß wir früher
im Paradies gelebt haben müssen, habe ich geantwortet, daß ich dies nicht so
sehe (zumal ich aus der DDR stamme - die nicht grad ein gutes Beispiel für ein
Paradies ist, imo). Das mit meinem Alter habe ich in dem Zusammenhang erwähnt,
daß eine mögliche Erklärung, daß mir alte Dinge besser gefallen als neue,
möglicherweise mein Alter ist.
Da kann man mal wieder sehen, was alles hineininterpretiert wird, wenn ich
wirklich nicht ALLES LANG UND BREIT erkläre - und dann beschweren sich Leute
noch, wieso ich so viel schreibe...
Zu meinem Alter: Also zumindest mein GESCHMACK wird dieses Jahr fast 40.
(Ja, genau. Ich stehe unter anderem auch auf Schulterpolster. Und hasse
Schlaghosen. Kommentar bitte sparen - dient nur der Veranschaulichung, wann
ungefähr mein Geschmack zeitlich anzusiedeln ist. Ich weiß selbst, daß es auch
andere Geschmäcker gibt.)

Zum Thema "Offenheit und Tolerenz": Hier muß man aufpassen, denn es gibt
ziemlich viele Leute, die Offenheit und Toleranz mit "ist widerspruchslos mit
allem einverstanden und zufrieden, solange es nur neu ist und/oder es alle
anderen auch gut finden". So Leute finden per Default erstmal alles toll.
Nervtötend. Da sind mir ehrlich gesagt Leute lieber, die erstmal alles Mist
finden -> denn GUTE Dinge stellen sich von selbst als GUT heraus und brauchen
dafür keine gesonderte Anpreisung. (Dinge, die eine brauchen, sind erstmal
SUSPEKT und müssen mir ihre Qualität erstmal wirklich beweisen - denn oft
wird hier nur der "wenns so angepriesen wird/bekannt ist... - muß es ja gut
sein" Effekt benutzt.)
Zum Thema "gefestigte Persönlichkeit": Ich habe mit diesem Term so meine
Schwierigkeiten. Vom Wortlaut her würde ich ihn so verstehen, daß es jemand
mit einem eigenen Charakter ist, der sich seine eigene Meinung bildet und
sich nicht reinreden läßt, selbst wenn "der Rest der Welt" anderer Meinung
sein sollte, wenn er überzeugt ist, Recht zu haben. - So verstehe ICH diesen
Term. - Aber mitunter scheinen Leute genau das GEGENTEIL davon zu meinen,
wenn sie ihn benutzen.
Und: Jeder "Rundumblick in der Gesellschaft" bereitet mir zur Zeit
Augenschmerzen - sowohl im wörtlichen als auch übertragenen Sinne. Kann man's
mir da übelnehmen, wenn ich nicht STÄNDIG rundblicke - sondern nur ab und zu -
um nachzusehen, ob's inzwischen "besser geworden ist"?
(Eigentlich verlasse ich meine Wohnung nur noch alle ca. 4-5 Tage für ca. 30
Minuten, um Lebensmittel einzukaufen - würde nicht einmal DAS machen, wenn
sich's vermeiden ließe - aus Ekel vor der menschlichen Gesellschaft. Und ich
sehe auch nahezu garkein TV mehr. Ich habs so satt...)
Und bei Film und Musik - kann wirklich nicht gerade sagen, daß da in den
letzten ca. zehn Jahren irgendwas passiert wäre, auf das ich nicht locker
hätte verzichten können. Einiges (sehr weniges) mag "ganz OK" gewesen sein -
aber nichts wirklich faszinierend.

@Robert: Da haste mich glaub ich mißverstanden.
Was ich meinte (und eigentlich auch geschrieben hatte), war: Adventures waren
eigentlich IMMER beliebt - nur hat die Industrie das ne zeitlang vorgezogen
zu ignorieren. Möglicherweise fanden sie es "nicht mehr zeitgemäß" oder sie
dachten, wenn es genug anderes Zeug gäbe, würden die Leute deswegen Adventures
irgendwann nicht mehr vermissen...
Mittlerweile scheinen sie aber wohl rausgefunden zu haben, daß sich sowas doch
noch ganz gut verkauft.
(Und dabei hatte ich eben angemerkt, daß die Beobachtung "dressierter" Leute zur
Marktanalyse die Ergebnisse verfälschen kann - da mitunter anerzogenes Verhalten,
Geschmack und Bedürfnisse nicht mehr von den WIRKLICH eigenen der Leute zu
unterscheiden wären. Und daß eventuell der Industrie dieser Fehler passiert sein
könnte. Weil: Einen anderen Grund außer einem Einschätzungsfehler gäbe es
eigentlich nicht, ein Produkt trotz Nachfrage nicht anzubieten. Außer vielleicht
der Unfähigkeit, es zu liefern/herzustellen. Aber das unterstelle ich jetzt mal
nicht.)


Slayer
16.03.05
@Robert

Warum ich 2D-Spiele lieber spiele als in 3D ist halt, da mir diese Seitenansicht gut gefällt und ich nicht diese Kamera Probleme habe usw. Zudem finde ich Polygone Grafik allgemein nicht ganz so spannend. 3D Spiele machen vieles unnötig schwer, was man auch einfacher haben kann. Es hat halt beides seine Vorteile (was ich ja schon erwähnt habe). Da ist halt eine Vorliebe von mir und hat nichts mit besser oder schlechter im allgemeinen Sinne zu tun.

Bedeutet ja nicht, dass mir ein Spiel automatisch mehr spaß macht, weil es 2D ist oder umgekehrt mit 3D Spielen.
Finde es halt schade, das eben nur noch 3D Spiele auf dem "Massenmarkt" akzeptiert werden. Warum geht nicht beides?

Wichtig dabei ist, das es einfach gute Spiele sind.


@imperial Games

1.) Ja, auch Konsolen können den Gesetzen der Schwerkraft nicht entfliehen.

2.) Habe ich irgententwas entschuldigen wollen? Es ging mir nur darum zu zeigen das Portierungen oft schlampig umgesetzt werden. Ob die jetzt vom PC kommen oder nicht...

3.) Seltsam, mir gefallen alte wie neue Sache gut.(kommt halt auf die Qualität ansich an)

4.) Also ich weiß nicht; ich konnte z.B. weder was mit der damaligen sog. "Hippi Kultur" noch mit der Rave/Tecno Kultur etwas anfangen. Das sind eh nur Clichés.
Ob dieses Jahrzenhnt mehr von Plagiaten lebt oder nicht kann ich nicht sagen, da ich die Plagiate in keinem Jahrzehnt gezählt habe. Fakt ist, dass es sowas schon immer gab. Auf Spiele bezogen, bemerke ich in den 80ern mehr Plagiate Nachmachungen als Heute. Nur vielleicht erinenrt sich heute niemand mehr an all die alten Nachgemachten Spiele?

5.) Dann schau' halt keine Hollywood Filme. Mache ich auch nur selten.

6.) Aha.

7.) Dann hol dir EyeToy.

8.) Das Problem habe ich nicht, da ich lieber Original Spiele und Filme sehe. Ohne blöden untertitel oder manchmal sogar mit schwachsinnigen Haupttitel. In diesem Punkt verstehe ich dich sehr gut... das meise was an PAL Spielen rauskommt ist sehr schlecht aufgemacht. Ganz zu schweigen von den meist scheußligen US Verpackungen usw.
Aber es guibt Heute noch Spiele die von den modernen Trend unbeinflusst bleiben.

9.) Retro-Style ist ein dehnbarer Begriff. Marketing-Leute verstehen darunter: "Wir haun ein früher erfolgreiches Kultspiel auf den Markt und belassen es so wie damals". Dann kaufen die sich z.B. das Atari Label und bringen Space Invader zum 100mal heraus. Sowas finde ich doof.
Gut finde ich Spiele, die alte Traditionen weiterführen, da diese mit dem kommen der 3D Grafik weniger beachtung geschenkt wird.

10.) Mit diesem 60er, 70er, 80er, 90er usw. gebrabbel kann ich nichts anfangen. Da wird meistens genutzt um etwas besser zu verkaufen. Dabei wird natürlich alles schönergeredet als es wirklich wahr.

11.) Schon die erwähnung von nicht Masengeschmack-kompatibel ist überflüssig, da es eigentlich keine aussage kraft hat. Der Massenmarkt is viel zu groß um alles aus oder einschliessen zu können. Da kann eigentlich niemand was mit anfangen. Mir gefallen teilweise auch Sachen die vom Mainstream akzeptiert sind. Mario Bros. als Beispiel.

12.) Die Industire richtet sich nach dem Massengeschmack und erfindet sogar Sachen die man kaufen soll, einfach nur damit die was zum verkaufen haben.

13.) Richtig.

14.) Brauche ich gar nicht suchen, da ich weiß wo sie herkommen.
Es gibt genug 7,4,9+4,10, 3², 77 und 23 als das ich bei 1,2,3... suchen müsste.

15.) Kann einem ja egal sein ob es Heute nur noch Autps hergestellt werden, die einen nicht gefallen, wenn es welche gegebn hat die dieses tun. Ih kann weder behauptet, dass ich eckige Autos noch rundere autos gut finde. Manchmal findei ch, dass beides gut aussehen kann. Aber wie gesagt: Autus interessirenm mich nicht. Das ist also kein guter Vergleich.

16.) + 17.) Mit Gegenstände sehe ich eher praktisch. Eine TV mit runden Bildschirm ist nicht so sinnvoll wie einer mit rechteckigen Bildschirm. Eine der ersten TV's oder TV ähnlichen Dinger waren sogar mit runden Bild. Wenn einen eckige Sachen besser gefallen und diese Heute nicht mehr so produziert werden, kann man ja auch altes kaufen.

18.) Mode ist mir auch egal. Es kann sich jeder Kleidne wie er will und auch, wenn jeder mit dem gleichen Pullover rumrennt macht mir das nichts. (langweillig wär es aber schon)

19.) Wenn du meinst das die anderen es nicht verstanden haben kann es auch sein das du nicht verstanden hast das die anderen es doch verstanden haben.

20.)

21.) Logisch.

22.) Da erklärt sich einiges von selbst.

a.) "Leute können...", "Leute können nicht..." wer sind diese "Leute"?
b.) Konsolen "veralten" heute genauso schnell wie damals. So alle 4Jahre.
c.) Schau dir mal an was in den 80ern alles von z.B. Atari produziert wurde.
d.) Das war schon immer so.
e.) Siehe zwei Reihen weiter oben.
f.) Qualität gibt es immer nur im geringen maße.
g.) Ja, aber verzichte halt auf Industiekuchen.
h.) Hui, ich habe mal alte Interviews gelesen in denen sich Entwicklern in den 80ern über dieses und ähnliche Probleme beschwert haben. Die hatten da auch noch ganz andre sorgen. Schönrederei betreibst du da.
i.) Ausnahmen werden immer Ausnahmen bleiben.
j.) Das war schon immer so. Aber es gibt ja noch die Ausnahmen.
k.) Was interessiert mich was solche Bossse denken?

23.) Ob nun damals 10 Nicht-Deppen einen Computer hatten oder Heute 10-Nichtdeppen und 100deppen, was macht das für einen großen unterschied?
Nur weil die Betriebsysteme brauchen, musst du diese nicht nutzen. Wenn jeder ein Computerfreak oder Programmiere sienm üsste um einen PC zu bedienen, könnte andere Leute die andere Fähigkeiten haben und diese mit dem PC nutzen nicht geben. Oder verlangst du auch, dass jeder der mit einem Auto fährt, wissen muss wie jedes einzelne Teil dort funktioniert und wie man es reparieren kann?

24.) Macht doch nichts. Bei mir ist es nicht anders.

25.) Weiß nicht.

26.) Das war's schon?
Imperial Games
18.03.05
@Slayer:
Anmerkung:
Einige Antworten habe ich ausgelassen - aus imo naheliegenden Gründen.
(halt a) kurz, oder b) eindeutig genug oder c) nicht vorhanden):

1.) Ja, wo sachliche Argumente nicht mehr funktionieren...

2.) Tja - das ERKLÄRT die Abstürze nur. Und btw: Früher wurde nicht einfach
"portiert", sondern handoptimiert (mußte auch, weil Systeme zu verschieden
usw.) Scheint nicht nur Nachteile gehabt zu haben. Da wurde nämlich aus jedem
System das maximale rausgeholt was drin war (ich sag nur: C64 und so). Heute
dagegen: Systemferne Programmierung und dann simple Portierungen. Und trotzdem
sind die Spiele teuer wie nie zuvor... Kann da keinen Fortschritt erkennen.

3.) Wieso seltsam? Liegt wohl daran, daß wir 'n unterschiedlichen Geschmack
haben. Was ist daran seltsam?

4.) Tja. Ich konnte auch mit Hippies und Techno nix anfangen. Deswegen steh
ich ja auch auf etwas, das von beidem das Gegenteil ist...
Ich erinnere mich an sehr viel. Aber hatte früher immer viel mehr den Eindruck,
als wenn die Leute sich da persönlich eingebracht haben/persönliches Interesse
dran hatten (Spiele, Musik, Filme) als heute. Selbst, wenn sie mal ein
Spielprinzip übernommen haben, haben sie trotzdem versucht, das Ding
eigenständig zu machen, so daß es eine Existenzberechtigung erlangt. Inwiefern
haben jedoch "Lieder" eine Existenzberechtigung, indem man einfach irgendein
80er-Jahre-Lied klaut und eine 2/4-Takt-"Masterbass"-Gehämmer Spur addiert?
(Oder: Inwiefern hat eine BAND eine Daseinsberechtigung, wenn all ihre Lieder
auf die Art konstruiert sind?)

5.) Oh, ich sagte nicht, daß ich irgendein Problem mit diesem Konzept hätte,
die Handlung und Charaktere stärker zu polarisieren (und gegenüber dem echten
Leben zu übertreiben, um Dinge deutlicher darstellen zu können - da ein Film
im Gegensatz zum echten Leben nur begrenzte Spieldauer hat und man diesen
Nachteil durch Kompression der Handlung und Überhöhung der Charaktere versucht,
auszugleichen, um die Grundaussage in den 80 bis 120 Minuten unterbringen zu
können).
Was mich störte, ist der Umstand, daß die Charaktere immer langweiliger und
öder werden - sowie auch, daß ich da kaum noch eine Polarisation vornehmen kann
- selbst wenn der Film so angedacht ist - weil jeder einzelne Charakter im Film
ein Arschloch ist und ich demzufolge allen die Pest wünsche... (So daß es mir
völlig egal ist, wie der Film ausgeht - und er mich daher null interessiert.)

7.) Hab es schon in Aktion gesehen. Das ist noch analoger als Analogsteuerung.
(Wer Analogsteuerung schon nicht mag, wird EyeToy noch weniger mögen. Imo.)

8.) Ich schaue halt gerne Anime - und die mag ich untertitelt statt
synchronisiert. Die japanischen Stimmen passen besser. Außerdem sind eigentlich
ALLE deutsch synchronisierten Anime, die ich kenne, grottenschlecht
synchronisiert, das kommt erschwerend hinzu. Leider bin ich auf Untertitel
angewiesen, denn SO GUT kann ich nun auch wieder kein Japanisch. (Hatte zwar
mal angefangen, es zu lernen...)
Ich hoffe ja immer noch insgeheim, daß irgendwann mal diese Idiotie sich
verflüchtigt - wäre doch schade, wenn's dann so'n paar Filme/Spiele gäbe, die
an dieses ätzende Experiment erinnerten, lange nachdem es für "in die Hose
gegangen" befunden und wieder richtiggestellt wurde. (Das wäre halt imo auch
nichts, worauf man stolz sein müßte.)

9.) Ja, da bin ich Deiner Meinung. Retro-Spiele nur wegen "Retro ist jetzt
modern, bringen wir mal das tausendste Tetris raus" zu produzieren, d.h. alte
Titel immer und immer wieder aufzulegen und lediglich Grafik/Sound aufzubohren,
finde ich blödsinnig und ehrlich gesagt, Geldschneiderei.
Und wie Du finde ich da eher gut, wenn man den Stil weiterführt, aber neue
Spiele erfindet.
An dieser Stelle will ich mal anmerken, daß Du wohl teilweise verstanden hast,
worauf ich hinaus will:
NICHTS DAGEGEN, wenn man für Fans der neuen Genres Spiele dafür produziert.
Finde es nur SCHADE, wenn man dafür alte Genres abschafft/aussterben läßt.
Genauso ist es mit "Mode": Kann es nicht runde UND eckige Dinge geben und
jeder kauft sich davon, was er will?

10.) Was heißt Gebrabbel? Wenn man sagt: 70er oder 80er oder ähnliches, meint
man damit natürlich die dieser ungefähren Zeitspanne anhängige Kultur.
EIGENTLICH weiß jeder, was man damit meint, wenn man sagt "die 70er": Halt
z.B. sowas wie Disco oder Schlaghosen und ähnliches. Statt aber jedes Mal
eine komplette Aufzählung zu machen, ist es einfacher, diese Bezeichnungen
zu benutzen. Man sagt ja auch "die Steinzeit" oder "die Kreidezeit" und die
Leute können was damit anfangen.

11.) Tja, mir auch. Etwas AUS PRINZIP nicht zu mögen, nur weil der Mainstream
es mag ist genauso doof, wie etwas deswegen zu mögen.
Aber, daß meine Meinung nicht massengeschmack-kompatibel ist, erkenne ich
daran, daß sie unterschiedlich zur Meinung der breiten Masse ist und je besser
heutzutage irgendetwas gefunden wird, umso beschissener finde ich es im
allgemeinen - auch was ANSICHTEN angeht. (Und daran habe ich eben gemerkt,
daß meine Meinung nicht kompatibel zum derzeitigen Massengeschmack ist.)
Und: Ich mag schon Mario. Aber nicht in der Form, wie es die meisten heutzutage
mögen. Früher paßte meine Meinung wahrscheinlich auch besser zum Massengeschmack.
(Nur war das keine Absicht.) War aber auch damals nicht kompatibel, weil ich
nämlich damals noch ein viel größerer Nerd war als heute und daher nichtmal
gesellschaftskompatibel in irgendeiner Form...
Aber es gibt eben auch Leute, bei denen ändert sich JEDES MAL "zufällig" der
Geschmack, wenn Massengeschmack/Massenmode sich ändern - und ich denke dann jedes
Mal: "Na, irgendwann müssen die doch jetzt bald mal ihren Stil gefunden haben -
man kann schließlich ja nicht rein zufällig IMMER genau das gut finden, was gerade
modern ist." - Tja. Da erlaube ich mir gelegentlich dann schon, zu glauben, daß
es bei manchen damit zu tun haben könnte, widerspruchslos alles gut zu finden,
solange genügend andere es ebenfalls mögen. (Und DAS wäre dann halt eine
massengeschmacks-kompatible Meinung.)
Eigentlich hatte ich das aber aus 'nem anderem Grund geschrieben: Nämlich,
daß ich, nur weil ich selbst keine kommerz-/gesellschaftskompatible Meinung
habe, nicht jede ANDERE Meinung automatisch als kommerz-/gesellschaftskompatibel
ansehe.
Es handelt sich dabei also um eine irreversible Aussage im Sinne von:
Wenn es regnet, ist die Straße naß.
Die umgekehrte Aussage trifft nämlich nicht uneingeschränkt zu, nämlich:
Die Straße ist naß, also regnet es.
(Denn die Straße kann auch naß werden, wenn z.B. einer Wasser hinkippt.)

Übrigens, Beispiele DIESER Art sind es, was ich mit "das Wort im Mund umdrehen"
meine.

12.) Ja, das hast Du richtig erkannt. Genau das versuche ich ja zu sagen.
Und leider wird es immer schlimmer. Früher war der Anteil an dem, was die
Industrie gemacht hat, weils die Leute wollen, gegenüber dem, wozu sie die
Leute selbst "erzogen" hat (also was sie "wollen SOLLEN") noch größer.
Heutzutage wird den Leuten fast jedes "Bedürfnis" nur noch eingeredet.
Siehe Anhang.

13.) Ja, aber heute sind fast alle kommerziell geworden. Das coolste an DOOM
und Wolfenstein war: Es war besser als alles, was damals KOMMERZIELL auf dem
Markt war und es war SHAREWARE (d.h. Teile davon sogar FREI). Will sagen:
Private Coder haben gegen die Industrie angestunken und gewonnen. DAS IST COOL.
(Coder, die sich bei der Industrie anbiedern/mitmachen dagegen haben meinen
Respekt verwirkt. - Wie kann man nur Bonzen helfen?)

14.) Tja, besser wäre gewesen, hier etwas sinnvolles oder gar nichts zu
schreiben. War absolut kein Beitrag.

15.) Der Vergleich ist völlig ausreichend, da er verdeutlicht, daß Menschen
(und Geschmäcker) unterschiedlich sind - die Industrie und Gesellschaft jedoch
so tut, als wären sie alle gleich. Und wo das allein nicht reicht, wird
nachträglich "gleichgemacht". Will sagen: Wär's zuviel verlangt, wenn bei den
hunderten Autos, die so rauskommen, mal EINS dabei wäre, was ich nicht total
abstoßend finde? Ich habe kein Auto. Ich habe nicht mal n Führerschein. Aber
bei Autos sieht man es halt ziemlich deutlich, weil man die ja ständig überall
sieht. Andere Gegenstände hat man ja oft bei sich zu Hause - da sieht sie
niemand anders, daher kann man den Vergleich nicht ganz so gut ziehen.
Außerdem habe ich a) auch noch ein anderes Beispiel gebracht und b) dieses
Problem schon an anderer Stelle tiefergehender erläutert.

16.) + 17.) Tja, ich nicht. - Ich bin ein Ästhet und finde Häßlichkeit - vor
allem, wo nicht notwendig - unerträglich.
Tja. Altes ist sehr teuer, entweder in der Anschaffung oder im Unterhalt.
Gibts ne Rechtfertigung dafür, daß Leute, die einen anderen Geschmack haben
(kann ja keiner was dafür) reich sein müssen und Leute, die ihren Geschmack
immer der jeweiligen Mode anpassen, nicht? (Imo: Gäbe es sowas wie "Mode"
gar nicht, entstünde dieses Problem auch nicht.)

18.) "Mode" war natürlich im Sinne eines allgemeinen Modebegriffs gemeint -
nicht nur auf Kleidung bezogen. (Daß man aber auch ALLES immer mindestens
zweimal erklären muß...)
Und: Für mich sehen schon heute alle Leute gleich aus. Ohne Scheiß: Ich kann
die Leute wirklich nicht unterscheiden oder wiedererkennen. (Das heißt: Für
MICH IST es langweilig.)
Die einzigen, bei denen dies NICHT so ist, sind Punks und Grufties. Aber auch
nur die "echten", weil es da nämlich leider auch schon so "Mode-Punks" und
"Mode-Grufties" gibt - die sich alle ziemlich gleichen, und die leider sehr
oft auch keine Ahnung haben, wovon sie reden. (Es gibt im Ernst schon fertig
genietete Punker-Lederjacken und gechlorte Jeans im C&A zu kaufen! Ich wart
schon drauf, wann es Gummi-Glatzen mit Irokesenschnitt drauf gibt...
Weil: "Frisur des Jahres 2002" wurde ja "der Irokesenschnitt". Als ich das
zuerst hörte, konnte ichs kaum glauben - bis ich dann gesehen habe, was die
damit gemeint haben: Normale Haare, halt irgendwie an den Seiten hochgezogen
und in der Mitte auf dem Kopf zusammengematscht. Diesen Unfug trugen dann die
ganze männliche Jugendsender-Belegschaft und auch die "Jungs" einiger
Retortenbands ne Zeitlang...

19.) Tja, mit dem Spruch kommen mir Leute an der Stelle öfter. - Aber die
Imperial Games
18.03.05
Nachricht wurde wieder geteilt - hier ist (hoffentlich) der Rest:
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19.) Tja, mit dem Spruch kommen mir Leute an der Stelle öfter. - Aber die
Realität beweist ständig, daß es DOCH so ist, wie ich gesagt habe.

21.) Tja - hätte man aber auch stecken lassen können. Es sei denn natürlich,
man wäre stolz drauf.

22.)
a) Die Allgemeinheit. Bzw. der Großteil der Leute. StiNos halt. Genau die
"Masse" die immer wieder Blockparteien wählt (von irgendwo müssen die
Wahlergebnisse ja kommen) BigBrother guckt (von irgendwas müssen die ja ihre
Einschaltquoten haben) und auch sonst zu allem ja und amen sagt, was ihnen
vorgesetzt wird (sonst würde sich ja mal was ändern).

b) Nö. Konsolen veralten heutzutage schneller. Es werden nur nicht so schnell
neue nachgeschickt, wie sie veralten, weil Entwicklungszeit länger dauert.
Als die PS2 rauskam, galt sie noch als unschlagbar, ein Jahr danach schon
als veraltet. Nur so'n Beispiel.

c) Ja. Und? Atari und ähnliche haben damals in den 80ern viele Spiele und
Spielprinzipien überhaupt erst ERFUNDEN. Bewundere ich sehr. Und Spiele
haben eindeutig mehr Spaß gemacht, trotz schwächerer Grafik. Ich sag nur:
"Keep it simple, stupid!" - Will sagen: Nur weil man Spielen komplizierte
Prinzipien oder KI einbaut oder man 12 oder mehr Knöpfe zum Steuern braucht,
machen sie nicht automatisch mehr Spaß. Eher im Gegenteil...

d) Ja, aber wenn damals noch 1 guter Einfall auf 4 schlechte kamen, kommt
heute 1 guter auf 499 schlechte. D.h. die absolute Anzahl guter Einfälle pro
Tag/Monat/Jahr hat sich nicht erhöht - die Anzahl BENÖTIGTER Einfälle dagegen
schon, weil heute viel mehr produziert wird als früher, egal, ob Einfälle
bzw Ideen da sind oder nicht.
D.h. das Problem war schon vorhanden, hat sich aber unverhältnismäßig
verschärft (und zwar durch den genannten Umstand - nämlich, daß aus einem
kleinen Nebenzweig der Industrie plötzlich der mächtigste Industriezweig
der Erde wurde).

e) Tja. Sehe ich nicht so. Damals ging es NICHT hauptsächlich darum, den Leuten
neue Effekte vorzuführen. Heute schon.

f) Tja. Der Gesamtdurchschnitt ist aber gesunken. Weil die Gesamtzahl Produkte
steigt, ohne daß die Qualität anteilsmäßig mitgestiegen ist. Will sagen: Heute
ist der Berg Müll, durch den man sich wühlen muß, um was gescheites zu finden,
viel größer. Und das ist schlecht. Und beklagenswert.

g) Tja, alles, was Nicht-Industriell ist, wird ja kaputtgemacht.
Btw: In neue PCs soll jetzt etwas eingebaut werden, daß nur noch lizensierte
Software drauf läuft. D.h. man muß sich als Hersteller lizensieren, kriegt
dann entsprechende IDs und so und dann läuft die Software - halt Verfahren
mit so Schlüssel-Prüfung. Das bedeutet: Kein privater Coder kann mehr
lauffähige Software schreiben. Will er es doch, muß er sich (natürlich
gebührenpflichtig) a) irgendwo anmelden b) sich gewissen Maßregeln unterwerfen.
Das bedeutet, daß a) er nicht mehr Software für umsonst verteilen kann und
b) wahrscheinlich nicht mehr (wie früher) kommerzielle Software qualitativ
übertreffen kann.
Außerdem: Selbst heute ist es schon schwer, universell lauffähige Software zu
schreiben, wenn man sich dabei nicht gewissen "Standards" einer gewissen Firma
mit Allmachtsansprüchen unterwerfen will.

h) Tja. Da haben wir gegenteilige Informationen. Früher war die Zeit kleiner
Coder-Buden, wo sich 3-4 Leute nächtelang bei Kaffee und Keksen um die Ohren
gehauen haben um rauszuholen, was drin war, weil sie am Endprodukt
interessiert waren. Heute ist die Zeit, wo Softwareentwickler aalglatte Typen
in weißen Hemden und Krawatten in sterilen weißen hellbeleuchteten Räumen sind,
die viel mehr verdienen und viel weniger dafür machen - und wo statt 3-4 Freaks
heute 300-400 so Schlipsträger am selben Ding rummachen, und sich mehr um Finanzen
als um das Game kümmern.
Optimieren ist für viele gar kein Thema mehr. Die lachen einen aus, wie man nur
sowas fragen kann. Mindestanforderung ist automatisch der Rechner, der in 2
Jahren auf dem Markt ist. (Wäre ja wirklich mal nicht schlecht, gewisse
überflüssige Effekte abschaltbar zu machen, damit Spiele nicht immer für alle
Kisten, die nicht Obergrenze sind, völlig unspielbar werden. Gibt Leute, denen
wärs wichtiger, ein paar spielbare Spiele zu haben als nur Effektschleudern, die
grundsätzlich High-End brauchen - teilweise auch wegen "Einsparungen" beim Code.
(Will sagen: Keine Optimierung, schlampiges Debugging.)

i) Damals war das die Regel. Da war eine Spielefirma kein KONZERN.

j) Es ist heute viel ätzender zu bemerken als früher. Früher war es AUCH schon
so: Bei Kaffeemaschinen und Föns und Staubsaugern. Heute isses das leider auch
bei Computerspielen. Die Erklärung, warum es das damals noch NICHT war, ist
einfach: Damals hat man Computerspiele als Produkt einfach nicht ernstgenommen.
Das war aber vielleicht besser so.

k) Tja - oft genug kommen Leute mit "Argumenten" wie "Kosten-Nutzen-Rechnung"
und ähnlichem, wenn ich z.B. auf die Art eingehe, wie Programme/Spiele erstellt
werden und wie schlimm sich da gewisse Einstellungen verschoben haben.
Gerade so, als müßte man als Endverbraucher auch noch Verständnis dafür
aufbringen, wie Bosse ihre Kohle machen.
Mich interessierts auch nicht, was solche Bosse denken.

23.) Du hast nur auf den unwichtigen Nebensatz in meiner Bemerkung geantwortet,
in dem ich ne persönliche Meinung zu aktuellen Betriebssystemen angemerkt habe.
Das eigentlich WICHTIGE an der Aussage - nämlich daß heutzutage VIEL MEHR LEUTE
(anteilsmäßig an der Bevölkerung) einen Computer/eine Konsole haben als früher
und SCHON DESHALB dieser kleiner Industriezweig zu einem Monstrum, mit dem mehr
verdient wird als mit Waffen, Erdöl, Drogen, etc. wurde, haste völlig außer
Acht gelassen. - DAS war der eigentliche Kern der Aussage - nicht dieser kleine
Seitenhieb auf dieses komische Stück Software, bei dem mich immer noch wundert,
wieso das überhaupt einer ernstnimmt.

24.) Ja, aber im Gegensatz zu DIR wird's MIR immer vorgeworfen.

25.) Wie gesagt, ist auch nicht wichtig. Aber wenn ich's NICHT geschrieben
hätte, hätt sich irgendein Depp sicher wieder genötigt gesehen, mir das
vorzurechnen.

26.) Nein - eigentlich nicht. Könnte damit ganze Bücher füllen. Habe mal einen
Text "Dinge, die ich hasse / die mich frustrieren" verfaßt, der alleine 160kB
groß ist. Und der ist nichtmal vollständig und schon garnicht aktuell. (D.h.
in der Zwischenzeit sind schon wieder etliche Dinge dazugekommen, ohne daß
andere dafür verschwunden sind.)

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Anmerkung:
Das zweite, was Leute merken, wenn sie mich kennenlernen, ist, daß ich absolut
keinen Sinn für Humor habe. Das versuche ich auch nicht zu verbergen - eher im
Gegenteil. Trotzdem versuchen einige Leute immer wieder, mir mit so
pseudowitzigen Bemerkungen zu kommen. Da man von Leuten ohne Humor ja nicht
erwarten kann, daß sie drüber lachen, muß ich annehmen, daß es nur passiert, um
mich zu nerven.
Also entweder man führt eine sachliche Diskussion oder man nervt sich
gegenseitig - nur eins davon ist möglich (da man sonst an irgendeinem Punkt
nicht mehr unterscheiden kann, was als Diskussionsbeitrag und was nur als
Nerverei gedacht ist). Sollte es manchen Leuten nur um Nerverei gehen, können
diese das mit jemand anderem machen, der für sowas Zeit hat.
Das ist nicht als Wertung oder als Angriff gegen bestimmte Personen gedacht, es
ist nur die Beschreibung eines Eindrucks, den ich manchmal habe. Wer sich
angesprochen fühlt, kann ja in sich gehen und sich fragen, warum. (Ohne dies
hier gesondert kommentieren zu müssen.)
Wer sich NICHT angesprochen fühlt, kann diese Aussage erst recht kommentarlos
übergehen, da sie ja offensichtlich für ihn/sie nicht zutrifft.
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Noch eine längere Anmerkung, die ich für wichtig halte:
In den letzten ca. 10 Jahren oder so haben sich gewisse "Wahrheiten" etabliert,
die eigentlich gar nicht wahr sind - die aber wie selbstverständlich als
wahr angenommen/dargestellt werden - wobei man den Beweis schuldig bleibt.
(Es geht darin nicht speziell um dieses Forum, sondern um die Gesellschaft
im allgemeinen.)
Einige der unsinnigsten Pseudowahrheiten der letzten 10 Jahre:

1. Der Irak hat Massenvernichtungswaffen, daher war der Irak-Krieg notwendig.
2. Die Einführung des Euro bringt uns Vorteile.
3. Die Rechtschreibreform war notwendig und sinnvoll.
4. Windows ist notwendig und ohne Windows würde man nicht auskommen.
5. Wirtschaftlicher Aufschwung schafft Arbeitsplätze.
6. Die totale Überwachung der Bürger dient der Sicherheit und ist notwendig.
7. Wir leben zur Zeit in der besten aller Zeiten.
8. Jeder braucht heutzutage ein Handy.
9. Egal, was man davon hält - man muß "Big Brother" wenigstens mal gesehen haben.
10. Die "Matrix"-Trilogie ist der Film des Jahrhunderts.
11. Die Verfilmung von "Herr der Ringe" ist der Film des Jahrtausends.
12. DVD ist so ausgereift, daß danach nichts mehr kommt, weshalb man es kaufen muß.
13. Computerspiele machen gewalttätig.
14. Rebellion gegen das System und Kommerz sind kein Gegensatz.
15. Techno ist Kunst.
16. Die X-Generation hatte eine (sinnvolle) Aussage (="Message").
17. Eigentlich mag jeder orange.
18. Eigentlich mag jeder Widescreen (16:9) mehr als TV-Format (4:3).
19. Keiner mag dunkle kleine Räume.
20. Assembler ist heutzutage überflüssig.
21. Heute herrscht Gleichberechtigung und Chancengleichheit in Deutschland.
22. Neue Dinge sind besser als alte Dinge.
23. Jede Entwicklung ist automatisch ein Fortschritt.
24. Eine Frau ist umso attraktiver, je ähnlicher sie Angelina Jolie ist.

Dann gibt es noch so "All Time Favourites" der Pseudowahrheiten, die sich schon
viel länger (als 10 Jahre) hartnäckig halten und deswegen trotzdem nicht weniger
blöd sind:

1. Gerechtigkeit existiert auch außerhalb von Filmen irgendwo auf der Welt.
Imperial Games
18.03.05
Nachricht wurde NOCHMAL geteilt - da sie so um die 23kB oder sowas groß ist,
schätze ich, liegt die Grenze irgendwo bei 10kB:
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Dann gibt es noch so "All Time Favourites" der Pseudowahrheiten, die sich schon
viel länger (als 10 Jahre) hartnäckig halten und deswegen trotzdem nicht weniger
blöd sind:

1. Gerechtigkeit existiert auch außerhalb von Filmen irgendwo auf der Welt.
2. Das "Gute" gewinnt auch außerhalb von Filmen irgendwo auf der Welt.
3. Alles wird besser.
4. Glück ist eine Frage der Einstellung.
5. Wer hart arbeitet, ist irgendwann erfolgreich.
6. Wer arbeiten will, findet auch Arbeit. (Im Sinne von sozialversicherungspflichtiger Erwerbstätigkeit.)
7. Alte Leute sind automatisch weiser und intelligenter als junge Leute.
8. Ein einzelner Mensch kann irgendetwas (am Weltgeschehen) ändern.
9. In irgendeinem Land auf der Welt gibt es echte Demokratie.
10. Aussehen, Geld, Beziehungen und Macht sind unwichtig für (sexuelle) Partner oder Arbeitgeber.
11. Sport und gesunde Lebensweise sind der Garant für ein langes und glückliches Leben.
12. Wenn etwas im Fernsehen gesagt wurde, muß es stimmen. (Steigerung für Prolls: Bild-Zeitung)
13. Wenn etwas sich reimt, muß es stimmen oder kann zumindest nicht ganz falsch sein.
14. Es gibt immer einen Grund zu lächeln.
15. Positiv Denken hilft.
16. Models/Sänger(innen)/Schauspieler(innen) usw. haben ein viel härteres Leben als normale 40h/Woche-Arbeiter(innen).
17. Das gleiche gilt erst recht für Politiker, Manager und Firmenvorstände.
18. Menschen brauchen Gesellschaft und können nicht allein sein.
19. Ein richtiger Mann muß (an der Waffe) gedient haben.
20. Man muß sich anpassen.
21. Das Leben ist etwas besonderes.

Anmerkungen dazu:
a) Die Aufzählung erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit - Es gibt noch viele mehr
solcher "Wahrheiten". Leider oft sehr etabliert. Leider immer sehr falsch.
b) Die Reihenfolge spielt dabei keine Rolle. Prioritäten würde ohnehin jeder anders
setzen.

Zu diesen "Wahrheiten":
Solche und ähnliche "Begründungen" muß man sich leider immer wieder bei den
verschiedensten Gelegenheiten anhören - gerade so, als wären sie von vornherein
wahr und müßten nicht begründet werden. Tja, sehe ich aber nicht so. Denn, wenn
es so wäre, könnte man jederzeit die Leute nach einem Beweis fragen ("stellen
wir uns mal ganz dumm") - und wenn die Beweise so klar wären, daß "das ja jeder
weiß", müßte sie ja auch jeder (der an diese Wahrheiten glaubt) gleich parat
haben.
Wenn mir einer mit obigen Sprüchen (oder Abwandlungen davon) kommt oder mit
einigen anderen ähnlichen Pseudowahrheiten (wie gesagt: Aufzählung unvollständig),
habe ich eigentlich gar keine Lust, sowas überhaupt zu beantworten oder einer
Beachtung zu würdigen. Das ist so, wie wenn ELIZA sagt: "Aha, interessant.
Erzähl mir mehr davon." - Irgendein Spruch, irgendwo gehört und übernommen halt
- ohne sich von Richtigkeit/Gültigkeit selbst zu überzeugen...

Ich bin kein Professor oder Gelehrter - es gibt einige Leute, die der Meinung
sind, ich erfüllte nicht mal alle Grundvoraussetzungen, um überhaupt als Mensch
zu gelten (nicht, daß ich 'n Problem damit hätte...). Und trotzdem kann ich halt
all diese Pseudowahrheiten relativ einfach widerlegen. Da sollte doch eigentlich
jeder klar denkende Mensch ebenfalls dazu in der Lage sein. Scheint mitunter aber
nicht so. Kann man's da verstehen, daß ich mich gelegentlich fühle, als wäre ich
überall von willenlosen Zombies umzingelt (die jeden Mist glauben) ?

Ist halt so: Maschinen, die programmierbar sind, werden auch von irgendwem mal
programmiert werden. Wer sagt, daß es mit programmierbaren MENSCHEN nicht genauso
ist?


Robert
18.03.05
Also ich komme nicht mehr mit
Wollte nur nochmal erwähnen, dass die Nachrichtenauftrennung jetzt wohl an Deinem Browser liegt, da ich Deine Texte einfach zusammenkopieren und posten konnte.
Slayer
18.03.05
@imperial Games

1.) Was für ein Argument willste denn hören? Bei mir stürzen keine Konsolen Spiele ab. Bis jetzt gabt es mal den ein oder anderen gefrorenen Bildschirm. Das ist aber normal, technik funktioniert nicht immer perfekt. Zudem sind Konsolen mit CD-Rom Laufwerk anfälliger als Modul Spiele.
Auf die guten Argumente gehst du ja nur selten ein, kann man sich also sparen.

2.) Bei einem C64 Spiel ist es auch sehr viel einfacher alles per Hand zu optimieren.
Die werden ja meistens auch von einer Person programmiert. Tu das mal bei einem "komplexen" 3D-Spiel. Das würde zuviel Kosten Zeit und Geld und Zeit ist ja auch Geld. Ich will überhaupt keine Portierungen. Wozu gibt es denn verschiedene Konsolen, wenn dann doch alle Spiele gleich sind?

3.) Seltsam finde ich nicht dein Geschmack sondern, das dieser sich auf bestimmte zeitliche Eingrenzungen beschränkt. Sicherlich gibt es zu bestimmnte Zeiten, etwas was den Geschmack am besten trifft aber Qualiät gibt es immer noch. Den alten Kram ja auch. Gerade bei Mode wiederholt sich alles. (wenn auch nur Cliché haft). Es gibt zu jeder Zeit genug schlechtss und gutes, also warum wie ein verbitterter alter Opa denken?

4.) Obwohl ich auch nicht auf Hippie und Tecno stehe (habe ich ja schon gechrieben), finde ich manches gut was sich dort einreiht. Elektronische Musik wirst du ja wohl auch gut finden, oder gefällt dir die Musik z.B. in c64 spielen nicht? Es gibt Heute halt viel mehr Leute die z.B. Musik machen, schon weil es technisch immer einfacher wird. Trotzdem bleibt die anzahl der wirklich guten Musiker gering. Kann einem doch egal sein, was die vielen Leute an ihrem MusikMacker rumhampeln das auf CD pressen und dann bei MTVIVA groß rauskommen...
Die "richtigen" Musiker gibt aber trotzdme noch.

5.) Bei Mainstream Filmen war das schon immer so. Aber wen interessierts?

7.) Wer Anlaogsteuerung nicht mag und Pads, der wird kaum noch gute spielen spielen können. Und wirds auch auch früher kaum getan haben können. Pads und Arcadeboards sind momentan nunmal das ultimative Spielesteuerungsgerät.

8.) Sehe ich genau so.

9.) Ich denke mal das ich das meiste verstanden habe, von dem was du schreibst. Ich will dir nur zeigen, dass nicht alles schlecht ist. Es gibt halt auch Ausnahmen.

10.) Ich kann damit aber nichts anfangen.

11.) Ich weiß. Z.B gibt es viele Leute die plötzlich etwas gut finden oder sich dafür interessieren, weil es ihnen so presentiert wird das auch sie es verstehen.
Z.B. gibt es den japanischen Horror Film "The Ring". DEn gab es schon langeu nd man hätte dne auch mali n die Konos bnringen können. aber erst nachdem er nochmal neu verfilmt wurde (mit westlichen Schauspielern) kam er in die Kinos und hat beachtung gefunden. Oder wieviel LoRtR "Fans" gibt es plötzlich seid der real verfilmung? Das Buch bzw. die Bücher haben die wenigsten gelesen (ich übrigens auch nicht). Diese Mainstreamer beschäftigen sich nur mit Sachen die inen mit einem Holzhammer auf dem Kopf gehaun werden. aber ich glaube das war schon immer so. Ist aber uach kin wunder, das es so ist. In den Schulen muss man sich schon schämen, wenn man Bücher liest. Aber das solche Leute alles wiederspruchlos gut finden glaube ich nicht. Die findne halt nur Sachen gut mit denen die das anfangen können. Und mit vielen Sachen kann man nichts anfangen, wenn man zu dumm oder öberflächlich ist.

Wenn es regnet ist die Straße nur nass, wenn es dort eine Straße gibt.

12.) Weiß ich doch. Ich habe dem auch nie wiedersprochen. Nur lässt sich ja nicht jeder seine "Bedürfnisse" einreden. Ich glaub aber das sowas, schon fast so alt ist wie die Menschen selber.

13.) Gute Shareware gibt es ja immer noch (wwenn auch weniger). Nur kann man Heute kein Shareware Kram machen der mit dem Kommerzillen Spielen mithalten kann. Zu Kostenintensiv. Bei Programmen ist das etwas anderes.. da gibt es ja auch z.B. bessere Browser kostenlos.

14.) Stimmt. Lag aber auch daran, dass ich mich verlesen habe und dachte du meinst etwas ganz anderes.

15.) Naja, bei Autos ist mir das einfach egal. Und bei anderen Sache finde ich genug gutes.

16.) +17.) Tja, ich bin auch ein Ästhet aber ich kann auch vielen hässlichen Dingen eine gewisse ästhetik finden. z.B gefallen mir die meisten alten Ami Comics nicht (Superman, Spider-Man und Konsorten) wegen dem Zeichenstil und Inhalt. Aber, wenn man sich damit mal genauer beschäftigt merkt man wie intelligent diese Zeichungen gelöst sind und sieht deren ästhetihk. Aber kaufen tu ich mir sowas nicht, da ist das wieder was anderes. Ich muss aber auch nicht alles kaufen, was ich irgentwo gut finde. Genauso wenig muss ich alles schlecht reden, nur weil mir da igentwas nicht gefällt. Es gibt genug Leute die spaß an diesen Comics haben.
Ich weiß gar nicht, was ihr Leute immer gegen Häßlichkeit habt.

18.) Mode beinhaltet eignetlich schon Mainstream. und sowas interessiert mich nicht (das ich immer alles 5 mal schreiben muss)
Langweillig finde ich nicht Leute die alle gleich aussehen sonden die alle den gleichen charakter haben. Für mich sehen alle Punks und Grufties gleich aus(auf den ersten Blick). unterschiede erkennt man erst, wenn man diese besser kennen lernt. Dann verstehtm an vielleicht auch warum diese sich genau so Kleideung und erkennt den Stil unterschied zu anderen Punks oder Grufties. (wobei sich das jetzt nicht nur auf diese beiden sub-kulturen bezieht.) Es muss jan icht immer der Holzhammer sein, um unterschiede in dem Bekleidungsstil zu sehen.
alles eine Frage der Wahnehmung.

19.) Einbildung ist auch eine Bildung. (wieder so ein Spruch)

19.) b) Worauf bezieht sich das, mit der sich in der "Realität bewahrheiten"?
Außerdem hat sich bis jetzt IMMER bewahrheiten, was ich gesagt habe.

21.) Irgentwie muss man ja den Platz füllen.

22.) StiNos?

b.) Die PS2 galt jehmals als unschlagbar??? (da sind drei ausrufezeichen noch zu wwenig um meine verwunderung auszudrücken). Sowas sollte man nie ernst nehmen. Es erscheinen trotzdem nur alle 4 Jahre neue Konsolen. Vorher macht das wirtschaftlich auch wenig sinn. Wieviel Ataris gibt es eigentlich, sind sicher ne Menge. Klar sind Konsolen nich nicht vollstöndig ausgereizt, wenn schon der Nachfolger erscheint aber der c64 ist das auch noch nicht.

c.) Ach, weiß ich doch selber. Simple Spiele gibt es Heute immer noch. Und neue Spielprinzipien zu "erfinden" ist nicht sodnerlich schwer wenn es vorher noch keine gab. (nicht das es einfach wäre, welche zu erinfinden). Heute haben sich schon viele feste Genres gefunden, da geht es mehr ins Detail. Grobe neue Spielprinzipien zu erfinden ist logischwerweise schwieriger, da es das meiste schon gibt. Weiß ich selber das man keien 12Knöpfe für ein Spiel braucht (habe ich selber schon erwähnt).

d.) Ich könnte dir hier eine Liste mit 100 Spielen aufzählen die gute einfälle haben und nicht 20 Jahre alt sind.

e.) Sicher? Echt? Nein, nein... damals ging es auch darum neuste technik zu haben und coole Sachen zu präsentieren. Nur waren konnten Effekte nicht so deutlich dargestellt werden, wegen der technischen Limitation. Also war man darauf angeweisen neue SPielprinzipien zu präsentieren. Bis das immer schwieriger wurde und man mehr auf Grafik und Effekte setzen musste.
Vielleicht in deinem "Wunschdamals" war das anders.

f) Deine Meinung.

g) Das wird sich so nicht durchsetzen.

h) diese Kaffeeklatsch-Coder gibt es immer noch. Nur gibt es halt jetzt auch die "anderen".

i) Da war eine Spielefirma kein Konzern, weil man noch nicht gengu Geld damit machen konnte. Wäre das möglich gewesen würde Atari als Beispiel sicher zum Konzern geworden.

j) Vielleicht war das besser. Aber es gibt noch Ausnahmen.

k) mich interessiert das auch nicht.

24.) Nein, dir habe ich nur vorgeworfen: exakt das selbe zu Wiederholhen obwohl es schon beim ersten mal klar war oder überflüssig.

25.) Glaube nicht, dass es hier so einen Depp gibt der sowas machen würde.

26.) Meine Liste würde die 160kb wohl sprengen. Nur kümmer ich mich nicht besonders viel um Dinge die ich hasse. Also schreibe ich das auch nicht auf.
Vielleicht solltest du wirklich mal ein Buch darüber schreiben. "1000 Dinge die ich auf der Welt hasse" oder so. Wo jeder ankreuzen kann ob er das auch hasst.
Slayer
18.03.05
Mist, dank dem Stromausfall bei mir ist der Text wech wo ich auf die Imperial Games Pseudowahrheiten eingegangen bin. Schade, aber ich habe kein Bock das nochmal zu schreiben. Außer das will jemand unbedingt lesen.
Slayer
19.03.05
(Ich wundere mich gerade wie man Lucas Arts Adventures gut finden kann, wenn man völlig Humorlos ist...)
Imperial Games
20.03.05
[Teil 1/4]
1.) Tja, nur weil das bei DIR nicht passiert, heißt es nicht, daß es nicht
möglich ist. Wenn der "Bildschirm einfriert", nenn ich das einen Absturz.
Oder ist das für Dich n Unterschied, AUF WELCHE ART die Kiste nicht mehr
reagiert?
Und: Immer muß es der Technik in die Schuhe geschoben werden! Die einzige
CPU, die "von sich aus" Scheiße gebaut hat, waren die ersten Intel Pentiums.
(Der berühmte FDIV Error.) Ansonsten werden Abstürze immer durch schlampige
Programmierung verursacht.
(Das "Es ist Dezember. Macht das Ding fertig, damit wir das Weihnachtsgeschäft
mitnehmen können. Bis den Fehler jemand findet, haben wir soviele verkauft,
daß die Kosten dicke drin sind..." Problem.)
Maschinen baun nicht einfach "von sich aus" Mist.

2.) "Bei einem C64 Spiel ist es auch sehr viel einfacher alles per Hand zu
optimieren. Die werden ja meistens auch von einer Person programmiert. Tu das
mal bei einem "komplexen" 3D-Spiel."

(Tja, bei DOOM oder QUAKE1 ging es wohl offensichtlich.)

"Das würde zuviel Kosten Zeit und Geld und Zeit ist ja auch Geld."

Dafür, daß Dich nicht interessiert, was so Bonzen denken, gehn Deine Gedanken
aber ziemlich in diese Richtung. Argumente wie DIESE (nämlich Bonzen-Argumente)
sind genau das, was ich meinte.

"Ich will überhaupt keine Portierungen. Wozu gibt es denn verschiedene
Konsolen, wenn dann doch alle Spiele gleich sind?"

Sag ich ja auch immer. Und da, wo man eben keine Lizenz kriegt, portiert man
das Spiel eben nicht, sondern macht ein eigenes, das dem anderen zwar 98%
ähnelt, aber n anderen Namen kriegt. Und genau das meine ich.

3.) "Seltsam finde ich nicht dein Geschmack sondern, das dieser sich auf
bestimmte zeitliche Eingrenzungen beschränkt."

Es ist nicht meine Schuld, daß sich der "Zeitgeist" und damit bestimmte Stile
im Schnitt so alle ca. 11 Jahre ändern (hab das mal untersucht). Und wenn
jemand eben einen bestimmten Stil mag - und seinen Geschmack nicht automatisch
jedesmal mit-ändert, wenn der Stil sich ändert, dann gibt es eben einen
bestimmten Zeitraum. Nur entsteht dieser eben nicht durch irgendeinen
Kalender-Fetisch (weil man Zahlen mit ner 8 so gut findet oder sowas).

"Sicherlich gibt es zu bestimmnte Zeiten, etwas was den Geschmack am besten
trifft aber Qualiät gibt es immer noch. Den alten Kram ja auch."

Leider nur in abgeänderter Form. Und leider wird immer genau das geändert,
was man gut gefunden hat. Beispiel: 80er und Jeans. Jeans gibts auch heute
wieder - nur leider nicht hauteng - sondern als Schlaghosen (igitt) oder
Beutelhosen (igitt).

"Gerade bei Mode wiederholt sich alles. (wenn auch nur Cliché haft)."

Eben nicht. Siehe oben.

"Es gibt zu jeder Zeit genug schlechtss und gutes, also warum wie ein
verbitterter alter Opa denken?"

Zehn Jahre Dauerbeschuß mit Dreck kann einen schon verbittern lassen. Ich
habe den Glauben an die Menschheit verloren.

4.) "Obwohl ich auch nicht auf Hippie und Tecno stehe (habe ich ja schon
gechrieben), finde ich manches gut was sich dort einreiht."

Ich nicht, ich hasse das alles ausnahmslos.

"Elektronische Musik wirst du ja wohl auch gut finden, oder gefällt dir die
Musik z.B. in c64 spielen nicht?"

Doch. Aber GUTE elektronische Musik einerseits und Techno andererseits haben
(bis auf das "Medium") absolut nichts miteinander gemeinsam.

"Es gibt Heute halt viel mehr Leute die z.B. Musik machen, schon weil es
technisch immer einfacher wird. Trotzdem bleibt die anzahl der wirklich guten
Musiker gering."

Genau. Und leider meinen seit "Techno" viele so Leute, daß "elektronische
Musik" IMMER so Techno-Elemente (Masterbass oder dieses "3 Töne wiederholen
sich 2 Minuten lang"-Zeug) brauchen. In der Tat schade. Denn früher hat sich
das nicht alles gleich angehört. (Zur Unterscheidung sehe man sich mal
"Szene-Demos" aus der Prä-Techno Ära und welche von danach an. Unabhängig
von der Grafik, den Effekten und so. Einfach nur mal auf die Musik achten.
- Gilt im übrigen auch für Computerspiele.)

"Kann einem doch egal sein, was die vielen Leute an ihrem MusikMacker
rumhampeln das auf CD pressen und dann bei MTVIVA groß rauskommen..."

Das könnte es, wenn man nicht jahrelang überall, wo man hingekommen wäre
(und ich meine wirklich ÜBERALL außerhalb meiner Wohnung!) mit Techno in
voller Lautstärke belästigt worden wäre.

"Die "richtigen" Musiker gibt aber trotzdme noch."

Es werden täglich weniger. Und der Anteil schlechter Retortenbands wird dafür
immer größer. (Oder will mir da irgendwer widersprechen?)

5.) Daß die Charaktere immer langweiliger werden, ist neu. Unter anderem, weil
man heute dabei irgendso ein "mehr Realismus" Ding haben will, verkommen
manche Filme zu so "langweilige Abenteuer normaler StiNos" Dokus.
(Mal abgesehen davon, daß es noch eine andere Sorte Filme gibt - die so
überladen mit Computereffekten sind, daß kaum auffällt, daß es überhaupt
Darsteller GIBT.)
Und, wie gesagt: Nicht immer fand ich die Filmcharaktere so langweilig (und
uncool) wie heute.

7.) "Wer Anlaogsteuerung nicht mag und Pads, der wird kaum noch gute
spielen spielen können. Und wirds auch auch früher kaum getan haben
können."

Im Sinne von: Ein Spiel kann nur dann gut sein, wenn es Analogsteuerung
und/oder Padsteuerung hat? Sehe ich nicht so.
(Btw: Früher gab es übrigens Digitaljoysticks.)

"Pads und Arcadeboards sind momentan nunmal das ultimative Spielesteuerungsgerät."

Darauf gebe ich überhaupt nichts. Das Wort "ultimativ" wird in letzter Zeit
so abgenutzt, daß 90% von allem, was rauskommt, als ultimativ bezeichnet
wird. Da kann "Ultimativität" also nichts besonderes mehr sein.
WÄREN Pads und Arcadeboards WIRKLICH ultimativ, würde sie jeder gut finden
und jeder damit besser steuern können. Ich bin nicht der einzige, dem es
NICHT so geht.

9.) "Ich will dir nur zeigen, dass nicht alles schlecht ist. Es gibt halt
auch Ausnahmen."
Ich weiß, daß nicht ALLES schlecht ist. Ich sagte ja auch nur, daß der
ANTEIL an guten Sachen immer mehr abnimmt. Und die guten Sachen sind nur
die, die von früher noch übrig sind. Es kommen keine neuen mehr dazu.
NATÜRLICH ist das subjektiv. Aber das ist Geschmack nunmal. Und wenn mein
Geschmack zu dem, was es so gibt, immer inkompatibler wird, liegts nicht
daran, daß mein Geschmack sich ändert, sondern daran, daß sich die Welt
ändert. Das ist halt ein normaler Vorgang - und das bestreitet auch keiner.
Das Ergebnis bleibt jedoch das gleiche.
(Das ist halt eine psychologische Tatsache: Bei Leuten, die ihren Geschmack
NICHT immer automatisch an jede Veränderung mit-anpassen, ist es so, daß
diese irgendwann in ihrem Leben mal an einen Punkt kommen, an dem für sie
bestimmte Dinge Perfektion erreichen. Von da an geht es dann nur noch
abwärts. - Weil sich bei weiterer Veränderung die Dinge wieder vom Punkt der
Perfektion entfernen.)

10.) Tja, die meisten schon. Weil es kürzer ist. In diesem ist mit "die
80er" z.B. auch nicht 1.1.1980 bis 31.12.1989 gemeint (obwohl das rein
kalendarisch richtig ist) - sondern eher eine Kultur, deren Anfänge so ca.
1977 zu suchen sind und die etwa 1993 ihre letzten Ausläufer hat. Und es
gibt eben bestimmte Merkmale, an denen man die jeweilige Kultur erkennt,
bzw die für diese charakteristisch sind.
Und genau all dies meint man, wenn man z.B. sagt "die 80er". Damit weiß
gleich jeder (außer Dir), was man meint. Und es ist kürzer, als die einzelnen
kulturellen Merkmale, an denen man es festmacht, alle einzeln zu
charakterisieren. Ich hoffe, Du willst mich jetzt nicht im Ernst dazu
zwingen, hier auch noch ne Abhandlung über das, was ich alles unter
"Kultur/Stil der 80er Jahre" verstehe.

11.) "Ich weiß. Z.B gibt es viele Leute die plötzlich etwas gut finden oder
sich dafür interessieren, weil es ihnen so presentiert wird das auch sie
es verstehen."

Genau DAS meine ich. Künstlich erzeugtes Interesse oder Bedürfnis.

"Z.B. gibt es den japanischen Horror Film "The Ring". DEn gab es schon
langeu nd man hätte dne auch mali n die Konos bnringen können. aber erst
nachdem er nochmal neu verfilmt wurde (mit westlichen Schauspielern) kam
er in die Kinos und hat beachtung gefunden."

Ist mir bekannt. Finde ich genauso beschissen.

"Oder wieviel LoRtR "Fans" gibt es plötzlich seid der real verfilmung?
Das Buch bzw. die Bücher haben die wenigsten gelesen (ich übrigens auch nicht)."

Ja - damals hat man "Intellektuelle" immer unter anderem daran erkannt, daß
sie diese Bücher kannten. Heutzutage kennt das leider jeder - aber nicht so
sehr die Bücher, sondern nur das, was Hollywood da reininterpretiert hat.
Bücher überlassen übrigens mehr der eigenen Phantasie und Vorstellungskraft.
Leute ohne sowas - oder Analphabeten - müssen es dann immer als Film
präsentiert bekommen.
(Daher bin ich auch dagegen, Bücher zu verfilmen. Filme und Bücher sollten
beide als eigenständige Medien existieren. Genau wie Computerspiele.)
Btw: Dieses Buch hatte ich ohnehin auch mal irgendwann vor, zu lesen.
Die Filme werde ich mir definitiv nicht antun.

"Diese Mainstreamer beschäftigen sich nur mit Sachen die inen mit einem
Holzhammer auf dem Kopf gehaun werden. aber ich glaube das war schon immer so."

Das stimmt. Es war schon immer so, daß Mainstreamer das gemacht haben. (Denn
daran erkennt man die schließlich.)
Nur wird das heute viel mehr gemacht als früher (mit dem Holzhammer
draufgehaun - oder mit anderen Worten: Alte Filme "Remake"d, damit auch
doofe 90er Spasten das gut finden können, oder alte Lieder ver"Techno"t
(unter anderem, weils diesen Leuten an genug EIGENEN Ideen fehlt, aber manche
Leute Beethoven nun mal nur mit Masterbass gut finden können). und so
weiter). Was sagt das über eine Kultur aus? Imo nichts gutes.
Imperial Games
20.03.05
[Teil 2/4]
"Ist aber uach kin wunder, das es so ist. In den Schulen muss man sich schon
schämen, wenn man Bücher liest."

Mußte man früher nicht. Daß Intelligenz als uncool gilt, ist ein Phänomen der
90er. (Manche Werbestrategen haben das sogar ganz unverhohlen eingesetzt.)

"Aber das solche Leute alles wiederspruchlos gut finden glaube ich nicht.
Die findne halt nur Sachen gut mit denen die das anfangen können. Und mit
vielen Sachen kann man nichts anfangen, wenn man zu dumm oder öberflächlich
ist."

Tja, genau das wollte ich damit aussagen.

Diese Leute finden in 95% der Fälle widerspruchslos alles gut, solange es
irgendwas neues ist. Die restlichen 5% "mögen" sie dann nicht, aber machen es
trotzdem, um sich anzupassen. Da es bei jedem dann ANDERE 2% sind, die er
nur mitmacht, um sich anzupassen, sieht es im GESAMTBILD so aus, als wenn
im großen und ganzen ALLE ALLES mögen.
(In Wirklichkeit würden die Leute nicht 95% von allem gut finden - das ist
eher so'n anerzogener Pawlowscher Reflex. Wer NICHT alles toll und gut findet
- und mitmacht - kriegt automatisch auch keine gesellschaftliche Anerkennung.
Und DIESE zu erlangen widerum ist ebenfalls ein anerzogenes Bedürfnis. Man
macht den Leuten einfach vor, daß "allein sein" viel schlimmer ist als "doof
sein". Daher: Leute sind schon so erzogen, daß sie sich vor sich selbst
erschrecken, wenn sie mal irgendwas neues, was "alle anderen" gut finden, sie
selbst mal NICHT mögen. So, daß sie dann immer fürchten, deswegen ein
abartiger Sonderling zu sein. Und die meisten Leute finden abartige Sonderlinge
viel schlimmer als angepaßte Arschlöcher.)
Beispiel: 98% der Leute haben ein Handy und finden Handys toll und können
nicht verstehen, wie man ohne Handy leben kann. - Tja. Es muß wohl auch mal
OHNE gegangen sein. Das ist so'n Beispiel für ein "Bedürfnis", das nur
entsteht, "weil es angeboten wird".
Und: Ja, das gabs auch schon zu anderen Zeiten, aber nie so penetrant wie
in den späten 90ern. (Heute wäre es zwar noch penetranter - aber das wurde
abgebremst durch den Euro, hohe Preise, hohe Arbeitslosigkeit, etc. So
gesehen kann eine wirtschaftliche Misere auch was gutes haben. - Es bringt
Leute dazu, wenigstens ab und zu mal nachzudenken.)

12.) "Weiß ich doch. Ich habe dem auch nie wiedersprochen. Nur lässt sich
ja nicht jeder seine "Bedürfnisse" einreden."

Nein. 98% halt.

Naja. So funktionieren beispielsweise Religionen. Und es gibt nicht grad
wenige religiöse Leute auf der Welt. Und: Nicht jede Religion bezeichnet
sich unbedingt selbst als solche oder ist so erkennbar. Manchen ganz
weltlichen Dingen oder weltlichen Leuten folgen die Leute ebenfalls völlig
meinungsfrei wie einem Guru. Beispiele dafür habe ich ja unter anderem in
den dem letzten Posting anhängigen "Pseudowahrheiten" genannt.

Weißte, das Bedürfnis zu programmieren hatte ich schon, als Computer noch
verdammt unpopulär waren. Im Osten z.B. wollte man das eigentlich gar nicht
(lag daran, daß die Volkswirtschaft damals es garnicht hingekriegt hätte, ein
breites Bedürfnis an Homecomputern zu befriedigen - kein Scheiß!).
Daher weiß ich auch, daß das von mir selbst kommt, und nicht, weil mich einer
dazu bringen wollte, das gut zu finden. (Meine Eltern z.B. wollten NIE, daß
ich so'n Stubenhocker werde.)
Heutzutage ist das zu merken wie nie zuvor. Ständig entwickelt man irgendeinen
Scheiß und IMMER finden sich auch gleich Millionen von Leuten, die das
"unbedingt brauchen". (Btw: Die Musikindustrie hat im letzten Jahr mit Handy-
Klingeltönen - ja, genau mit dem Zeug, das sich genauso anhört wie etwas, das
ich mit dem PC-Speaker besser hinkriegen würde - mehr verdient als mit
normalen Platten-/CD-Verkäufen. Natürlich liegts AUCH an der Raubkopiererei.
Aber das ist wohl trotzdem keine Erklärung, daß so ein Scheiß wie z.B.
HANDY-KLINGELTÖNE echt einen ganzen Industriezweig nachdenklich werden lassen
können!)

"Ich glaub aber das sowas, schon fast so alt ist wie die Menschen selber."

Sicher - es wird nur immer schlimmer. Weil es heute ziemlich viele
"Ersatzreligionen" gibt. (Wem ist das noch NICHT aufgefallen? Handzeichen,
bitte.)

13.) "Gute Shareware gibt es ja immer noch (wwenn auch weniger). Nur kann
man Heute kein Shareware Kram machen der mit dem Kommerzillen Spielen
mithalten kann. Zu Kostenintensiv."

Dafür, daß Dich nicht interessiert, was/wie Bonzen, machste Dir aber ziemlich
bonzige Gedanken. "Man kann" - liegt nur am Wollen. "Kostenintensiv" ist für
Nicht-Bonzen kein Thema.

"Bei Programmen ist das etwas anderes.. da gibt es ja auch z.B. bessere
Browser kostenlos."

(Naja, solange man dafür aber dann wieder Windows braucht, kann ich damit
sowieso nichts anfangen...)

14.) Aber es klarzustellen, hast Du offensichtlich keine große Lust.

15.) Tja - kann man eben nicht verallgemeinern. Daß z.B. Autos NICHT scheiße
aussehen MÜSSEN, wurde ja schon bewiesen. Und: Im Gegensatz zu DIR finde ICH
eben nicht genug gutes. (Es ist eher so, daß alles, was ich gut finde,
systematisch entfernt und durch etwas, das ich schlecht finde, ersetzt wird.
Ergo: Damit ich auch später in meinem Leben noch überhaupt mal irgendetwas
gutes finde, kann ich nur hoffen, daß ich schneller sterbe als DIE es schaffen,
die Welt zu versauen. Aber da muß ich mich so langsam beeilen...)

16.) +17.) Häßlichkeit liegt im Auge des Betrachters und ist immer subjektiv.
Mit "häßlich" bezeichne ICH also Dinge, die MIR nicht gefallen. Will sagen,
wenn ich sage, etwas wäre häßlich, impliziere ich damit, daß es mir nicht
gefällt. (Ich gehe selbstredend davon aus, daß jeder weiß, daß Häßlichkeit,
genau wie Schönheit nichts "absolutes" ist - und man daher, wenn es sowas
angeht, IMMER nur für sich selbst spricht.)
Beispiel: Ich finde "deutsche Bierstubengemütlichkeit" einfach häßlich bis
zum Anschlag. Mein Vater findet sowas so schön, daß er sein ganzes Haus so
umgebaut/eingerichtet hat. (Ich bin da aber glücklicherweise lange vorher
schon ausgezogen.) ICH SELBST mag so Bunker-Optik. Also kahle Betonwände,
Kabel über Putz verlegt (mit diesen Lampen hinter Sicherheitsgittern) und
ohne Fenster. Ich mag auch Stahl und richtig "roh" wirkende Technik. Und
ich meine NICHT blankpolierten Edelstahl (bäh!) sondern halt richtig grauen
oder graugrünen. SO will ich z.B. Computer haben -> nicht so'n "tuntiges"
Design wie die heute immer haben (mit so Mädchen-Keyboards und alles
rundgemacht oder in irgendwelchen anderen Farben als Grau). Ich mag das, was
man so landläufig als "Industrieregal" bezeichnet (mit so Langloch-Streben) -
also das, was normalerweise in Lagerhallen benutzt wird. Und so weiter.
Nur mal so'n Beispiel: SOWAS finde ICH schön - manch andere Leute aber sicher
häßlich.
Oder wenn ich an Leute denke: ICH finde Tussen wie Angeline Jolie oder
Jennifer Lopez echt zum Abgewöhnen eklig. - Andere wählen sowas zur "sexiest
... (wasweißich)".
Ich finde es z.B. schön, wenn Mädels richtig blaß und richtig dürr sind und
fast keine Brüste haben. Mit Schminke und großen Ohrringen. Und riesigen
Frisuren. Schuhe müssen am besten immer Stiefel sein. Möglichst spitz.
Sohlen aber immer flach. Absätze ja, aber Sohlen flach. Sowas (könnte das
noch weiter erläutern) ist mein "Ideal" - ich kene aber andere Leute, die
sowas abstoßend häßlich finden.
ICH dagegen finde z.B. Sonnenbräune häßlich - was auch kaum einer versteht.

Hm. Bei Comics (weil Du das erwähnst) muß ich sagen: GANZ alte (50er, 60er)
gefallen mir nicht so, den 80er Stil fand ich z.B. ziemlich gut. Neuere
Comics, die dann schon so vermehrt mit dem Computer bearbeitet sind (und wo
auch die Figuren einen neueren Zeichenstil und andere Gesichter haben)
gefallen mir wieder nicht mehr so.
Also gerade Mädels (ob in Comics, Filmen oder im wirklichen Leben) gefallen
mir HEUTZUTAGE beispielsweise so gut wie überhaupt keine mehr. (D.h. wenn
ich mal irgendwen sehe, den ich wirklich gutaussehend finde, ist das nur in
alten Filmen - und da weiß ich ja, daß die Leute heutzutage schon lange nicht
mehr so aussehen.)
Die "reale Welt" hält wirklich nicht mehr viel bereit, was bei mir nicht
unter "häßlich" fällt.

18.) Mode beinhaltet eignetlich schon Mainstream.
Mode IST Mainstream!
(Und nochmal: Gemeint ist nicht nur KLEIDUNG!)
Leider gibt es dann außer dieser "Mode" nichts anderes mehr. Sollen die doch
machen. Ich z.B. such schon seit Jahren mal nach ner coolen dunklen Brille.
(aka "Sonnenbrille" - hat bei mir nur nichts mit Sonne zu tun). Da findet
man NICHTS. Nur mal eins von vielen Beispielen.
Ich hab mir neulich bei Orion (ja, genau diese Sexshop-Kette!) eine Hose
(für Mädels!) gekauft und selbst die mußte erst bestellt werden. Weil ich in
nem normalen Klamottenladen NICHTS finde, was mir gefällt - bzw was ich auch
nur im ENTFERNTESTEN anziehen würde.
Aber: Mach auch mal andere Experimente. Ich bin z.B. mal in einen so Laden
für Fernseher und andere Heimelektronik rein. Dachte, vielleicht hat sich
das "Design" ja inzwischen mal erholt... - Das war NICHTS dabei, was ich mir
im Ernst in die Wohnung stellen würde!

"Langweillig finde ich nicht Leute die alle gleich aussehen sonden die alle
den gleichen charakter haben."

Tja, das kommt zum gleichen Aussehen ja ohnehin noch erschwerend hinzu.

"Für mich sehen alle Punks und Grufties gleich aus(auf den ersten Blick).
unterschiede erkennt man erst, wenn man diese besser kennen lernt."

Möglich. Aber bei StiNos merk nicht NICHT MAL DANN Unterschiede - weder beim
Aussehen, noch beim Charakter.
Es gibt nur so 3-4 StiNo-Charaktere und jeder StiNo hat jeweils einen davon.
Und man braucht sich bloß max. 10 Minuten mit so einem unterhalten, um zu
merken, welcher Typ davon er/sie ist - danach kann man alle folgenden
Antworten schon vorhersehen und es wird langweilig, überhaupt mit ihnen zu
reden.
(Man glaubt gar nicht, WIE OFT ich schon nahezu zueinander IDENTISCHE
Gespräche mit "verschiedenen" Leuten führen mußte. Erschreckend und gruselig.)

Imperial Games
20.03.05
[Teil 3/4]

Tja - "unterschiedlicher Stil" heißt für mich nicht, daß Leute eine
unterschiedliche Anorak-Farbe haben oder der eine Nike- und der andere
Adidas-Turnschuhe trägt!
Und: Doch, es sollte schon der Holzhammer sein! Denn wer "der eine hat 'n
grünen, der andere n gelben Reißverschluß an der Jacke" schon für
unterschiedlichen Stil hält, tut mir leid. (Wahrscheinlich waren nur, als der
mit dem grünen Reißverschluß Jacken gekauft hat, die mit dem gelben grade aus.)
(Früher (und grade in den 80ern) war das mal so, daß es Mädels gab, die wenn
sie rausgegangen sind und gemerkt haben, daß jemand anders fast die gleichen
Klamotten anhat, nochmal zurückgegangen sind und sich umgezogen haben.
(Kein Scheiß.) - DAS ist konsequent!)

Weißte - es gibt Leute, die gehn in einen Laden und kaufen "was grade da ist".
Und dann gibts Leute, die haben eine feste Vorstellung, was genau sie wollen -
und kaufen das nur, wenn es grade da ist und sonst kaufen sie nichts. Oder
versuchen, es irgendwo anders herzukriegen. Diese Leute haben Stil. Alle
anderen nicht.

19.) (Du erwartest nicht, daß ich das kommentiere, oder?)

19.) b) Es bezieht sich darauf, daß Leute sagen, es wäre überflüssig, daß ich
etwas so genau erkläre, um mich kurz darauf so gründlich mißzuverstehen, daß
sie damit ihre eigene Aussage negieren.

21.) Wenn's nur darum geht, kann man auch nur riesige Beiträge voller XXXXX
senden. Füllt Platz und ist viel leichter zu erstellen. Spart auch Zeit.
Ich dachte aber, in einer Diskussion/Konversation ginge es nicht nur um das
Füllen von Platz.

22.) StiNos = Stinknormale. Ein Schimpfwort, das in den 80ern von Punks und
anderen so Nonkonformen "erfunden" und benutzt wurde für gesellschaftskonforme
angepaßte Leute (halt diese ewig zufriedenen Ja-Sager). Es gibt halt Leute,
die "normal sein" als ihr Lebensziel definieren. Und gar nicht mal wenige.
(Was ist die Herausforderung daran, normal zu sein? Welchen Zweck hat es dann,
überhaupt ein eigenes Gehirn zu haben? - Dann könnten sich ein paar Millionen
Leute auch ein Gehirn teilen, von dem sie ferngesteuert werden. - Aber diesen
Eindruck habe ich ohnehin desöfteren...)

b.) (Ich nenne diese Dinger Fragezeichen - aber das ist jetzt auch nicht so
wichtig.)
Naja. "ernst nehmen" - Das tue ich schon seit ner Ewigkeit nicht mehr.
(Genausowenig, wie ich z.B. irgend etwas ernstnehme, von dem es heißt, es wäre
"ultimativ".)

"Es erscheinen trotzdem nur alle 4 Jahre neue Konsolen. Vorher macht das
wirtschaftlich auch wenig sinn."

Wie schon gesagt: Für jemandem, der nicht wie ein Bonze denkt, hast Du
ziemlich bonzige Gedankengänge...

"Wieviel Ataris gibt es eigentlich, sind sicher ne Menge."

Also gerade bei Atari erschienen die eigentlich nahezu gleichzeitig und
waren oft weniger eine "Weiterentwicklung", sondern eher eine "parallele
Alternative" - halt manche mit mehr Speicher oder anderem Grafikchip, andere
wieder mit anderen Soundchip usw.
Es war nicht so, daß es dann immer nur "den einen aktuellen Atari" gab.

"Klar sind Konsolen nich nicht vollstöndig ausgereizt, wenn schon der
Nachfolger erscheint aber der c64 ist das auch noch nicht."

(Dann mal ne provokante Frage: Wie sinnvoll war es dann, einen C64-Nachfolger
zu bauen, wenn dieser noch nicht voll ausgereizt war? Oder anders ausgedrückt:
Außer wirtschaftlichen Interessen gibt es auch heute noch keinen Grund, alle
halbe Jahre neue PCs auf den Markt zu werfen. Denn mit vernünftiger
Programmierung könnte man sich das sparen.
Und: Wenn Fortschritt so definiert wird, daß man Maschinen immer schneller
macht, nur damit Betriebssysteme oder unoptimierte Software die freiwerdenden
Ressourcen dann wieder für sich selbst können, dann kann ich auf Fortschritt
auch verzichten.

c.) Was trotzdem nicht gerade ein Gegenbeweis dafür ist, daß es da früher
viel mehr neues gab als heute. (Heute wird eher immer wieder dasselbe
recycled. Und dabei bedeutet dieses Recycling nicht unbedingt eine
Verbesserung.)

d.) Klar. Bei SPIELEN wurde es erst ab so 1996/97 so richtig beschissen.
Und: Wahrscheinlich würden mir viele Titel dann nichts mehr sagen, da ich mich
ab einem bestimmten Punkt von der aktuellen SpieleIndustrie angewidert
abgewendet habe. (Das heißt: Ich sehe mir das zwar gelegentlich noch an -
sonst würde ich über dieses Thema ja auch nicht mitreden - aber es ist selten
etwas dabei, das ich überhaupt für würdig erachte, mir dessen Namen zu merken.)

Ich will gar keine hundert. - Nenn mir wenigstens 10 Spiele, die nach 1997
erschienen sind und deren einzige gute "Einfälle" KEINE EFFEKTE waren, sondern
irgendwas am Spiel selbst.

e.) "...Nein, nein... damals ging es auch darum neuste technik zu haben und
coole Sachen zu präsentieren. Nur waren konnten Effekte nicht so deutlich
dargestellt werden, wegen der technischen Limitation. Also war man darauf
angeweisen neue SPielprinzipien zu präsentieren. Bis das immer
schwieriger wurde und man mehr auf Grafik und Effekte setzen musste."

Siehst Du - und damit hast Du meine These sogar SELBST bewiesen!
(Und: Davon ausgehend wäre es heutzutage dann besser, wenn es diese technische
Limitation immer noch gäbe - dann gäbs nämlich mehr und bessere Spiele mit
coolen Spielideen und nicht nur tonnenweise gigantomanischen 3D-Einheitsbrei.
Naja - mal abgesehn davon, daß man sich dann für'n neues Spiel nicht auch
immer gleich 'n neuen Computer kaufen müßte.)

"Vielleicht in deinem "Wunschdamals" war das anders."

Du brauchst mich hier nicht als blöde hinzustellen. Klar - im Vergleich zur
Inquisition oder so isses heute sicher geil. (Andererseits passiert die heute
einfach nur auf ne andere Art und Weise, davon mal abgesehen...)
Aber ansonsten ist es heute einfach (zumindest für mich) in jeder Hinsicht
beschissener. Weißte, ich sehe regelmäßig GigaGames - ja, in der Hoffnung,
es wäre mal IRGENDWANN mal IRGENDEIN Spiel dabei, was mir so gut gefällt, daß
ich mir dafür eine aktuelle Konsole holen würde. War aber bisher nicht.
Manche fast 20 Jahre alten Games dagegen zock ich auch heute noch mit
Begeisterung (Katakis zock ich z.B. regelmäßig).

f) Nein. Statistisch bewiesene Wahrheit.

g) Es hat sich schon ne Menge Dreck durchgesetzt, von dem viele Leute dachten,
daß es nicht kommt, weil die Idee zu beschissen ist:
- Der "Große Lauschangriff"
- Lockerung des Gesetzes zur Unverletzlichkeit der Wohnung
- Allgegenwärtige Kameraüberwachung
- Euro
- Rechtschreibreform
- Windows als Betriebssystem
- Ford Ka / Mercedes Smart als Auto
- "Hartz IV"
- ...
(Liste nicht vollständig)

Als nächstes gehts ja schon wieder um die Lockerung des Post- und Fernmelde-
geheimnisses (auch eMail und Telefondaten) und die Lockerung des
Kündigungsschutzes.

Sowas entscheiden doch in Wirklichkeit nicht "die Leute" oder "das Volk" -
das wird anderswo entschieden. Wenn Microsoft und ein paar andere große Firmen
ihr OK geben (und Microsoft HAT das schon - die gehören nämlich sogar unter
anderem mit zu denen, die das ausgebrütet haben), wird das eingeführt. Da
fragt dann keiner mehr, ob man das haben will oder nicht. War ja auch sonst
nie der Fall.

h) Ein so "Kaffeeklatsch-Coder" hat mehr Ahnung in seinem kleinen Finger als
zehn so schnieke "Informatik-Studenten"-Pinkel am ganzen Körper+Hirn.
"Die anderen" bräuchte es überhaupt nicht geben. Die nehmen RICHTIGEN Codern
nur die Arbeit weg (die sich z.B. NICHT zu schade sind zum Code-Optimieren).

i) Richtig. Und genau deswegen wurden damals Spiele auch mehr am Spiel und
Spielspaß orientiert als an Gewinnprognosen etc - genau wie ich sagte.
(quod erat demonstrandum)

j) Die werden täglich weniger. (Beispiel: Mein Kumpel hat einen 850 MHz
Rechner. Nenn mir ein max. 2 Jahre altes Spiel, was bei dem noch spielbar
laufen würde. Und dann nenn mir ein Spiel, bei dem es NICHT so ist und von dem
Du denkst, daß die Ressourcenverschwendung gerechtfertigt ist - und es nicht
möglich wäre, das für ne 850er Kiste lauffähig zu kriegen.)
(Ach ja: An der Stelle kommt dann normalerweise von irgendwem eine Bemerkung,
die Verwunderung drüber ausdrückt, daß jemand wie ich Kumpels hat oder wie
sowas funktioniert bei jemandem, der kaum das Haus verläßt. Hat jetzt
vielleicht schon wieder jemand als Antwort getippt gehabt und löscht es grade
weg, um zu verhindern, daß ich recht habe.)

k) "mich interessiert das auch nicht."
Wie ich schon mehrfach angemerkt habe: Selbst in DIESEM EINEN POSTING hast
Du schon wieder über Dinge Geld, Kosten, etc geredet, so als wäre sowas DOCH
wichtig. (Und das ist es - sollte es zumindest, wenn überhaupt - nur für
BONZEN.)
- "Das würde zuviel Kosten Zeit und Geld und Zeit ist ja auch Geld."
- "Nur kann man Heute kein Shareware Kram machen der mit dem Kommerzillen Spielen mithalten kann. Zu Kostenintensiv."
- "Es erscheinen trotzdem nur alle 4 Jahre neue Konsolen. Vorher macht das wirtschaftlich auch wenig sinn."

Das sind nur Beispiele aus DIESEM Posting.

24.) "Nein, dir habe ich nur vorgeworfen: exakt das selbe zu Wiederholhen
obwohl es schon beim ersten mal klar war..."

Tja, Ob etwas klar ist, erkenne ich im allgemeinen daran, daß jemand nicht
so drauf antwortet, als wenn ich das Gegenteil oder was ganz anderes gesagt
hätte. Und immer wenn das passiert, sehe ich mich genötigt, es genauer zu
erklären.

"...oder überflüssig."

Auch das habe ich schonmal geschrieben: Was von MEINEN Postings überflüssig
ist und was nicht, muß man MICH schon SELBST entscheiden lassen! Wenn ICH
irgendwas schreibe, bin ICH der Meinung, daß es gesagt werden mußte. - Und
niemand anders kann MIR eine ausschließlich auf MEINER Meinung basierende
Entscheidung (nämlich, ob ICH etwas poste oder nicht) abnehmen.

Mit anderen Worten: Du oder irgendjemand sonst kann überhaupt nicht wissen
oder entscheiden, was in einem Posting mit dem Absender "Imperial Games"
überflüssig ist oder nicht. DU kannst es überflüssig FINDEN - das ändert
aber noch lange nichts an MEINEN Postings.

Imperial Games
20.03.05
[Teil 4/4]

25.) "Glaube nicht, dass es hier so einen Depp gibt der sowas machen würde."
Irgendjemand HIER hat das aber schon gemacht - weiß jetzt grade nicht, ob er
"Depp" hieß - vielleicht hieß er auch "Idiot". NAMEN merke ich mir nur von
Leuten, die entweder meine FREUNDE sind, oder die mich durch irgendetwas
außergewöhnlich beeindrucken. (Und blöde Bemerkungen tun dies nicht.)

26.) "Meine Liste würde die 160kb wohl sprengen. Nur kümmer ich mich nicht
besonders viel um Dinge die ich hasse. Also schreibe ich das auch nicht
auf."

Meine auch. Ich erwähnte ja, daß sie nicht vollständig ist. Es war ein
Posting in einem Fido-Brett, das ich sowieso schon splitten mußte und es
ging eben um das Thema.

Leider muß ich mich um viele Dinge kümmern, obwohl ich sie hasse. Sowas
nennt man Leben.

"Vielleicht solltest du wirklich mal ein Buch darüber schreiben. "1000
Dinge die ich auf der Welt hasse" oder so."

Nö. Wenn schon, dann nicht so PERSÖNLICH. Eher ein Buch mit dem Titel
"Was mit der Welt nicht stimmt - und warum". Da würde ich dann persönliche
Ansichten weglassen und es wissenschaftlich beweisen. Eigentlich hatte ich
ohnehin schon drüber nachgedacht.
Das einzige Problem bei Büchern (und besonders bei kritischen Büchern) ist:
Das lesen ohnehin nur Leute, die sich des Problems bewußt sind und es daher
nicht mehr müßten. Dummfröhliche industriehörige Vollidioten dagegen lesen -
wenn überhaupt - höchstens die Bild-Zeitung. Wenn sie überhaupt lesen können.
Ich bin z.B. NICHT der Meinung, daß Otto Schily "1984" gelesen hat. - Sollte
er es DOCH gelesen haben, dann wohl nur, um sich Anregungen zu holen, wie
man am besten so einen Orwell'schen Alptraum schrittweise umzusetzen hätte.

"...Wo jeder ankreuzen kann ob er das auch hasst."

Tja. Leider mußt Du selbst dann, wenn eine Bemerkung mal im Ansatz gar nicht
schlecht war, immer gleich so'n Hirnfurz hinterherschicken.

(Weißte, es gibt so'ne weitverbreitete These, daß intelligente Leute immer
unbeliebt sind. Ob es daran liegt, daß so viele Leute vermeiden, daß man
denkt, daß sie aus Versehen was intelligentes gesagt haben?)



27.)
"Mist, dank dem Stromausfall bei mir ist der Text wech..."
a) Wie sagen Informatiklehrer immer? - "Die drei wichtigsten Regeln beim
Arbeiten mit dem Computer: Sichern, sichern, sichern!" - Weißte, ich hab immer
schon so einen "Reflex", alle 2 Minuten oder so F2 (oder was jeweils "speichern"
ist, in Win imo wohl meistens Ctrl-S) zu drücken. Und ich hab mal gelesen, bei
manchen Programmen könnte man diesen Reflex wohl "automatisieren lassen" (daß
die selbstständig in gewissen Abständen speichern).

"Außer das will jemand unbedingt lesen."
b) Eigentlich würd's mich ja schon interessieren - (wäre ich der Meinung, ich
würde hier nur den Alleinunterhalter spielen oder so, würde ich mein Zeug
gar nicht posten, denn dann könnte ich mit meiner Zeit auch was besseres
anfangen. - Nicht daß hier einer denkt, ich hätte sonst nichts zu tun oder so
und laber deswegen das Forum hier voll.)
Aber ich will Dich hier natürlich nicht nötigen, Dich dazu zu äußern, wenn's
Dir nicht so wichtig ist.


28.)
"(Ich wundere mich gerade wie man Lucas Arts Adventures gut
finden kann, wenn man völlig Humorlos ist...)"

Tja. Gute Ideen. Man muß teilweise auch ziemlich um die Ecke denken. Die
Charaktere sind interessant oder verrückt (wobei das eine das andere ja nicht
ausschließt). Stimmung, Grafik, Musik sind gut. Und man kann es immer wieder
spielen. - Gibt einiges.

Ja, natürlich sind viele "Witze" da drin gut. Und auch zum großen Teil neu.
(Es sei denn, "Running Gags", aber da gehört die Wiederholung ja zum Witz.)

Wie das jemand ohne Humor beurteilen kann? - Nun, formulieren wir das
"humorlos" mal um:
Viele Leute denken, man hätte Humor, wenn man Verarschungen lustig findet,
oder sowas wie diesen "RTL2-Heimvideos"-Kram. Oder wenn man auf Partys geht
und sich verkleidet. Oder wenn man "auch mal über sich selber lachen kann".
Oder wenn man auch einfach mal fröhlich drauflos-lacht/lächelt, auch wenn
man überhaupt keinen Grund dafür hat.
Tja. Und in dieser Hinsicht habe ich überhaupt keinen Humor. Und das merken
Leute halt immer sofort - und die es nicht merken, weise ich darauf hin. Um
zu vermeiden, daß sie z.B. die ganze Zeit versuchen, mich mit sowas zu
"erheitern" oder wasweißich. Damit unterstelle ich keinem, sowas vorzuhaben.
Aber Vorbeugung kann ja nicht schlecht sein.

Was vielen Leuten oft entgeht, ist, daß es wirklich ein paar äußerst witzige
Umstände und Dinge auf der Welt gibt. Weißte, worüber ich lachen könnte? -

Daß die Welt ein einziges Irrenhaus ist - und die paar Leute, die's trotzdem
geschafft haben, nicht durchzudrehen immer hingestellt werden wie die letzten
Deppen. Daß Leute fast wortgetreu den Mist nachlabern, den gewisse Industrielle,
Politiker, "berühmte Leute" (Schauspieler, Sänger, Entertainer) von sich geben
und trotzdem noch sagen, sie hätten ne eigene Meinung. Oder daß es Leute gibt,
die der Meinung sind, wenn man etwas Scheiße findet, reicht es, sich einfach
drauf einzulassen und mitzumachen, damit sich das ändert. Oder noch schlimmer,
daß es Leute gibt, die sagen, sowas wie eine Meinung bräuchte man nicht,
solange es genügend andere Dinge gäbe, die einen glücklich machen.
DAS ALLES sind Dinge, die eigentlich ZUM BRÜLLEN KOMISCH sein könnten, wenn
sie nicht so traurig wären. Vielleicht könnte man ja drüber lachen, wenn man
sich AUßERHALB dieses Irrenhauses befände und nicht mitten drin. So ist man
aber tagtäglich dazu gezwungen, in so einer Welt zu leben, in der nicht die
Intelligenz oder die Eignung eines Menschen darüber entscheidet, wer etwas
zu bestimmen hat, sondern eher andere, für diesen Job zutiefst irrelevante
Dinge.
Und wo man sich ständig mit manchen so "Insassen" auseinanderzusetzen hat,
die ein Realitätsverzerrungsfeld, größer als das Sonnensystem haben.
Das sind aber dann auch Leute, die über MEIN Leben MITentscheiden. (Denn
SONST könnte mir das ja auch scheißegal sein.) Und die auch MEINE Lebenssphäre
MITversauen (ich wollte "Umwelt" schreiben, dabei fiel mir auf, daß das
ökologisch mißverstanden werden könnte).
Und genau an DER Stelle bleibt einem das Lachen im Halse stecken (weil es
vom hochkommenden letzten Essen erstickt wird). Entschuldige die blumige
Sprache.

- - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - -
Nachtrag, weil sich das so ergeben hat:

ZUFÄLLIG sehe ich gerade Giga Games: Auch heute wieder die Bemerkung, daß es
Leute gibt, die Konsolenspiele mit Keyboard spielen und daß dies auch
verständlich sei. Deswegen wurde ja auch ein Keyboard->PadSteckdose
Adapter von so Firma (grad Namen vergessen) entwickelt. (Für PSX/PS2 und
für X-BOX.)
Ulkig. Dieselbe Idee hatten nämlich ich und ein Kumpel schon vor paar Jahren.
(Genau wegen des Umstandes, daß ich nämlich Pads nicht abkann.) Er wollte das
Ding löten und ich den Microcontroller drauf programmieren. Er hat nur wenig
Zeit.

Aber ich sollt mich vielleicht mal informieren, wie genau dieser Adapter
arbeitet. (Er ist für Keyboard UND Maus und er ist auch rekonfigurierbar.
Es müßte dann eben aber so sein, daß man auch auf Maus komplett verzichten
kann.)
Nur müßte dazu mal ein Konsolenspiel finden, für das ich mir wirklich auch
ne neue Konsole kaufen wollen würde. Aber im Moment würd ich mir eine aktuelle
Konsole noch nichtmal SCHENKEN lassen. (Es ist ja nicht grade so, als wäre die
Steuerung das einzige Problem.)
Außerdem: Spiele, die Analog-Steuerung ERFORDERN, würden sich mit digitaler
Steuerung (das Keyboard halt) ja dann nicht mehr spielen lassen. Mist, daß
man den Leuten da eben oft nicht mehr die Wahl läßt.

Ich meine: Klar weiß ich, daß es auch heute noch SNES gibt und ich mir halt
auch diese alten Spiele besorgen könnte. - Nur, DAS hätte ich schon vor 15
Jahren haben können - so daß die letzten 10 Jahre dann also (wie ich es halt
immer sage) spieltechnisch zumindest für mich VÖLLIG UMSONST gewesen sind -
(und das kann man im großen und ganzen eigentlich auch auf Musik und Filme
bezogen sagen). Und 10 Jahre sind eine lange Zeit, in der man sich grausam
langweilen (und fürchterlich verbittern - um darauf zurückzukommen) kann.

Anmerkung: Dieses Topic ist schon wieder so an die 300kB groß. Und hat weder
noch irgendwas mit Katakis (obwohl ich es in diesem Posting erwähnt habe)
noch gar irgendwas mit Turrican zu tun. Wahrscheinlich sollte man sich ein
Forum suchen, in dem über sowas diskutiert sind. Befürchte nur, daß es einem
da passieren könnte, daß man nur Leute trifft, die mit einem selbst einer
Meinung sind - da gäbe es dann vermutlich auch nichts zu diskutieren.
(Kann natürlich passieren, daß mir jetzt wieder jemand vorwirft, ich würde
das sowieso nur als ne Art Selbstdarstellung/Selbstbefriedigung machen.
Allerdings müssen sich sowas immer nur Außenseiter anhören, die keine "Default
ist erstmal alles cool"-Meinung haben. Die Meinung dauerfröhlicher/-zufriedener
Leute wird irgendwie (außer offensichtlich von Stänkertypen wie mir) nie in
Frage gestellt. Dies (daß Leute mit einer abweichenden Meinung lediglich
egoistische Selbstdarsteller sind) ist genau das, was den Leuten (halt "dem
Volk") sowohl in "1984" als auch in "Schöne neue Welt" erzählt (bzw.
einprogrammiert) wird. Will sagen: Viele Leute würden in so einer
Orwell/Huxley-Welt vermutlich besser funktionieren als sie denken - da sie schon
heute entsprechende Denkweisen übernommen haben.)
Robert
20.03.05
Ich entschuldige mich schonmal, dass ich Imperial- und Slayer-Zitate wild gemixt habe.


Oder wieviel LoRtR "Fans" gibt es plötzlich seid der real verfilmung?
Das Buch bzw. die Bücher haben die wenigsten gelesen (ich übrigens auch nicht).

Ich bin schuld, ich hab allen eingeredet, dass das toll ist. Aber ich habe auch 20 Jahre auf einen guten Fantasy-Film gewartet
Es ist aber nicht wirklich ein Hollywood-Film und der Hype ging nicht von der Industrie aus.
Überhaupt bin ich mit der aktuellen Situation ganz zufrieden, endlich Fantasy und richtige Comicverfilmungen (man vergleiche mal den heutigen Spider-Man mit den alten Fernsehfilmen). Computereffekte finde ich prima, fallen zwar oft noch auf, aber die ganzen Puppen früher vielen noch viel mehr auf. Schauspieler kann man von mir aus jetzt gleich wegrationalisieren und alles per Computer machen. Sieht zwar noch nicht so realistisch aus, dafür kommt es aber den Vorstellungen der Filmemacher näher. Ich fand immer, dass die Designskizzen zu Filmen viel besser aussahen als das Endergebnis - das ändert sich jetzt.

(Btw: Die Musikindustrie hat im letzten Jahr mit Handy-
Klingeltönen - ja, genau mit dem Zeug, das sich genauso anhört wie etwas, das
ich mit dem PC-Speaker besser hinkriegen würde - mehr verdient als mit
normalen Platten-/CD-Verkäufen.

Liegt allein daran, dass sich ein paar Firmen darauf spezialisiert haben, Jugendliche zu verulken und gnadenlos abzuzocken. Denen wird immer erst am Ende des Monats bewusst, wie viel das kostet. Hart an der Grenze des Illegalen das ganze (vielleicht sogar darüber hinaus).

Bei Programmen ist das etwas anderes.. da gibt es ja auch z.B. bessere Browser kostenlos.

Nicht wirklich, auch an Mozilla und Linux sitzen bezahlte Programmierer.
Bei Spielen ist ja das Problem: Um mit kommerziellen Titeln mitzuhalten, bräuchte man mal locker 20 motivierte Mitarbeiter - und die bekommt man ohne einen großen Batzen Geld nicht zusammen. Und am effizientesten arbeitet man auch, wenn es Geld gibt, weil man dann nicht noch irgendwas anderes tun muß, um an Geld zu kommen.

Beispiel: Ich finde "deutsche Bierstubengemütlichkeit" einfach häßlich bis zum Anschlag.

Dann empfehle ich einen Besuch im Hofbräuhaus. Danach findet man alles andere nicht mehr so schlimm.
Zum Glück fand ich schon immer Natürlichkeit am schönsten. Das wird es auch immer geben. Notfalls setze ich mich einfach in den nächsten Wald.

Langweillig finde ich nicht Leute die alle gleich aussehen sonden die alle den gleichen charakter haben.

Wirst Du nicht finden - aber viele, die sich gleich benehmen

(Früher (und grade in den 80ern) war das mal so, daß es Mädels gab, die wenn sie rausgegangen sind und gemerkt haben, daß jemand anders fast die gleichen Klamotten anhat, nochmal zurückgegangen sind und sich umgezogen haben. (Kein Scheiß.) - DAS ist konsequent!)

Das ist eitel. Ich denke mir immer, wenn man sich sonstwie nicht unterscheiden kann, kann man sich immer noch seltsam anziehen. Äußerlichkeiten, das interessiert doch nicht.

h) Ein so "Kaffeeklatsch-Coder" hat mehr Ahnung in seinem kleinen Finger als zehn so schnieke "Informatik-Studenten"-Pinkel am ganzen Körper+Hirn.

Nur bekommen die Kaffeeklatscher weder Softwaresystem heute üblicher Größe in den Griff, noch kommen sie mit der Mathematik klar, die für aktuelle Spiele benötigt wird (ein Physiksystem zum Beispiel ist nicht ganz trivial). Gut, die meisten Studenten auch nicht, aber immerhin ein paar.

j) Die werden täglich weniger. (Beispiel: Mein Kumpel hat einen 850 MHz Rechner. Nenn mir ein max. 2 Jahre altes Spiel, was bei dem noch spielbar laufen würde. Und dann nenn mir ein Spiel, bei dem es NICHT so ist und von dem Du denkst, daß die Ressourcenverschwendung gerechtfertigt ist - und es nicht möglich wäre, das für ne 850er Kiste lauffähig zu kriegen.)

Bei den meisten Spielen kommt das mehr auf die Grafikkarte an.
Aber ich sag einfach mal Clever & Smart, kam letztes Jahr, das läuft garantiert flott genug.
Wenn er eine halbwegs taugliche Grafikkarte und genug RAM hat, wird er sogar das meiste flüssig zum laufen bekommen.

Die Meinung dauerfröhlicher/-zufriedener
Leute wird irgendwie (außer offensichtlich von Stänkertypen wie mir) nie in
Frage gestellt.

Doch. Andauernd. Und viele Leute werden aggressiv, wenn man auf irgendwelche Verulkungen oder Anfeindungen nicht gereizt reagiert. Sehr seltsam das. Aber egal.
Slayer
20.03.05
@Imperial Games

Allgemein: Jemand der ein c64 Spiel schlampig programmiert (so das es absturz anfällig ist) sollte sich ein anderes Hobby suchen oder kein Geld dafür zu verlangen. Heutige Spiele sind aufwändiger und man braucht mehr Leute um ein Spiel zu entwickeln. Da kann nicht alles bis ins letzte detail optimiert sein (Geld + Zeitgründe). Absturzanfällige Spiele werden meistens von Herstellern roduziert deren Spiele ich eh nicht kaufe. Vielleicht bekomme ich daher die abstürze nicht mit?

In unserer Gesellschaft muss man Geld verdienen um nicht auf "der Straße" leben zu müssen/dürfen. Da kann ich jetzt auch keinen Zauberstab rausholen und das anders machen. Komplexere Spiele sind einfach Zeitaufwändiger (darum ja auch "komplex") und mit den technischen möglichkeiten die Heute geboten sind werden solche komplexen Sachen erst möglich. Die meisten Spieler stehen nunmal auf Grafik mit vielen Polygonen (obwohl diem eisten davon nocht die das Wort "Polygone" gehört haben) und hohen Textur Auflösungen. Manche nennen das "gute Grafik". Natürlich wollen diese Spileler bedient werden (die haben ja genug Knete in der Tasche) und darum werden solche Spiele auch hergestellt. Große Hersteller müssen sich also früher oder später an diese Kunden gewöhnen. Sonst gehen sie Pleite oder gehören nicht mehr zu den großen Herstellern.
Ich spiele noch heute gerne c64 spiele aber ich bin froh das sich das weiter entwickelt hat. Das man dabei kompromisse eingehen muss sollte klar sein. Auch für nicht "Bonzen" ist das also ein Thema. Da man nunmal gewisse Technik braucht um mit kommerziellen Produkten mithalten zukönnen. Mit "mit mithalten" meine ich nicht, dass diese Spiele auf dem Massenmarkt bestehen müssen sondern das sie eine ähnliche / bessere Qualität bieten.

Egal ob man Weidenkränzchen verkauft oder Flugzeuge, die Zeit spielt dabei immer einr große Rolle und in der Wirtschaft ist Zeit nun mal Geld. Das ist das ist ein Fakt und hat nicht als Argument für oder gegen etwas herhalten.

Absturz: Doom ist weder ein 3D-Spiel noch komplex. Quake1 ist ist zwar 3D aber für heutige verhältnisse nicht komplex. Zudem sind die meisten heutigen 3D Spiele gut programmiert und nicht absturz anfällig. (Als ob ich schlampige programmierung in irgendeinerweise "entschuldigen" hätte wollen). Ich weiß das viele Hersteller das nicht so genau nehmen und sehr schlampig an das herstellen von Spielen gehen. Aber das mir nicht genug um sagen zu können, dass heutige Spiele schlampiger gemacht sind. Andere Entwickler können es einfach nicht besser, aber deren Spiele sind meistens genauso schlecht wie ihre programmierung.

Zeitgeist: Mein geschmack ändert sich auch dann und wann. Aber immer unbeinflusst von Trends oder ähnliches. Wie ich schon gesagt habe, irgentwelche zeitliche einschränkungen und "Zeitgeister" interessieren mich dabei nicht wirklich.
Also, wenn mich jemand fragen würde: "Ey du, was ist dein lieblings Jahrzent?"
Da wüsste ich keine richtige antwort, der könntem ich genau so gut nach meienr lieblings Zhal fragen. Aber wenn ich jetzt alles aufzählen würde, was ich dann und dann gut finde, könnte man vielleicht daraus ablesen in welchem Jahrzent ich am meisten etwas gut finde. Ist aber auch nicht so einfach, da ich gar nicht so viele Jahrzehnte erlebt habe. Vielleicht bin ich einfach zu jung um solche Fragen zu beantworten.

Mode/Kleidung: Ich mag weder Jeans, Schlaghosen noch Beutelhosen (was auch immer letzteres sein mag). Klar, in der Mode wiedeholt sich natürlich nicht >alles< , aber es widerholt sich so einiges. Da es Mainstream ist kann es ja nur doof sein, dann ist auch ein Cliché-Punk* mainstream, der kleidet sich ja auch nach bestimmten Richtlinien. Aber zu diesem Thema kann ich eh nicht viel sagen, da ich Mode (wenn überhaupt) für eine Nebensache halte. Sich umzuziehen, weil man bemerkt, dass jemand anders das gleiche trägt halte ich nicht nur für konsequent sondern für oberflächlich. Von mir aus kann jeder tragen was er will, dass stört mich nicht weiter. Darum bitte keine Vergleiche mit Kleidung mehr.

*Damit meine ich nicht den C&A-Punk sondern den, der mit Irokesen-Haarschitt auf der Straße rumhängt.

Mode/Allgemein: Mainstream. Uninteressant.

The Ring: Ups, sind da viele Tippfehler drin. Ein wunder, dass du überhaupt etwas entziffern konntest.

Dauerbeschuß: Naja, viele merken nicht mal das sie mit Dreck beschoßen werden. aber wegen Dreck sollte man sich doch nicht verbittern lassen. Bringt einem jedenfalls nicht viel, oder doch?

Tecno: Ich weiß das Tecno nur ein sub-genre von elektronischer Musik ist. Ich selber weiß aber auch nicht so genau wann was jemand als Tecno / Rave / House usw. bezeichnet. Für mich ist Tecno alles was "udz udz" macht. und das finde ich eigentlich alles doof bis auf ein paar kleine Ausnahmen. Ist aber auch nicht so wichtig, da diese Tecno-Kultur wohl wieder am gehen ist. Tecno ist einfach sehr schlicht, also kein wunder das sich da alles gleich anhört. Früher gab es noch kein Tecno aber sicher andere Musik bei der sich alles gleich anhört.
Außerdem finde ich es blöde, wenn man sich ein genre rauspickt und darauf rumhackt. Da gibt es genug andere schlechte Musik. Ich könnte jetz auich über Schlager-Musik ablästern.. aber wozu? Ich werde damit nicht "zu bombadiert".

Mainstreamer: Ich denke mal, das diese Mainstreamer durch Medien wie TV und Internet einfach eine bessere Platform bekommen haben. Vielleicht kommt der Über-Konsum von vorher kein Konsum haben / leisten können...
Durch das Feernsehen können diese einfach bessee erreicht werden. aber ich glaube, dass es diese Mainsteamer vorher auch schon gab. Wann wurde Intelligenz als cool angesehen... gab es diese Zeit wirklich?

14: Ich habe nicht beachtet, dass sie deine Zahlen auf deine Gründe in deinem Beitrag bezogen habe. Da ich das wichtige Wörtchen "in" überlesen hatte. Also dachte ich, dass du das ganz Allgemein meinst. Reicht das?

Sonnenbräune: Vershte ich auch nicht, was daran toll sein soll.

StiNos: Normal gibt es nicht. Auch wenn man sich mit nicht sog. "StiNos" unterhält kann es passieren, das man das selbe Gespräch mehrmals führt. Das ist halt so aber irgentwie war das schon immer so. vielleicht kann ich das auch nicht beurteilen, da ich ja noch nicht so viele Jahrzehnte erlebt habe. Viele haben halt die gleiche Meinung.

Ultimativ: Fast alle guten Spiele (subjektiv gesehen) benutzen Pads. Für mich ist das "ultimativ" - natürlich gibt es kein wirkliches ultimatives. So war das auch nicht gedacht.

Kontext: Bitte keine Aussagen aus dem Kontext flücken und behaupten ich habe "bonzige" Gedankengänge. Das sehe ich als klare Beleidigung an.

Atari: Es gibt auch nicht "die aktuelle/en Konsole/en. Jemand der nicht den neusten oder den Atari mit dem größten Speicher hatte war wohl genauo so uncool wie jemand heute der keine Xbox hat. Daran finde ich nichts besser.

C64: Es ist nie etwas wirklich ausgereizt. Aber es kommt halt darauf an, mit was man sich Persönlich zufrieden gibt. Wenn du auf technischen Fortschritt verzichten kannst, dann verzichte doch. Aber ohne diesen Fortschritt würde es keinen C64 geben.

These: Damals war man gezwungen neue Spielprinzipien zu "erfinden". Heute kann man das imemrn och und das wird auch getan. Außerdem reichen gute Spielprinmzipien alleine nicht aus. Wäre das so, könnte man in der Tat bei einem C64 bleiben. Da könnte man aber genau so gut sagen, das man bei Speerspitzen hätte bleiben soll. Oder das Feuer nie für den Menschen nutzbar gemacht haben sollen. Das ist irgentwie egoistisch. (was jetzt nicht heissen soll, das es unbedingt schlecht wäre für andere)

Wunschdamals: Ich will dich nicht blöde hinstellen. Vielleicht wäre "Subektivwahrgenommenesdamals" besser gewesen.

Katakis: hoffst du auf Katakis 2?

f: Wenn ich mir alte Atari Spielelisten angucke muss ich mir durch viel mehr "Müll wühlen". Aber von mir aus, kann es auch anders sein.

h: Kein Kommentar.

i: Spiele die spaß machen gibt es trotzdem noch. Ist mir also egal, was die sich damals oder heute dabei denken. Deine Kumpels hast du schon häufig oft erwähnt, als das man es genau jetzt erst hätte schreiben wollen.

j: Behaupte ich das Gegneteil? Nein. aber PC-Spiele... was interessieren die mich?

k: Fakten sind Fakten. Ob die mich nun interessieren oder nicht... (und bewerten tu ich das auch nicht). Ich kann auch sagen, dass es micht nicht interessiert das sich die Welt dreht. Drehen tut die sich trotzdem. (wieder mal so ein Spruch)

Keyboard: Ich finde wer mit sowas tatsächlich ein Spiel spielen (soweit dasm it einem Keyboard möglich ist) kann, der muss entweder ein Tastaturakrobrat sein oder hat Hände aus Gummi. Naja, ich werde esn ie verstehen wie man mit einem Texteingabegerät spielen will, wo es doch für Spiele für optimierte Pads oder ähnliches gibt. Und selbst, wenn da nichts optimiert wäre, würde das noch besser sein.
Slayer
20.03.05
Schon wieder so ein Zwischenfunker.

@Robert

Ich finde auch das Herr der Ringe ein guter Film ist (die Trilogie als ganzes).
Ich finde aber das es vorher auch schon gute Fantasy Filme gab.

Diese Browser die ich meine werden kostenlos an dem Endverbraucher weitergeben. Mir ist schon klar, das dort auch bezahlte Programmierer dransitzen.


Bei Spielen ist ja das Problem: Um mit kommerziellen Titeln mitzuhalten, bräuchte man mal locker 20 motivierte Mitarbeiter...


Genau das meine ich.


Notfalls setze ich mich einfach in den nächsten Wald.



Hoffentlich gibt es dann noch Wälder.


Wirst Du nicht finden - aber viele, die sich gleich benehmen



Ich meinte nur, das ich es langweillig finden würde. Es gibt schon einige "Stereo-Typen".


Äußerlichkeiten, das interessiert doch nicht.



Richtig.


Aber egal.



Noch viel richtiger!
Slayer
20.03.05
Upps, war ich das etwa?
Robert
20.03.05
Dann gib mir mal Tipps mit den Fantasy-Filmen. Habe mir vieles angeschaut, wüsste da aber sonst nix, was ich wirklich als gut bezeichnen könnte. Allenfalls noch der erste Conan - aber da gab's keine Orcs
Slayer
20.03.05
Kommt sehr darauf an, was du als gut bezeichnest und was als Fantasy. Einen Fantasy Film in der Produktions-Qualität gab es for HdR natürlich noch nicht. Ich dachte da irgentwie auch an Fantasy Filme allgemein... also nicht nur welche mit Drachen und/oder Orcs.

In dieser Liste stehen sogar welche drin, die ich vorher gar nicht als Fantasy bezeichnet hätte.

http://www.filmdb.de/genresuche.php?genre=Fantasy

Da ist einiges gutes dabei. Die Turtles Filme sind cool... *g*
Aber welche die so ähnlich sind wie HdR mit Orcs usw, da fällt mir auch nichts richtig gutes ein. Nur so mittelmäßger Kram, wie Krull oder so. Aber nichts davon ist mit der Ringen-Triologie vergleichbar.
Robert
21.03.05
Ja, ich dachte schon an so typisch mittelalterliches Fantasy. Schade.
Imperial Games
21.03.05
[Teil 1/6] - Ja ich weiß... 6 Teile. 57 kByte...

@Robert
"Oder wieviel LoRtR "Fans" gibt es plötzlich seid der real verfilmung?
Das Buch bzw. die Bücher haben die wenigsten gelesen (ich übrigens auch nicht)."
Tja. Das BUCH/die BÜCHER sind aber die einzige maßgebliche Referenz dazu.
Die Filme sind nur das, was reininterpretiert wurde.
Und: Ich habe mit ECHTEN LotR Fans geredet (die die Bücher schon lange
mehrmals gelesen haben, lange bevor überhaupt an die Filme zu denken war und
die die Bücher fast auswendig kennen). Und die sagen übereinstimmend, daß
a) in den Filmen viele Fehler sind.
b) Zug dazu-erfunden wurde, was es in den Büchern überhaupt nicht gab.
c) die Filme den Büchern allgemein nicht gerecht werden
d) (Und das sage ich auch immer) Gerade Fantasy mit "Mittelalter"-Setting
einerseits und Computereffekte andererseits sich schon prinzipiell
voneinander abstoßen - und halt, daß CA da noch unangenehmer auffällt, als
sie das so schon tun.

"Es ist aber nicht wirklich ein Hollywood-Film und der Hype ging nicht von
der Industrie aus."
Doch. Das tat er. Man hätte schon TOT sein müssen, um nicht mitzukriegen,
daß diese Filem rauskamen. Genau wie bei Titanic. Obwohl mich das Thema
Titanic NULL interessiert, hatte ich überhaupt keine Chance, (für mich
nutzlosen) Informationen darüber zu entgehen.

"Überhaupt bin ich mit der aktuellen Situation ganz zufrieden, endlich
Fantasy und richtige Comicverfilmungen (man vergleiche mal den heutigen
Spider-Man mit den alten Fernsehfilmen)."

Sehe ich genau andersrum. Ich HASSE die neuen Comicverfilmungen wie die
Pest. Ich finde sie FEHLBESETZT. Ich mag die KOSTÜME überhaupt nicht und
selbstredend hasse ich auch diesen übertriebenen Einsatz von CA.
(Und davon abgesehen wäre ich ohnehin dafür, gerade dieses Genre viel mehr
als Zeichentrick zu produzieren.)

"Computereffekte finde ich prima, fallen zwar oft noch auf, aber die ganzen
Puppen früher vielen noch viel mehr auf."

Ich hasse CA, wenn ich sie nur sehe. Und Alien1+2 oder Terminator1 sehn
besser aus als alles, was heute so gemacht wird. Und Alien1 ist von 1979 und
hat keinen einzigen Computereffekt.

"Schauspieler kann man von mir aus jetzt gleich wegrationalisieren und alles
per Computer machen."

Das ist genau der Alptraum, den ich habe. Irgendwann rationalisierte man mal
Musiker weg und machte alles nur mit dem Computer. Billiger und in
unglaublichen Massen herzustellen - heraus kam Techno & Co.
Dasselbe befürchte ich für Filme. Wenn irgendeine "Hemmschwelle" da ist,
einen Film zu machen - weil man Leute braucht und Equipment und nicht zu
vergessen eine Idee - dann wird nicht absolut JEDER Hirnfurz auf die Welt
losgelassen, sondern da setzen sich ein paar Leute erstmal hin und bereden
das ganze.

"Sieht zwar noch nicht so realistisch aus, dafür kommt es aber den
Vorstellungen der Filmemacher näher."

Nachteil: Jeder kann Filmemacher sein. Auch Leute, die normal nichtmal n
gutes Foto hinkriegen würden.

[Handy-Klingeltöne]
"Liegt allein daran, dass sich ein paar Firmen darauf spezialisiert haben,
Jugendliche zu verulken und gnadenlos abzuzocken. Denen wird immer erst am
Ende des Monats bewusst, wie viel das kostet. Hart an der Grenze des
Illegalen das ganze (vielleicht sogar darüber hinaus)."

Tja. Genau das meine ich. Verarschung an jeder Stelle.

"Nicht wirklich, auch an Mozilla und Linux sitzen bezahlte Programmierer.
Bei Spielen ist ja das Problem: Um mit kommerziellen Titeln mitzuhalten,
bräuchte man mal locker 20 motivierte Mitarbeiter - und die bekommt man
ohne einen großen Batzen Geld nicht zusammen."

Schlimm genug - früher gabs eben auch einfach Leute, die Interesse dran
hatten.

"Und am effizientesten arbeitet man auch, wenn es Geld gibt, weil man dann
nicht noch irgendwas anderes tun muß, um an Geld zu kommen."

Nö. Man arbeitet nur für das Geld - und nicht aus Interesse am Produkt.
Jemand der für Geld in der Fabrik schindert, macht das, weil er sein Leben
damit verdienen muß - aber RICHTIG HEINHÄNGEN würde er sich eher bei Dingen,
die er wirklich GERNE macht. (z.B. seinem Hobby)

"Zum Glück fand ich schon immer Natürlichkeit am schönsten. Das wird es
auch immer geben. Notfalls setze ich mich einfach in den nächsten Wald."

Ich nicht. Aber ist eben Geschmackssache. Liegt bei mir wohl daran, daß ich
leider in so'nem Ost-Dorf großgeworden bin und mir das quasi aufgedrängt
wurde. Kann für mein Lebtag keinen Wald mehr sehen. Ich will grau, Stadt,
Lärm, Luftverschmutzung, ...

"Das ist eitel. Ich denke mir immer, wenn man sich sonstwie nicht
unterscheiden kann, kann man sich immer noch seltsam anziehen. Äußerlichkeiten,
das interessiert doch nicht."

Ich finde Eitelkeit sexy. Ich bin auch selbst sehr eitel.
Mir sind eitle Leute lieber als welche, die immer nur sagen:
Mir doch egal, ob ich 180 kg wiege und mit fettigen Haaren und in T-Shirt,
Jogginghose und ausgelatschen Turnschuhen rumlaufe.
Kann zwar jeder machen wie er will. Aber wie ich schon sagte: Bin Ästhet und
finde nicht, daß Häßlichkeit nötig ist, wenn sie vermeidbar wäre.
(Wobei Häßlichkeit - wie schon gesagt - natürlich immer im Auge des
Betrachters liegt.)
Ich erwähnte obiges eben nur, weil ich damit sagen wollte, daß es auch mal
ne Zeit gab, in der Leute von selbst vermieden haben, alle gleich auszusehen.
(Sagte damit noch lange nichts über den Charakter aus, klar.)

Tja. Und "wenn man sich sonstwie nicht unterscheiden kann..." - das ist IMMER
das "Argument", das Leute bringen, die zu unkreativ sind, was aus sich zu
machen, gegenüber Leuten, die nicht einfach nur "in Laden gehn und nehmen,
was grade da ist".
(Mußte ICH mir auch schon oft genug anhören. Und ich unterscheide mich NICHT
nur äußerlich von anderen Leuten.)

h) Ein so "Kaffeeklatsch-Coder" hat mehr Ahnung in seinem kleinen Finger
als zehn so schnieke "Informatik-Studenten"-Pinkel am ganzen Körper+Hirn.

"Nur bekommen die Kaffeeklatscher weder Softwaresystem heute üblicher Größe
in den Griff, noch kommen sie mit der Mathematik klar, die für aktuelle
Spiele benötigt wird"

Kennste welche? Ich schon. Und die kommen ganz gut damit klar. Man kann sich
Dinge auch selbst beibringen. (Btw: ICH werde oft genug von Leuten, die das
eigentlich (Studium/Ausbildung) WISSEN MÜßTEN nach manchen so Dingen gefragt.
Und ICH bin nur ein ganz kleiner Wicht und Zuhauseprogrammierer - noch gar
kein Vergleich zu WIRKLICHEN COMPUTERFREAKS.)

"(ein Physiksystem zum Beispiel ist nicht ganz trivial). Gut, die meisten
Studenten auch nicht, aber immerhin ein paar."

Ja, aber viele studieren nur, um die Zeit rumzukriegen und wissen hinterher
so viel wie vorher. Informatikstudenten lernen z.B. n Haufen unnützes Zeug
im Studium (ich weiß, wovon ich rede, ich kenne nämlich einige persönlich)
aber nicht, wie man Programme schreibt.
Ich kenne Leute, die das Informatik-Studium geschmissen haben und sich lieber
privat weitergebildet haben. (Einer davon hat n eigenes Büro und er
entwickelt halt Softwarelösungen u.ä. Er und die Firma, wo er arbeitet sind
übrigens die, die auch die Netzwerke auf Veranstaltungen wie der CeBit
einrichten.)
Gerade in DEM Bereich dient das Studium eher dazu, das Diplom rumzeigen zu
können - weniger dazu, sich wirklich praktische und nützliche Dinge
anzueignen. Leider sind Fälle wie obiger Einzelfälle. Denn oft werden Leute,
nur weil sie studiert haben an irgendwelche höheren Stellen gesetzt, obwohl
sie überhaupt keine Ahnung haben - und jeder so "kleine Angestellte" kennt
sich besser aus als die. Will sagen: Sowas ist nur gut, wenn man
"Verantwortlicher" werden will. Für die WIRKLICHE Arbeit sind Kaffeeklatscher
(die auch so "Nerd"ig sind, daß sie das Ergebnis interessiert und nicht nur
die Kohle) weit besser geeignet.
Es ist halt nicht so, als wenn ich nicht wüßte, wovon ich hier rede.

"Bei den meisten Spielen kommt das mehr auf die Grafikkarte an."

Ja, ich weiß. Das sind dann die Systeme, wo die Grafikkarte genauso viel
kostet wie der ganze Rest zusammen.

"Aber ich sag einfach mal Clever & Smart, kam letztes Jahr, das läuft
garantiert flott genug."

Hab gesehen, wie Clever & Smart aussieht. Früher hätte man dafür aber halt
nur n 386er gebraucht.

"Wenn er eine halbwegs taugliche Grafikkarte und genug RAM hat, wird er
sogar das meiste flüssig zum laufen bekommen."

Was MICH daran stört, ist lediglich, daß soviel Systemleistung einfach nicht
für das Spiel/Programm benutzt wird, sondern nur für Ausgleich des
unoptimierten Codes verbraten wird. (Das wäre wie'n Auto, bei dem Dinge wie
Radio, Klimaanlage oder Scheibenwischer 70% des Sprits verbrauchen würden.
Und SO SIND die Verhältnisse heute teilweise bei Computern. Kann ich nicht
einsehen. Und das meine ich: Wenn Fortschritt SO AUSSIEHT, braucht man keinen.)

Imperial Games
21.03.05
[Teil 2/6]

"Die Meinung dauerfröhlicher/-zufriedener Leute wird irgendwie (außer
offensichtlich von Stänkertypen wie mir) nie in Frage gestellt."

Doch. Andauernd. Und viele Leute werden aggressiv, wenn man auf irgendwelche
Verulkungen oder Anfeindungen nicht gereizt reagiert. Sehr seltsam das. Aber
egal.

Nö. In Frage gestellt werden nur unzufriedene Leute. Wer an exzessiver
Happiness leidet, ist wie's aussieht, völlig OK. Er ist ja n nützliches
Mitglied der Gesellschaft, weil er alles gut findet, jeden Mist kauft und
nie irgendwas in Frage stellt, was "von oben" (und eigentlich auch von der
Seite und von unten) kommt.

Das mit der Aggressivität habe ich auch schon mitbekommen. Zu versuchen,
penetrante Leute zu ignorieren bringt sie nur dazu, NOCH penetranter zu
werden. (Beispiel: Wenn ich durch die Stadt gehe und mir Leute dumme Sprüche
hinterherrufen und ich reagiere (natürlich) nicht, ist es mir schon mehrmals
passiert, daß die mir hinterhergelaufen sind und denselben Spruch n paarmal
und immer lauter wiederholt haben. Weil sie offensichtlich wohl dachten,
der Spruch wäre so wichtig und intelligent, daß ich was verpassen könnte,
wenn ich es nicht mitkriegen würde. - Seltsam, in der Tat.)

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@Slayer
"Allgemein: Jemand der ein c64 Spiel schlampig programmiert (so das es
absturz anfällig ist) sollte sich ein anderes Hobby suchen oder kein Geld
dafür zu verlangen."

Richtig.

"Heutige Spiele sind aufwändiger und man braucht mehr Leute um ein Spiel zu
entwickeln. Da kann nicht alles bis ins letzte detail optimiert sein"

Falsch.
Allgemein: Jemand, der IRGENDEIN PRODUKT schlampig herstellt (so daß es
nicht richtig funktioniert) sollte sich ein anderes Hobby/Beruf/Branche
suchen oder kein Geld dafür verlangen.
Ich sehe nicht ein, wieso ALLES ANDERE, was Geld kostet, vernünftig
funktionieren muß (und wenn nicht, Umtausch und Geld zurück) und man nun
grade bei (kommerziellen) Computerspielen eine Ausnahme machen muß.

"(Geld + Zeitgründe)"

Wie schonmal gesagt... Dazu aber siehe unten.


"Absturzanfällige Spiele werden meistens von Herstellern roduziert deren
Spiele ich eh nicht kaufe. Vielleicht bekomme ich daher die abstürze nicht
mit?"

Tja. Die meisten Hersteller schreiben sowas nicht mit auf die Verpackung.
Daher merkt man sowas auch manchmal erst, wenn man sich angeschissen hat.
Nicht jeder wird da Deinen Durchblick haben.

(Wenn ich beim Bäcker n Brot kaufe, kann ich nicht erwarten, daß es von
jedem Bäcker gleich gut ist. Aber ich kann erwarten, daß es bei mir nicht
zu gesundheitlichen Beschwerden führt. Das ist halt Bäcker-Grundstandard.
Wer das nicht schafft, kann kein Bäcker sein. Und wer's nicht schafft,
komplexe Spiele herzustellen, die richtig funktionieren, der sollte
vielleicht einfache, aber dafür funktionierende Spiele herstellen - oder,
siehe oben, sich was anderes suchen, was er herstellen kann. Zerbrechliche
Kämme vielleicht oder nicht reißfeste Kondome.)

"In unserer Gesellschaft muss man Geld verdienen um nicht auf "der Straße"
leben zu müssen/dürfen. Da kann ich jetzt auch keinen Zauberstab rausholen
und das anders machen."

Richtig.

"Komplexere Spiele sind einfach Zeitaufwändiger (darum ja auch "komplex") und
mit den technischen möglichkeiten die Heute geboten sind werden solche
komplexen Sachen erst möglich."

Offensichtlich sind sie das nicht. Man sagt nicht "wir können zum Mond reisen",
wenn man eine Rakete gebaut hat, sondern erst dann, wenn die Rakete es auch
bis zum Mond geschafft hat.

"Die meisten Spieler stehen nunmal .... [...]
.... Sonst gehen sie Pleite oder gehören nicht mehr zu den großen Herstellern."

Sicher. siehe unten.

"Ich spiele noch heute gerne c64 spiele aber ich bin froh das sich das
weiter entwickelt hat. Das man dabei kompromisse eingehen muss sollte klar
sein."

Nein. Man MUß erstmal GARNIX. Sterben MUß man. Alles andere nicht.
Sonst hat man immer mindestens ZWEI Möglichkeiten. Man kann den Kompromiß
eingehen - oder es seinlassen. Ich habe mich für Seinlassen entschieden und
es funktioniert.

Zum Thema "weiter entwickelt" - sagen wir mal, es hat sich VERÄNDERT. Für
die einen ist es eine Weiterentwicklung, für andere ein Rückschritt.
(Aus Sicht eines Programmiers ist es beispielsweise kann "sich von Assembler
über Hochsprache über Skripting hin zum Schieben grafischer Bausteine" zu
"entwickeln" kein Fortschritt sein. Zumal, wenn immer mehr Ressourcen
verbraucht werden, ohne daß sich dafür was am Endergebnis ändert. Und zumal,
wenn mehr möglich wäre.
Das ist so ein Coder-Ding. Wenn etwas MÖGLICH ist, es dann NICHT zu tun, ist
einfach UNERTRÄGLICH und belastet einen. Ein richtiger Coder kann nachts
nicht schlafen, wenn er irgendwo Programmcode abgegeben hat, den ER
"unterschrieben" hat und von dem er weiß, daß er unoptimiert ist und lange
nicht dem entspricht, was er wirklich leisten KÖNNTE. Das gilt aber nicht nur
für Programmierer! Wirkliche "Freaks" (nicht nur COMPUTERfreaks) haben das
Bedürfnis, auf ihrem Fachgebiet IMMER das maximale zu geben - und dieses
maximale auch ständig zu erweitern. Und "mehr Leistung" ist dann ein ANSPORN,
diese AUSZUNUTZEN, und NICHT, sich von ihr lediglich die Arbeit abnehmen zu
lassen!)

"Auch für nicht "Bonzen" ist das also ein Thema. Da man nunmal gewisse Technik
braucht um mit kommerziellen Produkten mithalten zukönnen.
Egal ob man Weidenkränzchen verkauft oder Flugzeuge, die Zeit spielt dabei
immer einr große Rolle und in der Wirtschaft ist Zeit nun mal Geld. Das
ist das ist ein Fakt und hat nicht als Argument für oder gegen etwas
herhalten."

Das sind aber Gedanken, die sich Geschäftsleute und Bonzen machen müssen.
MICH (als "Kunde" braucht) so etwas nicht zu interessieren! Mich muß
interessieren, ob ein Spiel funktioniert - und natürlich, ob es Spaß macht
und spielbar ist usw. ICH brauch mir nicht die Gedanken VON BONZEN machen,
wie DIE sowas am besten hinkriegen. Wenn sie's nicht schaffen, was
herzustellen, was mir gefällt, können sie eben nicht erwarten, daß ichs kaufe.
Soweit kommt's noch, daß solche Überlegungen bei mir mit einfließen, daß
ich ja "einsehen muß, wie schwer so'n armer Bonze es schließlich hat". -

DENEN isses ja schließlich auch egal, daß man z.B. für jedes neue Spiel 'n
neuen Rechner braucht - d.h. das, was man "spart" (weil die an den
Produktionskosten für Spiele sparen, indem sie z.B. nicht optimieren und NUR
DESWEGEN Spiele heute so "BILLIG" sind (lach mich tot)) - muß man dann
sowieso doppelt und dreifach wieder in neue Hardware investieren, d.h. der
einzige, der spart (=verdient) sind der Spielehersteller und der Hardware-
Hersteller. Der Endverbraucher (=Spieler) ist der Verlierer. Das ist zwar 'ne
Tatsache - aber kein Grund, sich zu freuen (jedenfalls nicht, wenn man zu den
Endverbrauchern gehört).
Und da kann mir einer erzählen, was er will: Ich sehe es nicht ein, daß ich
mir jetzt schon Gedanken zu machen habe, wie die das hinkriegen sollen.

"Absturz: Doom ist weder ein 3D-Spiel noch komplex. Quake1 ist ist zwar 3D
aber für heutige verhältnisse nicht komplex."

Komplexität ist IMMER subjektiv.
Erstens: Damals, als DOOM raus kam, hielt man es für ein 3D-Spiel und da war's
den Leuten auch "3D genug". (Daß es NICHT 3D ist, wissen die meisten eh nur,
weil Programmierer - bzw die ID-Software Typen SELBER - mal erklärt haben, was
der Unterschied zwischen diesem "2,5D" von DOOM und "realem 3D" ist.
WIE WICHTIG ist es für den Spielspaß, "wie echt" das 3D ist? Da hat man's
wieder: Grafik+Effekte wichtiger als Gameplay...

Nenn mir ein 3D-Spiel, was Dir komplex genug ist und inwiefern es sich von
Quake1 unterscheidet. Beachte dabei bitte, daß Grafikeffekte, die man einfach
nur in der Grafikkarte anschalten muß, nichts mit Komplexität zu tun haben.
Bits setzen - bzw Daten an die GraKa senden - konnte man damals auch schon.
Und auch, daß eine Erhöhung der Anzahl Polygone Code nicht automatisch
komplexer macht, denn da Computer ja eh "Wiederhol-Maschinen", kann eine
Routine, die zehntausend Polygone darstellen kann, auch genauso gut zehn
Millionen darstellen. Dadurch wird Code nicht komplexer.

"Zudem sind die meisten heutigen 3D Spiele gut programmiert und nicht absturz
anfällig. (Als ob ich schlampige programmierung in irgendeinerweise
"entschuldigen" hätte wollen)."

Mit schlampiger Programmierung meinte ich zweierlei:
1.) So programmieren, daß das Programm instabil läuft oder abstürzt.
2.) Unoptimiert programmieren, so daß Systemressourcen verschwendet werden.

Mindestens Punkt 2.) trifft auf sehr viele heutige Produkte zu. Es liegt
teilweise auch an den Hardwareherstellern, die einem Coder keine Möglichkeit
geben, Hardware über vernünftige Hardware-Interfaces anzusteuern, sondern
einen nötigen, irgendwelche betriebssystemabhängigen Softwareschnittstellen
zu benutzen. Aber woran es LIEGT, ist im Grund egal. Es kommt aufs selbe
raus: Ressourcenverschwendung, die rein technisch gesehen vermeidbar wäre.

"Ich weiß das viele Hersteller das nicht so genau nehmen und sehr schlampig
an das herstellen von Spielen gehen. Aber das mir nicht genug um sagen zu
können, dass heutige Spiele schlampiger gemacht sind."

Ich programmiere selbst 3D. Wenn ich n Spiel sehe und der Meinung bin, das
Ding könnte man auf einem halb so schnellen Rechner sogar ohne 3D-fähige
GraKa hinkriegen, dann rede ICH von schlampiger Programmierung. Und wenn
ICH schon dieser Meinung bin (wo ich ja noch lange nicht ALLES kann, was
man eigentlich machen KÖNNTE - Protected Mode, etc.), was muß erst jemand
denken, der ein WIRKLICHER Coder-Guru ist...?
Imperial Games
21.03.05
[Teil 3/6]

"Andere Entwickler können es einfach nicht besser, aber deren Spiele sind
meistens genauso schlecht wie ihre programmierung."

Und HIER muß ich mal zustimmen: SOWAS gab es natürlich auch früher schon und
zu ALLEN Zeiten. (Heute fehlen mir nur die positiven Gegenbeispiele.)

"Mein geschmack ändert sich auch dann und wann."

Meiner nicht. Kann man eben nicht beeinflussen. Geschmack entsteht ja von allein.
Bei manchen zwar nicht - aber ich sag mal so:

Bei Leuten, deren Geschmack sich ZUFÄLLIG mit der aktuellen Mode ändert,
besteht zumindest ein VERDACHT, daß das auch "Geschmacks-Anpassung" sein kann.
(Und da wird mir wohl keiner widersprechen, daß es das bei vielen auch IST.)

Bei Leuten, deren Geschmack sich NICHT mit-ändert, kann's wohl nicht so sein.
Höchstens dann, wenn es wirklich von irgendwo äußere Einflüsse geben, die
einen quasi dazu bringen wollen, seinen Geschmack NICHT anzupassen. Da aber
man aber eigentlich eher dazu gebracht werden soll, das "neue Zeug" zu mögen
(und vor allem auch: zu kaufen) und kaum jemals, es NICHT zu kaufen, kann ich
mir nicht recht vorstellen, daß ein gleichbleibender Geschmack irgendwie
äußerlich beeinflußt ist. (Denn - auch wenn's natürlich auf MICH so wirkt -
ich kann mir nicht vorstellen, daß wirklich so neuere Musik/Designs etc nur
entwickelt werden, um MICH ABZUSTOßEN.)

"Also, wenn mich jemand fragen würde: "Ey du, was ist dein lieblings Jahrzent?"
Aber wenn ich jetzt alles aufzählen würde, was ich dann und dann gut finde, könnte man vielleicht daraus ablesen in
welchem Jahrzent ich am meisten etwas gut finde."

Ich sehe, Du hast endlich verstanden, wie ich es meine. Genauso gehts mir auch.
Wenn ich irgendwas sehe/höre etc. und es gefällt mir, gehe ich dem oft auf den
Grund, weil's mich halt interessiert. Und stelle dabei fest, daß ich in über
95% der Fälle bei "den 80ern" lande. Und das brachte mich zu der Überzeugung,
das wohl der Stil/Design/Kultur etc der 80er das sind, was am besten zu meinem
Geschmack paßt.
Umgekehrt: Wenn mir etwas NICHT gefällt, gehe ich dem zwar NICHT immer nach
(mangels Interesse) - aber mitunter erfahre ich halt zufällig trotzdem, woher
(und von wann) es stammt. Und die Dinge, die mir wirklich am schlechtesten
gefallen, kommen so aus der Zeit von 1994 bis 1998.
Wie gesagt: Es ist nicht meine Schuld, daß sich diese "Jahrzehnt-Einteilung"
bzw -Abstufung zu ergibt. Das liegt daran, daß diese Veränderungen "sich
ergeben" in diesen ca. Jahrzehnt-Abständen (auch oft künstlich erzeugt).

"Ist aber auch nicht so einfach, da ich gar nicht so viele Jahrzehnte erlebt
habe. Vielleicht bin ich einfach zu jung um solche Fragen zu beantworten."

Ich kann auch nicht sagen, ob mir die 1790er gefallen hätten - aber dies ist
ohnehin irrelevant. Ich kann aber z.B. die jetzige Zeit mit anderen Zeiten,
die ich erlebt habe, vergleichen und feststellen, ob ich es besser oder
schlechter finde.
Was natürlich die 60er angeht und eigentlich auch die 70er - da bin ich eher
auf Zeitdokumente angewiesen. Diese sind zwar nicht vollständig - aber
zumindest ausreichend, um festzustellen, daß mir diese Kultur schon im
Ansatz nicht gefallen hätte - bzw zumindest schlechter als z.B. die 80er.

"Mode/Kleidung: Ich mag weder Jeans, Schlaghosen noch Beutelhosen (was auch
immer letzteres sein mag)."

Beutelhosen (auch "Baggy-Pants" genannt oder seit neuesten "Jeans mit Anti-Form"):
Das sind Hosen, bei denen der Hosenboden (also das, was sich normalerweise im
Schritt befindet) ungefähr auf Kniehöhe liegt und bei denen ein Hosenbein so
breit ist, daß ich beide Beine gleichzeitig in eins stecken könnte. Die sich
daraus ergebende Sackform ist Absicht.

(MIR gefallen halt Klamotten - vor allem bei Hosen - die so eng sind, als
wären sie, wie man so schön sagt, "mit der Kneifzange angezogen". Weiß ja,
daß sowas auch nicht jedem gefällt. Muß ja auch nicht jeder tragen. Nur ICH
kann überhaupt nicht mehr einfach in einen "normalen" Laden gehen und ne Hose
kaufen, weil's für Kerle halt NUR NOCH diese sackförmigen Hosen gibt.
Falls es jemanden interessiert (tuts wahrscheinlich nicht) : Meine Hosen
sind aus schwarzem Glanzlack und eng. Ich hätte sie aber gern noch enger.)

"Klar, in der Mode wiedeholt sich natürlich nicht >alles< , aber es widerholt
sich so einiges."

Das hat zwei Gründe:
Daß es sich wiederholt, liegt daran, daß es an Ideen mangelt.
Daß es sich nicht GENAU wiederholt und abgeändert wird, liegt daran, daß
z.B. in den 80ern Jeans im "used Look" (also abgetragen aussehend) modern
waren. Würde man jetzt HAARGENAU DAS wieder zur Mode erklären (und LEIDER
wird ja immer einfach irgendwas "zur Mode erklärt" und entwickelt sich kaum
noch wirklich selbst) - dann könnten die Kids einfach zu ihren Eltern gehn
und sie nach n paar alten Klamotten fragen, weil man die jetzt wieder tragen
könnte.
Dann könnte man aber nichts VRKAUFEN. Also muß man es so abändern, daß es
unmöglich ist, "modern zu sein" ohne Geld dafür auszugeben.

Deswegen sind Punks auch so "unbeliebt": Nicht, daß man irgendwie mit ner
lauten, bunten Jugendkultur nicht hätte umgehen können! Konnte man mit anderen
ja auch. Aber für Punks ist etwas, was kommerziell ist, schon per Default
uncool. Will sagen: Am coolsten sind Klamotten aus dem Second Hand Laden, an
denen dann kein Industrieller verdient und die man sich selber zurechtmacht.
Solchen Leuten kann man als Industrieller einfach NICHTS VERKAUFEN - sie sind
also schädlich für die Wirtschaft und genau deswegen wurden sie auch zum
Feindbild deklariert.
(Btw: Und ich bin noch nichtmal n Punk. Aber viele Punks haben mir schon
gesagt, daß ich n ziemlich cooler Punk wäre. Und ich betrachte das als
Auszeichnung. - Eine Bemerkung, daß ich ein guter Firmenboß wäre (stimmt
ohnehin nicht) würde ich z.B. als Beleidigung ansehen.)

"Da es Mainstream ist kann es ja nur doof sein, dann ist auch ein Cliché-Punk*
mainstream, der kleidet sich ja auch nach bestimmten Richtlinien."

*Damit meine ich nicht den C&A-Punk sondern den, der mit Irokesen-Haarschitt
auf der Straße rumhängt.

Tja. Btw: Das sehen viele Punks mittlerweile genauso. Und trotzdem sind mir
Punks, die es wenigstens ernst meinen, lieber als C&A-Punks. Denn DIE gehn
überhaupt nicht (Als Mensch unmöglich, als Schwein zu kleine Ohren).

"Aber zu diesem Thema kann ich eh nicht viel sagen, da ich Mode (wenn
überhaupt) für eine Nebensache halte. Sich umzuziehen, weil man bemerkt,
dass jemand anders das gleiche trägt halte ich nicht nur für konsequent
sondern für oberflächlich."

Erstens: Wie oft muß ich eigentlich noch sagen, daß "Mode" für mich ein
allumfassender Modebegriff ist, der Klamotten nur einschließt, sich aber
ebenfalls auf das Design alles anderen auch bezieht?

Zweitens: Jemandem, der sich unterscheiden will, ist Individualität eventuell
wichtig. Damit ist er mir erstmal schon nicht unsympathisch. Und: ICH würde
mich z.B. NICHT umziehen, nur weil mich jemand nachahmt. (Es gibt übrigens
mittlerweile Leute, die das tun.) Denn, wenn ICH mich dafür entschieden habe,
so rumzulaufen, bringen mich weder Leute, die mich deswegen blöde anmachen,
noch Leute, die mich nachmachen dazu, das zu ändern. Das ist MEINE Art von
Konsequenz.

Drittens: Leute reden oft über Auffallen so, als wäre es etwas Schlechtes.
Ich finde, das muß jeder selbst für sich entscheiden.
Leute, die GEGEN Auffallen sind, sagen, daß Leute, die auffällig aussehen,
es wohl nötig hätten, da sie sonst nichts zu bieten hätten.
Leute, die FÜR Auffallen sind, sagen, daß Leute, die nicht auffallen wollen,
sich wohl verstecken müßten, da sie sich ihrer Existenz schämen.
Damit steht Meinung gegen Meinung. Wer entscheidet, wer recht hat?

"Von mir aus kann jeder tragen was er will, dass stört mich nicht weiter.
Darum bitte keine Vergleiche mit Kleidung mehr."

Dich stört GAR NICHTS. Daher kann man auch gar keine Vergleiche bringen.
ICH für meinen Teil bin froh, daß wir nicht mehr mit halbnackt mit Fellen
bekleidet durch die Wälder streifen und in groben Höhlen wohnen, sondern
etwas entwickelt haben, das sich KULTUR nennt - wozu auch Dinge gehören, die
man baut, Kleidung, die man trägt und wie man wohnt etc. Aber es gibt eben
auch Leute, denen es auch egal wäre, wenn sie selbst und alle anderen
Leinensäcke tragen würden und alle in grauen Standardschließfächern als
Wohnung wohnen würden. ---
Eine ECHTE Computerfreak-Meinung übrigens! (Aber nicht meine.) Unterscheiden
würde man Leute dann nur noch durch Nummern, die an der Kleidung angebracht
werden (denn NAMEN sind ja oberflächlich, Nummern einfach fortlaufend und frei
von jeder Wertung). Besser wären noch Nummern, die den Leuten eintätowiert
wären - damit man sie auch dann noch erkennt, wenn sie aus Versehen mal
ihre Kleidersäcke vertauschen.

Imperial Games
21.03.05
[Teil 4/6]

ICH bin der Meinung, dadurch, daß der Mensch ein komplexes Lebewesen mit einem
viel komplexeren Charakter und Bedürfnissen/Vorlieben/Abneigungen als die
meisten Tiere sind, genügt es nicht, wenn sich zwei Menschen begegnen, durch
ein, zwei Grunzlaute zu erkennen, wie der andere so drauf ist.
Das Outfit (als erstes äußeres Merkmal) gibt gleich eine Unzahl solcher
Informationen und ist daher erster Teil des Handshake-Protokolls am
Mensch-Mensch-Interface. Um zu sagen, welchen CHARAKTER ein Mensch hat, müßte
man mit jedem Menschen, den man trifft, 10-20 Minuten reden, um das
einschätzen zu können. Das Outfit (Klamotten, Frisur, etc) hat man als Mittel
erfunden, um dafür eine Vorauswahl treffen zu können. Das GESICHT reicht für
so eine Einschätzung nun einmal nicht aus - denn manch einer ist mit einem
Gesicht "gestraft", das seinem Charakter nicht im Mindesten gerecht wird.
Nicht allen Leuten sieht man beispielsweise am Gesicht an, ob sie kreativ
sind oder nicht - aber an der Art, wie sie sich kleiden oder schminken schon.
Und, btw: Für mich interessante Leute erkenne ich unter anderem daran, daß
sie NICHT dem Mainstream entsprechen. Jemand, der was aus sich macht, muß
nicht immer Mainstream sein. (Oder anders ausgedrückt: "Natürliche
Ausstrahlung" ist teilweise schon eine gängige "Entschuldigung" für Leute,
die zu faul sind, was aus sich zu machen. EIGENTLICH müßten sie sich gar nicht
entschuldigen, weils nämlich IHRE EIGENE Sache ist. Aber sie versuchen's
trotzdem, und zwar meistens nicht mal mit einer EIGENEN Begründung, sondern
nur, indem sie Leute, die sich mit Ihrem Äußeren mehr Mühe gehen, versuchen,
runterzuziehen. Nach dem Motto: "Wenn Du ein Niveau nicht erreichen kannst,
zieh die anderen herunter, kommt aufs selbe raus.")

[The Ring: (Tippfehler)]
Damit hab ich keine Probleme. Bin ich von manchen aus Chats gewöhnt.

"Dauerbeschuß: Naja, viele merken nicht mal das sie mit Dreck beschoßen
werden. aber wegen Dreck sollte man sich doch nicht verbittern lassen.
Bringt einem jedenfalls nicht viel, oder doch?"

Man kann das nicht immer steuern. Man verbittert von ganz alleine. Vor allem
dann, wenn die Alternativen aussterben.

"Tecno: Ich weiß das Tecno nur ein sub-genre von elektronischer Musik ist.
Ich selber weiß aber auch nicht so genau wann was jemand als Tecno / Rave
/ House usw. bezeichnet. Für mich ist Tecno alles was "udz udz" macht. und
das finde ich eigentlich alles doof bis auf ein paar kleine Ausnahmen."

Ja - ich mache ebenfalls nicht mehr diese Sub-Unterscheidung. Sind wir wohl
mal einer Meinung.

(Ich bin z.B. Metal Fan. Es gibt viele Sorten von Metal. ABER: ICH würde
halt nicht versuchen, das irgendjemandem zu erklären/nahebringen zu wollen,
der sagen wir mal schon E-Gitarren nicht mag. Weils KEINE ART von METAL
gefallen würde. Und so isses mit mir. Wenns "udz udz" macht, gefällts mir
schon nicht, egal, wie es heißt...)

Ausnahmen... Naja. Es gab auch schon Lieder, in denen der Masterbass eher
als so "künstlerisches Mittel" eingesetzt wurde - dann aber STELLENWEISE und
nicht DAS GANZE LIED DURCH. Da ist das ja auch was anderes. Aber das ist dann
auch ohnehin nie Techno (bzw irgendeine Untergruppe davon) gewesen.

"Ist aber auch nicht so wichtig, da diese Tecno-Kultur wohl wieder am gehen
ist. Tecno ist einfach sehr schlicht, also kein wunder das sich da alles
gleich anhört."

So isses. Sie hat aber lange genug gedauert, um mich kaputtzumachen. Weißte -
ich war nicht IMMER so'n griesgrämiger Typ...

"Früher gab es noch kein Tecno aber sicher andere Musik bei der sich alles
gleich anhört. Außerdem finde ich es blöde, wenn man sich ein genre rauspickt und darauf
rumhackt. Da gibt es genug andere schlechte Musik. Ich könnte jetz auich
über Schlager-Musik ablästern.. aber wozu? Ich werde damit nicht "zu
bombadiert"."

Sicher richtig. Aber mit TECHNO WURDE man ZUBOMBARDIERT von allen Seiten.
Man ging die Straße lang und vier von fünf Leuten hatten Techno schon im
Auto volle Lautstärke. Man machte den TV an und spätestens, wenn der Film
durch Werbung unterbrochen wurde, (also nach max. 15 Minuten) gabs Techno-
Dauerbeschuß. Die einzige Möglichkeit, dem zwischen 1994 und '98 zu entgehen,
wäre gewesen, sich metertief einzugraben.

"Mainstreamer: ... TV/Internet - bessere Plattform"

Natürlich - sehe ich genauso. Aber die URSACHE ist ja in dem Zusammenhang
gar nicht wichtig - wenn sich am ERGEBNIS (nämlich, daß das immer schlimmer
wird) nichts ändert. Habe das auch nur festgestellt. Nie behauptet, die
Ursachen nicht zu kennen.

"aber ich glaube, dass es diese Mainsteamer vorher auch schon gab."

Naja. Ich glaube, das sowas industriell erzeugt wird. Leute, die alle den
gleichen Geschmack haben, kann man leichter zufriedenstellen. Wenn man aber
(wie FRÜHER) drauf wartet, was Leute mal für'n Geschmack kriegen, kann es
auch passieren, daß Leute irgendwas mögen, was in der Herstellung zu teuer
ist.
Sorgt man allerdings dafür, daß man SELBST steuert, was die Leute mögen, dann
kann man sie auch dazu bringen, etwas zu mögen, was BILLIG HERZUSTELLEN ist
(Handys, Techno, CA-Filme) aber denen einreden, es wäre teuer.
Beispiel: In den 90ern war es mal ne zeitlang WIRKLICH modern, mit Klamotten
rumzulaufen, auf denen Klamottenmarken ihr Logo riesengroß draufgeklatscht
haben. (Wär früher nie einer auf die Idee gekommen, für n Bonzen Werbung zu
laufen. Es sei denn, man hätt ihn dafür gut bezahlt...)
Das heißt: Die bezahlen dreimal soviel wie die Herstellung kostet (echt 60 DM
für n T-Shirt, nur weil adidias o.ä. draufsteht! - selbst gesehn), nur weil
n aufgedrucktes/aufgesticktes Firmenlogo drauf ist - und machen für die Firma
noch kostenlos mehr Werbung, als die JEMALS SELBER machen könnten! - Was
besseres hätte kein Industriebonze sich je wünschen können! - Jetzt soll mir
noch einer sagen, daß Leute SOWAS von alleine cool finden und die Industrie
da nicht selber drauf Einfluß genommen hätte! Am besten noch, daß das
Bedürfnis, sich mit Firmenlogos zu behängen, um seine eigene Persönlichkeit
als UNWICHTIGER darzustellen als irgendwelche Klamottenkonzerne, ein normales
menschliches Bedürfnis ist, das sich von ganz alleine ergeben hat...!

"Wann wurde Intelligenz als cool angesehen... gab es diese Zeit wirklich?"

Ja. Um 1900 herum gab es z.B. mal sowas. So Kreise intellektueller Leute, die
sich wirklich viele Gedanken gemacht und gelesen haben, etc. Und wo
Intelligenz kein Makel war.

Und in den späten 1960ern und 1970ern gabs auch sowas. Die "politische Linke"
der Jugendbewegung hat immer diskutiert und war eben auch der Meinung, daß
nicht Gewalt, sondern bessere Argumente gesellschaftliche Veränderungen
bewirken müssen. Und daß, gegen das System und das "Establishment" zu sein
keine Entschuldigung dafür sein kann, dumm zu sein - sondern im Gegenteil:
Intelligenter zu sein als die dummen Ja-sager, die sich nur verarschen lassen.
(Mag man über Hippies denken, was sie wollten. Mir gefallen die AUCH nicht.
Aber: Sie HATTEN wenigstens ne Meinung. - Was mir da etwas mißfiel, war halt
neben den gräßlichen Outfits diese Grasraucherei.)

Und in den 1980ern galten z.B. die Grufties (aber nicht NUR die) immer als so
Intellektuelle unter den Jugendkulturen. Die haben halt viel gelesen und über
viele Dinge nachgedacht und auch diskutiert. Wer blöd war (und auch noch stolz
darauf) oder nur rumgepöbelt hat und keinen Beitrag leisten konnte, war nicht
sehr angesehen. Dafür fand man es WIRKLICH gut, wenn jemand gebildet war und
sich auch ausdrücken konnte. Die Nachdenklichkeit von Grufties wurde von
Außenstehenden dabei oft als Zeichen von Depressivität mitverstanden. Manche
waren aber wohl auch wirklich depressiv, weil sich an der Gesellschaft und
der allgemeinen Dummheit verzweifelt sind.

In den 90ern dagegen wurde Kollektivität zum allgemeinen Standard erhoben
und wer auf Individualität setzte galt plötzlich als "Spielverderber" und
"Stänkerer". Hieß es früher noch "mach Dir Deinen eigenen Kopf" und "sie
können Dich zwingen, alles zu tun - aber Deine Persönlichkeit gehört Dir
allein", so hieß es heute "Get into the flow" (komme in den Fluß/Strom)
und "laß Dich treiben". Kann mich an ne Werbung (glaub für irgendein
Haarspray oder Haarfärbezeugs) erinnern, die benutzte als Slogan im Ernst
"Nicht lang herumdenken!" Die ganze Message - so überhaupt vorhanden - war:
Laß andere für Dich entscheiden. Mach einfach nur mit. Und denk nicht drüber
nach. - Da kann ich wirklich nicht grade sagen, daß das wirklich für jemanden,
der sowohl Individualität als auch Intelligenz schätzt, irgend etwas gewesen
wäre. Und wenn mich schon nicht die ätzende Mucke und die Outfits dieser
Kultur abgestoßen hätten - hätte es spätestens ihre Lebenseinstellung.

14: Ja, reicht.
Mir gings halt eher darum: Ich hatte gesagt, daß die Chance, daß mir
irgendwas von HEUTE gefallen könnte aus (obengenannten) bestimmten Gründen
Null ist. Ich aber noch lange nicht alle ALTEN Dinge kenne und die Chance,
daß mir DAVON irgendwas gefällt, unverhältnismäßig höher ist, und ich daher,
wenn überhaupt, lieber DORT suche, wenn ich mal "irgendwas brauchen sollte".
(Will sagen: Es gibt z.B. so viele C64-Spiele, die ich noch nicht kenne.
Da muß ich nicht in all diesem neuen Kram suchen, wo mich bei den meisten
ja schon stört, welches OS ich dafür installieren müßte.)

"Sonnenbräune: Vershte ich auch nicht, was daran toll sein soll."

Tja. Aber daß Sonnenbräune gut ist, wird halt auch oft als "absolute Wahrheit"
hingestellt, so als wenn das ganz selbstverständlich JEDES Meinung wäre.
Und das passiert halt nicht nur für Sonnenbräune, sondern auch für andere
Dinge. "Ultimative Steuereinheiten" zum Beispiel.

Imperial Games
21.03.05
[Teil 5/6]

"StiNos: Normal gibt es nicht."

Sehn StiNos anders. Jedenfalls StiNos, die ich getroffen habe, "wissen" z.B.,
daß ICH und MEINE KUMPELS NICHT "normal" sind. - Was bedeutet, daß es ja
irgendeine Norm geben muß, nach der die sowas einschätzen. Glaubste nicht,
daß ichs nicht auch besser finden würde, wenn sowas abgeschafft würde?

"Auch wenn man sich mit nicht sog. "StiNos" unterhält kann es passieren, das
man das selbe Gespräch mehrmals führt."
Ja, aber bei StiNos ist es fast IMMER so und bei Nicht-StiNos nur dann, wenn
man die Leute z.B. immer wieder dasselbe fragt.

"Viele haben halt die gleiche Meinung."
Tja - und da bin ich eben der Ansicht, daß das gesellschaftlich erzeugt wird.
Statistisch gesehen sollte es eigentlich NICHT so sein! Da sollten sich
unterschiedliche Meinungen einigermaßen die Waage halten.

"Kontext: Bitte keine Aussagen aus dem Kontext flücken und behaupten ich
habe "bonzige" Gedankengänge. Das sehe ich als klare Beleidigung an."

Ich habe es nicht aus dem Kontext gepflückt. Ich habe die Aussagen AN ORT
UND STELLE zitiert und mich dazu geäußert. Dies hier unten diente nur als
Zusammenfassung. Dem Endanwender sollte Lauffähigkeit, Spielspaß und auch
optimale Ausnutzung seiner Hardware wichtig sein - und nicht die Kosten, die
irgendwelche Hersteller/Industrielle etc (also BONZEN) haben. Diese Kosten
sind Gedanken, die DIE sich machen müssen und für den Spieler UNWICHTIG!
Und wer Entwicklungskosten irgendwelcher Firmen in Begründungen/Rechtfertigungen
als Argument benutzt, hat nunmal bonzige Gedankengänge.
Bei der Entscheidung, ob ein Spiel gut ist oder nicht, ob es Spaß macht oder
nicht, ob es funktioniert oder nicht und wie gut es im Vergleich zu anderen
Spielen ist, ist imo NUR DAS SPIEL SELBST zu betrachten - und nicht Dinge
wie, was die Entwicklung/Herstellung kostet. - Denn das zu wissen, ändert ja
nichts am Spiel an sich.
Würdest Du etwa, wenn Du zwei Spiele A und B vergleichst, die beide gleich
aussehen und funzen, aber Spiel B würde einen doppelt so schnellen Computer
brauchen und man hätte immense Produktionskosten reingesteckt - trotzdem
Spiel B als das bessere bezeichnen?

Das wäre ja grade so, als würde man "Titanic" und "Herr der Ringe" die ganzen
Oscars geben. Weil sie ja schließlich jeweils die teuersten Filme aller
Zeiten waren und man dann natürlich nicht irgendeinen LowBudget-Film
stattdessen auszeichnen könnte. Oh - die haben WIRKLICH die ganzen Oscars
gekriegt? - Naja, mach Dir Deinen eigenen Reim darauf...

"Atari: Es gibt auch nicht "die aktuelle/en Konsole/en. Jemand der nicht
den neusten oder den Atari mit dem größten Speicher hatte war wohl genauo
so uncool wie jemand heute der keine Xbox hat. Daran finde ich nichts
besser."

Stimmt - wenn's so wäre. Aber damals galt man, wenn man ein Computerfreak
war, in der Gesellschaft ohnehin ALLGEMEIN als uncool. ("Nerd"/"Eierkopf"/
"Stubenhocker"). Und unter Computerfreaks war es eigentlich so, daß man
weniger mit fetter Technik seine Coolness bewiesen hat, sondern eher, was
man damit leisten konnte. Klar galt n geiler Computer als cool. Aber da
war dann der Compi cool - nicht automatisch der Besitzer. Und: Damals hätte
man niemanden cool gefunden, wenn er sich für zu Hause zum "mal ab und zu
n Brief tippen und Solitär spielen" einen 2 GHz-Rechner gekauft hätte. Den
hätte man korrekterweise als Idioten bezeichnet.

"C64: Es ist nie etwas wirklich ausgereizt. Aber es kommt halt darauf an,
mit was man sich Persönlich zufrieden gibt. Wenn du auf technischen
Fortschritt verzichten kannst, dann verzichte doch. Aber ohne diesen
Fortschritt würde es keinen C64 geben."

Da haben wir's wieder. Ich sagte nicht, Verzicht auf Fortschritt. Ich sagte
nur: Wenn Fortschritt SO AUSSIEHT (Riesen-RAM, gigantische Festplatte,
fette CPU, alleine schon, damit das BETRIEBSSYSTEM überhaupt erstmal läuft!),
DANN kann ich drauf verzichten. Weil meine Definition von Fortschritt halt
anders aussieht. (Unter anderem z.B. daß Programmierer mit neuen Systemen
WACHSEN und nicht sich ZURÜCKENTWICKELN.)

Zur These:
Doch. Gute Spielprinzipien alleine reichen aus, damit ein Spiel Spaß machen
kann. Außer darum, daß es Spaß macht (biologisch gesehen eigentlich auch,
um spielerisch zu lernen/seine Fähigkeiten zu verbessern, aber egal) - geht
es NICHT bei Spielen.
SCHACH ist z.B. n geiles Spiel und wird nicht besser, nur weil die Grafik
anders ist, weils am Spiel nichts ändert. (Ehrlich gesagt nervts mich auch
oft, wenn so Schachspiele "zu gute Grafik" haben, weil das zu sehr ablenkt.
Man dann die Figuren schlechter unterscheiden, wenn die Kontraste z.B. nicht
mehr so hart sind - kommt leider halt vor!)
Hab auch bei SHOOT'EM'UPs leider oft festgestellt, daß manche 3 oder 4
Hintergründe oder echte 3D-Hintergründe haben, die dann auch noch animiert
sind und so. Leider kann man teilweise dann nichtmal mehr so schnell
unterscheiden, was jetzt feindliches Raumschiff und was herumfliegendes
Design-Objekt ist, was die Spiele teilweise unnötig schwer und unspielbar
macht, ohne daß das Prinzip sich ändert.
Oder es gibt Spiele, die künstlich Schein-Komplexität erzeugen, indem die
Steuerung so kompliziert gemacht wird oder indem das Ding mit so vielen
einander ähnelnden "Features" überladen ist, daß man das "Spiel selbst" kaum
noch herausextrahier bekommt.
Dann gibt es auch noch diese Spiele, die eigentlich "Filme mit gelegentlichen
Spiel-Einlagen" sind - die zwar fette Grafik haben, an denen aber kaum noch
was zum Spielen ist.

Es ist völlig EGAL, ob man neue Spielprinzipien erfunden hat, weil man
"gezwungen" war. (Vielleicht konnte manchen zu ner Zeit, als
"Entwicklungskosten" und ähnlicher Schmarrn NICHT wichtiger waren als das
Spiel selbst, die Entwicklung von Spielen/Spielprinzipien ja sogar SPAß
MACHEN - schonmal daran gedacht?) Denn Fakt ist, daß es so war und der
Grund (Zwang oder Freude am Coden) spielt keine Rolle für diese Tatsache.

"Wäre das so, könnte man in der Tat bei einem C64 bleiben."

So ist es. Und warum sollen Spiele, die vor 20 Jahren Spaß gemacht haben,
heute keinen Spaß mehr machen? Es sind ja dieselben Spiele. Und Menschen haben
sich in der kurzen Zeit auch nicht biologisch verändert. Daß irgendwas
"veraltet ist", muß man Menschen EINREDEN.
(Beispiel: Nimm mal an, irgendwer hätte noch nie Computer/Computerspiele
gesehen, würde 2000 an einem C64 spielen können - wüßte nicht, daß es noch
was anderes als C64 gibt - und es würde ihm Spaß machen! Alleine die EXISTENZ
von anderen Rechnern oder Konsolen irgendwo auf der Welt reicht nicht aus, um
ihm diesen Spaß madig zu machen!)
Niemand außer Bill Gates könnte auf der Welt mehr irgendwas mögen oder sein
Leben gut finden, weil er weiß, daß es jemanden gibt, der noch reicher ist
und sich deswegen "viel tollere Dinge" leisten kann.
Und warum ist es nicht so? Weil die Bedürfnisse von Menschen unterschiedlich
sind. UND weil Leuten Bedürfnisse eingeredet werden. (Glaub nicht, daß in
irgendnem armen afrikanischen Land die Leute unglücklich sind, weil sie kein
Handy und keine XBOX haben, kann mich natürlich irren.) Und manch einer sagt
eben, daß es ihm ein Bedürfnis ist, Spiele zu spielen, die
a) gute Spielideen haben und sich gut spielen (weil's ihm um den Spielspaß
und die Herausforderung geht)
b) keine Ressourcenfresser sind und kein Windows brauchen (weil er z.B.
mal angenommen Windows Scheiße findet und nicht haben will)
c) die Spiele das aus dem System rausholen, was drin ist (weil er
Computerfreak ist und ihn gute Programmierung mehr beeindruckt als bunte
Farben).

Anmerkung: Habe schon viel Zeug programmiert. Auch 3D und all sowas. Aber
am MEISTEN hat Nicht-Codern (MEHREREN!) halt irgendein Programm gefallen,
was ich mal irgendwann innerhalb einer halben Stunde gemacht habe und das
ein so "Plasma" auf dem Bildschirm erzeugt und es (mit Farbpalettenrotation)
in "Regenbogenfarben" bewegen läßt. Programmtechnisch unoptimiert, total
anspruchsloser Schmarrn. Aber eben halt BUNT...
(Glaubt mir - ich kann schon unterscheiden, was wirklich gute Programmierung
und was lediglich billige Effekthascherei ist.)

"Oder das Feuer nie für den Menschen nutzbar gemacht haben sollen."

Im Gegensatz zu Windows hat Feuer einen Nutzen.

"Das ist irgentwie egoistisch."

Das sind persönliche Meinungen immer. Damit habe ich kein Problem.

"Subektivwahrgenommenesdamals":
Ich habe beim Wort (Wunschdamals) schon verstanden, was Du meinst. Aber ich
bin ja damals nicht mit irgendwelchen Wahrnehmungsfiltern rumgelaufen, klar?

"Katakis: hoffst du auf Katakis 2?"

Für C64 - ja. (Ein C64-Spiel von Meister Trenz UND Smash Designs. Vielversprechend.)
Für PC - mir egal. (Da es Windows erfordert, liegt es außerhalb meines Interesses.
Trotz, daß es ebenfalls von Trenz/SDS ist. Ich setze halt Prioritäten.)

"Wenn ich mir alte Atari Spielelisten angucke muss ich mir durch viel
mehr "Müll wühlen". Aber von mir aus, kann es auch anders sein."

Ja. Btw: Bezog sich nicht ausschließlich auf Spiele, auch wenn es vielleicht
unbeabsichtigt so rüberkam. Weißte, Pong und Konsorten nehme ich nicht
wirklich ernst. Und wenn man die ERSTEN C64-Spiele mit den LETZTEN vergleicht,
ist das auch ein gewaltiger Unterschied. Lustigerweise kommt dazu, daß sowas
wie Turrican2 auch schon 1982 möglich gewesen wäre. Aber man muß ja erstmal
rausfinden, was möglich ist.
Weißte, in den 70ern und frühen 80ern war man der Meinung, das es für normale
Home-Anwender nie nötig sein sollte, Assembler zu programmieren/lernen, weil
es ja schließlich BASIC gäbe. Glücklicherweise haben einige Home-Anwender das
anders gesehen. Und: Manfred Trenz ist NICHT bei 'ner Spielefirma auf einem
Baum gewachsen! Der war ganz normaler C64-Coder und 64er-Leser.

Imperial Games
21.03.05
[Teil 6/6]

"h: Kein Kommentar."
Kann wohl dann jeder sehen, wie er will. Ich jedenfalls bin der Meinung, daß
bei nem Freak, der seine Arbeit GERNE macht (und das nicht als Arbeit ansieht)
viel besseres rauskommt, als bei den Leuten, für die das "nur'n Job" ist.
Klar - es gibt Jobs, die so Kacke sind, daß man wohl keinen dafür findet, der
sowas gerne machen würde, und die trotzdem gemacht werden müssen.
Aber SPIELE PROGRAMMIEREN gehört nicht dazu! Weil man da nämlich auch sicher
Leute finden könnte, die da mit Begeisterung dabei sind. (Und sorry, jemand,
der rumrennt, redet und denkt wie' Politiker/Bonze oder PR-Typ, dem traue ich
nicht zu a) sich mit Begeisterung auf ne Maschine einzulassen, b) ein
spaßmachendes Spiel zu entwickeln. Dazu muß man schon selber Freak geblieben
sein. Und Spiele mögen.)
Und: Viele so Privat-Coder würden wohl GERNE und für WENIG GELD auch in so'ner
Spiele-Bude coden, weil das für die so'ne Art TRAUMJOB wäre - und stattdessen
wird deren Arbeit lieblos von irgendwelchen Leuten gemacht, die den Job nur
kriegen, weil sie'n Diplom haben und ihn nur angenommen haben, weil sich
rumgesprochen hat, daß Programmierer zu den überbezahltesten Leuten überhaupt
zählen (man also ne Menge Kohle damit machen kann).
Interesse an Computerspielen kann ich bei so Leuten (wenn ich so Interviews
und Berichte sehe) wirklich nicht oft erkennen.

"Spiele die spaß machen gibt es trotzdem noch."
Darum sollte es in ERSTER LINIE gehen und Spiele, bei denen es NICHT so ist,
gehören in die Tonne und nicht verkauft.
Und die Chance, daß ein Spiel Spaß macht, ist imo höher, wenn der, der es
machen wollte, dabei den SPAß im Hinterkopf hatte, als wenn es GELD gewesen
wäre. Ganz einfache Logik.

"Nein. aber PC-Spiele... was interessieren die mich?"
Eine Konsole ist technisch gesehen auch nur ein Computer. Man macht nur 'n
anderes Gehäuse drum, damit die Leute es "sympathischer finden" oder sowas.

Womit Du natürlich RECHT HAST, ist: Dadurch, daß Konsolen sich nicht GANZ SO
OFT wie PCs verändern, ist man nach ner Weile auch bei ner Konsole gezwungen,
das maximale aus der Kiste rauszuholen (zumindest, bis es eine neue gibt).
Nur, wenn ich schon höre, daß die XBOX eine Windows-Version als Betriebssystem
hat - wo doch sowas wie ein Betriebssystem bei ner STATISCHEN Hardware so
nötig ist wie'n drittes Nasenloch bei nem Menschen... (Da ansonsten OS
eigentlich nur immer "gerechtfertigt" werden durch die Existenz inkompatibler
Hardware und der damit verbundenen "Notwendigkeit" von Treibern und ähnlichem
Scheiß. Bei KONSOLEN sollt man ja davon ausgehen, daß die eingebaute Hardware
kompatibel genug zueinander ist.)

"Fakten sind Fakten. Ob die mich nun interessieren oder nicht... (und
bewerten tu ich das auch nicht). Ich kann auch sagen, dass es micht nicht
interessiert das sich die Welt dreht. Drehen tut die sich trotzdem."

Richtig. Aber: Ich muß nicht alle Fakten gutheißen oder entschuldigen, bloß,
"weil sie da sind":
(You can't change the world - but you can change the facts.
And when you change the facts - you change points of view.
If you change points of view - you may change the world.)
Irgendwas in dieser Art (fehlt imo was, wird aber sicher jemand verbessern)
hat irgendne Band in den 80ern (Depeche Mode? - weiß grad nicht) mal
gesungen. Stimmt schon. Und gäbe es genügend Leute, die - wenn schon nicht
durch WORTE, dann vielleicht (das verstehn Bonzen eh besser!) durch ihr
KAUFVERHALTEN - sagen: "Hallo! Wir merken, daß wir den ganzen Tag von vorne
bis hinten verarscht werden und haben es satt." oder wenn man durch
Überzeugungsarbeit genug Leute dazu bringen kann, das zu merken und es auch
anderen zu erklären - DANN wäre man an anderer Stelle (nämlich da, wo man
unser GELD viel mehr schätzt als uns selber, also Industrie/Regierung,
GEZWUNGEN, umzudenken. Und damit könnte man solche "Fakten" auch ändern.

"Keyboard: Ich finde wer mit sowas tatsächlich ein Spiel spielen (soweit
dasm it einem Keyboard möglich ist) kann, der muss entweder ein
Tastaturakrobrat sein oder hat Hände aus Gummi."

Tja. Denk ich genauso über Pads.
Nunja: Fast 20 Jahre Programmieren: Kann schon sein, daß man davon ein
Tastaturakrobat wird. Und: Es gäbe ja auch noch digitale Joysticks! Und
gegen die hätte ich auch nichts einzuwenden.
(Nur: Krieg heut mal n digitalen Stick! Wenn Du im Laden fragst, ob er digital
ist, denken die nämlich nur, ob man wissen will, ob da Mikroelektronik oder
irgendwelche fetten 70er-Jahre Bauteile drin sind und sagen JA, obwohl er
"analog" ist. (Natürlich wissen WIR, daß es ja nicht wirklich irgendwas
analoges auf Computern gibt und das GENAUGENOMMEN auch digital ist!)
Btw: Ich erzähl hier keinen Scheiß. Das hab ich nämlich SELBER erlebt.)

"Naja, ich werde es nie verstehen wie man mit einem Texteingabegerät spielen
will, wo es doch für Spiele für optimierte Pads oder ähnliches gibt. Und
selbst, wenn da nichts optimiert wäre, würde das noch besser sein."

Siehst DU so und viele andere. Und wieder andere halt NICHT! - Sonst gäbe es
keinen "SmartJoy FRAG" - oder denkste, den haben die nur FÜR MICH gebaut?
Das Problem muß also auch anderswo vorhanden sein.

Texteingabegerät... Das ist nur ne Frage der Definition. Es ist n großes
Plastikbrett mit für Fingerbedienung optimierten Tasten. Gerade die Anordnung
der Cursortasten beim PC finde ich geradezu ideal...

Für Spiele optimiert ist ebenfalls Definitionsfrage.
Falls es Dich interessiert: Ich habe schonmal versucht, mit nem PSX Pad an der
PSX von nem Kumpel zu spielen. Nach ner Viertelstunde taten mir die Finger,
die Handflächen, die Handgelenke und die Unterarme so weh und meine Finger
sind so steif geworden, daß ich nicht mehr weiterspielen konnte (weil ich sie
nicht mehr bewegen konnte). Meine Hände hatten so einen richtigen Krampf drin,
mußte sie erstmal massieren, damit ich sie überhaupt wieder bewegen konnte.
Ging mir übrigens auch mit anderen Pads so. Am SNES-Pad habe ich mir immer,
wenn ich beim Kumpel SNES mitgespielt habe (bzw es versucht), Blasen am Daumen
geholt (nicht so kleine -> richtige, so Durchmesser mehr als 7 mm, mit
Flüssigkeit drin, die dann beschissen wehtaten). Und ich meine wirklich
nicht EINMAL, sondern JEDES MAL! Außer, wenn ich, wenn die Haut am Daumen
schon gebrannt hat (in der Regel nach maximal ner halben Stunde) aufgehört
habe.
Beim Pad des Master System hatte ich immer das Gefühl, daß das Ding irgendwie
überhaupt nicht reagiert hat - war irgendwie völlig schwammig gelagert. Mußte
immer mit dem Daumen raufdrücken wie ein Bekloppter... Außerdem hatte es
denselben Effekt wie das SNES Pad.
Meine Erfahrung mit Pads haben mich halt damals zu der Bemerkung hingerissen:
'Welcher Menschenfeind hat denn nur jemals diese blöde Idee mit den Pads
gehabt? - Was stimmt an Joysticks nicht?'

Wahrscheinlich bin ich ein gräßlicher Mutant, anatomisch völlig mißgestaltet
oder so, daß ich der einzige bin, bei dem Control Pads zu Schmerzen und
körperlichen Verletzungen führen - keine Ahnung...

Und was wäre für andere Leute das Problem, wenn es für Mutanten wie mich
z.B. digitale Joysticks gäbe?

"Ich finde auch das Herr der Ringe ein guter Film ist (die Trilogie als
ganzes). Ich finde aber das es vorher auch schon gute Fantasy Filme gab."

Ich finde, daß alleine der Einsatz von CA - und dann noch in so massiver,
aufdringlicher Weise - gerade bei Fantasy dieser Art völlig fehl am Platz ist.
Und einige Leute, die wirkliche LotR Fans sind und deswegen auch mal in den
Film gegangen sind, sagten auch, daß noch dazukommt, daß z.B. so Hauptfiguren
wie Frodo oder Arven völlig fehlbesetzt gewesen seien.

"Bei Spielen ist ja das Problem: Um mit kommerziellen Titeln mitzuhalten,
bräuchte man mal locker 20 motivierte Mitarbeiter..."

Tja. Ich finde, daß sich auch genug Leute auf der Welt finden ließen, die
Computerspiele so geil finden, daß man sie nicht erst mit Geld motivieren
müßte.
Weißte, es gibt auch Leute, die legen sich einen Garten an. Die könnten
ihr Zeug auch im Laden kaufen, was billiger wäre und sie nicht ihre ganze
Freizeit kosten würde - aber die machen es trotzdem! Sie werden dafür auch
nicht bezahlt, sondern machen es, weil es ihnen Spaß macht.
ICH kann es z.B. nicht verstehen - weil mir im Dreck wühlen, Unkrautjäten
und all sowas noch nie so'n Spaß gemacht hat. Was nicht bedeutet, daß ich
die Möglichkeit negiere, daß es diese Leute gibt.
Und es gibt auch Leute, die wirklich Spaß am Entwickeln von Spielen haben
können. UND sogar Spaß am Optimieren! - Auch wenn Nicht-Programmierer sowas
vielleicht nicht glauben können. (Und sowas sogar umsonst machen würden oder
fürn Mindestlohn.)
Aber da schlägt wieder dieses (von der industriellen Gesellschaft) anerzogene
Verhalten durch, was Leute halt glauben läßt: "Wenn es nichts kostet, kann
es nicht gut sein."
- - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - -
@Slayer nochmal:
1.) Dieser Thread erreicht langsam exorbitante Ausmaße.
2.) Ich weiß, daß das unter anderem an meiner ausführlichen Art zu formulieren liegt.
3.) Es hat UNTER ANDEREM auch so lange gedauert, weil ich es nicht einfach so
"stehenlassen kann", wenn mich jemand falsch verstanden/interpretiert hat, ohne das
richtigzustellen (oder Thesen aufwirft, die meiner Meinung nach unbewiesen sind).
4.) Über Geschmack gibt es keine "absolute" (bzw "richtige" und "objektive") Meinung,
da dieser schon von sich aus ja grundsätzlich subjektiv ist.
5.) Das gilt nicht für äußerlich (also durch Fremdeinfluß) manipulierten Geschmack -
der im groben zwar bei vielen Leuten vorhanden sein muß (sonst gäbe es Dinge wie
"Trends" und "Mode" nicht), aber dem Einzelnen schwer nachzuweisen ist.
5.) Es ist abzusehen, daß wir über einige Dinge offensichtlich zu keiner Übereinstimmung
gelangen werden, da schon unsere Prioritäten völlig unterschiedlich sind - was die
Argumente des jeweils einen für den anderen schon schwer bis überhaupt nicht mehr
nachvollziehbar macht.
6.) Ich bezweifle daher ernsthaft, daß es sinnvoll ist, diese Diskussion fortzusetzen.
Imperial Games
21.03.05
Er hat nur den letzten Satz weggeschnitten. Er lautete:


Stimmst Du darin mit mir überein?

Slayer
21.03.05
@Imperial Games
Ich habe bis jetzt nur den letzen Abschnitt gelesen und stimme darin überein... wir sollten diese Diskussion im großen und ganzen beenden. Allerdings werde ich mir noch "1-6" durchlesen und vielleicht das ein oder andere dazu sagen.
Slayer
21.03.05
"Schauspieler kann man von mir aus jetzt gleich wegrationalisieren und alles
per Computer machen." (Hatte ich bei Robert ganz überlesen.)

Sowas kann nur jemand sagen, für den Filme nur belangloser Zeitvertreib ist.


@Imperial Games

Nicht bis in das letzte detail optimieren müssen/können ist nicht das gleiche wie eine schlampige programmierung. Bei "komplexen" 3D Spielen wird das optimieren einfach schwieriger. Und es ist umöglich so ein Spiel bug frei zu machen. Schon alleine, weil man nie was was in seiner 3D-Umgebung alles passiert und die möglichkeiten sich erhören einen bug zu haben. Ich weiß das es viele Entwickler gibt, die sich nicht mal an die Grundstandatrs halten, wie konstante Framerate oder fl+üssiges Gameplay. Leider bemängeln viele Spieler das nicht mal... vielleicht auch weil sie es nicht anderss kennen und wissen das es besser geht tun die wohl auch nicht.

Ich finde immer noch das man immer irgerntwo und irgentwann kompromisse eingehen muss. Auch bei spielen. Lass es mich mal anders sagen... C64 Spile finde ich gut. Die spiele ich gerne. Aber ich spiele anderes noch gerner. Und dieses andere kam erst nach dem C64. Es lässt sich jetzt immer einer finden, der jetzt sagt, dass nur C64 Spiele gut sind und alles anderer ist doof. Es findet sich jetzt bestimmt auch einer der sagt Computerspiele sind doof, die Kids sollen sich lieber mit wichtigeren Dingen beschäftigen. Mir ist das egal (dir wohl auch?).
Ich glaube die Zielgruppe ist heute eine andere die mit spielen angesprochen wird als die vor der PlayStation-Ära. Genauso wie vor der GameBoy-Ära usw.
Alles was man erwarten kann sind qualitatib hochwertige Spiele. Diese gab es zu jeder Zeit nur wenige. Vielleicht waren es früher viel mehr... kann gut sein.



Man sagt nicht "wir können zum Mond reisen",
wenn man eine Rakete gebaut hat, sondern erst dann, wenn die Rakete es auch
bis zum Mond geschafft hat.


Nö. Erst dann, wenn die Rakete heile und die Astronauten wieder lebendig zurück auf der Erde sind.


Nenn mir ein 3D-Spiel, was Dir komplex genug ist und inwiefern es sich von Quake1 unterscheidet....


Perfect Dark. Was dort aus dem N64 rausgeholt wurde ist technisch wie spielerisch besser besser als jeder andere Ego-Shooter. Natürlich muss man die technischen relationen beachten. Ein Spiel mit der Grafik (technisch gesehen) wie Doom3 zu machen ist auf einem 3GHz-Rechner mit neuster Grafikkarte nicht so beachtlich wie eins wie Perfect Dark auf dem N64 (+Expansion Pak). Gameplay mässig kenne ich sowie kein besseres. Quake1 Spielt sich dagegen wie, wenn man mit einem Sack Kartoffeln duch die Gegend läuft. Aber vielleicht bin ich einfach nur ein Perfect Dark FanBoy.


Komplexität ist IMMER subjektiv.


Darum setze ich es meistens in "Gänsefüßchen".


Ich sehe, Du hast endlich verstanden, wie ich es meine.


Schon ganze Zeit über.


Daß es sich wiederholt, liegt daran, daß es an Ideen mangelt.

Oder dran das diese Kunden oft nicht wissen das es sich wiederholt. So kann man halt altes als neu verkaufen.


Wie oft muß ich eigentlich noch sagen, daß "Mode" für mich ein
allumfassender Modebegriff ist, der Klamotten nur einschließt, sich aber
ebenfalls auf das Design alles anderen auch bezieht?


Null mal. Darum habe ich Mode extra unterteilt in "Klamotten" und "Allgemein".
Anstatt Mode könntenst du aber auch Massengeschmack sagen, aber sowas ist ja nicht wichtig.


Dich stört GAR NICHTS.

Nicht(s) wirklich.


Das Outfit (Klamotten, Frisur, etc) hat man als Mittel
erfunden, um dafür eine Vorauswahl treffen zu können


Und genau das stört mich an Kleidung. ich will keine Vorauswahlen treffen, schon gar nicht welche Kleidungs abhängig sind. Zudem habe ich nichts gegen Leute die ich oder andere vielleicht als Mainstream bezeichnen würde. Erst, wenn die sich in Bereiche einmischen mit denen sie eigentlich nichts anfangen können um diese kaputt machen (egal ob beabsichtigt oder unbeabsicht) wollen. Was nicht gelingen kann, das man gute Sachen nicht wirklich kaputt machen kann.


...sondern auch für andere Dinge. "Ultimative Steuereinheiten" zum Beispiel.


Pads sind die momentane "Ultimative Steuereinheiten" für mich. Kann sein das es sich so gelesen hat als ob ich sagen will, das es jeder so sehen muss. Mit anderen Steuereinheiten kann ich meistens halt nichts anfangen.
Slayer
21.03.05

Doch. Gute Spielprinzipien alleine reichen aus, damit ein Spiel Spaß machen
kann. Außer darum, daß es Spaß macht (biologisch gesehen eigentlich auch,
um spielerisch zu lernen/seine Fähigkeiten zu verbessern, aber egal) - geht
es NICHT bei Spielen.


Manche Spielprinzipien werden erst durch technsiche "fortschritte" ermöglicht. Beispielsweise braucht man mehr Sprites als, die es bei einem C64 gibt, um bestimmte Spiele machen zu können. Mit weniger würden diese gar kein spaß machen. Da es einfach zum Spielprinzip gehört.

Ich bin kein Spielprinzipien-Purist. Das Videospiel ist ein Audiovisuelles Medium. Sound und Grafik ghehören dazu. Bei einem C64 reicht mir das nicht. sonst könnte ich auch in der Steinzeit leben aber ich will ja Kultur.


Eine Konsole ist technisch gesehen auch nur ein Computer. Man macht nur 'n anderes Gehäuse drum, damit die Leute es "sympathischer finden" oder sowas.


Das muss ich wohl jedem erklären. Wenn ich PC und Konsole unterscheide spreche von der Spiele-Philosophie un der Mentalität der Spieler. Außerdme ist die Xbox eher ein Negativ-Besipeil, die machtn ut falsch was man falsch machen kann. Nur die Xbox 2 wird das noch übertreffen. Gerüchte besagen, dass Werbung während des spieles in einem Pop-Up erscheinen soll. Wenn sich das Gerücht bewahrheiten sollte.. ohweia!

Der Gamecube ist die einzigste aktuelle Konsole von der ich wirklich was halte.


Sonst gäbe es keinen "SmartJoy FRAG" - oder denkste, den haben die nur FÜR MICH gebaut?


Den gibt es sicher um typische PC-Spiele zu spielen wie Ego-Shooter oder Echtzeitstratiegie. Es ist toal blöde ein Spiel mit angepasster Pad steuerung plötzlich mit Tastatur zu spielen. Naja, dein Problem.
Slayer
21.03.05
Wegne den Pseudowahrheiten, ich glube die zu kommentieren ist gar nicht nötig. Also lass' ich das.
Slayer
21.03.05
*wegen
*glaube
Robert
22.03.05

Sowas kann nur jemand sagen, für den Filme nur belangloser Zeitvertreib ist.

Und damit jeder bis auf die Schauspieler
Slayer
22.03.05
Ja, jeder Mainstreamer.
Robert
22.03.05
Ah, Ironie, fast hätte ich es nicht kapiert
Robert
22.03.05
Oh wow, was Du da wieder bezüglich Deiner "feindlichen Konsolen" schreibst ist ja diesmal echt peinlich. Ab in die Ecke und schämen!
Slayer
22.03.05
Och, ein wenig Propaganda gegen die feindlichen Konsolen wird doch erlaubt sein?
Robert
22.03.05
@Imperial: Bei LotR bringst Du Slayer und mich durcheinander. Ob ich die Bücher gelesen habe oder nicht, habe ich noch nicht mitgeteilt. Hole ich jetzt nach: Ich habe sie gelesen. Ich könnte Dir jetzt auch meine Meinung zum Vergleich Buch - Film mitteilen, aber ich denke, die solltest Du Dir lieber selbst bilden, wenn Du daran interessiert bist.

Gerade Fantasy mit "Mittelalter"-Setting
einerseits und Computereffekte andererseits sich schon prinzipiell
voneinander abstoßen - und halt, daß CA da noch unangenehmer auffällt, als
sie das so schon tun.

Ha, da hat jemand Herr der Ringe noch nicht gesehen Unterschätze nicht den technischen Fortschritt.

Doch. Das tat er. Man hätte schon TOT sein müssen, um nicht mitzukriegen, daß diese Filem rauskamen

Ich meine ursprünglich. "Wuaaah, Herr der Ringe wird endlich verfilmt" griff im Internet schon lange vor der Fernsehberichterstattung um sich. Die Fans der Bücher waren die Basis des ganzen Hypes.

Ich mag die KOSTÜME überhaupt nicht

Ich muß gerade wieder an den alten Spider-Man denken

dann wird nicht absolut JEDER Hirnfurz auf die Welt
losgelassen, sondern da setzen sich ein paar Leute erstmal hin und bereden
das ganze.

Ich finde es gut, wenn jeder Furz losgelassen wird. Bei Büchern ja auch so - das führt nicht nur zu viel Müll, sondern auch zu mehr gutem.

Nachteil: Jeder kann Filmemacher sein. Auch Leute, die normal nichtmal n gutes Foto hinkriegen würden.

Vorteil: Jeder kann Filmemacher sein. Auch die, die dafür ein unglaubliches Talent, aber nicht die finanziellen Mittel haben.

Schlimm genug - früher gabs eben auch einfach Leute, die Interesse dran hatten.

Praktisch jeder in der Spieleindustrie hat das, denn abseits der Spieleindustrie bekommt man bei gleicher Leistung praktisch überall mehr Geld.

aber RICHTIG HEINHÄNGEN würde er sich eher bei Dingen,
die er wirklich GERNE macht. (z.B. seinem Hobby)

Und RICHTIG RICHTIG reinhängen würde er sich, wenn er beides kombinieren könnte.

Mir doch egal, ob ich 180 kg wiege und mit fettigen Haaren und in T-Shirt, Jogginghose und ausgelatschen Turnschuhen rumlaufe.

Naaa, das meinte ich auch nicht, das sieht ja nicht mehr gesund aus
Wäre außerdem auch schon wieder eine höchst auffällige Erscheinung.

Tja. Und "wenn man sich sonstwie nicht unterscheiden kann..." - das ist IMMER das "Argument", das Leute bringen, die zu unkreativ sind, was aus sich zu machen, gegenüber Leuten, die nicht einfach nur "in Laden gehn und nehmen, was grade da ist".

Auftörkeln entspricht ja wie gesagt nichtmal meiner Ästhetik. Ich habe noch nichtmal kapiert, was an Ohringen schön sein soll (und das scheint schon echt selten zu sein). Kommt mir einfach alles so furchtbar oberflächlich vor. Nix für mich.

Kennste welche?

Jep, jede Menge von allen Arten.

Ja, aber viele studieren nur, um die Zeit rumzukriegen und wissen hinterher
so viel wie vorher. Informatikstudenten lernen z.B. n Haufen unnützes Zeug
im Studium (ich weiß, wovon ich rede, ich kenne nämlich einige persönlich)
aber nicht, wie man Programme schreibt.

Letzteres ist korrekt, es wird davon ausgegangen, dass sich ein Student das Programmieren selber beibringt. Nur in den ersten beiden Semestern lernt man das etwas.
Unnützes Zeug - kommt drauf an. Im Hauptstudium hat man jedenfalls viel Auswahl. Grundstudium ist haupsächlich Mathe. Je nachdem was genau man später macht kann das durchaus unnütz sein. Und die Mathe-Profs sind schon etwas heikel.

Ich kenne Leute, die das Informatik-Studium geschmissen haben und sich lieber privat weitergebildet haben.

Jo, kenne ich auch so einige. Mathe ist meist der Grund für den Abbruch.

Es ist halt nicht so, als wenn ich nicht wüßte, wovon ich hier rede.

Es ist schon was dran. Das Talent und die Freude am Programmieren kann einem das Studium in der Regel nicht beizaubern. Aber so mancher Student bringt das schon ins Studium mit.

Ja, ich weiß. Das sind dann die Systeme, wo die Grafikkarte genauso viel kostet wie der ganze Rest zusammen.

Das wäre für Spiele natürlich gut, aber dank des MHz-Wahns kann man schon froh sein, wenn die Grafikkarte so viel gekostet hat wie die CPU. Daran sind leider auch die Spiele angepasst.

Hab gesehen, wie Clever & Smart aussieht. Früher hätte man dafür aber halt nur n 386er gebraucht.

Mit der Auflösung und Farbtiefe? Naja, ich kann mich noch halbwegs entsinnen, wie unglaublich flott VESA war...

Was MICH daran stört, ist lediglich, daß soviel Systemleistung einfach nicht für das Spiel/Programm benutzt wird, sondern nur für Ausgleich des unoptimierten Codes verbraten wird

Das ist nicht korrekt. Gerade ob der heutigen Grafiklastigkeit ist man dann schnell weg vom Fenster. Bei Clever&Smart könnte es sein, da fällt das niemandem mehr auf, da praktisch alle heutigen Computer total überdimensioniert für das Spiel sind.
Davon ab besteht beim PC nur die Problematik, dass die Spiele auf den DurchschnittsPC der Spieler optimiert werden. Hat man was darunter, läuft das Spiel höchst suboptimal.

Nö. In Frage gestellt werden nur unzufriedene Leute

Ich kann das Gegenteil bezeugen.

Allgemein: Jemand, der IRGENDEIN PRODUKT schlampig herstellt (so daß es nicht richtig funktioniert) sollte sich ein anderes Hobby/Beruf/Branche
suchen oder kein Geld dafür verlangen.

Jep.

Ich sehe nicht ein, wieso ALLES ANDERE, was Geld kostet, vernünftig
funktionieren muß (und wenn nicht, Umtausch und Geld zurück) und man nun
grade bei (kommerziellen) Computerspielen eine Ausnahme machen muß.

Muß man auch nicht. Auf dem PC gibt es ein paar schlimme Beispiele, aber auf Konsole kann man sich das nicht leisten, da man die Spiele nicht bzw. kaum patchen kann. Zudem sind Konsolen dank konstanter Hardware ja auch von vornherein unproblematischer.
Spiele, die nicht richtig funktionieren, werden zurückgegeben und im Internet an den Pranger gestellt. Das geht den Entwicklern ins Geld und zwar ganz übel.

WIE WICHTIG ist es für den Spielspaß, "wie echt" das 3D ist?

Kein einziges Raycasting-Spiel hat mir Spaß gemacht. Einfach zu eingeschränkte Möglichkeiten für irgendwas anderes als EgoShooter.

Nenn mir ein 3D-Spiel, was Dir komplex genug ist und inwiefern es sich von Quake1 unterscheidet.

Abseits von der Grafik wären in erster Linie Spiele mit riesigen, nahtlosen Welten. Jak&Daxter war der Pionier, die Sache wurde erstmals auf der PS2 verwirklicht. Finde ich faszinierend und auf sowas in 3D habe ich sehnsüchtig gewartet, seit mich die 3D-Zeldas in der Hinsicht sehr enttäuscht haben.
So variantenarmes Gameplay wie in Quake 1 findet man aber heute auch kaum noch. Das Spiel ist ja echt streng monoton. Nur ein paar Monster drin, die sich immer gleich verhalten. Heute laufen da viel mehr verschiedene Irgendwas rum, man kann mehr mit der Umgebung anstellen und überhaupt und sowieso.

was muß erst jemand denken, der ein WIRKLICHER Coder-Guru ist...?

Der wird dran denken, dass schon bilineare Texturfilterung ohne 3D-Karte praktisch nicht machbar ist. Brrrr.

(Heute fehlen mir nur die positiven Gegenbeispiele.)

Komm mal vorbei
Aus der PS2 hat man mittlerweile weit mehr rausgeholt, als dem System zugetraut wurde.

Leute, die FÜR Auffallen sind, sagen, daß Leute, die nicht auffallen wollen, sich wohl verstecken müßten, da sie sich ihrer Existenz schämen.

Auffallen schon, aber nicht durch die Kleidung.

Unterscheiden würde man Leute dann nur noch durch Nummern, die an der Kleidung angebracht werden

Nönö, Namen sind schon gut, kann man sich besser merken.

Das Outfit (Klamotten, Frisur, etc) hat man als Mittel
erfunden, um dafür eine Vorauswahl treffen zu können.

Traditionell haben das immer die "Bonzen" genutzt, um sich vom gemeinen Volk abzuheben. Heute auch noch so. Die Methode ist mir einfach unsympathisch.

der sagen wir mal schon E-Gitarren nicht mag

"E-Gitarren - das Akkordeon der modernen Musik" sage ich oft. Damit mach ich mich zwar immer unbeliebt, aber ich mag einfach keine Instrumente, die in einem ganzen Genre so dominant sind, dass sie das Genre praktisch ausmachen. Dazu zählen bei mir mittlerweile Akkordeons, E-Gitarren und der Knopf, der beim Techno bumm bumm bumm macht. Und viele Arten von Gesang.

und machen für die Firma noch kostenlos mehr Werbung, als die JEMALS SELBER machen könnten! - Was besseres hätte kein Industriebonze sich je wünschen können!

Ah, das würde ich auch gerne wissen, wie die das geschafft haben.
Aber nicht ganz unpraktisch, merkt man doch gleich, bei wem nicht ausreichend Verknüpfungen zwischen den Neuronen gewachsen sind. Da kann man wirklich mal anhand von Mode einteilen.

Sehn StiNos anders. Jedenfalls StiNos, die ich getroffen habe, "wissen" z.B., daß ICH und MEINE KUMPELS NICHT "normal" sind.

Es gibt normal und es gibt super

Das wäre ja grade so, als würde man "Titanic" und "Herr der Ringe" die ganzen Oscars geben. Weil sie ja schließlich jeweils die teuersten Filme aller Zeiten waren und man dann natürlich nicht irgendeinen LowBudget-Film stattdessen auszeichnen könnte.

Heididei, Herr der Ringe war doch nicht der teuerste Film. Aber bei weitem nicht.

Nur, wenn ich schon höre, daß die XBOX eine Windows-Version als Betriebssystem hat

Es hat nur Bestandteile von Windows, um die Programmierung zu vereinfachen. Kann man aber auch umgehen, wird auch gemacht. Merken tut man davon wie gesagt überhaupt gar nix.

(Nur: Krieg heut mal n digitalen Stick!

Kein Problem, der Competition Pro wurde vor kurzem neu aufgelegt. Für USB allerdings (zum Glück).
Robert
22.03.05

Och, ein wenig Propaganda gegen die feindlichen Konsolen wird doch erlaubt sein?

Wenn dann bitte mit zumindest ein ganz klein wenig Niveau.
Slayer
22.03.05

Wenn dann bitte mit zumindest ein ganz klein wenig Niveau.


Guter Tipp, ich frage mal Rekli ob er noch welches übrig hat.
Imperial Games
24.03.05
[Teil 1/4]
Ich versuch mal, mich kurz zu fassen...
(Hat nicht geklappt, sind wieder 36kB geworden.)

@Slayer


Nicht bis in das letzte detail optimieren müssen/können ist nicht das
gleiche wie eine schlampige programmierung.


Doch. Für mich ist es das. Vermutlich, weil ich selbst programmiere.


Bei "komplexen" 3D Spielen wird das optimieren einfach schwieriger. Und es
ist umöglich so ein Spiel bug frei zu machen."


Naja. Sagen wir mal, es ist schwer. Aber ich bin der Meinung, daß heutzutage
zu kurz debugged wird. Die schmeißen lieber n Programm raus und benutzen die
Leute, die es sich gleich nach Erscheinen kaufen, als Betatester. Finde ich
halt nicht grad die feine englische...


Grundstandatrs halten, wie konstante Framerate oder fl+üssiges Gameplay"


(OK, Frameraten sind nunmal in 3D nur dann konstant, wenn Rechner/Graka mehr
Frames schaffen als nötig - ansonsten löst man das halt meist so, daß auf
zu langsamen Systemen immer versucht wird, die Framerate maximal zu kriegen)


Leider bemängeln viele Spieler das nicht mal... ...es nicht anderss kennen
und wissen das es besser geht..."


Ja, möglich. Liegt halt daran, daß der Anteil Coder<->Spieler/Anwender (wobei
Coder ja auch meistens zusätzlich Anwender und evtl Spieler sein können) halt
heute viel stärker zugunsten Spieler/Anwender geht.
An sich ja kein Problem. Einziger Nachteil: Jemandem, der sich nicht auskennt
(gilt nicht nur bei Computern) kann man jeden Scheiß erzählen. Und vor allem
bei Software wird das heutzutage auch extrem gemacht. ("Du mußt...", "Du
brauchst unbedingt...", "Das geht nicht...")


... C64 Spile finde ich gut. .... Aber ich spiele anderes noch gerner.
Und dieses andere kam erst nach dem C64."


Siehste, geht halt nicht jedem so.


Es findet sich jetzt bestimmt auch einer der sagt Computerspiele sind doof,
die Kids sollen sich lieber mit wichtigeren Dingen beschäftigen. Mir ist das
egal (dir wohl auch?)."


Naja. Ich sag mal: Es wäre vielleicht nicht schlecht, wenn Kids außer
Computergames und Handy-Klingeltönen/-Logos auch noch irgendwelche anderen
Interessen hätten. Sonst laufen in 20 Jahren nur noch Idioten durch die
Gegend...


qualitatib hochwertige Spiele. ...Diese gab es zu jeder Zeit nur wenige.
Vielleicht waren es früher viel mehr..."


Wollt ich eigentlich garnicht damit sagen. Hängt wahrscheinlich davon ab, was
jeder einzelne unter "Qualität" versteht.
Man kann Spiele auch total schwer machen - oder kompliziert zu steuern/zu
erlernen und das dann "ausgefeiltes/komplexes Gameplay" nennen. Und dann stolz
drauf sein, daß man zum Durchspielen 100 Stunden braucht (weil's trotz Üben
kaum zu schaffen ist). Wenn DIES Qualität ist, dann ist "Super Glazz" das
beste Spiel der Welt...
("Super Glazz wird auf einem 8 mal 7 Felder großen Spielfeld, dem Pnunf,
gespielt. Die Felder heißen Plunze. Wer am Zug ist, hat einen Banuz.
Sieben Banuze sind ein Palawaum. Hat ein Spieler einen Palawaum in der
ersten Runde erreicht, so erhält er einen Gahleff. Er kann sich diesen
gutschreiben lassen oder eine neue Runde beginnen. Als Erster ist der
Spieler am Zug, der entweder zuletzt einen Palawaum hatte oder einen
Gahleff gutschreiben ließ, während sein Gegner gerade einen Banuz hatte.
Wer keinen Banuz hat, aber einen Palawaum erreichen konnte, ist ein
Pflunz. Ein Pflunz, der einen Palawaum bekommt, während sein Mitspieler
gerade sich einen Gahleff gutschreibt, bekommt einen Onsel und scheidet
aus. [...]"
- Und das ist nur ca. 1/4 der Spielanleitung...)


Man sagt nicht "wir können zum Mond reisen", wenn man eine Rakete gebaut hat,
sondern erst dann, wenn die Rakete es auch bis zum Mond geschafft hat.
-
Nö. Erst dann, wenn die Rakete heile und die Astronauten wieder lebendig
zurück auf der Erde sind.


Hab mir gedacht, daß Du sowas sagst und wollte deswegen erst schreiben
"wir können zum Mond und zurück reisen" und "wenn die Rakete es auch bis zum
Mond und zurück geschafft hat."
Aber Reise zum Mond impliziert nicht Rückreise - dacht, wäre klar.
(Nicht, daß das jetzt wirklich wichtig wäre...)


Nenn mir ein 3D-Spiel, was Dir komplex genug ist und inwiefern es sich von
Quake1 unterscheidet.... -

Perfect Dark. ... [...]
Was dort aus dem N64 rausgeholt wurde ist technisch wie
spielerisch besser besser als jeder andere Ego-Shooter. Natürlich muss man
die technischen relationen beachten. Ein Spiel mit der Grafik (technisch
gesehen) wie Doom3 zu machen ist auf einem 3GHz-Rechner mit neuster
Grafikkarte nicht so beachtlich wie eins wie Perfect Dark auf dem N64
(+Expansion Pak). Gameplay mässig kenne ich sowie kein besseres. Quake1
Spielt sich dagegen wie, wenn man mit einem Sack Kartoffeln duch die
Gegend läuft. Aber vielleicht bin ich einfach nur ein Perfect Dark FanBoy.


Hm. Tja. Erstens: Weiß nich, was Du meinst mit "Bei Quake rennt man wie mit
Sack Kartoffeln durch die Gegend" - kann's mir aber in etwa denken. Die
Spielfigur reagiert irgendwie träge. - Das ist ja auch der Grund, wieso ich
- wenn überhaupt 3D-Spiel - lieber DOOM spiele. Und: Für MICH isses nicht
wichtig, daß DOOM kein "echtes 3D" ist und ich deswegen nicht nach oben gucken
kann. Außerdem reicht mir "Zielen in die Mitte" (Figur und Fadenkreuz GETRENNT
steuern zu müssen geht mir SOWAS von auf den Sack!).
Aber, schade eigentlich. Grafik ist mir wie gesagt EGAL! (Kann man ja gut
finden, auch aus programmiererischer Sicht - und daß ich von der Doom3 Engine
nicht grade begeistert bin, hab ich ja schonmal erwähnt.)
Aber: Genau das: Nämlich, was am Gameplay denn "so besonders" ist, wüßt ich
gerne.
Ich meine: EIGENTLICH ist jeder Egoshooter: Durch die Gegend rennen und
Ausgang finden. Dabei alle abknallen, die einen nerven. Eventuell noch
Schlüssel, Schalter, etc finden und halt so Bonuskram+Waffen - oder je nach
"Setting" auch Einsatz von Magie und sowas.
Gut - im Gegensatz zu DOOM gibts auch Spiele, bei denen die Gegner nicht ganz
so strunzdumm reagieren - aber gibt trotzdem keine, wo die Gegner wirklich
überzeugend Intelligenz vortäuschen.
Also: Was genau ist an "Perfect Dark" (btw: noch nie gesehen) in dieser
Hinsicht anders?


Ich sehe, Du hast endlich verstanden, wie ich es meine. -
Schon ganze Zeit über."


Wurde aus der Argumentation halt vorher nicht ersichtlich. (Habe ich oft,
dieses Problem. Daß ich sage, daß ich eher Fan der 80er bin und deswegen
Leute denken, ich würde irgendwas NUR MÖGEN, weil es aus'n 80ern kommt oder
NUR NICHT MÖGEN, weil es das nicht tut.)


Daß es sich wiederholt, liegt daran, daß es an Ideen mangelt. Oder dran das
diese Kunden oft nicht wissen das es sich wiederholt. So kann man halt altes
als neu verkaufen."


Siehste, genau so seh ich das nämlich auch.


Anstatt Mode könntenst du aber auch Massengeschmack sagen, aber sowas ist
ja nicht wichtig.


Ja. Mir ging es ja nur um die Feststellung, daß dieser Massengeschmack/Mode
nicht "von den Leuten" kommt - sondern "anderswo" festgelegt wird und (fast)
alle dem hinterherrennen. (Das "Lemminge" Phänomen. Nur hat's bei Lemmingen
wenigstens einen Nutzen...)


Dich stört GAR NICHTS. -
Nicht(s) wirklich.


Ich hab halt zu vielen Dingen eine Meinung. ... Mich stört ja nicht mal, wenn
Leute ne andere Meinung haben als ich. Mich stört eher, wenn sie GAR KEINE
haben.


Das Outfit (Klamotten, Frisur, etc) hat man als Mittel erfunden, um dafür
eine Vorauswahl treffen zu können -

Und genau das stört mich an Kleidung. ich will keine Vorauswahlen treffen,
schon gar nicht welche Kleidungs abhängig sind.



Doch - ich schon. Die Lebenseinstellung/den Charakter kann ich jemandem
nämlich nicht ansehen. Aber an seinem Stil kann ich schon erkennen, ob sich's
lohnt, den anzuquatschen oder nicht. Und genauso können andere das auch bei
mir erkennen. Mir gehts NICHT darum, daß hier "Status" gepflegt wird (also:
"Ich hab teurere Klamotten als Du") sondern eher um Stil ("Ich hab ne
bessere Idee/besseren Geschmack als Du"). Und Stil/Geschmack ist ja nicht
an gesellschaftliche Schichten oder Geld gebunden. Auch arme Leute können
Stil haben.

Imperial Games
24.03.05
[Teil 2/4]


Zudem habe ich nichts gegen Leute die ich oder andere vielleicht als
Mainstream bezeichnen würde."


Ich schon - leider nichts wirksames...
Genauso, wie es mich stört, wenn in Computern die ganze Leistung nur verbraten
wird, um beispielsweise umständliche Skripte oder sowas auszuführen -
genauso stört's mich beim Menschen, daß sie ein leistungsfähiges Gehirn
bekommen (jeder Mensch erhält exakt gleich viele Gehirnzellen!) - und das Ding
die ganze Zeit nur auf "Idle" laufen lassen.
- Leute wie Einstein oder Zuse beweisen, was ein Gehirn leisten kann!
Und: Leute mit Gehirn im "Idle"-Mode sind schuld (und DIREKT PERSÖNLICH
VERANTWORTLICH) an den meisten gesellschaftlichen Unzulänglichkeiten!


Erst, wenn die sich in Bereiche einmischen mit denen sie eigentlich
nichts anfangen können um diese kaputt machen (egal ob beabsichtigt oder
unbeabsicht) wollen. Was nicht gelingen kann, das man gute Sachen nicht
wirklich kaputt machen kann.


Das nicht - aber man kann so viele schlechte, dumme Sachen dagegensetzen, daß
die guten Sachen schwer bis gar nicht mehr zu finden sind.
Und wenn mich diese Leute zwingen, mir - wenn ich Dinge brauchen sollte -
Dinge kaufen zu müssen, die mir nicht gefallen (weil es Dinge, die mir gut
gefallen, eben nicht zu kaufen gibt), dann IST das eine (wenn auch
unbeabsichtigte) Einmischung und stört mein Leben.



Manche Spielprinzipien werden erst durch technsiche "fortschritte"
ermöglicht. Beispielsweise braucht man mehr Sprites als, die es bei einem
C64 gibt, um bestimmte Spiele machen zu können. Mit weniger würden diese
gar kein spaß machen. Da es einfach zum Spielprinzip gehört.


Ulkig, daß Du grade DAS erwähnst. Es gibt ein C64-Demo, das 128 Sprites
gleichzeitig auf dem Screen darstellt! Findige Coder haben schon vor
Jahrzehnten das "Multiplexing" erfunden, mit dem sich viel mehr Sprites als
8 gleichzeitig auf dem Screen darstellen lassen. Außerdem lassen sich
bewegliche Objekte auch noch anders realisieren (geschieht z.B. meistens mit
den "Schüssen"/"Projektilen" in 2D Shootern)
Tja. Gerade auf dem C64 wurde wie auf kaum einem anderen System bewiesen,
daß "geht nicht" da keine Feststellung ist - sondern eher eine Herausforderung
an Coder, zu beweisen, was alles geht...


Ich bin kein Spielprinzipien-Purist. Das Videospiel ist ein Audiovisuelles
Medium. Sound und Grafik ghehören dazu. Bei einem C64 reicht mir das nicht.
sonst könnte ich auch in der Steinzeit leben aber ich will ja Kultur.


Tja. Mir reichts halt. Zumindest stelle ich Grafik/Sound nicht über
Spielprinzip. Für viele ist ein Spiel halt schon ein "gutes Spiel", wenn
die Grafikeffekte fett sind. Aber sowas ist imo nur beim ersten Ansehen
wichtig. Langzeitmotivation ergibt sich durchs Spielprinzip.
Wem's nur um die Grafik geht, kann ja auch rausgehen und am REALEN LEBEN
teilnehmen.
(Total realistische Grafik und Sound - nur halt beschissenes Gameplay,
stellenweise unfair und so. Bonus ist halt zu imbalanced. Und man hat nur 1
Leben und kann keine zusätzlich einsammeln... Und man ist viel zu schlecht
ausgerüstet, um es alleine durchspielen zu können und leider immer auf
Multiplayer angewiesen, ob man Bock drauf hat oder nicht. - Mal abgesehen
davon, daß es stellenweise ziemlich langweilig wird, weil den Entwicklern wohl
die Ideen ausgegangen sind... Dieses blöde Spiel würd ich nie kaufen, obwohl
die Texturen ziemlich hochauflösend sind.)


Das muss ich wohl jedem erklären. Wenn ich PC und Konsole unterscheide
spreche von der Spiele-Philosophie un der Mentalität der Spieler.


Naja. Es gibt Leute, die haben beides. Und die wechseln nicht automatisch
ihre Persönlichkeit, wenn sie das Gerät wechseln.
Und: Da Spiele-Titel heutzutage sowieso fast immer auf beidem erscheinen und
auch vom Game her ja dasselbe sind (wie gesagt: Grafik ist ja irrelevant),
erledigt sich das auch.
Beispiele für wirklich reine Konsolenspiele findet man eher früher, in der
"Arcade Generation" (halt dieser ganze 2D Kram). Denn sowas gibts aufm PC
kaum. (Kennt einer z.B. was vergleichbares wie Zelda auf PC?)


...dass Werbung während des spieles in einem Pop-Up...


Würde Microsoft ähnlich sehen...


Der Gamecube ist die einzigste aktuelle Konsole von der ich wirklich was halte.


Muß jeder selber wissen. Die Attraktivität einer Konsole ist für mich eine
Mischung aus dem, was sie kann und der Summe der Spiele, die es dafür gibt.
Und, wie schonmal weiter oben bemerkt, habe ich fr GameCube bisher nur so
Spiele gesehen, die nicht nur von Grafik, sondern auch von Gameplay her eher
so was für max. 12jährige wäre. (War auch VÖLLIG ÜBERRASCHT, daß da neulich
Resi4 für rauskam!) - Muß ja nicht heißen, daß es da NUR sowas gibt! (Kann
auch nicht jedes Spiel kennen.) - Aber macht halt den Eindruck, als wären
XBOX / PS2 für "Erwachsenere" gedacht als der GameCube.
(Und irgendwie scheinen auch fr PS2 und XBOX allgemein viel mehr Spiele zu
erscheinen.)


Sonst gäbe es keinen "SmartJoy FRAG" - oder denkste, den haben die nur FÜR
MICH gebaut? -
Den gibt es sicher um typische PC-Spiele zu spielen wie Ego-Shooter oder
Echtzeitstratiegie. Es ist toal blöde ein Spiel mit angepasster Pad
steuerung plötzlich mit Tastatur zu spielen. Naja, dein Problem.


Also, schätz mal, daß die Hersteller dem Spieler NICHT vorschreiben wollen,
wofür er den zu benutzen hat...
Ob es total blöde ist... Muß jeder selber wissen. Ich hab 10 Finger, beim
Pad benutz ich 6-8 davon nur, um das Pad zu halten und spiel fast nur mit
den Daumen. Bei Keyboard nutz ich fast alle Finger - ich persönlich bin damit
halt viel schneller - brauch nie die Finger von den Tasten loslassen. Aber
ist natürlich bei jedem anders, womit er besser zocken kann.

Also, ICH zocke:
2D-ArcadeShooter, Jump&Run, Shoot'em'up, (Lucas Style)-Adventures und (wenn
sie nicht nerven) auch mal Ego-Shooter.
Ansonsten spiele ich nix.
Und für sowas nutz ich am liebsten Keyboard oder Digitalstick. Und wenn ich
mit dem Pad spielen müßte, würde es mir keinen Spaß mehr machen, sondern nur
Frustration.
Und ich zocke z.B. NIE Sportspiele, Autorennen, Flugsimulationen. Auch keine
Echtzeitstrategie.


Wegen den Pseudowahrheiten, ich glaube die zu kommentieren ist gar nicht
nötig. Also lass' ich das."


Neulich sagteste noch, daß Du da n langen Text geschrieben hattest.
Und wieso isses nicht nötig? - Weil Du mir zustimmst oder eher weil nicht?

- - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - -

@Robert:

Sowas kann nur jemand sagen, für den Filme nur belangloser Zeitvertreib ist.
-
Und damit jeder bis auf die Schauspieler.


Tja - entweder man macht etwas AUS INTERESSE oder GAR NICHT. Mit belanglosem
Zeitvertreib sollte man nicht sein Leben verschwenden. Daher: Wer Filmen
prinzipiell nichts künstlerisches abgewinnen kann, sollte a) GAR KEINE FILME
SEHEN und b) nicht den Leuten, die mehr Interesse an Filmen haben, neue
Filmstandards aufzudrängen versuchen.

(Ich meine: Ich interessiere mich nicht für HipHop. Und deswegen sag ich auch
keinem HipHopper, wie guter HipHop auszusehen hätte.)


Oh wow, was Du da wieder bezüglich Deiner "feindlichen Konsolen" schreibst
ist ja diesmal echt peinlich. Ab in die Ecke und schämen!


Ach - wieso soll er denn? Find's gut, wenn einer Stellung bezieht und ne
Meinung hat. (Ja - auch dann, wenns nicht meine ist!) Viel besser als immer
diese ganze "political correctness", die einem verbietet, zu sagen, was man
denkt.


Bei LotR bringst Du Slayer und mich durcheinander. Ob ich die Bücher
gelesen habe oder nicht, habe ich noch nicht mitgeteilt.


Also, ich habe eigentlich zum Schluß hin mehr "allgemein" (also Euch beiden)
geantwortet. Lag halt daran, daß Eure Postings dann "gemischt" waren - hab
halt bezug auf das ganze Ding im allgemeinen genommen.


...die solltest Du Dir lieber selbst bilden...


Also, wenn ich mir ÜBERHAUPT den Film ansehe, will ich auf jeden Fall vorher
die Bücher gelesen haben. Weil ich mir nämlich gern SELBER alles vorstelle
und nicht vom Film dabei auf gewisse "Defaults" gesetzt werden will.
(Mir gefallen heutige Schauspieler auch nicht mehr so wie frühere. Will sagen:
keine der Figuren würde in meiner Vorstellung so aussehen, wie das, was ich
schon an Bildern/Szenen so gesehen habe.)


Imperial Games
24.03.05
[Teil 3/4]


[Computer-Animation]
Ha, da hat jemand Herr der Ringe noch nicht gesehen Untersch„tze nicht
den technischen Fortschritt.


Ich habe schon einige Ausschnitte gesehen - und die CA ist mich wieder
richtig angesprungen. - Widerlich!


Ich muß gerade wieder an den alten Spider-Man denken"


Mag ich mehr als das neue Spiderman-Kostüm! Wieso stehn die schwarzen Linien
da raus? Schwachsinn! Laut Story (afaicr) hat sich der das doch selbst
gen„ht. Kann nicht leiden, wenn die Kostüme dann immer so "getuned" werden.
Finds auch bei Batman3+4 gräßlich, die Kostüme. Wieso müssen die immer so
"verspoilert" werden, daß sie der Comic-/Zeichentrick-Vorlage nicht mehr
entsprechen? (Auch bei X-Men: Ätzend. Auch die Figuren. Hatte z.B. Cyclops
nicht als so'n Arschloch in Erinnerung. Und die Kostüme entsprechen überhaupt
nicht dem Comic/Zeichentrick - die X-MEN sehn wieder eher so aus wie ne
Spezialeinheit. Und ich HASSE bekanntermaßen diese ganze unterschwellige
Anti-Terror-Kampagne.)


Ich finde es gut, wenn jeder Furz losgelassen wird. Bei Büchern ja auch so
- das führt nicht nur zu viel Müll, sondern auch zu mehr gutem.


Naja. Es führt nur zu mehr Müll. Und dazu, daß man das Gute unter noch mehr
Müll rausgraben muß, als man's schon jetzt muß.
Sieht man ja schon an Zeichentrickserien. Seit die durch Computertechnik
billig herzustellen sind, kommt SO VIEL SCHROTT IN MASSEN raus, daß es
einfach nur ätzend ist. (Man erkennt das halt auch immer richtig, weil diese
CA-Trickfilm-Figuren alle die gleichen ätzenden Nußknackergesichter haben -
halt keine Persönlichkeit mehr drin.)


Vorteil: Jeder kann Filmemacher sein. Auch die, die dafür ein unglaubliches
Talent, aber nicht die finanziellen Mittel haben.


Mag schon sein. Ist halt nur so, daß dann irgendwie die Figuren alle am
Faden desselben Marionettenspielers hängen. Ich kanns schlecht erklären -
aber es führt halt zu Monotonie, weil so Leute dann halt nur noch sich selbst
einbringen können und nicht mehr das, was an eigenen Ideen und Leistung von
nem Schauspieler eingebracht werden würde.
Ich habe z.B. ziemlich gute Ideen für 2-3 Filme - aber ich weiß genau, daß
ich - obwohl ich mich bemühe, daß es nicht so ist - wahrscheinlich so
eindimensionale Figuren hätte.
Ich meine: Schon jetzt (wo "n Mensch drinsteckt") werden Filmfiguren leider
oft sehr eindimensional und uninteressant. Wenn dann aber in allen Figuren
derselbe "drinsteckt", besteht imo diese Gefahr noch viel mehr.
Ich sehe da eine Vielzahl grottenschlechter Filme auf uns zukommen.
(Und was z.B. "interaktive Filme" angeht - weil das ja auch oft in diesem
Zusammenhang ein Thema ist: Mit Einführung DIESES Features wäre dann auch das
letzte bißchen Spannung oder Aussage aus einem Film raus.)


Praktisch jeder in der Spieleindustrie hat das, denn abseits der
Spieleindustrie bekommt man bei gleicher Leistung praktisch überall mehr
Geld.


ROTFL. - Programmierer zählen zu den überbezahltesten Leuten, die es überhaupt
gibt. Geben manche sogar selber zu.


Und RICHTIG RICHTIG reinhängen würde er sich, wenn er beides kombinieren
könnte.


In dem Moment, wo Geld ne Rolle spielt, nimmt es immer auch Einfluß auf die
Entwicklung. Und ich kann nicht grade sagen, daß GELD mal in IRGENDEINEM
Bereich des Lebens jemals positiven Einfluß ausgeübt hätte.


Mir doch egal, ob ich 180 kg wiege und mit fettigen Haaren und in T-Shirt,
Jogginghose und ausgelatschen Turnschuhen rumlaufe. -
Naaa, das meinte ich auch nicht, das sieht ja nicht mehr gesund aus
Wäre außerdem auch schon wieder eine höchst auffällige Erscheinung.


Also, für jemanden, für den es kein "normal" gibt, müßte es auch kein
"auffällig" geben. D.h. Leuten, die KEIN Interesse dran hätten, Menschen zu
"normen", müßte kein Mensch jemals "aufgetakelt" erscheinen oder "auffällig"
oder ähnliches. In dem Moment, wo man dieses tut, beweist man, daß es einem
wichtig ist, wie ein Mensch aussieht!

Manchen ist es halt wichtig, aufzufallen - oder daß Leute auffällig=individuell
sind.
Anderen ist es andersrum wichtig, unauffällig zu sein und daß Leute
unauffällig=kollektivistisch sind.

In BEIDEN FÄLLEN ist es einem aber wichtig! Tja...
(Und in dem Moment, wo man für Leute eine Aussehens-Norm erfinden will, ist
man auf der Vorstufe von "1984" und "Schöne neue Welt".)

Ich meine: Das, was MIR z.B. bei Mädels gefällt, fällt auch nicht mehr
unter "gesund aussehen". Aber Du sagst es halt grade so, als wäre es ne
Selbstverständlichkeit, gesund aussehen zu müssen oder nicht aufzufallen.


Auftörkeln entspricht ja wie gesagt nichtmal meiner Ästhetik. Ich habe
noch nichtmal kapiert, was an Ohringen schön sein soll (und das scheint
schon echt selten zu sein). Kommt mir einfach alles so furchtbar
oberflächlich vor. Nix für mich.


Es IST oberflächlich. Manche Leute malen schöne Bilder. Manche machen ihr
Haus oder ihre Wohnung schön. Manche ihren Garten.
Tja. Und manche eben auch SICH SELBST. Warum darf man alles andere
verschönern, sich selber aber nicht? Man kann an allem kreativ sein!
Und "sich selbst" trägt man halt immer mit sich herum. Sich selbst wird man
nicht los. (Also muß man sich selbst auch ertragen können. 24h am Tag.)


Kennste welche? - Jep, jede Menge von allen Arten.


Wohl nicht alle Arten. Weil, wie Du richtig bemerkt hast: "Studiert haben"
bedeutet nicht, "programmieren können". Und: Wieso soll man kein Mathe können,
nur weil man kein Informatik-Diplom hat?
Welche Mathematik für aktuelle Spiele ist denn so "abstrakt", daß man als
Computerfreak damit nicht klarkommen kann?
(Denn wie gesagt: Geht immer noch um den Unterschied zwischen den richtigen
Nerds/Freaks - für die Coden ein BEDÜRFNIS ist und den "schicken Normalos"
- für die das "auch bloß n Job" ist.)


Letzteres ist korrekt, es wird davon ausgegangen, dass sich ein Student
das Programmieren selber beibringt. Nur in den ersten beiden Semestern
lernt man das etwas.


Ja, da erzählste mir halt nichts neues...


Jo, kenne ich auch so einige. Mathe ist meist der Grund für den Abbruch.


Naja. Stell so Leute nicht immer so hin, als wär'n sie zu doof für Mathe.
Manche brechen auch ab, weil sie sagen: Ich brauch mir nicht jahrelang umsonst
den Arsch breitsitzen, wenn ich da sowieso nur Zeug lerne, das ich für DAS,
was ich EIGENTLICH MAL MACHEN WILL, überhaupt nicht gebrauchen kann.

Und das finde ich sehr löblich. Gibt nämlich auch leider viele Leute, die
studieren halt nur, ohne überhaupt zu wissen, was sie danach machen wollen.


Es ist schon was dran. Das Talent und die Freude am Programmieren kann
einem das Studium in der Regel nicht beizaubern. Aber so mancher Student
bringt das schon ins Studium mit.


Ja, und das sind die, die dann schmeißen - weil sie merken, daß das mit
Programmieren gar nichts zu tun hat. Die wollten halt WIRKLICH was lernen.
Die, die weiter dabei bleiben, sind dann oft die, die wissen, daß man mit
nem Informatik-Diplom leichter an n gutbezahlten Job kommt: Weil so Leute,
die drüber entscheiden, wer eingestellt wird, nämlich auch immer denken:
Informatik-Diplom = Ahnung von Programmieren.


Das wäre für Spiele natürlich gut, aber dank des MHz-Wahns kann man schon
froh sein, wenn die Grafikkarte so viel gekostet hat wie die CPU. Daran
sind leider auch die Spiele angepasst.


Find's nur schlimm, daß man die Power, nur "weil sie da ist", verschwendet,
egal, ob man sie wirklich braucht oder nicht. Und eben auch, daß es auf nem
Rechner, der 1 Jahr alt ist, schon "nicht mehr unbedingt ÜBERHAUPT zu laufen
braucht". Wenn man's "nett formulieren" will, kann man sowas natürlich auch
"anpassen" nennen...


Mit der Auflösung und Farbtiefe?


Ja. Wieso? Was ist das Problem an 2D mit paar Sprites?


Naja, ich kann mich noch halbwegs entsinnen, wie unglaublich flott VESA war...


Ach quatsch. Erstens: Es gibt im VESA ja auch den "Linearen Framebuffer".
Zweitens: Die Speedverluste entstanden hauptsächlich durch den langsamen
Bus zur GraKa. Will sagen: Wenn halt Bytes nicht schnell genug zur GraKa
gesendet werden können, schafft halt auch schneller Rechner irgendwann nicht
mehr FPS. Aber das liegt nicht am VESA.
VESA ist nur n Software-Interface, das erfunden wurde, damit man einheitlichen
Standard hat, um Auflösungen und Farbtiefen anzulabern, die in VGA halt nicht
gehen. (weil Hauptproblem VGA halt: max. 256kByte Videospeicher ansprechbar)


Das ist nicht korrekt. Gerade ob der heutigen Grafiklastigkeit ist man
dann schnell weg vom Fenster.


Also wenn ICH sehe, wie manche Games selbst bei 640x480 und mit allen Effekten
AUS noch ruckeln... - Das kann keine gute Programmierung sein!


Bei Clever&Smart könnte es sein, da fällt das niemandem mehr auf, da
praktisch alle heutigen Computer total überdimensioniert für das Spiel sind.


Genau das meine ich. Man könnt sich ja trotzdem Mühe geben. Damit man für ein
Spiel wirklich nur DEN Rechner braucht, den sowas auch erfordert.
Oder damit Leute, denen irgendwelche "Supereffekte" scheißegal sind, auch mal
n paar Spiele spielen können, indem sie sie einfach ausschalten.


Davon ab besteht beim PC nur die Problematik, dass die Spiele auf den
DurchschnittsPC der Spieler optimiert werden. Hat man was darunter, läuft
das Spiel höchst suboptimal.


Optimiert.... so kann man's natürlich auch nennen, wenn man damit meint:
Mehr Performance brauchts nicht, wenn die mehr wollen, sollen die sich halt
n schnelleren Rechner holen.
Weißte, früher löste man sowas dann so, daß Systemerkennung drin war und dann
eine von mehreren Engines benutzt wurde. Halt nicht komplette Engine! -
Aber die zeitkritischen inneren Schleifen.

Imperial Games
24.03.05
[Teil 4/4]


Nö. In Frage gestellt werden nur unzufriedene Leute --
Ich kann das Gegenteil bezeugen.


Ach, wie das denn?
OK - seit die wirtschaftliche Lage am Arsch ist, hat sich das vielleicht ein
wenig geändert. Aber das impliziert ja bloß: Solange die wirtschaftliche
Lage OK ist, ist alles in Ordnung. (Grade so, als könnte eine Gesellschaft
außer Geldmangel keine anderen Probleme haben. Und gerade so, als wäre z.B.
grassierende Blödheit keins.)


Ich sehe nicht ein, wieso ALLES ANDERE, was Geld kostet, vernünftig
funktionieren muß (und wenn nicht, Umtausch und Geld zurück) und man nun
grade bei (kommerziellen) Computerspielen eine Ausnahme machen muß. --

Spiele, die nicht richtig funktionieren, werden zurückgegeben und im
Internet an den Pranger gestellt. Das geht den Entwicklern ins Geld und
zwar ganz übel.


Wär gut, wenn das auch für Spiele, die Ressourcen verschwenden und viel
höhere Mindestanforderungen stellen, als es nötig wäre, auch gelten würde!


Kein einziges Raycasting-Spiel hat mir Spaß gemacht. Einfach zu
eingeschränkte Möglichkeiten für irgendwas anderes als EgoShooter.


Ach. Du meinst, "senkrecht nach oben/unten gucken können" (denn nichts anderes
fehlt dabei) macht soviel aus, daß es die Möglichkeiten dermaßen erweitert?
Sehe ich nicht so. Und, falls es um die "Räume können sich nicht übereinander
befinden" Problematik geht: Die hat man in Duke Nukem 3D schon gelöst. Trotz
"Raycasting" übrigens.


Nenn mir ein 3D-Spiel, was Dir komplex genug ist und inwiefern es sich von
Quake1 unterscheidet. -
Abseits von der Grafik wären in erster Linie Spiele mit riesigen,
nahtlosen Welten.


Das ist nur ne Frage von Speicher, nichts weiter. Man kann jede Engine auf
sowas anpassen. ICH würde z.B. so Levels intern (zur Performance-Steigerung)
in große "Würfel" zerlegen. (Man kann Wände auch durchschneiden, OHNE daß man
es sieht.) Also DAS ist nicht das Problem.

Aber ICH persönlich mag ja sowieso eher Level-basierte Spiele - so daß man
öfter mal ein Erfolgserlebnis durch Erreichen eines "Teil-Ziels" hat.


Jak&Daxter war der Pionier, die Sache wurde erstmals auf der PS2 verwirklicht.
Finde ich faszinierend und auf sowas in 3D habe ich sehnsüchtig gewartet...


Tja. Mich hats nicht so fasziniert, weil ich nämlich dachte: Schade, wirds
ab jetzt Jump&Run wohl bloß noch in dieser 3D-Optik geben und überhaupt keine
2D-Plattformer mehr.


So variantenarmes Gameplay wie in Quake 1 findet man aber heute auch kaum
noch. Das Spiel ist ja echt streng monoton. Nur ein paar Monster drin, die
sich immer gleich verhalten. Heute laufen da viel mehr verschiedene
Irgendwas rum, man kann mehr mit der Umgebung anstellen und überhaupt und
sowieso.


Ach, das ist alles? Mehr Monster/Gegnertypen und etwas weniger stupide? Und
mehr Umgebungsmanipulation? Ich dachte, es ginge um etwas wirklich
bahnbrechendes, was mich überzeugen könnte. Das "man kann viel mehr mit der
Umgebung anstellen" bedeutet eigentlich eher so: "Die Umgebung hat n
realistischeres Schadensmodell - d.h. man kann mehr in Stücke ballern und das
bleibt dann auch so kaputt." Das ändert aber kaum was am Gameplay.
Weißte, ich hatt vor Jahren schonmal so'ne Idee, so Menschen mit nem
Zufallsgenerator ins Level zu klatschen. D.h. daß die halt ALLE
unterschiedliche Figur haben, unterschiedliche Klamotten, Gesichter,
Haarfarben, Frisuren und auch leicht anderes Verhalten, Geschwindigkeit und
ähnliche Parameter. Dazu würde man einfach z.B. jedem "Menschen" so eine
32Bit-Zufallszahl zuweisen (als Ausgangswert für Zufallsgenerator) und schon
hätte man über 4 Milliarden Kombinationsmöglichkeiten und würde nie zweimal
im Spiel demselben Typen begegnen.
Klar - damit könnte man USER natürlich wahnsinnig beeindrucken.
(Aber: Als wenn sowas wirklich wichtig wäre...)


was muß erst jemand denken, der ein WIRKLICHER Coder-Guru ist...?
Der wird dran denken, dass schon bilineare Texturfilterung ohne 3D-Karte
praktisch nicht machbar ist. Brrrr.


Ulkig, daß Du grade DAS ansprichst. Denn das hab ich schon ohne 3D-Karte
gemacht und es ist eigentlich ziemlich billig zu coden.
(Tja, wie schon gesagt: Mit billigen Effekten kann man Leute viel mehr
beeindrucken als mit wirklich coolen Sachen.)


Leute, die FÜR Auffallen sind, sagen, daß Leute, die nicht auffallen
wollen, sich wohl verstecken müßten, da sie sich ihrer Existenz schämen. --
Auffallen schon, aber nicht durch die Kleidung.


Ich finde, es ist jedes eigenen Sache, wodurch er auffällt. Und wirklich
kreative Leute sind halt an ALLEM kreativ. Warum nicht auch an sich selbst?


Unterscheiden würde man Leute dann nur noch durch Nummern, die an der
Kleidung angebracht werden --
Nönö, Namen sind schon gut, kann man sich besser merken.


ICH kann mir z.B. Nummern gut merken, mit Namen und Gesichtern hab ich so
meine Schwierigkeiten. Aber das ganze Ding war ja auch eher ironisch gemeint.
Also bis auf Nummern statt Namen hättste kein Problem damit, in einer "1984"
ähnlichen Welt zu leben?


Das Outfit (Klamotten, Frisur, etc) hat man als Mittel erfunden, um dafür
eine Vorauswahl treffen zu können. -
Traditionell haben das immer die "Bonzen" genutzt, um sich vom gemeinen
Volk abzuheben. Heute auch noch so. Die Methode ist mir einfach unsympathisch.


Sieh's mal so: Man kann es auch als "gemeines Volk" nutzen, um sich von
"Bonzen" abzuheben!


der sagen wir mal schon E-Gitarren nicht mag ... -
- "E-Gitarren - das Akkordeon der modernen Musik" sage ich oft.


Tja. Wie gesagt. Wollte das nur verdeutlichen. DIR würde ich also garnicht
mit den verschiedenen Arten von Metal kommen und daß Dir davon irgendwas
gefallen könnte. Weils keinen Metal ohne E-Gitarre gibt.


aber ich mag einfach keine Instrumente, die in einem ganzen Genre so
dominant sind, dass sie das Genre praktisch ausmachen. Dazu zählen bei mir
mittlerweile Akkordeons, E-Gitarren und der Knopf, der beim Techno bumm bumm
bumm macht. Und viele Arten von Gesang.


Dann magst Du also KEINE MUSIK - denn das ist in JEDEM Genre so.

Es ist nicht so, daß man sagt: Ich will Metal machen, also brauch ich ein
Schlagzeug, eine Baßgitarre, mindestens eine E-Gitarre, und Gesang -
SONDERN: Ich mache Musik mit mindestens o.g. Instrumenten und einem bestimmten
Stil - also isses Metal! So herum passiert das.

Diese "Genres" dienen eher der Einordnung, damit man ungefähr weiß, was einen
erwartet. Gäbe es das nicht, würde man sich ne CD holen, wo einfach nur
"Musik" drauf ist - das könnte aber alles mögliche sein und nicht alle Arten
von Musik gefällt allen Leuten. "Genres" erleichtern die Vorauswahl.


Ah, das würde ich auch gerne wissen, wie die das geschafft haben.
Aber nicht ganz unpraktisch, merkt man doch gleich, bei wem nicht
ausreichend Verknüpfungen zwischen den Neuronen gewachsen sind. Da kann
man wirklich mal anhand von Mode einteilen.


Siehste, genau das sag ich ja auch immer.


Es gibt normal und es gibt super

Ja, ich weiß. Und Super bleifrei... (Aber eigentlich ist der alt. Bestimmt so
alt wie es her ist, daß es standardmäßig an Tanke noch "Normal"benzin gab...)


Heididei, Herr der Ringe war doch nicht der teuerste Film. Aber bei weitem
nicht.


Da hab ich andere Infos. Welcher war im Moment der teuerste?

(Und: Unwichtig. - Trotzdem wußte jeder schon, BEVOR der Film im Kino war,
daß der die ganzen Oscars kriegt. - Womit hättste gegen DEN Hype auch anstinken
können?)


Es hat nur Bestandteile von Windows, um die Programmierung zu
vereinfachen. Kann man aber auch umgehen, wird auch gemacht. Merken tut
man davon wie gesagt überhaupt gar nix.


Naja. Wie gesagt. Gibt sogar "XBOX mit Bluescreen"-Fotos im Netz - (keine Fakes!)
Windows gehört nichtmal aufn PC. Geschweige denn auf ne Konsole. Es gehört weg.
Und: Von Windows bekomme ich eitrige Geschwüre - wenn's nur Bestandteile sind,
kriege ich davon vielleicht nur juckenden, nässenden Ausschlag - aber das ist
mir auch schon zuviel. Ich nie jemals etwas tun, was Windows direkt oder
indirekt unterstützt,


(Nur: Krieg heut mal n digitalen Stick! -
Kein Problem, der Competition Pro wurde vor kurzem neu aufgelegt. Für USB
allerdings (zum Glück).


Fuck USB. Was haben die Leute gegen den GamePort?

Und: Für PC hab ich ja n digitalen Stick. (Halt diese coole ISA-Karte, an
die man dann 2 C64 Sticks anschließen kann und die dann "so tun", als wären
sie Sticks am GamePort.)

Aber für Konsolen halt: Gibts da was entsprechendes?
Btw: Am liebsten sind mir ja als Digi-Stick die "QuickJoy II Turbo".
(Halt die richtigen Knüppel. Kann diese "Knubbel"sticks nich so haben.)
Weiß halt grad nicht, wie der Competition Pro aussieht - ich hatte immer
Knüppel.


Och, ein wenig Propaganda gegen die feindlichen Konsolen wird doch erlaubt
sein? -
Wenn dann bitte mit zumindest ein ganz klein wenig Niveau.


Ach, quatsch... - jede wie sie's verdient.
Was hat Microsoft-Kram schließlich mit Niveau zu tun?
(Andere Firmen "bekämpfen" Konkurrenz, indem sie einfach versuchen, besser zu
sein. Kann nur gut für Endkunden sein, erhöht nämlich die Qualität!
Microsoft dagegen schaltet Konkurrenz einfach aus. Und: Wenn mehrere Standards
rauskommen, wird nicht der BESTE davon zum "gültigen Standard", sondern der
von Microsoft. - Ne Firma, die wirklich von ihrem Zeug überzeugt wäre, hätte
sowas eigentlich nicht nötig.)

Robert
24.03.05

Tja - entweder man macht etwas AUS INTERESSE oder GAR NICHT. Mit belanglosem Zeitvertreib sollte man nicht sein Leben verschwenden.

Das Wort belanglos nehmt Ihr ernster als ich. Ich meine nur, die sind bei weitem nicht so wichtig wie Spiele, da die Interaktivität fehlt. Spaß machen sie oft trotzdem und künstlerisch wertvoll finde ich sie auch - und gerade wegen letzterem bin ich für Computergrafik in Filmen. Wenn eines Filme einschränkt, dann die Realität. Schon alleine, dass die Schauspieler immer so offensichtlich daneben schlagen.

Ach - wieso soll er denn?

Weil das nur plumpe Meinungsmache war, wie von einem Werbefritzen. Finde ich eben eklig. Wenn jemand was schlecht machen oder gut-reden will, soll er doch bitte Argumente bringen.

Ich habe schon einige Ausschnitte gesehen - und die CA ist mich wieder
richtig angesprungen. - Widerlich!

Beispiele, Beispiele!
Der ganze Film hat einen ungewöhnlichen Farbton und sieht dadurch "anders" aus. Das ist aber kein Computereffekt (bzw. wohl schon, hätte man aber auch ohne Computer machen können). Schau Dir mal die Monster in HdR an und dann in sowas wie zum Beispiel Willow. Willow mag im Standbild vielleicht sogar realistischer aussehen, aber der große Vorteil von Computermonstern ist, dass sie sich nicht wie Puppen/Roboter bewegen.

Mag ich mehr als das neue Spiderman-Kostüm!

Ich dachte Du magst eng
Klar, das abstehende Netz ist Geschmackssache. Mir gefällt's aber. Gerade in Bewegung mit den kleinen Lichtreflektionen darauf.

Finds auch bei Batman3+4 gräßlich, die Kostüme.

Da stimme ich mit Dir überein - wie aber fast jeder.

Ich meine: Schon jetzt (wo "n Mensch drinsteckt") werden Filmfiguren leider oft sehr eindimensional und uninteressant. Wenn dann aber in allen Figuren derselbe "drinsteckt", besteht imo diese Gefahr noch viel mehr.
Ich sehe da eine Vielzahl grottenschlechter Filme auf uns zukommen.

Sehe ich auch etwas anders, weil dann in jeder Figur das ganze Team drinsteckt. Und man sieht hoffentlich nicht mehr immer und immer wieder die selben Typen.

ROTFL. - Programmierer zählen zu den überbezahltesten Leuten, die es überhaupt gibt. Geben manche sogar selber zu.

Richtig. Abseits der Spieleindustrie.

Und ich kann nicht grade sagen, daß GELD mal in IRGENDEINEM
Bereich des Lebens jemals positiven Einfluß ausgeübt hätte.

Ich schon, die meisten guten Spiele sind durch kommerzielles Interesse entstanden. Zum Beispiel LucasArts wurde allein aus Geldgier gegründet.
Geld halte ich als Arbeitsmotivation für eine gute Sache. Dass mit Geld bei uns aber davon ab eigentlich alles falsch läuft, sehe ich auch so.

Ich meine: Das, was MIR z.B. bei Mädels gefällt, fällt auch nicht mehr unter "gesund aussehen". Aber Du sagst es halt grade so, als wäre es ne Selbstverständlichkeit, gesund aussehen zu müssen oder nicht aufzufallen.

Najö, Gesund ist halt wichtig und Gesundheit sollte man schon um seiner selbst willen anstreben. Gegen dicke Leute in Jogginganzügen habe ich auch nix, aber ich selber will nun mal gesund sein.
Die Idee, über sein Äußeres die eigene Kreativität zur Schau zu stellen ist ja schön, aber die Praxis sieht doch völlig anders aus. Zu 99% wird irgendeine Gruppenzugehörigkeit oder der persönliche Reichtum demonstriert.
Gandhi bewundere ich dafür, wie er sich gekleidet hat.

Weil, wie Du richtig bemerkt hast: "Studiert haben"
bedeutet nicht, "programmieren können"

Jep und ich kenne alle vier Kombinationen zu Genüge.

Welche Mathematik für aktuelle Spiele ist denn so "abstrakt", daß man als Computerfreak damit nicht klarkommen kann?

Abstrakt ist da selbstverständlich gar nichts, da es direkt angewendet wird. Das ganze Zeugs für eine Physiksimulation ala Differentialgleichungen automatisch lösen, Jakobi-Matrizen u.s.w. ist zum Beispiel trotzdem nicht ganz trivial. Aliasing ist zum Beispiel auch ein komplexes Thema. Fourier-Transformationen und tralala. Man kann auch ein Spiel entwickeln ohne davon Ahnung zu haben. Sieht dann nur nicht so gut aus.
Kann man sich natürlich auch ohne Studium alles selber beibringen. Trotzdem kann das irgendwie kaum einer, der nicht studiert hat.

(Denn wie gesagt: Geht immer noch um den Unterschied zwischen den richtigen Nerds/Freaks - für die Coden ein BEDÜRFNIS ist und den "schicken Normalos" - für die das "auch bloß n Job" ist.)

Mir nicht, denn Spieleprogrammierer sind wie gesagt generell Freaks, egal ob Diplom oder nicht. Die Freaks mit Diplom können halt für ein heutiges Spiel oft noch das entscheidende bißchen mehr.

Naja. Stell so Leute nicht immer so hin, als wär'n sie zu doof für Mathe.

Habe ich nicht getan. Aber die meisten brechen nunmal wegen Mathe ab.
Niemand ist zu doof für Mathe, ist übrigens meine Ansicht. Man ist üblicherweise in dem gut, das einem Spaß macht. Leider wird vielen schon im Grundschulalter eingeredet, Mathe sei was schlimmes. In der Uni kommt noch dazu, dass es meist völlig abstrakt gehandhabt wird. Mir ist da auch der Spaß dran vergangen. Seit das Grundstudium rum ist, freunde ich mich langsam wieder mit an
Oft sind im Spielebereich auch Kommentare zu hören ala wir bevorzugen Studierte, weil die leidensfähiger sind und nicht aufgeben, wenn's mal schlecht läuft.

Ja, und das sind die, die dann schmeißen

Das ist eine Veralgemeinerung. Nach meiner Erfahrung stehen es die meisten davon durch.

Wenn man's "nett formulieren" will, kann man sowas natürlich auch
"anpassen" nennen...

Das ist eine Anpassung an die Marktsituation. Nicht mehr, nicht weniger.

Ja. Wieso? Was ist das Problem an 2D mit paar Sprites?

Wenn die Auflösung nur hoch genug ist, wird alles zu einem Geschwindigkeitsproblem. Dazu kommen hohe Farbtiefe und Transparenzeffekte. Sag mir ein Spiel für den 386er, das so aussehen soll, und ich sage Dir, was dem Spiel fehlt.

Die Speedverluste entstanden hauptsächlich durch den langsamen
Bus zur GraKa.

Ist doch egal, woran es liegt

Also wenn ICH sehe, wie manche Games selbst bei 640x480 und mit allen Effekten AUS noch ruckeln... - Das kann keine gute Programmierung sein!

Spiel es auf dem Rechner, für den es gedacht ist. Die langsameren Computer werden überhaupt nur unterstützt, damit man auf die Packung schreiben kann: "läuft ab soundsoviel". Schlechte Programmierung ist das nicht, aber eine Entscheidung, die mit Geld zusammenhängt.

Genau das meine ich. Man könnt sich ja trotzdem Mühe geben. Damit man für ein Spiel wirklich nur DEN Rechner braucht, den sowas auch erfordert.

Aber den Rechner hat doch niemand mehr. Dann können die Programmierer stolz auf sich sein, aber es nützt niemandem was. Und nur ums stolz sein willen zu programmieren funktioniert eben nicht, wenn's ums Geld geht.
Je nach Einstellung zu sowas kann man das effektiv oder schlimm finden, mit den Fertigkeiten der Programmierer hat es aber auf jedem Fall am wenigsten zu tun.

Weißte, früher löste man sowas dann so, daß Systemerkennung drin war und dann eine von mehreren Engines benutzt wurde. Halt nicht komplette Engine! - Aber die zeitkritischen inneren Schleifen

Früher gab es im PC-Markt bei weitem noch nicht den Variantenreichtum von heute und auf Konsolen gibt es die ganze Problematik gar nicht, obwohl da nicht unbedingt andere Programmierer dranhängen.

Ach, wie das denn?

In dem ich es selber erlebt habe?

Ach. Du meinst, "senkrecht nach oben/unten gucken können" (denn nichts anderes fehlt dabei) macht soviel aus, daß es die Möglichkeiten dermaßen erweitert?

Öhm, mach mal allein sowas simples wie Descent mit Raycasting. Und das ist sogar noch ein Ego-Shooter.

Das ist nur ne Frage von Speicher, nichts weiter. Man kann jede Engine auf sowas anpassen. ICH würde z.B. so Levels intern (zur Performance-Steigerung) in große "Würfel" zerlegen. (Man kann Wände auch durchschneiden, OHNE daß man es sieht.) Also DAS ist nicht das Problem.

In J&D gibt es nicht mehr wirklich Levels. Du kannst kilometerweit gucken und es wird während man durch die Gegend läuft die ganze Grafik im jeweils passenden Detailgrad nachgeladen.
Klar, wenn man 2GigaByte Speicher hat, kann man auch die ganze J&D-Welt auf einmal in den Speicher laden...laden...laden...schnarch.

Aber ICH persönlich mag ja sowieso eher Level-basierte Spiele - so daß man öfter mal ein Erfolgserlebnis durch Erreichen eines "Teil-Ziels" hat.

Hat man in J&D auch, da missionsbasiert. Ich mag halt riesige, frei begehbare Oberwelten. Wie in Zelda 3.

Ach, das ist alles?

Jo, bei EgoShootern wohl schon. Aber ich bin eigentlich nicht der richtige, um über EgoShooter zu reden. Andere Genres in 3D kamen ja erst nach dem 486er richtig auf.

Ulkig, daß Du grade DAS ansprichst. Denn das hab ich schon ohne 3D-Karte gemacht und es ist eigentlich ziemlich billig zu coden.
(Tja, wie schon gesagt: Mit billigen Effekten kann man Leute viel mehr
beeindrucken als mit wirklich coolen Sachen.)

Jo, habe ich auch schon gemacht, kann sogar die Webseite hier.
Billig...aber eben langsam.

Also bis auf Nummern statt Namen hättste kein Problem damit, in einer "1984" ähnlichen Welt zu leben?

Habe das nicht gelesen, aber habe eben in die Wikipedia geschauft und:
Nein. Da steht der Begriff "Gedankenverbrechen".
Aber wie weiter oben schon geschrieben, bei der Kleidung liegt meine Kritik eher an der allgemeinen praktischen Anwendung. Aufwändige Kleidung assoziiere ich einfach mit Dingen, die mir gar nicht passen.

Sieh's mal so: Man kann es auch als "gemeines Volk" nutzen, um sich von "Bonzen" abzuheben!

Das tue ich durch meine eher bäuerlich/handwerkliche Kleidung schon.
Ja, ich denke mittlerweile, Du hast da mehr Recht als mir lieb ist. Aber ich glaube, meine Kleidung passt trotzdem oder gerade deswegen prima.

Dann magst Du also KEINE MUSIK - denn das ist in JEDEM Genre so.

Ich bin der Meinung, dass Musik in unserer Gesellschaft einen viel zu hohen Stellenwert hat.
Aber es gibt viel Film- und Computerspielmusik, die ich mag. Da ist das nämlich eben nicht so. Mit normalen Musik-Genres kann ich tatsächlich wenig anfangen.

Ja, ich weiß. Und Super bleifrei...

Ist so eine kleine Macke von mir. Ich habe nur sehr wenig für Autos übrig und muß deshalb immer an den letzten Autokauf meiner Mutter denken. Der Verkäufer hat gemeint, das Auto fährt super und ich habe mich gewundert, warum meine Mutter das schlecht fand.

Da hab ich andere Infos. Welcher war im Moment der teuerste?

(Und: Unwichtig. - Trotzdem wußte jeder schon, BEVOR der Film im Kino war,
daß der die ganzen Oscars kriegt. - Womit hättste gegen DEN Hype auch anstinken
können?)

Keine Ahnung, welcher im Moment der teuerste ist. Aber von Herr der Ringe wurden um Kosten zu sparen alle drei Filme auf einmal gedreht, das ganze bei Australien und ohne berühmte Schauspieler. Möglicherweise die teuerste Trilogie, weiß ich nicht, aber durch drei geteilt gibt es viel teureres.
Die vielen Oscars hat auch erst Teil drei bekommen, was ich persönlich dann überraschend fand. Teil 1 hatte vier und Teil 2 einen oder so, glaube ich.

Naja. Wie gesagt. Gibt sogar "XBOX mit Bluescreen"-Fotos im Netz - (keine Fakes!) Windows gehört nichtmal aufn PC. Geschweige denn auf ne Konsole. Es gehört weg.

Gut, aber ich habe bei der Box noch nie was von Windows bemerkt. Der BlueScreen ist auch nicht mehr, als eine Windows-Fehlermeldung ohne GUI.

Fuck USB. Was haben die Leute gegen den GamePort?

Ich hab was gegen den, weil der bei mir immer nur Probleme gemacht hat. Die ewige Kalibrierung und dann gab's doch immer wieder Spiele, die den Stick zu fein abgefragt haben, dass man dann immer in irgendeine Richtung gedriftet ist. Und mehr als vier Tasten gingen an vielen Gameports auch nicht. Und man hatte normalerweise nur einen davon, am USB kann man einfach einen Verteiler anschließen. Ich habe 9 USB-Ports, vier davon auf dem Tisch, ist ganz praktisch.

Aber für Konsolen halt: Gibts da was entsprechendes?
Btw: Am liebsten sind mir ja als Digi-Stick die "QuickJoy II Turbo".
(Halt die richtigen Knüppel. Kann diese "Knubbel"sticks nich so haben.)
Weiß halt grad nicht, wie der Competition Pro aussieht - ich hatte immer
Knüppel.

Ja, bin auch so ein Knüppel-Typ. Hatte immer einen Quickjoy Topstar. Glaube aber, da gibt's nix für Konsole. Für viele Konsolen gibt's aber solche Arcadesticks. Wie ein CompetitionPro, nur größer. Total übertrieben groß und damit unhandlich meiner Meinung nach zwar, aber immerhin etwas.

Ach, quatsch... - jede wie sie's verdient.
Was hat Microsoft-Kram schließlich mit Niveau zu tun?

Habe ich mich auch immer gefragt, aber in den letzten etwa drei Jahren hat sich das meiner Meinung nach geändert (solange nicht Steve Balmer das Wort ergreift).
Ich hatte wegen Windows9x sehr sehr lange keinen PC. Erst seit 2000, zum Studium.
Slayer
25.03.05
@imperial Games


Naja. Ich sag mal: Es wäre vielleicht nicht schlecht, wenn Kids außer
Computergames und Handy-Klingeltönen/-Logos auch noch irgendwelche anderen
Interessen hätten. Sonst laufen in 20 Jahren nur noch Idioten durch die
Gegend...


Klaro. Aber Computergames und Klingeltöne in einem Satz, das passt nun gar nicht.


Aber Reise zum Mond impliziert nicht Rückreise - dacht, wäre klar.


Die Rückreise ist aber ein wichtiger Teil der "Reise zum Mond". Sonst wäre es keine Reise sondern eine art Exil oder was auch immer. Aber eigentlich auch egal.


"Was genau ist an "Perfect Dark" (btw: noch nie gesehen) in dieser
Hinsicht anders?"


"Perfect Dark" war der erste Ego-Shooter wo man wengistens das Gefühl hatte, dass die Gegner intelligent sind und haben auch mehr auf einen reagiert als nur mit "auf einen ballern". Zudem ist es keine stumpfe Ballerorgie wie z.B. Doom. Sollte man aber gespielt haben... sich das erzählen zu lassen bringt nichts.
Nur kann es dir gar nicht gefallen da man es mit Pad spielen muss und man zielt teilweise abgesondert von der Laufrichtung.


Mich stört ja nicht mal, wenn Leute ne andere Meinung haben als ich. Mich stört eher, wenn sie GAR KEINE haben.


Meinungen hat doch eigentlich jeder. Aber Argumente haben hat nur Robert.


Ulkig, daß Du grade DAS erwähnst. Es gibt ein C64-Demo, das 128 Sprites gleichzeitig auf dem Screen darstellt!


Natürlich muss jeder Sprite seine eigene genaue Kollisonsabfrage haben, in verschieden Richtungen fliegen müssen usw. Wo gibt es denn diese C64-Demo?
Aber ich meine mal, dass selbst 128 Sprites den Anhängern dieser Spiele bzw. dem Spielprinzip selber nicht reichen würde.


Neulich sagteste noch, daß Du da n langen Text geschrieben hattest.
Und wieso isses nicht nötig? - Weil Du mir zustimmst oder eher weil nicht?


Nunja, teilweise kannte ich die von dir genannten Pseudowahrheiten nicht. Aber diese zu kommentieren halte ich allgemein für überflüssig. Es würde sich einfach nicht lohnen, dass nochmal zu schreiben.


Ach, quatsch... - jede wie sie's verdient


Wenigstens einer hat's verstanden.


@Robert

"Der ganze Film hat einen ungewöhnlichen Farbton und sieht dadurch "anders" aus. Das ist aber kein Computereffekt (bzw. wohl schon, hätte man aber auch ohne Computer machen können)."


Das wurde auch mit Computern gemacht... nie das "Making of" gesehen?
Ich glaube HdR wurde komplett in Neuseeland gedreht (gerade wiel es dort die vielen verschiedenen Landschaften gibt) und nicht in Australien. Durch den Film gibt es jetzt natürlich auih viele Fans die an die alten Drehorte Reisen um an der Stelle zu sein wo Frodo auf der Wiese gehockt hast und solchen Kram. Ob das so gut für die Umwelt dort ist?
Robert
25.03.05

Das wurde auch mit Computern gemacht... nie das "Making of" gesehen?

Nö, MakingOfs interessieren mich nicht sonderlich. Aber trotzdem schrieb ich ja schon "(bzw. wohl schon, hätte man aber auch ohne Computer machen können)."

Ich glaube HdR wurde komplett in Neuseeland gedreht

Richtig. Ich schrieb übrigens "bei Australien". Und rate mal, wo Neuseeland liegt

Ob das so gut für die Umwelt dort ist?

Kommt ganz drauf an, wie viele da hintraben.
Slayer
01.04.05

Quote Daniel:
ich habe in einem Spielemagazin ein japanisches Spiel als Screenshot gesehen, das Turrican extrem ähnlich sah - und das vor dem Erscheinen von T1.


Mich würde immer noch interessieren welches Spiel das sein soll oder zumindestens welches Magazine und welche Ausgabe das war. Mit ein paar mehr Infos könnte man das vielleicht finden.


Quote Imperial Games:
Es gibt ein C64-Demo, das 128 Sprites
gleichzeitig auf dem Screen darstellt!


Wo gibt es denn nun diese besagte Demo? Ich konnte bisher nichts finden.




Imperial Games
02.04.05
Ich hatte zu dem Thread schon wieder eine Antwort geschrieben (wieder
irgendwas über 30 kByte) und hatte mich entschieden, es nicht mehr zu
posten.

Besagte C64 Demo wurde in einem 64'er-Heft erwähnt. (War auch ne Abbildung
dabei.) Aber hab jetzt keine Lust, alle 64'er Hefte, die ich habe, nach der
einen Info durchzugraben. Das kostet mich bestimmt n ganzen Tach.

Schau Dir mal das Shoot'em'up "IO" an. (aka "Into Oblivion") Sind zwar
keine 128, aber auf jeden Fall wesentlich mehr als 8.
Achja, btw: Katakis + Turrican (C64) haben auch mehr als 8 Sprites
gleichzeitig.

Wie gesagt: Hätte zu vielem noch so einiges zu sagen gehabt, aber der
Thread sprengt bald n halbes Megabyte - daher habe ich's dann seingelassen.
(Bezweifle sowieso, daß sich den Kram, den ich poste, überhaupt noch jemand
durchliest.)

Slayer
02.04.05
Also ich finde, wenn du es schon eine Antwort geschrieben hast solltest du es auch posten... egal wie viel kBytes der Text groß ist.

Die C64 Demo gabs dann also nicht wirklich auf einem C64 zu sehen? Na dann bin ich auch nicht überzeugt, das es geht. "IO" kenne ich bereits, aber das mehr als 8 Sprites auf einem C64 gehen habe ich nicht bezweifelt. Naja, die 64'er Hefte brauchst du trotzdem nicht danach durchsuchen.
Slayer
02.04.05
Das "es" im ersten Satz ist durch ein "da" zu ersetzen.

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